Annihilation Bliss

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    • Wie beinahe zu erwarten war, war im Trainingsbereich einiges los. Er hätte erwartet das mehr der Rekruten auf Erkundungstour sind, oder wie die Gruppe von vorhin etwas trinken geht. Anderseits aber war das hier die Elite, also war es auch wieder nicht so verwunderlich dass so viele hierher kamen. Und das Gelände bot mehr als genug Optionen für jeden.
      Da morgen ja direkt eine Morastwanderung stattfinden soll, hielt Gradjom es für das klügste ein paar Runden zu laufen. Also ging er zur Aschenbahn. Natürlich war er auch hier nicht der erste. Die Rekrutin die hier bereits zu gange war schien das militärische verinnerlicht zu haben. Ihre Kleidung war streng militärisch, und auch die Kleidung die auf der Bank nahe der Bahn lag war regelrecht vorschriftsmäßig abgelegt. Sie würde vermutlich schnell zu Wests Musterschülerin werden. Da er wenig Lust auf Konversation oder erste Rangeleien hatte entschied Gradjom mit etwas Abstand auf die Bahn zu gehen, natürlich ohne vorher irgendwelche Kleidung abzulegen. Schließlich war es bei Wanderungen auch üblich dass sie entsprechendes Gepäck dabei hatten, also warum es im Training unnötig leicht machen. So fing er in voller langärmliger Kleidung an seine Runden zu drehen.
    • Anstatt noch etwas zu sagen tippte sich Quinn im Gehen mit Zeige- und Mittelfinger der Rechten an die Schläfe zum Abschied. Sie machte sich auf den Weg zu den Unterkünften. Jetzt wo für sie alles geklärt war wollte sie ihre Sachen auspacken, duschen gehen und sich früh hinlegen. Die Überprüfung steckte ihr noch tief in den Knochen und sie gähnte auf dem Weg verhalten.

      Runde um Runde zog Alva, der erst nach einer Weile bewusst wurde, dass sie nicht mehr alleine auf der Aschenbahn war. Doch kümmerte sie sich nicht weiter darum, es war immerhin nicht ihre Privatbahn und da er sie nicht störte zog sie weiter Runde um Runde.
      Als sie schließlich der Ansicht war, dass ihre vom Sitzen und Stehen steifen Muskeln nun aufgewärmt und geschmeidig waren lief sie auf Höhe ihrer Kleidung allmählich aus, trat von der Bahn herunter und begann sich am Rand der Aschenbahn zu dehnen um ihre Beweglichkeit zu erhalten und zu fördern.
      Wenn es gegen die Jitkari ging würde sie alle ihre Fähigkeiten benötigen!
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • "Na wenn du so freundlich fragst" meinte Reo an Kimiko gemeint, "gehe ich natürlich gerne mit. Vor allem wenn wir irgendwo einen kleinen Happen zu Essen finden. Ich bin Reo" meinte er dann noch zu den beiden anderen. Es war immerhin wichtig Kontakte zu knüpfen, dessen war er sich bewusst.
      Die vorgeschlagene Lokalität lies ihn dann jedoch die Stirn runzeln. Die lachende Haubitze klang dann doch sehr stark nach Alkohol für ihn... aber man konnte sich ja vom Gegenteil überraschen lassen.
      Fantasy: Nur ein kleines Stück vom Himmel
      <Suuunki> Schöner RPG Titel

      Annihilation Bliss
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    • Zane schlenderte nach dem Prozedere durch die Station, unwissend, was er jetzt genau tun sollte. Dabei viel es ihm schwer, ein Fuß vor den anderen zu setzten, da der Andrang noch immer sehr groß war. Er schaffte es jedoch einen Lift zu erwischen, der ihn auf die nächste Ebene brachte.
      Ich hoffe, das ändert sich bald.
      Vom Strom herausgetragen, sah er sich um. Er fand ein Schaubild mit der Ebene, auf der Zane sich wahrscheinlich befand. Ein Bereich sprang ihm sofort ins Auge: Hydroponische Gärten und Parkanlagen.
      Beim Betretender Parkanalage kam ihm ein angenehmer Duft und ein Schwall entgegen. Sauerstoff strömte in seine Lunge. Man merkte den Unterschied sofort. Das Sauerstofflevel war durch den Andrang auf der Station erheblich gesunken.
      Zane atmete tief ein und aus. Das leuchtende Grün erinerte ihn an seine Welt beim Widerschein auf seinem Planeten.
      Vielleicht wird es nicht schlimm...
      Kann er recht haben ?
    • „Verständlich“, lachte Alvarez. Er konnte sich nicht vorstellen, dass diese Uniformen wirklich bequem waren, aber sie mussten sich wohl oder übel daran gewöhnen.
      „Ich denke, ich werde mich etwas in der Station umsehen.“
      Vor allem die verschiedenen Schiffe, die die Rekruten hergebracht hatten, interessierten ihn. Vielleicht waren ja noch welche angedockt. Sein erster Halt würde also der Hangar.

      Adaeze streifte durch das so genannte Vergnügungsviertel der Station. Man merkte deutlich, dass die Hegemonie keine Kosten für die Akademie gescheut hatte. Nur das beste für die Elite der Menschheit. Sie hatte noch keinen Hunger und musste sich auch nicht unbedingt mit irgendwem unterhalten, also steuerte sie doch recht schnell die Trainingsräume an. Hier war schon ordentlich was los. Adaeze sah sich einmal um und entschied sich dann für eins der Laufbänder. Dabei fiel ihr Blick auf einen Rekruten, der nicht weit von ihr ebenfalls auf einem der Geräte trainierte. Der kam ihr bekannt vor… ja, weil er einer der Grünen war. Was auch immer bei dieser zweiten Phase passiert war, es schien ihm nicht geschadet zu haben, denn er lief mit ziemlicher Geschwindigkeit. Adaeze wandte sich nun ihrem eigenen Laufband zu, stellte eine Geschwindigkeit ein und begann zu laufen.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Hans nickte.
      "Ja, die Station anzuschauen wäre vermutlich wirklich eine gute Idee. Vielleicht sieht man sich später nochmal", sagte er lachend.
      Dann klopfte er sich einmal kurz auf die Oberschenkel, stützte die Hände in die Hüften und wollte sich Zane zuwenden. Der hatte sich allerdings anscheinend mittlerweile lautlos davongeschlichen, denn nur noch er selbst und Alvarez standen beisammen. Aber naja - wer konnte bei einer Station wie dieser schon lange untätig herumstehen?
      "Dann woll'n wir mal - hoffentlich ist alles gut ausgeschildert", meinte er, hob die rechte Hand kurz zum Verabschieden hoch und machte sich dann auf den Weg zu seinem Zimmer.

      Der Weg zu den Kabinen war wohl keine große Herausforderung.
      Außer ... für Hans.
      Nach fünf Minuten hatte der sich hoffnungslos verlaufen. Am Anfang war er den schönen großen Ausschilderungen gefolgt, den langen und breiten Korridor hinuntergegangen, dann jedoch ... waren die Schilder auf einmal weg gewesen. Vielleicht hätte er sich nicht so sehr auf die verschiedenen Pflanzen, die hie und da in Blumentöpfen am Wegesrand standen, konzentrieren sollen. Da er wusste, dass er auf Ebene 3 musste, hatte er nach einem Treppenhaus gesucht. Letztlich war er auf Ebene 1 auf eine Weggabelung gestoßen, die zwar drei Wegweiser aufwies, leider Gottes aber keiner davon auf die Kabinen verwies.
      Rechts gingen Treppen hinunter zur Gesundheitsstation, geradeaus zu den Hydroponischen Gärten - was auch immer das sein sollte, von solchen Gärten hatte er noch nie gehört - und links schien es zu einer Art Vergnügungsviertel zu gehen. Nirgendwo führten augenscheinlich direkt Treppen nach oben. Deswegen blieb Hans für einen Moment ratlos stehen. Trotz der Hektik, die überall sonst in der Station herrschte, war er im Moment vollkommen allein - vermutich hatte er ausgerechnet einen der weniger frequentierten Wege eingeschlagen. Hans im Glück - klaaaaar ...! Er würde wohl die nächstbeste Person fragen müssen, die hier vorbeikam.
      Hoffentlich ging es Arielle gut ...
    • Konzentriert hatte Calen die Augen geschlossen und lief, und lief. Das waren die Momente, in denen sein Denken ausgeschaltet war und er ganz allein mit sich war. Seine Muskeln spannten sich, entspannten sich, ganz unter seiner Kontrolle. Die Wärme durchdrang ihn, langsam kamen der Schweiß, doch das störte ihn nicht weiter. Natürlich beschleunigte sich sein Puls und sein Herzschlag, allerdings kante er seinen Körper und dass er diesen ziemlich weit treiben konnte, ziemlich lange. Mit einmal hatte er das Gefühl, dass er beobachtet wurde, verringerte langsam die Geschwindigkeit, öffnete die Augen, drehte seinen Kopf und beobachtete, wie sich eine Frau gerade abwandte und sich auf eines der Geräte begab. Diese kannte der junge Mann nicht, vielleicht war sie eine der neuen Rekruten, so wie er? Gemächlich und nicht einmal annähernd außer Atem stellte er das Band aus und sah ihr eine Weile zu. Schnell erkannte er, dass sie ein Profi war, einen gleichmäßigen Rhythmus lief und möglicherweise sogar mit ihm mithalten konnte.

      "Ach, man muss ja jetzt nicht gleich was trinken!" lachte Sidar. Er war froh, dass ein paar andere mitkommen wollten.
      "Ich geb euch was aus, egal was." Er war recht neugierig auf die anderen und zwinkerte Kimiko zu.
      "Probieren wir das einfach mal aus da, können schließlich auch noch woanders testen. Essen klingt ebenfalls gut."

      Nahaaaruuuung. Es duftete, und zu ihrem Erstaunen merkte Dajana, dass hier alles leistbar war. Döner! Pizza! Meivallische Gemüsesuppe! Wie sollte man sich da entscheiden? Sie kannte nichts davon. Ihr grummelnder Magen war jedoch deutlich, und so beschloss sie, einen Döner zu probieren. Auf ihrem Heimatplaneten war das Essen meist grau, braun und matschig gewesen, ab und an hatte man Fleischfetzen erkennen können. Das aber - wow. Man erkannte, dass das echtes Fleisch war -vielleicht jedenfalls- und Gemüse. Sie hatte noch nie echtes Gemüse in der Form gesehen... Fast ehrfürchtig bestellte die junge Frau und hielt bald darauf den duftenden Döner in der Hand. Ok, nächstes Problem... wie sollte man das essen, ohne sich zu bekleckern...?


      Thx Tom Bombadil
    • Es stand eine schwierige Entscheidung bevor. Yuzuki hatte in ihrem Leben schon einiges erlebt, doch gerade wirkte diese Aufgabe als die größte, die sich ihr bisher in den Weg gestellt hatte: Was aß sie zuerst? Aus viel zu vielen Restaurants und Imbissbuden kamen herrliche Düfte und ließen der Schwarzhaarigen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ihr Kopf schnellte nach links, als sie von einer Dampfwalze von Gerüchen und Aromen überrollt wurde. Das war es! Genau dieser Stand würde ihrem Heißhunger nun zu Opfer fallen! Mit zielstrebigem Schritte eilte sie zu dem Imbissstand und bestellte sich wie eine ihr unbekannte Rekrutin zuvor einen Döner.
      Was auch immer das genau war, der Döner sah unverschämt gut aus, als sie ihn in Händen hielt. Wobei sich nun eine weitere Frage stellte …
      Verstohlen blickte sie zur anderen Rekrutin. Ach verflucht! Die schien genauso wenig zu wissen wie sie selbst, wie man das Ding am besten verzehrte! Ugh!
      Ausschlussverfahren: Gab es Besteck? Nein! Konnte man es mit der Hand einzeln essen? Nein, weil Soße! Schlussfolgerung: Dreist reinbeißen!
      Ah, das war also das Himmelreich, von dem alle sprachen. Welch eine Wonne. Dieser Geschmack war göttlich! Yuzuki musste sich zusammenreißen, nicht vor Glück Tränen zu vergießen. An Yuzukis Wangen klebte ein bisschen Soße vom Döner, doch das focht sie nicht an. Stattdessen stürzte sich die zierliche Frau hungrig auf ihr Essen.

      Der Barkeeper und Eigentümer der Kneipe „Zur lachenden Haubitze“, ein untersetzter Mann namens Sergio in den späten Fünfzigern, seine bronzene Haut im Gesicht vom Leben gezeichnet, säuberte mit einem Tuch ein einzelnes Schnapsglas; wie aus einem dieser Filme aus dem 20. und 21. Jahrhundert entnommen. Es war eine routinierte Handbewegung, die Jahrzehnte hatten unweigerlich zu einer nahezu perfekten Technik geführt. Die lachende Haubitze gab es schon seit mehr als zwanzig Jahren. Bevor sie auf die Akademie umgezogen war, hatte sie sich auf einem gewaltigen Militärstützpunkt auf dem fünften Planeten dieses Sonnensystems befunden. Die Sommer dort waren unverschämt heiß, und Sergio war immer froh gewesen, dass die lachende Haubitze akklimatisiert gewesen war. Er hatte allerdings die heißen Sommer nie verkehrt für das Geschäft gefunden, denn vor der Hitze in die Kneipe fliehende Rekruten tranken mehr kühlende Getränke.
      Man mochte meinen, Soldaten in Ausnahmesituationen seien schwierige Gäste, doch Sergio war immer gut mit ihnen klar gekommen. Vielleicht war es Sergios unbekümmerte, stets freundliche Art gewesen, welche dazu geführt hatte, dass die Soldaten des ehemaligen Militärstützpunkts sich stets gesittet benahmen. Kam es zu Streitereien, wurden sie schnell von anderen geschlichtet. Sie alle mochten Sergio, sahen in ihm einen Freund, einen Vertrauten, und – als die Haare ergrauten und die Falten im Gesicht zunahmen– auch manchmal eine Vaterfigur.
      Es war eine tragische Rolle, die er einnahm. Eine Rolle, die zwar gut Geld einbrachte, allerdings dafür teuren Tribut forderte. Zu viele Rekruten und Soldaten hatte er seine Bar verlassen gesehen, ohne je wieder von ihnen zu hören. Vergessen wurden sie, auf den vielen Schlachtfeldern; die leblosen Hüllen zersprengt in einem Schützengraben oder in einem Pfuhl aus Schlamm und Blut liegend.
      Doch war es nicht seine Entscheidung, es war nicht seine Schuld, und er war sich nicht mal sicher, ob sich die Männer und Frauen, die seine Bar betreten hatten, sich ihrer Entscheidung überhaupt in ihrer Gänze bewusst gewesen waren. Sie zerfielen frühzeitig zu Sternenstaub,opferten das Universum in ihrem Inneren für die Zukunft der anderen.
      Als die Trinkkumpanen der Einheit 1-9 in die Haubitze eintraten, sah Sergio von dem Glas in seiner Hand hoch. Das musste ein Teil der neuen Rekruten sein, das erkannte er sofort.
      „Willkommen. Sucht euch einen Platz aus, der euch gefällt. Eine Bedienung kommt dann gleich zu euch“, rief er den jungen Männern und Frauen der Einheit 1-9 zu. Genügend freie Sitzecken, Tische und Stühle gab es ja.

      Der auszubildende Rekrut Fletcher der Sicherheitswache, ein drahtiger, aschblonder Typ mit Leichenblässe und schiefer Nase, hatte es nicht leicht. Letzte Woche erst war ihm ein Schmuggler am Andockring knapp durch die Finger gegangen – der kurz darauf folgende Anschiss des Sicherheitsoffiziers Ishihara hatte sich ewig hingezogen – und dann hatte er letzte Nacht noch mit den Blähungen seines Zimmerkameraden kämpfen müssen. Man möchte meinen, solch toxische Gase würden einen schnell in das Reich der Träume befördern, doch weit gefehlt. Die Ausdünstungen seines Mitrekruten, entstanden durch ein pervers riechendes Chili con Carne – Fletcher war sich sicher, dass es ihm die Nasenhaare angekokelt hatte, als er daran gerochen hatte – waren so widerwärtig gewesen, dass an Schlafen nicht zu denken gewesen war. Und nun stand er hier, übermüdet und bereit für einen Urlaub ohne Wiederkehr.
      Der offensichtlich verlorene Rekrut vor seiner Nase ließ ihn jedoch schlimmes erahnen. Es war wieder diese Zeit des Jahres. Schonin den letzten zwei Jahren hatte er in den Genuss kommen dürfen: Vom hypersensiblen Muttersöhnchen bis zum aggressiven Barschläger, er hatte schon für einige obskure Gestalten Navigator spielen dürfen. Fletcher seufzte und näherte sich der verlorenen Seele.
      „Du bist bestimmt ein Frischling oder? Hast dich verlaufen, eh? Passiert jedes Jahr.“

      Auf der Hangarebene herrschte zur Zeit reges Treiben. Kein Wunder, dockten unzählige Frachter mit Lieferungen an, die möglichst schnell gelöscht werden sollten. Dementsprechend laut und chaotisch ging es zu Gange: Männer und Frauen liefen scheinbar wirr durcheinander, ohne sich jedoch sonderlich stark zu behindern. Hier und da sah man Schwebeplattformen mit Paletten vorbeirauschen, Sicherheitspersonal inspizierte gründlich jede Ladung auf Richtigkeit und die Besatzung der Frachter vertrat sich gerne mal kurz in dem Gewimmel die Beine, bevor es an den Rückflug ging.
      Es war natürlich verständlich, weshalb hier öfters solcher Andrang herrschte: Die Raumstation verbrauchte Unmengen an Ressourcen, welche alle von außen angeschafft werden mussten. Lediglich die hydroponischen Gärten halfen mit, die Importe für einige Gemüsearten zu reduzieren.


      OOC: So, ich habe mal mit meiner göttlichen Willkür Abteilung Trinkgelage in die Kneipe gehievt, nicht, dass hier sich jeder nicht traut, das ganze voranzubringen. Ich hoffe wieder einmal niemanden vergessen zu haben. Sollte sich jemand vergessen fühlen, melden. :O



      Just Monika.

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    • Alva von den Klauen vollzog ihre Dehnübungen routiniert nach altbewährtem Muster. Nach ein paar Minuten war sie jedoch auch schon durch alle Übungen durch und schwang die Arme im Stehen noch etwas vor und zurück, während sie auf den Zehenballen wippte und ließ den Blick durch den Trainingsbereich schweifen.
      Es waren wirklich einige Leute hier. Viele waren bestimmt in höheren Jahrgängen und nicht wie sie erst heute angekommen, aber einer fiel ihr dann doch auf, der wie sie neu war.
      Aber nicht, dass er ihr ins Auge gesprungen war, weil sie ihn süß fand oder so, sondern weil er ein Grüner war. Er war einer von den Leuten, die weggebracht worden waren und noch einmal eine Prüfung oder etwas derartiges über sich ergehen lassen mussten, was ungewöhnlich kommentarlos vonstatten gegangen war.
      Sie ließ ihre Arme auspendeln, ehe sie ihre säuberlich gefaltete Kleidung, das Hemd und die Uniformjacke, aufnahm und sich unter den Arm klemmte, ehe sie zu den Laufbändern hinüber schlenderte, wobei ihr auch die Frau in der Nähe des Mannes auffiel, den sie ansteuerte.
      Das war doch diese... Ejiofor? Sie war ihr auf dem Flug schon ins Auge gesprungen und bekannt vorgekommen, hatte sie aber nicht recht zuordnen können und hatte im Truppentransporter auch nicht das Verlangen gehabt sie darauf anzusprechen, bis sie bei der Überprüfung ihren Namen gehört hatte. Ihr Vater war ein hohes Tier des Militärs, der vor ein paar Jahren recht überraschend verstorben war.
      Eine Soldatentradition war bei weitem nicht der schlechteste Grund zum Paragon gehören zu wollen und mit diesem Gedanken zuckte Alva gedanklich die Schultern und konzentrierte sich wieder auf den Mann, der sein Laufband angehalten hatte und zu Ejiofor hinüber sah.
      Alva stellte sich vor sein Laufband und sah zu ihm auf, mit frech verzogenem Mundwinkel.
      "Eh, kleines grünes Männchen." Sprach sie ihn salopp an. "Was war denn das eigentlich für eine Aktion bei Phase Zwei?" Fragend hoben sich die Augenbrauen, während ihre Sachen noch unter dem linken Arm klemmten und sie ihre rechte Hand locker in die Hosentasche gesteckt hatte. Alles Tagespunkte waren abgearbeitet, sie war zur Entspannung etwas gelaufen und hatte beschlossen, dass sie jetzt Freizeit hatte. Vermutlich würde sie später noch etwas trainieren, aber jetzt interessierte sie rein privat erst einmal der Grüne.

      Quinn Lunardi steuerte ihr Quartier an, inspizierte es kurz, machte ein paar ihrer Taschen auf und nahm sich Wäsche und Hygieneartikel heraus und verließ ihr Quartier auch schon wieder, wo sie auch prompt auf ihren Nachbarn traf, der eben sein Quartier betreten wollte und mit offenem Mund stehen blieb, als er sie erkannte.
      "Nicht jetzt." Fuhr sie ihm unwirsch dazwischen als er gerade einen Ton von sich geben wollte. "Ich brauch n paar Stunden Schlaf, vielleicht hast du also heut Abend Glück!"
      Damit ließ sie den jungen Mann stehen, der ihr noch immer mit offenem Mund hinterher sah, und marschierte zu den Duschen die erfreulicher Weise zu dieser Zeit recht leer waren. Vereinzelte Männer und Frauen gingen ihrer Körperpflege nach, manche sahen sie kurz an, von ein paar blieb der Blick auch auf ihr kleben, als sie erkannt wurde. Das hinderte sie jedoch nicht daran sich auszuziehen, ihre dank der Überprüfung verschwitzte Wäsche, abgesehen von der schweren Lederjacke, in den Wäschesack mit ihrer Zimmernummer, den sie aus ihrem Quartier mitgebracht hatte, zu stopfen und in den Wäscheschacht zu werfen.
      Nackt wie sie bei ihrer Geburt ins Wasser fiel, wenn man von den Prothesen und der synthetischen Haut über diesen einmal absah, griff sie sich ihr Tensidgel und stellte sich unter die nächste freie Dusche, die sie ausgiebig nutzte um sich fachmännisch einzuweichen und jedweden Dreck und Schweiß abzuschrubben. Nachdem sie sich abgetrocknet hatte goss sie aus einer klaren Flasche ein dunkles, schwer nach Minze duftendes Öl auf ihre Handfläche, verrieb es zwischen den Händen und massierte es sich in die höchstens fingerlangen schwarzen Haare und die Kopfhaut ein, ehe sie die wieder vollständig geölten Haare mit einem Kamm streng nach hinten strich wo sie platt auf dem Kopf kleben blieben, wie immer. Hätte sie jetzt noch Parfum benutzt, man hätte es nicht bemerkt, so penetrant war der Minzduft des Öls.
      Als auch das letzte Haar zu ihrer Zufriedenheit nach hinten zeigend auf ihrer Kopfhaut klebte wusch sie sich das restliche Öl von den Händen, warf sich einen kaftanähnlichen Überwurf über, packte ihre Sachen und verließ weiterhin wortlos die Duschen.
      Zu ihrem Seelenfrieden traf sie auf dem Rückweg nicht wieder auf ihren Nachbarn, sondern gelangte ungestört in ihr Quartier, wo sie die Hygieneartikel und die Lederjacke auf den Tisch warf und sich Gesicht voran ins Bett fallen ließ.
      Menschen die sie nicht kannten wunderten sich ständig darüber wie schnell sie einschlafen konnte. Für sie war es gewohnt, dass sie wenn sie wollte nicht einmal mehr mitbekam, wie sie auf der Matratze aufschlug.
      Gegen sieben Uhr abends kam sie wieder zu sich, mit schalem Geschmack im Mund und zerknautschtem Gesicht, was sich beides im Nebenraum beheben ließ, da dieser neben dem Klo natürlich auch ein Waschbecken beinhaltete.
      Wieder halbwegs unter den Lebenden verließ sie ihr Quartier kurz vor halb acht in dünnen Schuhen, einer leichten Trainingshose, einem Tanktop und der schweren Lederjacke und wanderte etwas umher, ehe sie sich um etwas zu essen kümmern würde, da sie so kurz nach dem Aufstehen sowieso nichts herunter brachte.
      So traf sie etwas gedankenverloren auf dem Observationsdeck ein, mit Blick für die Sterne und die Schiffe und sonst nur wenig um sie herum.
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • „Du bist bestimmt ein Frischling oder? Hast dich verlaufen, eh? Passiert jedes Jahr.“
      Hans blickte verdutzt in Richtung des Rekruten, der gerade an ihn herangetreten war. Den etwas herablassenden Ton völlig ignorierend (oder womöglich nicht mal erkennend) breitete sich ein Lächeln auf seinen Zügen aus.
      "Jaa...", antwortete er etwas gedehnt. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das passiert ist ... war ja alles ausgeschildert. Aber jetzt find' ich nirgendwo die Treppen. Muss ja irgendwie nach oben kommen."
    • Gradjom drehte noch ein paar weitere Runden, so ca. 30, auf der Aschenbahn. Nachdem er mit diesen durch war ging er ein wenig durch die Gegend und suchte nach interessanten Geräten. Im Laufe des Tages trainierte er somit mal hier mal dort für einige Zeit. Er hatte kein konkretes Ziel, er handelte eher danach alles fit und stark zu halten. Manche würden vermutlich sagen dass dies nicht sinnvoll wäre, aber bisher hatte Geadjom keine Probleme damit. Entsprechend zuversichtlich war er für morgen.
      Erst gegen abend wollte er sich eine entsprechende Erholung gönnen, lediglich wurde es wohl langsam Zeit sich eine flüssige Erfrischung zu holen. Also ging er los um hier etwas zu finden. Wo trainiert wurde sollte es auch entsprechende Getränke geben.
    • Erfreut strahlte Kimiko erst Reo und dann Sidar an. Ihr erster Tag auf der Akademie verlief schon einmal gut! Gemeinsam machten sie sich auf ins Vergnügungsviertel der Station und betraten dort die „Lachende Haubitze“, ein ulkiger Name wie Kimiko befand. Der Barkeeper begrüßte sie sogleich und Kimiko winkte ihm freudig zu, bevor sie eine freie Sitzecke ansteuerte und sich kurz fragend zu den anderen umdrehte.
      „Das sieht doch gut aus, oder?“

      Alvarez hatte währenddessen den Hangar erreicht und staunte nicht schlecht. Natürlich war ihm der Anblick im Prinzip nicht fremd, schließlich hatte er gefühlt sein halbes Leben in solchen Hangars verbracht, doch… die schiere Größe dieses Raumes überwältigte ihn doch. So viele Menschen, so viel Ladung und vor allem: So viele Schiffe. War hier jeden Tag so viel los, oder lag es daran, dass heute die neuen Rekruten angekommen waren? Mit Sicherheit brauchte es einiges an Logistik um die Station in Stand zu halten.
      Eine Weile sah Alvarez dem geschäftigen und zugleich routinierten Treiben fasziniert zu und strich hier und da durch die Reihen von Frachtern, allerdings merkte er bald, dass er hier mehr im Wege stand, als alles andere. Die Schiffe konnte man von seiner Position aus auch nicht wirklich bewundern, zu sehr war der Blick durch das ganze Durcheinander versperrt. Vielleicht gab es ja noch so etwas wie ein Observationsdeck. Er machte sich erneut auf den Weg durch die Station. Nachdem er ein paar Mal stehen geblieben und nach dem Weg gefragt hatte, erreichte er schließlich das Observationsdeck der Akademie. Endlich! Der Blick nach draußen, auf die Sterne und – viel wichtiger – auf die Schiffe. Einige der Transporter und privaten Schiffe, die die neuen Rekruten zur Station gebracht hatten, dockten jetzt erst ab, andere blieben scheinbar noch etwas länger und ließen sich von diesem Standpunkt aus bestens beobachten. Alvarez ließ sich auf eine Bank sinken und weidete sich an dem Anblick. Damit konnte er Stunden zubringen! Das tat er dann auch mehr oder weniger, obwohl er eine Pause machte, um sich etwas zu essen zu holen. An die Morastwanderung, die ihn morgen früh erwarten würde, wollte er noch gar nicht denken, da brachte er seinen Tag viel lieber damit zu, das Kommen und Gehen der Schiffe zu beobachten.
      Gegen Abend wurde es etwas ruhiger und Alvarez hatte gerade beschlossen, dass er nun endlich mal sein Zimmer aufsuchen würde, als jemand das Observationsdeck betrat. Sogleich war Alvarez hellwach und alarmiert. Das war sie! Quinn Lunardi. Jetzt, da er sie aus so kurzer Entfernung sah, waren alle Zweifel beseitigt. Was tat sie hier? Warum hatte sie sich für das Paragon Programm gemeldet? Er beobachtete sie einen Moment interessiert. Sie hingegen schien ihre Umgebung gerade nicht wahrzunehmen. Ihr Blick war nach draußen gerichtet. Alvarez konnte es ihr nicht verübeln, der Ausblick war atemberaubend. Er haderte einen kurzen Moment mit sich selbst, doch dann stand er auf und ging auf sie zu.
      „Hey“, sagte er, als er bei ihr angekommen war und hoffte, dass er nicht wie ein absoluter Fanboy rüberkam. „Geht’s dir etwas besser? Du hast da ja vorhin ganz schön was eingesteckt.“

      Scheinbar hatte sie die Aufmerksamkeit ihres Laufnachbarn erweckt. Adaeze konnte es ihm nicht verübeln, schließlich hatte sie auch ganz offensichtlich zu ihm rüber gestarrt. Solange er jetzt nicht glaubte, dass sie an ihm interessiert war… Sie blickte noch einmal kurz zu ihm rüber, doch bevor sie etwas sagen konnte, trat eine anderen Rekrutin an ihn heran. Diese fasste auch Adaeze kurz ins Auge, begann dann aber ein Gespräch mit dem Grünen. Adaeze hörte nur halbherzig hin und konzentrierte sich wieder auf ihren Laufrhythmus und ihre Atmung.
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    • Im Augenwinkel sah Calen, dass sich jemand näherte. Die Frau auf dem Laufband war noch ganz konzentriert am arbeiten, und er machte sich einen gedanklichen Haken diese zu fragen, ob sie gemeinsam trainieren könnten. Nun aber wandte er sich seinem Gegenüber zu, einer ebenfalls durchtrainierten jungen Frau, die offensichtlich anderweitig trainiert hatte. Natürlich erkannte er sie nicht, sie ihn allerdings, was schon die Frage beantwortete, ob sie wie er neu war. Ihre Frage war - etwas seltsam und frech. Einige Momente musste er überlegen, wie er denn darauf reagieren sollte. Schließlich entschied er sich zu grinsen.
      "Hallo auch. Na, die wollten checken, ob ich noch alle Tassen im Schrank hab. Psychologische Überprüfung." Wozu ein Geheimnis daraus machen? Im Zweifel würde das jeder Rekrut eruieren können. Lässig wischte sich der junge Mann über die Stirn.
      "Damit nehme ich mal an, dass du ebenso frisch angekommen bist. Calen, und selbst?" Nach einem kurzen Moment wischte er sich die Hand an der Hose ab und streckte sie aus.

      Dajana hatte einige Fragezeichen im Gesicht, bemerkte dann aber eine andere junge Frau, die das Problem ganz einfach anging: rein mit den Zähnen. Nach kurzen überlegen tat sie es der anderen gleich und riss vor Überraschung die Augen auf. Oh. Mein Gott. Ihre Geschmacksknospen explodierten, als sie auf die vielen unterschiedlichen Lebensmittel traf, gewürzt, ein Potpourri des Geschmacks das sie noch nie erlebt hatte. Einigermaßen verblüfft, dass so etwas Sensationelles existierte, setzte sie sich im Schneidersitz hin und grinste wie ein Kind - ebenso verschmiert im Gesicht, denn die Soße kleckerte natürlich herum. Es war ihr völlig egal. Das war so gut... Während sie den Döner genießerisch vernichtete, sah sie sich bereits um. Was würde noch schmecken?

      "Ja, sieht gut aus!" Sidar nickte dem Barkeeper zu, dann setzte er sich und winkte alle zu sich.
      "Dann wollen wir mal sehen, was im Angebot ist."


      Thx Tom Bombadil
    • Mit den anderen war der Weg zur Lokalität relativ schnell gefunden. 'Zur lachenden Haubitze' sah auf jeden Fall danach aus, als könnte man hier so manche feuchtfröhliche Abende erleben, an die sich einige vielleicht gar nicht mehr erinnern können. Aber deswegen waren sie ja gerade (noch) nicht hier. Merken würde er sich das hier aber schon, es war eine nett eingerichtete Kneipe, die einen gewissen Charme ausstrahlte.
      Dem Barkeeper nickte Reo freundlich zu und spazierte dann Kimiko hinterher. "Sehr vielversprechend auf jeden Fall." Wenn jetzt noch das Essen schmeckte könnte man hier durchaus öfters vorbeikommen. Andererseits hatte man jetzt auch einige Jahre Zeit, sich überall mal ein bisschen durchzuprobieren.
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    • "Hm was?" War die gebrummte Antwort seitens Quinn, die sich nur mühsam vom Anblick durch das Panoramafenster losreißen konnte und den jungen Mann neben sich ansah, wobei sich die fast künstlich wirkenden Bernsteinaugen etwas brauchten um sich zu fokussieren, da sie gedanklich wohl sehr weit weg gewesen war.
      Ob das ein Fan war? Nun, zumindest bettelte er nicht um ein Autogramm oder so, also konnte sie auch etwas freundlicher sein. Vielleicht nervte er ja nicht.
      Sie nickte kurz und abgehackt, ehe sie den unversehrten rechten Mundwinkel zu soetwas wie einem Lächeln verzog.
      "Konnte Duschen und n paar Stunden schlafen. Nachher noch was essen und ich bin so gut wie neu." Beantwortete sie nun doch seine Frage ehe sie ihm die Hand entgegen streckte. "Quinn."

      Alva lächelte nun freundlich und ehrlich und schlug ein, drückte seine Hand kurz und kräftig und ließ wieder los.
      "Alva von den Klauen." Stellte sie sich ebenfalls vor und schnippte dabei gegen das Amulett mit der siebenfingrigen Klaue, welches mit ihren Erkennungsmarken vor ihrer Brust baumelte.
      "Da nimmst du richtig an, erster Tag und so. Und du musstest echt zur Psycho? Hätte eigentlich erwartet, dass die Blauen da hätten hin müssen, vor allem die eine da, diese Berühmte, das Narbengesicht, kennste? Die war nach der Überprüfung ja echt hinüber. Aber die sind ja entweder tot oder Gelb geworden, wundert mich schon." Sie zuckte knapp mit den Schultern und musterte ihn von oben bis unten, während sie weiter fragte.
      "Und biste jetzt auch Gelb oder haste nicht alle Tassen im Schrank oder wie lief das?"
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • „Ja, ich weiß“, sagte Alvarez und fühlte sich dann gleich wie ein Stalker. Er schob diesen Gedanken schnell beiseite, drückte ihre Hand und stellte sich mit „Alvarez“ vor. So richtig konnte er noch nicht fassen, dass er hier tatsächlich mit der Quinn Lunardi sprach.
      „Freut mich jedenfalls zu hören“, fuhr er reichlich lahm fort und kratzte sich mit einer Hand am Hinterkopf. Dabei fiel sein Blick wieder auf den Ausblick vom Observatorium.
      „Hat was, nicht wahr?“, fragte er und deutete auf die Sterne. „Ich sitze schon den ganzen Nachmittag hier.“
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Quinn nickte knapp und blickte wieder hinaus.
      "Ja, das hat was." Stimmte sie leise zu, betrachtete die Sterne und ließ den Blick schweifen über das rege Treiben der Raumschiffe. "Dabei kann man gut abschalten. Es ist friedlich..."
      Ihr Blick wurde von einem Koloss eingefangen, der durch die Flutlichter der Raumstation glitt. Sie deutete darauf und lächelte versonnen.
      "Ein alter Z-3 Kreuzer. Ein wendiges Scheißteil, aber wenn man Geschwindigkeit wollte hat es sich aufgeführt wie eine rollige Biktan. Klar das Ding kommt auf ordentlich Geschwindigkeit, aber die Triebwerke arbeiten bei Volllast ungleich. Ziemlich wilder Ritt kann ich dir sagen."
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Fletcher schniefte laut ob der Erklärung seines Gegenübers. Ein Glück, anscheinend kein Muttersöhnchen oder Barschläger. Der Sicherheitsmann in Ausbildung zog ein ausklappbares Datenpad aus seiner Seitentasche und meinte lediglich: „Kann schnell passieren. Besonders für Neulinge. Am Anfang ist es leichter die zentralen Lifte zu benutzen, anstatt die verstreuten Treppen. Wo wolltest denn hin?“

      Keine zehn Minuten später war der Döner erfolgreich vertilgt worden. Yuzuki stieß einen glücklichen Seufzer aus und wischte sich die Soße mit einer Serviette von den Wangen. Zwar hatte die junge Frau noch immer ein starkes Verlangen, andere Gerichte zu probieren, doch sie wusste: Würde sie sich nochmal so einen Kaventsmann von Döner hineinschieben, sie würde im besten Falle mit Magenschmerzen kämpfen müssen; und im schlimmsten Fall wieder alles auskotzen. Sie würde im Bestfall die nächsten fünf Jahre hier sein, von daher genügend Zeit alles in Ruhe durchzuprobieren. Ob die andere Rekrutin wohl auch zu dem Schluss kommen würde? So wie die aussah, schien sie gerade auf einem ganz eigenen Wölkchen zu schweben. Wie in einer kitschigen Romanze, nur dass das Objekt der Begierde kein bildhübscher Typ sondern ein Döner war.
      Yuzuki beendete diesen seltsamen Gedankengang und kaufte sich bei der Imbissbude eine Limo mit Zitronengeschmack und setzte sich damit an einen freien – einer Bierbank ähnlichen – Tisch. Sie lehnte sich zurück in den rustikalen Holzstuhl und entspannte sich. Jetzt war Verdauung angesagt.

      Kaum, dass sich die neuen Rekruten gesetzt hatten, kam eine rundliche, freundlich wirkende Frau mit einem Stapel rustikaler Menükarten angerauscht. Klar, heutzutage wurden die meisten Menüs mit an der Decke befindlichen Hologeräten auf die Tischplatte projiziert, und eine Bedienung, die gar Bestellungen aufnahm, gab es in fast keinem Lokal mehr. Selbst die Speisen und Getränke wurden oft nicht mehr per Menschenhand zu dem betreffenden Tisch gebracht, und für den Zahlvorgang genügte oft einfach nur ein Hinhalten der Kreditkarte an ein Auslesegerät.
      Doch Delara, das war der Name der Frau, die sich den Rekruten eilig näherte, bevorzugte die in der lachenden Haubitze praktizierte Form von Gastronomie. Während sie jedem Rekruten eine Menükarte – es waren drei dünne Holzplatten von der Größe eines Papierblattes DinA4, die mit Hilfe zweier Seile zu einem kleinen Büchlein gebunden worden waren – reichte, sagte Delara:
      „Herzlich Willkommen zur lachenden Haubitze. Ich bin Delara und für heute eure Bedienung. Wenn ihr also etwas bestellen wollt, müsst ihr einfach nur nach mir rufen und ich komme mit Überschallgeschwindigkeit angerauscht. Wisst ihr schon, was ihr trinken wollt, oder braucht ihr noch ein bisschen Bedenkzeit?“
      Auf den ersten beiden ‚Seiten‘ des Menüs wurden vor allem Getränke angeboten. Von alkoholfreien Getränken, über Cocktails, Wein, Bier und Schnäpsen gab es – was Durstlöscher betraf – eine gewaltige Auswahl. Auf der letzten Holzplatte wurden knapp zwölf Gerichte gelistet, darunter Chickenwings, Salate und andere schnelle Gerichte, die in das rustikale Ambiente passten.



      Just Monika.

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    • "Natürlich habe ich sie nicht mehr alle, wäre ich sonst hier?" entgegnete Calen trocken und zuckte mit den Achseln. Sein Schmunzeln war nur halb echt, immerhin wusste er, dass er in manchen Dingen wahrscheinlich wirklich etwas merkwürdig war. Er nahm es ihr gar nicht übel, dass sie fragte, wieso auch? Kurz streckte er seine Muskeln, dann blickte er sie wieder lächelnd an.
      "Na, die Dame hat ein paar Fragen gestellt. Anscheinend können Sukkubi erkennen, wenn da irgendwas nicht ganz ok ist, ich schätze, die PTBS war nicht zu übersehen." Auch nicht ganz gelogen, jedoch weit weg von der Wahrheit.
      "Also soweit alles ok. Ich darf halt alle paar Tage da zum Rapport antanzen und so. Was die anderen angeht - keinen Plan. Das scheint was anderes zu sein."

      Langsam aber sicher verputzte Dajana den Döner. Das ungewohnt gute Essen lag etwas schwer im Magen, was ihr völlig egal war. Kurz sah sie zu der anderen Frau hin, dann tat sie es ihr gleich und holte sich ein Getränk, was immer auch Cola war, und setzte sich neben sie. Selig probierte sie einen Schluck.
      "Man, man, man." murmelter sie leise.

      Sidar war entzückt und studierte die Karte.
      "Das ist ja echt total cool retro hier. Hätte ich nicht gedacht. Hmmm..." Nach einigen Sekunden wusste er schon, was er wollte.
      "Also ich nehme das Wiener Schnitzel mit Pommes und ein großes Glas Cola." Er sah zu den anderen.
      "Nehmt was ihr wollt, alles meine Rechnung heute."


      Thx Tom Bombadil
    • „Oh, das glaub ich dir“, lachte Alvarez und betrachtete dabei ebenfalls den Kreuzer.
      „Eines der ersten Schiffe, auf dem ich angeheuert habe war ein alter Frachter nach Prochnyy-Bauart. Der Kahn hat ewig gebraucht, um auf Touren zu kommen, aber dann hat er auch jedes der neueren Hoverdash-Modelle abgehängt.“ Er grinste bei der Erinnerung.
      „Ich hab auf dem Ding fliegen gelernt. Als ich dann das erste Mal einen kleineren Personenfrachter geflogen bin, wäre ich beinahe in die Außenwand des Raumhafens reingekracht, so sehr habe ich beschleunigt.“

      Auch Kimiko war von der Art der Bedienung in diesem Lokal begeistert, so etwas kannte sie nur aus den alten Filmen, die sie sich gerne ansah. Sie ging äußerst vorsichtig mit der Karte um, so als könne sie jeden Augenblick auseinanderfallen, dann bestellte sie ein Bitter Lemon und ein Auberginen-Sandwich.
      „Danke dir!“, sagte sie an Sidar gewandt. Geld spielte auf ihrem Planeten keine so große Rolle, weswegen das Thema ihr immer ein bisschen fremd geblieben war, doch sie wusste die Einladung trotzdem zu schätzen. Nun blickte sie in die Runde.
      „Also, wo kommt ihr alle so her?“
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      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3