Annihilation Bliss

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    • Annihilation Bliss

      Der Himmel stürzte auf sie hinab. Die abgefeuerten Sprengkörper der Typhoon-Artilleriegeschütze, welche aus einigen Kilometer Entfernung Tod auf den Feind niederregnen ließen, erschütterten bei jedem Einschlag den Boden unter den Kampfstiefeln Brett Caidans und seiner Kompaniemitglieder. Von der Schönheit der Stadt war nicht mehr viel zu erkennen, waren die engen Gassen, durch die sie hasteten, von hohen, grauen Ruinen flankiert.
      Caidans Gesicht war verdreckt, die Augen tränten von all dem Rauch und dem beißenden Gestank in der Luft. Ein Laserstrahl ließ den Mann neben Caidan zu Boden gehen. Gerade noch rechtzeitig konnten sich Caidan und drei weitere hinter die Wand einer Häuserruine retten, bevor ein Sprengkörper den Gefallenen traf und ihn einäscherte.
      „Die Gasse ist dicht. Wir kommen da keinen Meter weiter, ohne sofort zerschossen zu werden“, knurrte Brahms, sein Laserkarabiner kontrollierend. Die Standardwaffe der Infanterie gegen organische Ziele, ein Schuss war meist genug, um alles mit zwei Beinen zu fällen.
      „Dann eben durch die Häuser“, erwiderte Caidan schroff und stieg durch das nächste Fenster in die Ruine eines ehemaligen Wohnhauses ein. Die Inneneinrichtung war zertrümmert, zerquetscht durch die Last der Decke und des Daches, welche auf sie herabgestürzt war. Mit sorgsamen Schritten führte Brett die anderen drei Männer an. Vor noch knapp einer Stunde waren sie noch fünfzig gewesen und hatten einen lebendigen Kompaniechef. Ein Hinterhalt in der ehemaligen Altstadt hatte sie jedoch überrascht und kräftig dezimiert. Wie viele noch genau lebten, wusste Brett nicht. Er wusste nur, dass er sich wieder zur alten Frontlinie zurückkämpfen musste, wenn er den Tag überleben wollte.
      Im Angesicht des ständigen Tods und den epochalen Donnerschlägen niedergehender Artilleriegeschosse wirkten seine Beweggründe, in die Infanterie einzutreten, geradezu kindisch. Jede Explosion verhöhnte ihn für seine Dummheit. Jeder Mann und jede Frau, die fielen, hätten genauso gut er sein können. Oft wirkte es so als entschied der Zufall, wer starb und wer weiterlebte.
      Diesmal entschied Raffinesse, dass Caidan und seine Kameraden überlebten, als sie aus der Deckung der Häuserruine die feindliche Stellung flankierten und drei Männer niederschossen.
      Caidan verschnaufte kurz und wischte sich den Schweiß von der verdreckten Stirn.
      „Wie weit müssen wir noch, Brahms?“
      Brahms wog den Kopf hin und her, ehe er antworte:
      „Sind wohl noch immer ein bis zwei Kilometer, vorausgesetzt die Frontlinie wurde nicht durch den Gegenangriff zurückgedrängt.“
      „Wir sollten uns beeilen. Je eher wir raus sind, desto besser.“
      „Auf jeden Fa- RUNTER!“
      Caidan sah vor sich einen Laserstrahl aufblitzen, spürte die grässliche Hitze in seinem Gesicht. Mit seinen Augen folgte er dem Lichtstrahl und sah gerade noch wie der Kopf von Soldat Perry explodierte. Die Welt, sie schien stillzustehen. Langsam drehte sich Caidan um, während Laserfeuer um ihn stob. Ein helles Licht, geküsst vom Schmerz. Das Himmelszelt, es grüßte ihn. So weit, so frei. Es würde niemals fallen. Der Lärm, er war verschwunden und mit ihm auch der Krieg. Eine einzelne Träne rann seine Wange hinab.

      Er starb. Es war nicht schade um ihn.

      ANNIHILATION BLISS


      Herzlich Willkommen im 25. Jahrhundert.
      Es wird lediglich ein kurzer Überblick über die wichtigsten Dinge geliefert. Einzelne Themen wie beispielsweise Waffentechnik, die für eure Chars am Anfang nicht von zentralem Belang sind, wird dann im RPG selbst angesprochen.

      Die Hegemonie
      (Sitz der Galaktischen Regierung: Mars)

      Im Jahre 2452 ist fast die komplette Menschheit unter dem Banner der Hegemonie vereint, deren Territorium umfasst hunderte Systeme innerhalb der Milchstraße. Da die Menschheit sich relativ schnell ausbreitete und sich auch äußerst aggressiver Mittel bediente, genießt sie bei den anderen Spezies in der Milchstraße nicht immer den allerbesten Ruf. Die Akyrac bezeichnen die Menschheit in ihrer Sprache als ‚dem Krieg ergebene Barbaren‘. Dazu mehr in der ‚Speziesrubrik‘.

      Ähnlich einem Präsidenten in unserer Zeit ist in der Hegemonie ein Imperator an der Spitze, er hat jedoch keine wirklich gesetzgebende Macht. Er kann bei kritischen Gesetzen ein Veto einlegen und es damit verhindern. Viel mehr ist der Imperator als ein Symbol zu verstehen, welcher dem Senat und der Regierung voransteht. Er ist damit eher als der höchste Diplomat der Hegemonie anzusehen.

      Die Stimmung in der Hegemonie ist nicht die Beste, es schwelt in einigen Bereichen Unzufriedenheit, Angst, Hass. Gesehen an intergalaktische Konflikte mit anderen Spezies gibt es sowohl welche, die mehr Harmonie und Entgegenkommen gegenüber anderen Spezies fordern, andere dagegen fordern eine aggressive Kriegspolitik, in der jeder Affront doppelt vergolten wird.
      Innenpolitisch gibt es gewaltige Verwerfungen: Auf einigen Planeten ist so gut wie keine Armut vorhanden, mit humanistischen Sozialsystemen und Entwicklungschancen für jede Person. Andere Planeten stehen mittlerweile unter Konzernverwaltung, was teilweise zu unmenschlichen Arbeitsbedingungen der dort lebenden Personen führt. Auf wiederum anderen Planeten ist Sklaverei Gang und Gäbe. Die gefürchtetsten Planeten unter Kontrolle der Menschheit werden ‚Todeswelten‘ genannt. Planeten, in denen es keine Verwaltung, keine Regierung mehr gibt und nur noch das Recht des Stärkeren herrscht. Die Hegemonie selbst hat nicht genügend Ressourcen, um auf jeder Welt vernünftige Bedingungen für jedermann sicherzustellen. Zudem agiert der Senat, welcher sich aus einzelnen, ihre Heimatwelt vertretenden Wahlfrauen/-männern zusammensetzt, nicht immer so, wie es sich die Menschen Zuhause wünschen. Der Konsens wird auch schwieriger, je mehr verschiedene Positionen und Lagen berücksichtigt werden müssen.

      Der Gang zur Armee wird propagandistisch schmackhaft gemacht. Der Dienst wird als ehrenhaft dargestellt, obwohl die Realität natürlich eine andere ist.


      Abtrünnige
      Die Abtrünnigen haben sich von der Hegemonie losgesagt, um ihr Schicksal in ihre eigenen Hände zu nehmen. Dazu zählen vereinzelte Kolonien, die meist in einer Militärdiktatur gemündet sind, als auch Piraten und Sklavenjäger. Sie besitzen oft eine eigene Miliz und stehen meistens der Hegemonie feindlich gegenüber.


      Spezies
      (nur eine kurze Übersicht)

      Akyrac
      Besitzen laut Informationen der Hegemonie das bislang größte Territorium innerhalb der Milchstraße und sind die am weitesten entwickelte Spezies. Die Akyrac wollten zunächst das noch junge Menschenreich, dass sich über wenige Kolonien erstreckte, schnell und unkompliziert in ihr System integrieren. Die lächerliche Lasertechnologie der Menschen stellten für die Außerirdischen keine Bedrohung da. Der Kampf Raumschiff gegen Raumschiff war also für die fremde Spezies ein Witz. Was allerdings daraufhin passierte, hat bei den Akyrac dauerhafte Spuren in ihrer Selbstwahrnehmung hinterlassen. Nachher konnten sie nämlich sagen: Sie sind noch nie einer humanoiden Spezies begegnet, die solch eine Expertise in der Kriegsführung hatte wie die Menschheit. Deswegen wurden sie auch von deren Raffinesse und deren (für die Akyrac) extrem fortgeschrittenen Kampftaktiken am Boden überrascht und mussten extreme Verluste hinnehmen. Seit einigen Jahren gibt es einen brüchigen Waffenstillstand, der jedoch beiderseits immer wieder von (möglicherweise unkontrollierbaren?) Kräften gebrochen wird. Die Stimmung zwischen Menschheit und Akyrac ist äußerst aufgeheizt, vermuten einige doch, dass die Gegenseite mit Absicht provoziert.
      Akyrac legen wie Reptilien Eier und säugen nicht. Akyrac besitzen insgesamt drei Geschlechter, wobei die ersten beiden eher wie humanoide Männer gebaut sind und fortpflanzungsfähig sind, während das dritte Geschlecht, welches schmächtiger gebaut ist und rein äußerlich eher einen humanoid weiblichen Körperbau hat, sich nicht fortpflanzen kann. Das dritte Geschlecht, auch ‚Khryac‘ genannt, ist psionisch begabt und wird in großen Teilen unterdrückt. Einige von ihnen bildeten eigene Enklaven mit eigener Rechtsprechung und Beziehungen zu anderen Völkern, was auch wieder Konflikte mit dem Hauptreich schürt.
      Akryac sind etwas größer als der Durchschnittsmensch und haben eine fahle, blassgraue Haut. Dominante Merkmale wären da die hohe Stirn, welche in zwei Fortsätzen endet, die spitzen und gebogenen Ohrmuscheln als auch die einem Krokodil ähnlich aufgebauten Augen.

      Jitkari
      Benannt nach dem Planet ihrer Entdeckung, Jitka, sind diese Wesen allen Anscheins einem Horrortraum entsprungen. Viel zu viele sich gleichzeitig bewegende Glieder, unvorstellbarer Gestank, Reißzähne und Mundöffnungen an den merkwürdigsten Stellen. Sie scheinen nur für einen Grund zu leben: Andere Lebensformen zu vertilgen. Kommunikation ist bislang nie möglich gewesen.
      Es gibt zwei Theorien: Eine lautet, dass jedes einzelne Wesen im Schwarm kollektiv miteinander verbunden ist. Sie sind Legion. Die andere lautet, dass die Millionen Wesen einer einzelnen Horde in Wirklichkeit keine Millionen einzelne Lebewesen sind, sondern ein Einzelnes. Welche Version auch die richtige sein mag, die Intelligenz der Jitkari wird mit der des Menschen als ebenbürtig geschätzt, sind diese Wesen in der Lage, Schwächen des Feindes auszunutzen und ihre Taktiken individuell anzupassen. Nicht nur das, sie beherrschen kontrollierte Mutation und können ihren Körper den jeweiligen Aufgaben anpassen.

      Der Konvent
      Das Leben ist ein Gefängnis, der Tod die Freiheit.“ - Präambel der Heiligen Schriften des Konvents

      Der Konvent ist eine fanatische Vereinigung aus Mitgliedern verschiedener Spezies und eine der größten Gefahren aller zivilisierten Spezies, mit Ausnahme der Sukkuben, in der Milchstraße. Bei Konflikten mit der Hegemonie wurde festgestellt, dass die meisten Konventsmitglieder Menschen oder Akyrac sind. Der perversen Entropie zu lange ausgesetzt ist allerdings wenig von ihrer ursprünglichen Form übrig. Sie sind entstellt, genetisch modifiziert und ein schrecklicher Anblick.
      Treu ergeben folgen sie ihrer unheiligen Philosophie, den Tod höchstpersönlich auf Welten niederregnen lassend. Gewaltige Monumente aus einem nicht identifizierbaren Metall werden aus ihren mit unheiligen Symbolen markierten Vergängnisbarken, Raumschiffe extra nur für diese eine Aufgabe konzipiert, auf die todgeweihten Welten geschossen. Dort schlagen sie ein und die verderbten Energien, die für eine lange Zeit schlummerten, aktivieren sich. Totes Fleisch beginnt sich wieder zu regen, während Lebende in ihrer Nähe dem Wahnsinn verfallen, um als Marionetten den Tod zu den Lebenden zu bringen.

      Splinter
      Sind am ehesten als ‚groteske spinnenartige Humanoide‘ zu beschreiben. Sie besitzen einen seltsamen, rauen Panzer aus einem harten Fasergeflecht als Haut. Sie besitzen meist vier Beine, die in scharfen Fortsätzen enden, sowie vier Arme an ihrem Oberkörper, die in Klauen enden. Sie sind selbst für Menschenverhältnisse äußerst aggressiv, und pflegen einen sehr aktiven Jägerkult. Die Stellung und das Ansehen eines Splinters innerhalb der Gemeinschaft leitet sich sowohl aus den eigenen erfolgreichen Jagden als auch denen der Ahnen ab. Sie kommunizieren untereinander telepathisch. Ihre Technologie ist weit fortgeschritten, über ihren Heimatplaneten, der sich hinter dem Akyrac- kontrollierten Gebiet befindet, ist jedoch wenig bekannt.

      Sukkuben
      Diese humanoide Spezies wurde recht früh von der Menschheit entdeckt. Sie sind mehr oder weniger unsere direkten Nachbarn. All ihre Vertreter sind weiblich, es gibt also im Grunde nur ein Geschlecht. Sukkuben werden ungewöhnlich alt, bis zu 1200 Menschenjahre können sie mit Leichtigkeit erreichen. Sie erhielten die Bezeichnung Sukkubus von den Menschen, weil sie den Dämonen aus Sagengestalten zum Verwechseln ähnlich sehen: Menschenähnlicher Körper mit Hörner, Flügel, Teufelsschwanz und dämonischen Augen. Da eine Sukkubus ihre Nachkommen nicht säugt, haben sie keine Brüste. Sie ernähren ihre Neugeborenen stattdessen mit speziellen Knollen, die in der dunklen Erde ihrer Heimat wachsen und die wichtigsten Nährstoffe enthalten. Die Menschheit hat verhältnismäßig gute Beziehungen. Es gibt einen Friedensvertrag sowie Austauschprogramme, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. Sukkuben sind äußerst empfänglich für Psionik. Sie schätzen unterschiedliche Kulturen und sind äußerst neugierige Wesen und meist friedfertig, können jedoch dank ihrer psionischen Begabung furchterregende Gegner werden, wenn sie es denn sein müssen. Sukkuben sind dank ihrer psionischen Begabung abgeschirmt gegen die Macht des Konvents und bleiben deshalb von Angriffen verschont.


      Psionik
      Unnatürliche Verbindung zur Welt der Fantasie, Träume und Emotionen. Psionisch begabte Wesen können mit dieser Verbindung die Realität verändern. Man nennt jene Wesen Psioniker oder Hexer. Menschen haben grundsätzlich kein psionisches Talent.

      Weltraumreisen
      Um schnell von einem System zum anderen reisen zu können, wurden spezielle Antriebe entwickelt. Leuchtfeuer wurden in den von Menschen bewohnten Systemen installiert, um eine erleichterte Navigation durch den Phasenraum zu ermöglichen. Jener ist eine noch ziemlich unerforschte Dimension unserer Realität und von zentraler Bedeutung, um gewaltige Distanzen in kürzester Zeit zu überbrücken. Generell benötigen Raumschiffe eine gewisse Größe, um in den Phasenraum eintreten zu können. Kleine Angriffsjäger oder Bomber besitzen im Normalfall keinen Phasenraumantrieb und docken an Flottenträgern an, um in andere Systeme zu gelangen.


      Wer seid ihr?

      Ihr seid frisch ankommende Rekruten der Vanadisakademie, welche sich auf eine langwierige Ausbildung von Eliteeinheiten spezialisiert hat, die unter dem offiziellen Namen ‚ Paragon‘ läuft. Die Akademie wird derzeit von knapp 14.000 Kadettinnen und Kadetten besucht und zieht von überall aus dem von der Hegemonie kontrollierten Gebiet mögliche Kandidaten ein. Ihr könnt daher nur Menschen spielen.
      Man muss zwischen 18 und 27 Jahre alt sein, um am Paragonprogramm teilnehmen zu dürfen. Der erste Tag der Rekruten ist der 01.04.2452, da beginnt dann auch das RPG.
      Ihr werdet Teil der Klasse/Einheit 1-9, solche Kompanien oder Einheiten setzen sich immer aus circa 70-100 Rekruten zusammen.

      Aufbau der Akademie
      Toiletten sind auf jeder Ebene vorhanden. Ebenen bestehen aus mehreren Stockwerken. Die Ausmaße der Station sind schließlich riesig.
      Ebene -1: Hangar, weitere Luftschleusen
      Ebene -2: Lebenserhaltungssysteme, Recycling, ... (nur für Wartungspersonal Zugang)



      Euer wundervoller Stundenplan, welcher sich eigentlich von selber erklärt. Yay.



      In unregelmäßigen Abständen finden Außenmissionen statt. Da wird dann natürlich der ursprüngliche Stundenplan unterbrochen. Generell findet alle 2-4 Wochen eine Außenmission statt. Ersten drei Jahre allgemeine Grundausbildung, danach folgen zwei Jahre Spezialisierung. Da einzelne Chars vielleicht schon eine Idee haben könnten, wie sie sich später spezialisieren wollen, sollten die einzelnen Spezialisierungen auch gelistet werden:

      Aufklärer – Wie schon vermutet klären sie auf und sorgen für ständig aktuelle Informationen bezüglich des Aufenthalts feindlicher Truppen.
      Sturmtruppe – Das Herz einer jeden Kompanie. Sind mehr Allrounder als andere, und besitzen eine große Bandbreite an Erfahrung mit unterschiedlichsten Waffensystemen.
      Schwere Waffen – Für Personen, die gerne anderen etwas gönnen. Sowohl für Antifahrzeug/-Mech zuständig als auch für schwere Infanterieabwehr. Hohe Ausdauer und Kraft von Vorteil, da die mitzuführenden Waffen recht schwer sind.
      Scharfschütze – Spezialisiert in Ausschaltung von Zielen aus großer Entfernung.
      Pionier – Supernanny für alles Mechanische. Wenn etwas kaputt geht, zum Pionier bringen. Weitere Aufgaben beinhalten Minenentschärfung, Wartung, uvm.
      Pilot – Für Personen mit Bleifuß. Beinhaltet sowohl Fahrzeuge am Boden als auch in der Luft und im All.


      Wichtig!

      Zu den Charakterbögen: Sie sind so aufgebaut, dass sie die Dreidimensionalität (Physiologisch, Soziologisch, Psychologisch) eines Charakter möglichst einfach darstellen. (siehe Erscheinung, Herkunft und Charakterzüge) Herkunft spiegelt nicht nur den Ort wieder, von dem ein Charakter stammt, sondern vielmehr seine Vergangenheit.
      Ich bitte darum, sich an dem Gerüst festzuhalten. Er ist ja auch ehrlich gesagt nicht so viel anders.
      Ihr dürft euch selbstständig Planetennamen, dort vorherrschende Konditionen und ähnliches ausdenken, um eurem Charakter einen möglichst interessanten Hintergrund zu ermöglichen.

      Alle Charakterbögen sind zuerst mir per PN zu schicken, bevor sie in den SSS reingeklatscht werden können. Wenn ich etwas bemängele, (größte Wahrscheinlichkeit wäre eine Unverträglichkeit mit der Spielwelt), muss das zuerst korrigiert werden. THE FLUFF IS IMPORTANT.
      In meinen Charbögen weiter unten gibt es hier und da noch ein paar nette Infos über die bisherige Spielwelt.
      Ihr dürft so viele Charaktere spielen wie ihr wollt.

      Charkills sind grundsätzlich nicht erlaubt, es sei denn ich nicke das ab und die betreffenden Parteien sind damit einverstanden. Bei NPCs ist das natürlich wieder etwas anderes.
      Eure Aktionen werden selbstverständlich Konsequenzen haben.

      Ich bin für Fragen per PN oder im IRC erreichbar.


      Charakterbogenskelett

      Name
      Alter/Geburtstag

      Erscheinung
      Herkunft
      Charakterzüge
      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys


      Mein Spielchar

      Name Yuzuki Kobayashi 小林 遊月
      Alter/Geburtstag 20 / 21.12.2431

      Erscheinung
      Durchschnittliche 170 Zentimeter groß. Yuzuki hat einen schmalen Körperbau. Sie ist zwar fit, jedoch nicht sehr muskulös und ihr fehlt es an roher Kraft. Das macht sie mit ihrer Agilität und Geschwindigkeit wett. Sie hat schwarzes glattes Haar, welches sie so gut wie immer in zwei Zöpfen trägt, ihre Augen sind haselnussbraun.
      Herkunft
      Laut offizieller Unterlagen stammt Yuzuki aus dem Sonnensystem Altair. Als Tochter von Siedlern erster Generation war sie von Anfang an mit dem Unbekannten vertraut. In ihrem Leben musste sie schon den ein oder anderen Piratenangriff abwehren, größere Distanzen zu Fuß überbrücken oder sich gegen Sklavenjäger behaupten. Der ein oder andere Bekannte verlor dabei sein Leben. Yuzukis Fähigkeiten und Scharfsinn fielen dabei eines Tages einem Kommandanten einer Infanterieeinheit auf und sie wurde von ihm für die Akademie empfohlen.
      Charakterzüge
      Sie handelt oft hinterhältig und nutzt in einer Auseinandersetzung alles zu ihrem Vorteil. Fairplay gibt es bei ihr nicht. Sie ist eher eine Einzelgängerin und erledigt die meisten Dinge am liebsten selbst. Sie hat ein scharfzüngiges Mundwerk und ein komplexes Temperament.
      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys
      Sie ist sehr agil, schnell und äußerst leise. Sie kann ohne Mühe mit ihrem Umfeld verschmelzen und hat einige Erfahrung im Tarnen gesammelt. Probleme löst sie meist mit Raffinesse. / hat Aufklärerin ins Auge gefasst / Konträr zu ihrem Charakter singt und tanzt sie gerne. Möchte sie etwa das erste Idol des Paragonprogramms werden?

      Lehrer / Ausbilder / Wichtige Leute

      Hier fehlen noch ein paar, aber ich habe gerade keine Lust das noch niederzuschreiben. Sind sozusagen eine Überraschung!

      Name Anton von Behringhausel
      Alter/Geburtstag 36 / 08.08.2415
      Spezies Mensch
      Erscheinung
      190 Zentimeter hoch, Aristokratennase und nach hinten frisierte, blonde Haare. Hat graue Augen und einen stets perfekt getrimmten Ziegenbart. Er trägt für gewöhnlich Uniform oder sehr teure und edle Kleidung.
      Herkunft
      Er ist der Sohn eines hohen Tiers im Senat und hat mithilfe viel Vitamin Bs die Stelle an der Akademie erhalten. Zuvor studierte er Intergalaktische Wirtschaftslehre an einer renommierten Privatuniversität.
      Charakterzüge
      Ein schmieriger Typ, der seine Stellung perfekt auszunutzen weiß. Er ist opportunistisch und setzt andere gerne für seinen Vorteil oder Vergnügen ein. Er hat außerdem eine sadistische Ader und erfreut sich am Leid anderer.
      Profession / Hobbys
      Lehrt Politik / Golf und über Politik reden

      Name Ria Espinosa
      Alter/Geburtstag 31 / 14.02.2421
      Spezies Mensch
      Erscheinung
      Sie ist mit ihren knapp 1,65 Meter nicht gerade groß geraten. Sie hat dunkelbraune Augen und oft ein schelmisches Lächeln auf den Lippen. Ihre schulterlangen Haare bindet sie oft zu zwei Zöpfen.
      Herkunft
      Stammt vom Planeten Mars. Sie kommt aus ärmeren Verhältnissen und trat in jungen Jahren der Infanterie bei. Dort machte sie sehr bald als Scharfschützin von sich reden und wurde kurz daraufhin zur Spezialeinheit ‚Ares‘ abkommandiert. Dort diente sie knapp acht Jahre. Was sie dort genau für Aufgaben übernahm oder gegen wen die Spezialeinheit eingesetzt wurde, ist nicht bekannt. Nach Ende ihrer dortigen Dienstzeit wurde sie Ausbilderin an der Akademie. Sie tritt seit knapp drei Jahren Rekruten hochprofessionell in den Arsch.
      Charakterzüge
      Viele Rekruten haben anfangs wenig Respekt vor ihr, wegen ihres jungen Alters und ihres Geschlechts. Das ändert sich jedoch meist nach ein paar „Ordnungsmaßnahmen“ schnell. Sie ist eine stark introvertierte Person und wollte deswegen auch zunächst nicht den Job annehmen. Mittlerweile hat sie sich an den ständigen Umgang mit den Rekruten gewöhnt.
      Profession / Hobbys
      Ist in der Klasse 1.9 Ausbilderin für Nah- und Fernkampf. Ausdauer- und Überlebenstraining übernimmt West. Espinosa nimmt regelmäßig an Blockseminaren und den Trainingsmissionen als Aufseherin teil. / Sie spielt die elektrische Gitarre, und hört gerne laut ‚Musik‘, welche wohl am ehesten an den Lärm eines Bombardements erinnert. Sie beherrscht drei verschiedene Kampfsportarten.

      Name Alain West
      Alter/Geburtstag 46 / 24.01.2406
      Spezies Mensch
      Erscheinung
      Dunkelbraune Haut, immer perfekt geschorene Glatze, welche unter einem Barett versteckt wird. West ist über 1.90m groß und hat einen muskulösen Oberkörper. Er trägt meist die Uniform der Spezialeinheit, der er angehört hat.
      Herkunft
      Stammt von Helenos, ein Planet der bekannt für seine dichten Dschungelwälder und tödlichen Bewohner ist. Der Planet war zentraler Austragungsort eines Krieges zwischen Menschen und Anhängern des Konvents. West war zu der Zeit Kompanieführer in der Helenossturmwache, eine in der gesamten Hegemonie berühmten Eliteeinheit. Nach Ende des zehnjährigen Krieges wurde er Ausbilder an der Akademie.
      Charakterzüge
      Er gilt nicht ohne Grund als jener, der selbst dem aufsässigsten Rekruten in weniger als 24 Stunden tiefe Ehrfurcht lehrt. Er versteht es wie kein anderer, den Willen eines jeden rebellischen Kadetten zu brechen. West ist die Verkörperung von gerechtem Zorn und verteilt seine Wut und seinen Hass absolut gleichmäßig auf die einzelnen Rekruten, die die Ehre haben, eine Ausbildungseinheit bei ihm absolvieren zu dürfen. Aufgeben ist bei ihm keine Option. Entweder man erfüllt Wests ambitionierte Erwartungen, oder man wird rausgeworfen oder endet in einer Zelle. Manchmal sogar noch Schlimmeres.
      Profession / Hobbys
      Ist in der Klasse 1.9 Ausbilder für Ausdauer- und Überlebenstraining. Nah- und Fernkampf übernimmt Espinosa. West nimmt regelmäßig an Blockseminaren und Trainingsmissionen als Aufseher teil. / Das Thema Hobby ist recht nebulös. Viele vermuten, sein Lieblingshobby sei es Rekruten zu schikanieren. Womit sie höchstwahrscheinlich richtig liegen. Man sieht ihn oft allerdings auch beim Lesen alter Dramen oder beim Trainieren, auch wenn er das in den letzten Jahren ein wenig reduziert hat.

      Name Xiaolu Chang
      Alter/Geburtstag 33 / 15.02.2419
      SpeziesMensch
      Erscheinung
      Ihre schwarzen Haare sind meist zu einem lockeren Zopf zusammengebunden. Sie ist eher schmächtig gebaut und gerade einmal 160 Zentimeter groß. Sie trägt meistens Overalls, da die einfach am praktischsten sind.
      Herkunft
      Stammt vom feuerroten Planeten Caldera, eine Minenwelt im Herzen der Hegemonie. Die Minenwelt ist in der gesamten Hegemonie für ihr Motodrom bekannt, welches zum großen Teil unterirdisch verläuft. Xiaolus Eltern sind beide Mechaniker, ihre Mutter spezialisierte sich dabei eher auf Raumschiffe, während ihr Vater sich speziell um die großen Minenfahrzeuge aus den unterirdischen Anlagen kümmerte. Auf Caldera absolvierte Xiaolu erst eine Ausbildung zur Mechanikerin für Antigravgleiter, und schloss später an der Hauptuniversität Caldera eine Arbeit über Antigravitationsbeschleunigungselemente ab, die in einigen Forschungszirkeln Beachtung fand. Seit zwei Jahren lehrt sie nun an der Vanadisakademie und knüpfte schnell eine enge Freundschaft mit Espinosa.
      Charakterzüge
      Sie brennt für Raumschiffe und alles, was richtig schnell durch die Gegend saust. Sie hat ein extrem großes Wissen in ihrem Metier angesammelt und erzählt euphorisch von den neuesten Entwicklungen und Revolutionen. Man kann sich mit ihr auch blendend über die Überschallrennen unterhalten. Sie ist eine sehr aktive, zielstrebige und ‚energetische‘ Person.
      Profession/ Hobbys
      Leitet Grundkurs Raumschiffe / schaut gerne die jährlichen Ligen der H.S.A.G.G. ( steht für „Hyper Sonic Antigravitation Glider“ = Überschallantigravitationsgleiter), wahnwitzige Überschallrennen, die auf gewaltigen Motodromen in der gesamten Hegemonie ausgetragen werden.

      Name Dr. David Bartholomew Burbridge
      Alter/Geburtstag 58 / 17.11.2393
      Spezies Mensch
      Erscheinung
      Er ist in den letzten Jahren etwas kugeliger geworden. Er hat ein freundliches, rundes Gesicht. Man würde von seinem Äußeren nicht sofort darauf schließen, dass er jahrelang in der Infanterie als Chefarztoffizier gedient hatte.
      Herkunft
      Er stammt aus normalen Verhältnissen. Er diente insgesamt 20 Jahre lang als Chefarztoffizier in der Infanterie und hat mehr Wunden und Verletzungen gesehen als für einen normalen Menschen gut sein kann. Seit knapp fünfzehn Jahren ist er ein fester Bestandteil des Lehrpersonals.
      Charakterzüge
      Er ist schonungslos, was sein Metier betrifft und erzählt gerne haarsträubende Geschichten aus Zeiten seiner Einsätze, mit (zu) detailreichen Beschreibungen der teilweise äußerst grässlichen Wunden, die er verarzten durfte. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein neuer Rekrut während der ersten Unterrichtseinheit übergibt, liegt bei über 35%. Er hält damit unter allen Ausbildern und Lehrern der Akademie den Rekord.
      Profession / Hobbys
      Ausbilder für Erste Hilfe / Schach, Geschichten erzählen, Essen

      Name Artjom Ivanow
      Alter/Geburtstag 43 / 29.09.2408
      Spezies Mensch
      Erscheinung
      Knappe 1.80 groß. Drahtig. Hat immer ein paar Bartstoppeln im Gesicht. Seine braunen Haare sind recht kurz geschoren. Über seine linke Wange und Stirn erstreckt sich eine Brandnarbe. Bevorzugte Kleidung sind bequeme Hosen und Shirts.
      Herkunft
      Er kam auf einem Raumtransporter zur Welt. Er absolvierte auf Calypso IV sein Studium der Physik und begann dann zunächst für einen dort lokal ansässiges Unternehmen an der Forschung neuer Waffensysteme. Über Umwege gelangte er dann zur Akademie und lehrt dort seit knapp sieben Jahren.
      Charakterzüge
      Er redet nicht viel über privates, ist aber ansonsten recht umgänglich. Seine Unterrichtseinheiten sind zwar immer chaotisch und er wirkt ständig verplant, doch irgendwie schafft er es trotzdem, dass sich die Rekruten das meiste auf Anhieb merken.
      Profession / Hobbys
      Leitet Grundkurs Waffensysteme / an Waffen herumschrauben, Kartenspiele, lesen

      Name Alezsa, wird oft einfach nur „Alyssa“ genannt. Sukkuben haben keinen Nachnamen.
      Alter/Geburtstag unbekannt / unbekannt
      Spezies Sukkubus
      Erscheinung
      Dämonenaugen und -flügel, Hörner, Teufelsschwanz. Ihre Haut hat einen leichten blauen Schimmer. Würde man jene berühren, würde man außerdem feststellen, dass sie sich leicht geschuppt anfühlt. Die Sukkubus ist knapp 170 Zentimeter groß und zeigt gerne mit einem breiten Grinsen ihre dominanten, spitzen Eckzähne. Ihre schulterlangen Haare sind pechschwarz.
      Herkunft
      Stammt von Ihatlorhith. Sie nimmt zusammen mit zwei anderen Sukkuben an einem offiziellen Programm, welches vom Imperator selbst veranlasst wurde, teil. Für eine unbestimmte Zeit darf sie auf der Akademie sich das menschliche Miteinander, Kultur, die vielen von den Menschen entdeckten Pflanzen im Park und den Hydroponischen Gärten und die militärischen Gepflogenheiten beobachten. Als Ausgleich hilft sie beim Aufspüren von Konventsmitglieder mithilfe ihrer psionischen Begabung.
      Charakterzüge
      Sie ist ein äußerst neugieriges Bündel Lebensfreude und findet die Menschen interessant und seltsam. Manchmal auch seltsam interessant. Sie mag es jedoch ganz und gar nicht, wenn man sie ungefragt anfasst. Das gilt unter den Sukkuben nämlich als grobe Beleidigung und Affront, und dem Täter ist dann eine Standpauke sicher.
      Profession / Hobbys
      Psionikerin. Sie ist dafür zuständig, eine mögliche Verbindung mit dem Konvent ausfindig zu machen. / Viel zu viele, hier eine kurze Auswahl: Menschen beobachten, Briefe schreiben, im Park spazieren, an Blumen riechen, die hydroponischen Gärten unsicher machen, und generell das volle Entertainmentprogramm der Menschen.



      Just Monika.
    • Name: Dajana Lei
      Alter/Geburtstag 19 - 18.08.2432


      Erscheinung: Klein und kompakt, mit 160 cm nicht gerade eine Riesin. Kurze strubbelige straßenköterblonde Haare, braun gebrannte Gesichtszüge, kleine blaugraugrüne Augen. Einigermaßen muskulös, was man unter ihren Freizeitklamotten nie sieht, da sie weite Sachen bevorzugt. Ihre Hände wirken sehr rau und schwielig.

      Herkunft: Daja stammt aus einer Minenkolonie, die von der Hegemonie zwar nicht vergessen, aber einigermaßen verdrängt worden war. Sie hat von Kindheit an gearbeitet, ihre Begabung auf dem Gebiet der Technik stellte sich früh heraus und so genoss sie für die einfachen Verhältnisse recht gute Bedingungen - also statt 16 Stunden Minenarbeit derer 10, dafür wurde sie für Wartungsarbeiten und Ähnliches herangezogen. Ihre Eltern
      sind früh verstorben, was sie sehr getroffen hat, denn sie waren ihr größter Schutz. Ein älterer Kollege nahm sie unter seine Fittiche gegen kleinere Gegenleistungen. Er war es aber auch, der ihr die andere Perspektive schmackhaft machte - die Akademie als Ausweg.

      Charakterzüge: Wirkt sehr kompetent und zuvorkommend, ist in Wirklichkeit allerdings sehr verschlossen und erzählt auch gern Lügen, wenn es sie selbst betrifft. Trotzdem ist sie was die Meinung angeht eher gerade heraus, hat aber gelernt, dass das nicht immer gut ist. Sie ist stark auf Sicherheit bedacht und geht keine unnötigen Risiken ein. Wenn sie jemandem wirklich vertraut, dann ist sie sehr loyal, ansonsten denkt sie mehr an sich selbst. Dajana ist eine Frau, die harte Arbeit gewohnt ist und in vielen Bereichen älter wirkt als sie ist.

      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys: Man kann sie am glücklichsten machen, wenn sie an irgendwelchen Geräten herumschrauben lässt. Sie hat sich seitdem sie ein Kind war mit allem auseinandergesetzt was die moderne Technik bietet, und sie kann sich stundenlang zwischen wirren Kabeln und Transistoren verirren. Wirkliche Hobbys hat sie nicht, da Zuhause keine Zeit dafür gegeben war. Am ehesten liest sie noch Fachjournale zur neueren Technikentwicklung. Dass es beispielsweise so etwas wie Fernsehen und Musik gibt hat sie lange gar nicht mitbekommen.



      _____________________________________________________________

      Name: Calen Mortak
      Alter/Geburtstag: 24 - 30.05.2427

      Erscheinung: Sichtlich fitter athletischer Körper, sehr kurze hellbraune Haare, asketisch geschnittenes Gesicht, wirkt beinahe römisch. Gardemaß mit 190 cm. Braune Augen. Er trägt in der Freizeit lässige, langärmelige Klamotten, und immer Handschuhe mit angeschnitten Fingerspitzen. Darunter verbirgt er, dass seine Handrücken bis hinauf zu den Schultern, Rücken, Brust und so weiter voller Narben sind, die er teilweise mit Tattoos zu überdecken versucht. Sein Gesicht ist bis auf eine kleine, nicht weiter störende Narbe über der rechten Schläfe frei von Verletzungen.

      Herkunft: Einst eine blühende Kolonie, verfiel sein Heimatplanet Jades im Laufe der Zeit zusehends. Ein recht heißer Planet, dem man nur mühsam Wasser entreißen kann, doch gesegnet mit reichlich Bodenschätzen - oder so dachte man. Tatsächlich waren sämtliche Berechnungen falsch gewesen, und somit brachen rasch Aufstände aus. Mitten in dem Chaos wurde Calen geboren. Seine Eltern waren vor dem Bürgerkrieg angesehen Sicherheitsberater gewesen. Deren Expertise war für das Überleben sehr hilfreich. Die junge Familie schlug sich in die etwas kühleren Berge durch und schafften es so, den großen Mordwellen zu entkommen. Danach war der Planet etwas entvölkerter. DIe Mortaks entdeckten ein weitläufiges Höhlensystem, in dem sie leben konnten, denn das größte Problem, nämlich Wasser zu finden, konnten sie lösen: in den Wirren der Gänge gab es tief unten eine kleine Quelle. Um Nahrung zu beschaffen, zog Calens Vater erst allein, dann später mit seinem Sohn aus, um die wenigen heimischen Tiere zu bejagen oder andere schlicht zu bestehlen. Calen hatte gar keine andere Wahl, kannte es auch gar nicht anders und war höchst erstaunt als er merkte, dass es Siedlungen mit anderen Menschen gab. Nach einigen Jahren hatte sich die Lage zumindest soweit beruhigt, dass man wieder begann, miteinander zu interagieren, ohne sich gleich gegenseitig umzubringen. Mit zwölf Jahren betrat Calen die einst stolze Stadt, in der er geboren war, und die nun weitestgehend ein Trümmerfeld mit Wohnhöhlen war. Der fragile Frieden wurde von Paramilitärs gehalten, die patroullierten und gegebenenfalls auch beinhart stante pede exekutierten. In diesem Umfeld galt es, zu überlegen, schlau zu sein, und skrupellos. Wie genau seine Eltern starben hat er nie erzählt, so wie er fast die gesamte Zeit auf seinem Heimatplaneten für sich behält.
      Tatsächlich ist offiziell etwas anderes bekannt und registriert, nämlich dass er mit seinen Eltern fliehen konnte bevor die Gewalt explodiert war. In dem riesigen Reich war es ohnehin schwierig, jeden zu verfolgen, und er hatte dafür gesorgt, dass sein Hintergrund in allen Datenbanken wasserdicht gefälscht ist. Dort steht, dass er als Baby in das Fanay - System gelangte, nur dünn besiedelte Welten, wo er aufwuchs bis er mit 19 alleine als Frachtpilot einen Raumhafen ansteuerte, der zu einem gut behüteten Planeten der Hegemonie gehörte. Von da an fügte er sich nach und nach in die normalere Gesellschaft ein, und sieht in dem Projekt Paragon eine Chance. Vielleicht nicht unbedingt die, was andere denken.

      Charakterzüge: Calen ist ein sehr guter Schauspieler. Er ist so begnadet, dass er seine wahren Gefühle komplett verdecken kann. Gelehrt hat ihn das seine Herkunft, denn es wäre tödlich gewesen, das wahre Selbst zu zeigen. Tatsächlich ist er sehr gefühlskalt und empathisch unterentwickelt, täuscht jedoch andere mit seiner durchaus fröhlichen, gerne kumpelhaften und spaßigen Art. Er weiß, dass er seine Innenwelt am besten für sich behält (es gab da vielleicht, ein, zwei Problemchen vorher), und kann sehr gut den Teamplayer geben. Er ist intelligent, wenn auch in einigen Teilen ungebildet und es klaffen teils eklatante Lücken im Allgemeinwissen. Seine Eltern hatten ihm einiges beigebracht, doch er war nie auf einer Schule. Außerdem hat er paranoide Züge. Sein Schlaf ist extrem leicht, und er ist prinzipiell sofort bereit zu kämpfen wenn er aufwacht. Es macht ihm nichts aus jemanden zu töten, fatalerweise ist das etwas, das er wirklich gut kann.

      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys : Calen hat gelernt, wie man sich mit allem was man zur Verfügung hat verteidigt. Seitdem er mehr in der Zivilisation ist, hat er sich eingehend mit Waffen aller Art beschäftigt und ist darin sehr belesen. Er ist durch und durch auch Sportler, seine irre Kondition hat er sich in den vielen Jahren erworben, die er mit dem Überleben beschäftigt war, und danach hat er sich der einen oder anderen Kampfsportart zugewandt. Darüber hinaus ist er bemüht, Wissenslücken zu schließen und liest viel.



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      Name: Sidar Ateas
      Alter: 18 - 12.02.2434

      Erscheinung: 170 cm, schlank, kurze blonde Haare und ein blaues, ein grünes Auge. Er ist meistens in einer praktischen weiten Hose und einem einfachen Shirt bekleidet.

      Herkunft: Sidar ist der Sohn einer Wissenschaftlerfamilie auf einem der Kernplaneten der Hegemonie. Er wuchs behütet auf, in einem Haus, großzügigem Garten - denn dieser Planet war einer der schönsten, ein Juwel. In seiner Kindheit und Jugend genoss er eine sehr gute Ausbildung, wie seine Eltern wollte er sich der Wissenschaft zuwenden, vielleicht auch Biochemiker zur Entwicklung von Kampfstoffen gegen die Feinde der Hegemonie. Die Abneigung gegen alles was kein Mensch ist wurde ihm tief eingeprägt. Seine unbeschwerte Zeit nahm allerdings ein jähes Ende. Auf einem Flug zu einer Konferenz gerieten seine Eltern in die Hände der Akyrac. Dies hinterließ tiefe Spuren bei dem Teenager. Für ihn ist es daher eine Frage der Ehre, dass er dem Projekt beitritt.

      Charakterzüge: Sidar ist eigentlich ein durch und durch netter Kerl, allerdings hat er seine hässlichen Seiten, sobald es um Nichtmenschen geht. Seine Xenophobie ist massiv ausgeprägt. Allerdings ist er in vielen Bereichen auch etwas naiv. Bisher hat er wenig von der harten Seite des Lebens kennengelernt und kann sich auch nicht vorstellen, was genau eigentlich an einer Front passiert. Sidar ist lustig, manchmal übermütig und genießt durchaus seine Freiheiten - arm ist er ja nicht, denn er erbte alles von seinen Eltern. Sein breites Fachwissen und seine Herkunft machen ihn zu einem sehr guten Gesprächspartner, er ist es gewohnt, mit vielen zu plaudern.

      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys: Er ist schon jetzt ein sehr guter Chemiker, Biochemiker. Sein Wissen über gewisse Kampfstoffe ist außergewöhnlich, und eigebtlich hätten seine Eltern ihm vieles nie sagen dürfen. Er liest gerne, er schaut gerne Filme, und hat ein Faible für Archäologie, menschliche natürlich. Er weiß noch nicht genau, was er beim Militär machen will.


      Thx Tom Bombadil
    • Name
      Adaeze Ejiofor


      Alter/Geburtstag
      21 / 03.12.2430



      Erscheinung
      Schwarze Haut und ebenso schwarze Haare, die sie sehr kurz rasiert hat, dunkelbraune Augen. Sie ist 1,75m groß und sehr durchtrainiert und muskulös. In ihrer Freizeit bevorzugt sie sportliche Kleidung. Auf ihrem rechten Oberarm ist die Insignie ihrer Ausbildungseinheit tätowiert.


      Herkunft
      Ihr Vater, Olayemi Ejiofor, war ein hochrangiges Mitglied des Militärs. Sie wuchs auf mehreren Militärbasen auf und zog, nachdem ihr Vater eine ausreichend hohe Stellung im Militär erlangt hatte, mit ihrer Familie auf den Mars. Dort konnte sie sich allerdings nie wirklich wie zu Hause fühlen und trat so bald es ihr möglich war ins Militär ein, um in den Fußstapfen ihres Vaters zu folgen. Olayemi starb jedoch nach einer kurzen, schweren Krankheit, wenige Monate nachdem sie die Grundausbildung begonnen hatte. Adaeze erlaubte sich nur eine kurze Trauerzeit und stürzte sich dann noch entschlossener in ihre Ausbildung und ihre ersten Militäreinsätze. Nachdem sie die Grundausbildung absolviert hatte, entschied sie sich dazu dem Eliteprogramm Paragon beizutreten.


      Charakterzüge
      Sie ist extrem ehrgeizig und zielfokussiert was ihre Ausbildung angeht und stellt dafür alles andere hinten an, weswegen sie auch nie wirklich Freunde hatte. In der Grundausbildung kursierten unterschiedlichste Gerüchte über sie (dass sie sich dopen würde, dass sie mit ihren AusbilderInnen schlafen würde um gute Bewertungen zu erhalten, dass sie die guten Bewertungen nur erhalten würde, weil man ihrem Vater in den Arsch kriechen wollte, dass sie gar nicht wirklich Olayemi Ejiofors Tochter sondern ein Bastard sei, dass ihre Mutter Kontakt zum Konvent halten würde) – sie ließen diese Gerüchte jedoch ziemlich kalt. Je mehr die Leute redeten, desto weniger glaubten sie tatsächlich von dem, was sie erzählten und das konnte Adaeze nur recht sein.


      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys
      Sie ist extrem fit und ausdauernd, da sie sich seit ihrer frühesten Jugend an ein äußerst rigides Trainingsprogramm hält. Außerdem hat sie ein umfangreiches Wissen über Waffen/Waffensysteme sowie waffenlosem Kampf, ebenso wie über Militärstrategien und -geschichte. Da sie ihr Leben lang fast nichts anderes als den Alltag auf Militärbasen und im Ausbildungslager gekannt hat, fühlt sie sich in solchen Settings am wohlsten und hat wenig Schwierigkeiten sich in den Militärapparat einzufügen. / Sie möchte Teil der Sturmtruppe werden. / Wie sollte es auch anders sein, sie treibt sehr gerne Sport jeder Art. Allerdings kocht sie auch sehr gerne und findet dabei eine innere Ruhe, die ihr sonst abhandenkommt. Sie hat ein Interesse an Kunst, ohne jedoch selbst große künstlerische Fähigkeiten zu besitzen.





      Name
      Kimiko Nanase 七瀬 貴美子


      Alter / Geburtstag
      20 / 09.04.2431



      Erscheinung
      Sie hat langes, glattes schwarzes Haar, welches sie oft in einem Pferdeschwanz oder Knoten trägt. Ihre Augen sind dunkelbraun und sie hat Monolider. Sie ist 1,79m groß und fit, aber nicht übermäßig muskulös. Beide Beine enden unterhalb des Knies in Prothesen. In ihrer Freizeit trägt sie gerne Kleider oder eine weite Hose und Tunika. Sie trägt ein schmales, silbernes Armband um ihr rechtes Handgelenk.


      Herkunft
      Kimikos Heimatwelt Akardia gleicht einem Paradies. Armut und Diskriminierung existiert nur in Geschichten, medizinische Versorgung und Bildung sind keine Frage des Geldes. Kimiko wurde ohne Unterschenkel und Füße geboren, was sich dank der exzellenten medizinisches Versorgung jedoch nie als allzu großes Problem darstellte. Sie verlebte eine friedliche und wohlbehütete Kindheit. Ihre Mütter unterstützten sie stets in all ihren Vorhaben – bis sie sich schließlich dazu entschloss dem Militär beizutreten. Dabei waren Kimikos Beweggründe dafür durchaus ehrenhaft: Sie möchte alles dafür tun, um den Wohlstand ihres Planeten in alle Systeme der Hegemonie zu tragen. Krieg sieht sie dafür – dank der Propaganda-Bemühungen der Hegemonie – als notwendiges Übel an.


      Charakterzüge
      Auf den ersten Blick könnte man Kimiko für naiv halten und sicherlich ist sie das auch bis zu einem gewissen Punkt. Allerdings ist sie auch extrem idealistisch – sie glaubt an die Hegemonie, weil sie deren Schattenseiten noch nicht kennengelernt hat. Das heißt jedoch nicht, dass sie sich einfach ausnutzen lassen würde, wenn jemand ihr etwas Böses wollte... jedenfalls ist sie selbst davon überzeugt…

      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys
      Sie hat ein sehr gutes räumliches Vorstellungsvermögen und kann sehr sehr geduldig sein, was für ihre gewünschte Spezialisierung von Vorteil ist. Außerdem kennt sie sich gut mit unterschiedlichen Waffentypen aus. / Kimiko möchte Scharfschützin werden. Sie hat auf ihrem Heimatplaneten bereits eine Waffenkurse belegt und viele Schießübungen absolviert. / Sie gärtnert gerne und liebt die Natur und Tiere. Außerdem schaut sie sehr gerne alte Filme aus dem 20. und 21. Jahrhundert der Erde, vor allem alte schwarzweiß Filme mit Tanzszenen, die sie sehr gerne nachtanzt.







      Name
      Lito Giménez Alvarez, genannt Alvarez


      Alter/ Geburtstag
      23 / 27.08.2428



      Erscheinung
      Er hat kurzes braunes Haar und gebräunte Haut, seine Augen sind dunkelgrün. Er ist 1,85m groß und durchtrainiert. In seiner Freizeit bevorzugt er Jeans und Hoodies oder Shorts und Tank-Tops, je nach Klima.

      Herkunft
      Alvarez wurde auf der Erde geboren und versuchte schon so früh wie möglich von dort zu entkommen. Die hohe Luft- und Umweltverschmutzung und die jahrhundertelange Ausbeutung aller Ressourcen führte dazu, dass die Erde kein Planet mehr ist, auf dem man gerne lebt. Er wuchs bei seinem Vater auf, der in einem Raumhafen in Mexiko-Stadt arbeitete. Alvarez verbrachte dort schon in jungen Jahren viel Zeit und sah den verschiedenen Raumschiffen beim Abfliegen und Landen zu. Eines Tages, so träumte er damals, würde er mit seinem Vater in so einem Raumschiff sitzen und davonfliegen.
      Allerdings verstarb sein Vater bei einem Arbeitsunfall, als Alvarez 11 Jahre alt war. Daraufhin kam Alvarez bei seiner Tante unter, der Schwester seiner schon viel eher verstorbenen Mutter. Tante Imelda war eine gute Frau, doch sie hatte selber zwei Kinder, um die sie und ihr Mann sich kümmern mussten und Alvarez hatte schnell das Gefühl, eine Last für die beiden zu sein. Mit 14 Jahren nahm er schließlich einen Job auf einem Frachter an. Seitdem ist Alvarez nur selten zur Erde zurückgekehrt um seine Familie zu besuchen. Das Fliegen wurde schnell seine größte Leidenschaft und sein größter Traum ist es, jeden Winkel der Galaxie zu erkunden. Vom Militär hielt er sich eigentlich immer so weit wie möglich entfernt, schließlich hatte er von klein auf ein Misstrauen gegen Autoritätsfiguren entwickelt. Außerdem waren nicht alle Lieferungen der Frachter, auf denen er gearbeitet hat, 100% legal, ein Umstand, der ihm selbst nicht besonders gefiel.
      Allerdings wurde sein Flugtalent schon früh festgestellt und niemand hat bessere und höher entwickelte Raumschiffe als das Militär. Also entschloss Alvarez sich dazu, dem Ganzen eine Chance zu geben und dem Paragon Programm beizutreten.


      Charakterzüge
      Er ist die meiste Zeit ziemlich gelassen und gut gelaunt. In brenzligen Situationen behält er grundsätzlich einen kühlen Kopf, was ihm wohl schon einige Male das Leben gerettet hat. Allerdings reagiert er etwas empfindlich, wenn jemand negativ über die Erde herzieht oder sich wegen seiner Herkunft über ihn lustig macht. Zwar hängt er nicht besonders an diesem Planeten, doch es ist sein Geburtsort und seine Familie muss dort immer noch ausharren.


      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys
      Er hat sehr schnelle Reflexe und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Außerdem kennt er sich gut mit verschiedenen Raumschifftypen aus und hat extrem viel Flugerfahrung. / Zwar ist Alvarez im Grunde ja schon Pilot, allerdings kein militärischer. Jedenfalls ist das seine gewünschte Spezialisierung. / Neben dem Fliegen liebt er Musik, vor allem Rap und Hip-Hop. Außerdem interessiert er sich auch für die technischen Aspekte der Raumschiffe und schraubt gerne an ihnen herum. Er ist auch ein Fan kitschiger Liebesromane – was allerdings so gut wie niemand weiß.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Name: Quinn Lunardi
      Alter/Geburtstag: 26 Jahre/Vermutlich Ende des Jahres 2425

      Erscheinung: Etwa 180 Zentimeter und eine drahtige Erscheinung mit kupferstichiger Haut. Das Gesicht war einmal recht hübsch und V-förmig, doch nun ist es reichlich asynchron, da es wirkt als hätte man die linke Gesichtshälfe über den Asphalt geschliffen. Neben den Narben scheint auch das Jochbein, welches rechts so markant vorsteht auf der linken Seite schlicht zu fehlen. Die Augen sind von einem fast schon künstlich wirkenden Bernstein, wie man es manchmal bei den Bewohnern der hegemonischen Randwelten in Richtung der galaktischen Südseite findet. Die kurzen, pechschwarzen Haare sind mit schweren, minzig duftenden Ölen streng nach hinten gestrichen und kleben dadurch glatt auf dem Schädel.
      Der linke Arm und das linke Bein sind mit synthetischer Haut bezogene Prothesen und die Narben auf der linken Seite ihres Torso deuten darauf hin, dass Teile ihres Innenlebens wohl ebenfalls nicht original sind. Ein paar Knochen sind wohl ebenfalls künstlich und einige Organe werden wohl Nachzüchtungen aus eigener Zellmasse sein.
      Herkunft: Sturmfels, keine Koordinaten vorhanden
      Charakterzüge: Wenn Blicke töten könnten, so wäre sie wohl für zahllose Tode verantwortlich. Sie hat viel erlebt, manche meinen sogar zu viel, was ihre Miesepetrigkeit und ihren ständigen Spott erklären würde. So genau weiß das jedoch niemand, da sie selbst als Person des öffentlichen Lebens kaum etwas über sich preis gegeben hat. Die Hegemonie scheint ihr einerseits kaum etwas zu bedeuten, andererseits verliert sie nie ein schlechtes Wort darüber, auch wenn ihr Patrioten auf die Nerven gehen. Bei Gesprächen die den Konvent betreffen erlebt man jedoch einen glühenden Hass und eine fanatische Leidenschaft die der des Konvents wohl kaum in etwas nachsteht. Es soll Menschen geben, die Albträume hatten, nachdem sie einer ihrer Tiraden was sie mit Mitgliedern des Konvents machen will, gehört haben.
      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys: Vor drei Jahren aus dem Nichts gekommen und drei Jahre in Folge sämtliche Preise der Ligen der H.S.A.G.G. Abgeräumt. Ein Fanal am Motorsporthimmel. Umso überraschender war es, dass sie ihren Ausstieg angekündigt hat um am Paragonprogramm teilzunehmen.
      Ihre Überraschend dünne Akte besitzt noch den Vermerk, dass sie Erfahrungen im Fliegen schwerer Überfallkreuzer im Gefechtseinsatz hat. Woher diese Erfahrungen rühren ist jedoch nicht vermerkt.
      Sie zielt auf die Spezialisierung als Pilotin ab und ihr Hobby scheint die letzten drei Jahre lang ihr Beruf gewesen zu sein. Nun widmet sie sich jedoch unauffälligeren Tätigkeiten, wie etwa in den Gärten lesen und Leute die dumme Witze über den Konvent machen überraschend brutal zusammen zu schlagen.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich

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    • Name
      Gradjom Kralowsk

      Alter/Geburtstag
      18 / 13.05.2533

      Erscheinung
      Mit 1,98m nicht gerade ein Zwerg, fällt er relativ leicht auf. Sein eher ungepflegtes Äußeres, dies betrifft aber nicht seine Hygiene, macht dies nicht gerade besser. Er rasiert sich äußerst ungern, ebenso selten erfahren seine Haare eine Kürzung und sehen einen Kamm nur für wenige Sekunden. Er hat in der Regel keine kurze Kleidung an um eine Vielzahl an Narben zu bedecken. Zusätzlich sind unter der Kleidung seine Muskeln gut verborgen.

      Herkunft
      Er kommt von Narvonum, einem Planeten des Konvent. Er lernte dort früh den Umgang mit Waffen, speziell Scharfschützengewehren, und einige Tricks. Dank dieser entkam er im Alter von 11 Jahren auch von dort, bevor man ihn “verbessern“ konnte.
      Auf einem Planeten der Hegemonie angekommen stellte er sich und erzählte dieses eine mal alles was er wusste. Leider war dies nicht sehr viel. Dennoch musste er viele Fragen und Tests über sich ergehen lassen. Ebenso war es ein hartes Stück Arbeit für die Akademie zugelassen zu werden. Durch seine Vergangenheit hat er kaum Besitz.

      Charakterzüge
      Er ist eher zurückhaltend und redet, abgesehen von seiner allgemeinen Schweigsamkeit, aus guten Gründen kaum, oder lieber gar nicht, über seine Herkunft. Auf der anderen Seite hat er es nicht so sehr mit Autoritäten und ist ein Magnet für Konflikte mit eben jenen. Entweder will er alles besser wissen (und tut es manchmal auch) oder er ist der Meinung dass das, was er machen soll, nicht sinnvoll ist. Dann kann er auch ein extremer Sturkopf sein.
      Der Grund der Akademie und dem Programm beizutreten ist simpel: er sieht den Konvent als etwas an das ausradiert werden muss.

      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys
      Er kann äußerst schweigsam sein, selbst unter Folter. Dies lernte er bereits auf seinem Heimatplaneten. / Er möchte aufgrund seiner Erfahrungen, welche ihn die Akademie ermöglichten, Scharfschütze werden. / Er verbringt seine Zeit lieber alleine und mit viel Training als auch hin und wieder mit Büchern, dies kann also als sein Hobby angesehen werden.
    • Name: Zane Len

      Alter/Geburtstag: 19 – 16.02.2433

      Erscheinung: Zane ist 1,78m groß und von eher dünnem Körperbau, was auch der Grund für seine mangelnde Körperkraft ist.Seine Haare sind dunkelbraun, ebenso seine Augen. Er ist meist mit einem Lächeln anzutreffen, welches viele Sorgen in dieser Zeit vergessen lässt.

      Herkunft: Zane stammt vom Planeten Quinta, welcher für seine beinahe undurchdringlichen Nebel bekannt ist. Er liegt in der Peripherie der Hegemonie. Seine Familie ist seit fünf Generationen auf dem Planeten und wehrt sich seit dem mit anderen ehemaligen Siedlern erfolgreich gegen die „Bestien des roten Nebels“, wie die Raubtiere von Außenstehenden bezeichnet werden. Eines Tages unterbrach ein Kampfschiff der Hegemonie den Tagesablauf. Der Kommandant sah das Potential dieser Menschen und nahm die Jüngsten in die Obhut der Armee, um sie zu fähigen Soldaten zu formen. Dabei deutete er an, alle Familien auf dem Planeten zu bestrafen, wenn sich niemand finden sollte.

      Charakterzüge: Er ist nach außen stets freundlich und bemüht, alle Erwartungen der anderen zu erfüllen. Im Inneren jedoch steckt eine eher kindliche Person, die Trauer über die Kämpfe und alles Leid anderer empfindet. Diese tritt selten hervor. Um einen Freund zu beschützen, würde er alles tun. Das ist auch der Grund, weshalb er sich freiwillig gemeldet hat: Schaden für seine Familie/Freunde und sein Volk abwenden. Wenn er es beenden kann, würde er es tun.

      Besondere Fähigkeiten/Profession/Hobbys: Auf Quinta jagte er zum Überleben die dortigen Raubtiere wie seine Familie. Dabei hat er unglaublich schnelle Reflexe, wie auch eine hohe Genauigkeit entwickelt.
      Sein Ziel ist es der Scharfschützendivision anzugehören.
      Zane beobachtet gerne die Umwelt und ihre Reaktionen auf verschiedene Ereignisse. Es kommt seltener vor, dass er sich in Wolken oder harmlosen Tieren verliert.
    • Name
      Iggy Grousemoor


      Alter/Geburtstag
      27 / 30.03.2425


      Erscheinung
      Iggy misst 1,80m und ist von asketischen Körperbau. An seinem Körper ist kein Gramm Fett zu viel. Obwohl er einen sehr durchtrainierten Eindruck macht wirkt er nicht übermäßig muskulös, eher drahtig und wendig. Seine Haare sind rot gefärbt und verlaufen als kurz geschorener Streifen längs über seinen Kopf – sozusagen ein Irokesenschnitt. In seinen Ohrläppchen hat er zwei Flesh Tunnel mittlerer Größe und auch das ein oder andere Tattoo ziert seinen Körper.


      Herkunft
      Iggy stammt vom Planète du diable, dessen ursprünglicher Name schon lange vergessen wurde. Er befindet sich im Sonnensystem des Zeta Ophiuchi und ist eine der sogenannten Todeswelten. Normalerweise setzen andere Planeten ihre straffällig gewordenen Mitbürger einfach auf diesem ‚Teufelsplaneten‘ ab. Doch auch hier sucht die Propagandamaschine der Hegemonie gelegentlich Söldner. Diese müssen aber Einheimische des Planeten sein. Für Iggy war es keine Schwierigkeit die entsprechenden Papiere zu „erhalten“, auch wenn dazu einiges frisiert werden musste.


      Charakter
      Durchgeknallt ist vielleicht noch unzureichend ausgedrückt. Mit fünfzehn hat er seinen ersten ‚Spielkameraden‘ über den Haufen geschossen.
      Es sollten, in einer Welt der Gesetzlosigkeit, noch weitere folgen. Als Rekrut bei Paragon kommt für ihn nur die Sturmtruppe in Frage – an der Front in vorderster Stelle stehen ist sein Ding… Ephedrinhaltige Tabletten zum munter machen sowie auch amphetaminhaltige Substanzen wie Pervitin als Stimulanz gehören zu seinem selbstverständlichen Weltbild.


      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys
      Eine Faible hat Iggy für Ego-Shooterspiele, sein selbst erfundener Nachname legt davon Zeugnis ab: Grousemoor heißt übersetzt Moorhuhn. Unter diesem Nick machte er sich einen Namen in seiner Heimatwelt. Hinter vorgehaltener Hand nannte man ihn nur mad chicken, freilich traut sich niemand ihm dies in das Gesicht zu sagen. In den modernen Shooter-Spielen kann man seine eigene Schmerzempfindlichkeit einstellen, ein Ganzkörperanzug sorgte für die Stimulierung an der richtigen Stelle. Iggy verwendete illegale Software mit der man sogar einen realen Tod sterben konnte. Unser Moorhuhn drehte die Schmerzgrenze zwar sehr weit auf, so blöd sich für ein Game das Licht ausblasen zu lassen war er dann doch nicht. Seine Trainingsprogramme stammten zum Teil sogar aus militärischen Beständen, vielleicht war die ein oder andere Raubkopie von Paragon? Da er quasi auf höchsten Level spielt stellt sich die Frage für ihn, was er auf dieser Vanadisakademie noch lernen kann. Letzten Endes ist es aber eine Möglichkeit dem Todesplaneten zu entfliehen, denn früher oder später wacht man nicht mehr auf und hat eine Kugel im Kopf… das hat er mehr als einmal miterlebt.





      Name
      Bruno Barbera


      Alter/Geburtstag
      25 / 08.04.2426


      Erscheinung
      Bruno erreicht knapp 2 Meter und kommt der Beschreibung Schrank ziemlich nahe. Trotz seiner Körpergröße kommt er bullig daher. Sein Schädel ist blank rasiert und an seinen Ohren baumeln dicke Goldringe. Der Kopf ist im Verhältnis zur sonstigen Größe fast klein zu nennen und ruht auf einen überdimensionierten Stiernacken. Die kleinen Schweins-äuglein fügen sich in das schon beinahe grotesk anmutende Gesamtbild.


      Herkunft
      Bruno stammt von Salusa Secundus, ein ehemaliges Zentrum eines längst untergegangenen Imperiums. Sklavenhandel ist hier weitverbreitet und Salusa verfügt immer noch über einen funktionierenden Raumhafen. Im Milieu von Hafenkneipen ist Bruno aufgewachsen. Bei seiner letzten Schlägerei kamen zwei Menschen zu Tode, darunter war der Sohn eines hohen Botschafters. Das Gericht stellte ihn vor die Entscheidung: Entweder wird er als Sklave verkauft oder er dient der Menschheit im Kampf gegen die Außerirdischen.

      Charakterzüge
      Der Verstand hält einen Vergleich mit den Dinosauriern stand. Solchermaßen eher einfach gestrickt verdiente er sein Brot durch harte körperliche Arbeit und das hantieren mit schweren Baugerät. Immerhin weiß er wo der Ein- und Ausschalter ist. Nach Feierabend trank er gerne sein Bierchen, wobei sein Standard Eichmaß einer Gallone wohl am Nächsten kommt. Trinkt er zu viel, und man kann leider nie genau vorhersagen wann dieser Zeitpunkt eintritt, gehört er zu jenen humanoiden Geschöpfen bei denen sich dies in Aggressivität äußert. Etliches Mobiliar, aber auch jede Mengen Knochen, gingen dabei zu Bruch. Bruno wird von Freunden wie Feinden gleichermaßen als ‚el Toro‘ bezeichnet. Als Jugendlicher drückte er einmal zu fest zu und kam trotz Totschlag mit Bewährung davon.


      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys
      Bruno ist begeisterter Anhänger von American Football und hat sogar in einer Mannschaft mitgespielt. Doch obwohl er dafür geradezu prädestiniert erscheint war er doch zu langsam und tapsig für dieses Spiel. Auf Salusa Secundus ist neben dem traditionellen Brot und Spiele noch ein weiteres Relikt vergangener Tage erhaltengeblieben: Monster Truck und Big Foot. Heutzutage natürlich ohne die stinkigen Verbrennungsmotoren erfreut es sich immer noch großer Beliebtheit. Hauptsache big und noisy lautet das Motto für Bruno, von daher ist es klar, dass er sich für schwere Waffen interessiert die einen ordentlichen Wummer machen.





      Name
      Phil Hawkins


      Alter/Geburtstag
      24 / 15.02.2428


      Erscheinung
      Hawkins misst gerade mal 1,65m und ist ein schmächtiger, leptomorpher Typ mit einer Hühnerbrust. Phil leidet unter der Augenkrankheit Retintis Pigmentosa, die unaufhaltsam weiter voranschreitet, auch wenn sie durch Medikamente in ihrer Ausprägung stark gebremst wird.


      Herkunft
      Er kommt von dem Planeten IX, der mit seiner zivilisierten Gesellschaft hochwertige Technologieprodukte in die gesamte Hegemonie exportiert. Egal ob Waffen oder Raumgleiter, medizinische Apparaturen bis hin zu menschlichen Ersatzteilen – es gibt kaum ein Produkt, bei dem die Ixianer nicht eine führende Rolle einnehmen. Dementsprechend wohlhabend gestaltet sich das Leben auf diesem Planeten.


      Charakterzüge
      Phil verfügt über einen ausgezeichneten analytischen Verstand. Nach einer Ausbildung zum Industriemechaniker schloss er trotz seiner jungen Jahre seinen Master of Technics mit summa cum laude ab. Natürlich rissen sich die Technologiekonzerne um den jungen Studenten. Auch seine Eltern, beide Abteilungsleiter eines TOP-Konzerns, setzten ihre Hoffnungen in ihren einzigen Sprössling. Dieser entzog sich den elterlichen Wunschträumen indem er sich zur Ausbildung in der Vanadisakademie entschloss. Zwar hat er mit Kriegsspielereien überhaupt nichts am Hut aber eine andere Flucht aus der enorm hohen Erwartungshaltung seiner Eltern ist ihm nicht eingefallen. Das die Akademie ihn aufgrund seiner körperlichen Unzulänglich-keiten überhaupt genommen hat lag wohl an seinem brillanten technischen Sachverstand. Natürlich kommt für ihn nur ein Pionier in Frage.
      Doch er interessiert sich außerordentlich für die Xenobiologie, die in den vergangenen Jahrhunderten enorme Fortschritte gemacht hat, ihm gefällt
      die Symbiose von Biochemie und Technik.


      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys
      Phil ist ein begeisterter Fan von der H.S.A.G.G und würde am liebsten selber so einen Gleiter fliegen. Ja, er hat sich sogar schon als Raumschiffpilot beworben, wurde aber aufgrund seiner Augenkrankheit abgelehnt: „er könne sich doch ixianische Kunstaugen einsetzen lassen, dann würden sie ihn nehmen.“ Phil lehnte dankend ab, mit den künstlichen Augen würde er zwar deutlich besser als jeder Normalsterbliche sehen, aber er wusste diese Augen können mehr als sie sollten. Trotzdem litt er unter der, seiner Meinung nach, körperlichen Unvollkommenheit seines Körpers

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    • Name: Hans Gruber

      Alter / Geburtstag: 24 / 05.07.2427


      Erscheinung: Hans ist knapp 1,70m groß, nicht wirklich athletisch gebaut, dafür aber breit und robust wie ein Eichenschrank. Er wirkt auf den Betrachter weder dick noch dünn – einfach nur massig. Er hat blau-graue Augen, die zusammen mit einer kräftigen Nase in einem relativ runden Gesicht ihr zu Hause finden. Das (dunkel)braune Haupthaar trägt er kurz- bis mittellang und meistens (einfach nur um nicht ganz verlottert auszusehen) zur Seite gekämmt. Er ist am Überlegen sich im Hinblick auf das Militär einen praktischeren Undercut oder Mekki schneiden zu lassen, konnte sich aber bisher nicht dazu durchringen. Seine Hände sind vergleichsweise groß und wirken bei näherer Betrachtung wie Schraubstöcke. Kleidungsmäßig ist er stets zweckorientiert und macht sich, wenn es nicht von ihm verlangt wird, nicht viel aus „schicken Klamotten“. Natürlich passt er sich aber den Vorgaben der Akademieleitung an.


      Herkunft:
      Planet B105-H0K - Rapture
      Rapture ist ein Planet, den man lieber meidet; ist (bzw. war) er doch eine der gefährlichsten Todeswelten, die sich in der Hegemonie etabliert haben. Er ist bekannt für den Raubbau seltener Erden und deren Im- und Export auf illegalem Wege, sowie großer Sklavenumschlagsplätze. Den Planeten umkreist ein einzelner Mond namens Columbia. Dieser besitzt, anders als sein Mutterplanet, keine Atmosphäre, wurde jedoch aufgrund seiner günstigen orbitalen Lage und geringen Grundgravitation bereits frühzeitig besiedelt. Aufgrund der wesentlich kleineren Bevölkerung hat sich auf dem Trabanten eine vergleichsweise intakte Regionalregierung gebildet, die einen krassen Gegensatz zu der benachbarten Todeswelt darstellt. Da die Mondwirtschaft auch für den Mutterplaneten erhebliche Vorteile mit sich bringt, ist das Kräfteverhältnis seit Generationen intakt und das Leben hier friedlich. Mond- und Todesweltbevölkerung ließen einander in Frieden.

      Hans – als Sohn einer Familie, die sich auf dem Mond Columbia ein mittelständiges Logistikunternehmen aufgebaut hat – wuchs in relativ behüteten Verhältnissen auf. Einer unbeschwerten Kindheit folgte eine ebenso schöne frühe Jugend. In der Schule glänzte er nie - einzig in Mathe konnte er brillieren, war er doch früh von seinem Vater in die Grundzüge der Bilanzierung eingeweiht worden. Im Familienunternehmen hatte er schon früh eine sichere Stelle. Als Nachfolger kam er nie in Betracht, war er doch der jüngste seiner fünf Geschwister. Dafür fand er seinen Platz im Lager, wo er mit dem Verladen von Fracht beschäftigt war und ab und zu auch mit der Reparatur des ein oder anderen Frachters zu tun hatte. Auch bekam er hier Einblick in eine große Vielzahl von gehandelten Waffensystemen.

      Am 18.10.2450 sollte sich Hans Leben jedoch verändern. Denn ein riesiger schwarzer, wie Obsidian glänzender, Obelisk schlug an diesem Tag auf Rapture ein. Im ersten Augenblick wusste niemand, was es mit diesem auf sich hatte. Man sah nur am steten Nachthimmel über dem Trabanten, wie das monsterhafte Konstrukt - mit bloßem Auge erkennbar - die Wolkenschichten des Mutterplaneten durchbohrte. Erst im Laufe der Zeit sickerten Informationen zur Bevölkerung durch, dass es sich dabei um ein Raumschiff handelte - eine sogenannte Verhängnisbarke religiöser Fanatiker namens "der Konvent". In den folgenden Wochen konnte die Bevölkerung des Trabanten zusehen, wie das sonst schon chaotige Rapture in ein Sinnbild der Zerstörung verkam. Die dortigen Städte zerfielen vor den Augen der Betrachter in Schutt und Asche. Selbst die Nächte waren erhellt vom Feuerschein der lodernden Massaker auf der Planetenoberfläche.

      Rapture als Mahnmal der Gefahren, die sich im ganzen hegemonialen Gebiet zu zeigen begannen. Der Anblick des zerstörten Planeten brannte sich Hans tief ins Gedächtnis ein - die Schreie der Flüchtlinge in den Notquartieren hallten stets in seinem Kopf wider. Mit der naiven Vorstellung, etwas in der Welt bewegen zu können, nahm er deswegen trotz Protests seiner Eltern, den steinigen Weg zum Rekruten der Hegemonie und letztlich auch zum Paragon in Angriff.


      Charakterzüge: Hans ist ein gutmütiger Kumpeltyp, den man im ersten Augenblick nicht in den Reihen des Militärs vermuten würde. Zu seinen Mitstreitern ist er stets freundlich und hilfsbereit, auch wenn er dadurch seine eigenen Aufgaben manchmal vernachlässigt. Das erklärt auch, warum er in den Unterrichtsfächern, die nichts mit seiner Arbeit zu tun haben, eher unterdurcschnittlich abschneidet.
      Auch die wortkargen Kumpane überschüttet er gerne mit Wortschwällen. Seine naive Ader lässt ihn meist nicht erkennen, wenn andere sich aus seiner „Umarmung“ lösen möchten.
      Glücklicherweise wird in der militärischen Grundausbildung ein Schwarz-Weiß-Bild von Freund und Feind gezeichnet. So hat Hans wenig Probleme mit Kampfeinsätzen. Es wird das Böse in der Welt eliminiert - keine Fragen. Sollte sich der Feind doch als vielschichtig graue Entität ergeben, wird sich zeigen, wie Hans damit umgehen kann.
      Hans ist nicht gerade der geborene Taktiker - er nimmt Dinge lieber in Angriff als sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Deswegen ist er stets froh, wenn ihm gesagt wird, was er zu tun hat - jedenfalls solange er seinen Gegenüber als kompetente Person einschätzt. Dennoch hat er einen moralischen Kern, sodass er Befehle nicht stumpfsinnig ausführt.


      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys:
      • Hans ist unglaublich stark und ausdauernd. Seine Arbeit als Frachtführer hat ihn schon frühzeitig an kräfteraubende Arbeit und lange Schichten gewöhnt. Heute trainiert er täglich meist sehr lange, da er mit der aufgestauten Energie nichts anzufangen weiß, was natürlich zu Muskeln en masse führt.
      • Hans tut sich jedoch schwer damit, sich bereits jetzt für eine bestimmte Spezialgruppe zu entscheiden. Mit schweren Waffen konnte er bisher sehr gut umgehen, jedoch fühlt er sich an der unmittelbaren Front nicht zu Hause. Viel lieber verwendet er schweres Ein-Mann-Geschütz aus der Ferne, was ihn eher zum Mittel- bis Fernkampfschützen macht. Andererseits hat er auch eine technikaffine Seite. Für die "Schwere Waffen"-Truppe würde er sich zwar interessieren, hat jedoch Bedenken aufgrund seiner Körpergröße ... denn egal, wie stark man ist: Wenn die Kanone einen selbst überragt, hilft selbst der größte Muskel nichts.
      • Hans hat einen grünen Daumen: Er hobbygärtnert gerne in dem begrenzten ihm zur Verfügung stehenden Platz. Auch lauscht er gerne Musik und schaut anderen beim Tanzen zu. Gerne würde er letzteres auch mal versuchen, aber der eine Versuch vor ein paar Jahren ist tierisch gescheitert (irgendwas mit "zwei linke Füße").

    • Name: Alva von den Klauen
      Alter/Geburtstag: 21 Jahre/12.03.2431

      Erscheinung: 170 durchtrainierte Zentimeter, roter Bürstenhaarschnitt, honigfarbene Haut und Augen so grün wie die Ebenen von Oyster. Sie trägt immer ein schwarzes Amulett mit einer, etwa drei Zentimeter großen, siebenfingrigen Klauenhand um den Hals.
      Herkunft: Die paradisische Welt Oyster, deren Schönheit ihr auch den Beinamen Neu Eden einbrachte. Ein Welt mit einer sanft geschwungenen Landschaft, die grünt und blüht und mit einer Fauna, die dem Menschen nicht gefährlich werden konnte. Ein beliebtes Reiseziel, doch zum Erhalt der planetaren Schönheit war es nur wenigen Menschen gestattet sich dort nieder zu lassen. Auf dieser Welt ohne schroffe Gebirge ließ sich Alvas Familie vor Fünf Generationen an dem Ort nieder der einem Gebirge am nächsten kam. Dort ragen sieben gewaltige gekrümmte Felsmonolithen aus einem ungewöhnlichen Gestein weit in den blauen Himmel. Diese werden von den Einheimischen die Klauen des toten Gottes genannt und waren Anstoß zur auf Oyster vorherrschenden Religion, dass vor der Zeit des bekannten Universums gewaltige Riesen durch das Universum streiften und die heutigen Planeten sind entweder ihre zusammengekrümmten toten Leiber oder aber ihre Begräbnisstätten. Die Klauen des toten Gottes jedenfalls werden als die Finger eines solchen Riesen angesehen.
      Vor neun Jahren jedoch, als Alva gerade einmal Zwölf war, ging die Welt Oyster verloren. Die Jitkari überrannten diese wunderschöne Welt und ließen sich nicht aufhalten. Alva und ihre Familie gehörten zu den letzten die Evakuiert werden konnten. Sie erinnert sich noch gut daran, wie die Jitkari als formlose Masse über die Hügel brandeten und sich den Klauen näherten, während die Evakuierungsfähre in der sie saß an Höhe gewann.
      Mit dem Ziel ihre Heimat zurück zu erobern ging sie zum Militär, kaum dass sie alt genug war und ihr Eifer und ihre Leistungen in der Ausbildung brachten ihr eine Empfehlung für Paragon ein.
      Charakterzüge: Wer sich auf andere verlässt ist verlassen. Das war auf Oyster so und ist es auch überall sonst. Andernfalls wäre Oyster nicht verloren gegangen, oder wenigstens nach neun Jahren bereits zurückerobert worden. Sie hegt einen tief verwurzelten Zorn gegen die Jitkari und ist der Meinung, dass kein Göttergrab von solchen Kreaturen befleckt werden sollte. Wenn man sie ließe, sie würde direkt einen heiligen Krieg gegen die Jitkari ausrufen.
      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys: Hat seit sie Zwölf ist ihr Leben darauf ausgerichtet eines Tages Jitkari zu zermatschen. Entsprechend gut ist sie im Training und hat Wissen und Fertigkeiten zu verschiedensten Waffen und Sprengstoffen erworben./Sie zielt auf Sturmtruppen oder Schwere Waffen ab, auf jeden Fall etwas wo man den Jitkari ordentlich in den Hintern treten kann./In ihrer Freizeit trainiert sie, liest Militärjournale und Waffenmagazine, spielt Taktiksimulationen, verbringt Zeit auf dem Schießstand, belehrt alle die es nicht hören wollen, dass alle Götter tot sind und malt Ölgemälde während sie Sitarmusik hört.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Name: Reo Quarzen

      Alter/Geburtstag: 21 / 20.07.2430

      Erscheinung: Ca. 175 cm groß und eher durchschnittlichem Körperbau ist er eher unauffällig, wären da nicht die kurzen grün gefärbten Haare. Offensichtliche Narben sieht man keine, allerdings hat er auf seinem Oberarm einige seltsame Linien tätowiert.


      Herkunft: Reo stammt aus einem etwas abgelegeneren Planeten, ohne besondere strategische Vorteile und nur einer mittelmäßigen Rohstoffausbeute. Dies hatte schnell zur Folge, dass sich die Zustände auf dem Planeten verschlimmerten. Als Reo geboren wurde, handelte es sich schon mehr um Menschen- bzw. Sklavenhandel als um normale Arbeitsverhältnisse. Die Mächtigen des Planeten hatten sich zusammengeschlossen, mit ihrem Geld und Einfluss waren sie in der Lage, die Bevölkerung zu unterdrücken. Kam man in arbeitsfähiges Alter, wurde man „aufgenommen“. Bei diesem Prozess erhielt jeder Arbeiter eine Tätowierung auf dem Oberarm, ähnlich eines Barcodes, und man wurde einem Arbeitgeber zugeteilt. Ein- und Ausstempeln funktionierte über die Tätowierung, wollten die Mächtigen mehr Informationen über eine Person,reichte ein Scan.


      Charakterzüge: Wenn es darum geht, wie Reo dieser Welt der Kontrolle entkommen ist, wird Reo auf einmal sehr schweigsam, ansonsten kann man mit ihm gut über alles Mögliche reden und diskutieren.

      Auf Grund seiner Herkunft ist Reo allerdings sehr skeptisch gegenüber Autorität, er versteht aber auch, dass er dieser Folge zu leisten hat, sofern er an dieser Chance teilhaben möchte.


      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys: Reo glänzt wohl am meisten durch seine Fähigkeit, zu improvisieren. Muss er ein Triebwerk reparieren und ihm fehlt gerade das passende Teil, findet er etwas, dass er passend machen kann. Als spätere Profession liebäugelt Reo aktuell mit einer Pionier-Ausbildung. Hobbys sind in einer Welt, in der man nur für die Obrigkeit arbeitet, schwer zu behalten, aber am liebsten liest er in Fachzeitschriften oder genießt auch manchmal einfach die Ruhe. Zu einer Zeit, in der alles immer schneller zu werden scheint, ist diese Verlangsamung in seinem Leben manchmal genau das Richtige.
      Fantasy: Nur ein kleines Stück vom Himmel
      <Suuunki> Schöner RPG Titel

      Annihilation Bliss
      Lust auf Abenteuer? Empfindest du Freude am schreiben? Dann melde dich per PN bei ColdReaver an und mach mit!
    • Name: Nolan Ark
      Alter: 23/ 28.10.2428


      Erscheinung:
      Nolan ist 1.85m groß, hat kurzes, dunkelblondes Haar und blaugraue Augen. Er trägt oft einen "kurzen" 3-Tage-Bart.
      Körperlich ist er fit und hat vor allem gut durchtrainierte Beine, ist ansonsten aber kein Muskelpaket. Besonders auffällig an ihm ist eine 8-förmige Narbe die leicht schräg an der linken Seite seines Halses zu
      sehen ist.


      Herkunft:
      Nolans Heimatwelt ist Unbekannt. Ein Expeditionsschiff hatte vor 5 Jahren den Gemini-Cluster durchflogen und stieß dabei auf einen alten Kreuzer, der durch irgendetwas sauber in der Mitte durchgeteilt war.
      Beim Durchsuchen des Schiffs fand die Crew eine einzelne aktive Cryo-Kammer, in der Nolan eingefroren war. Die Aufzeichnungen des Boardcomputers waren nicht ganz schlüssig und werden seitdem geheim gehalten. Nolan selbst wurde aufgetaut, mimte bei der Befragung aber den Unwissenden, als ob er sich an nichts außer seinem Namen erinnern würde.
      Der Captain des Schiffes nahm ihn kurz darauf in seine Obhut und verschaffte ihm eine Identität, laut der er ursprünglich aus der Region South Carolina von der Erde stammt. Da das Expeditionsschiff noch
      einiges vor sich hatte, blieb ihm nichts anderes übrig als seinen Teil zur Mission beizutragen und hat somit schon einiges vom Weltraum gesehen, kam bisher aber nie dazu seine falsche "Heimat", die Erde, zu besuchen. Nach Ende der Mission musste er sich alleine durschlagen und entschied sich schließlich für eine militärische Laufbahn.


      Charakterzüge:
      Nolan ist vor allem ein sehr ruhiger Zeitgenosse. Er ist stets freundlich zu jedem, versucht sich aber aus den meisten Dingen rauszuhalten. Allerdings reagiert er immer sehr ausweichend , wenn man
      ihn nach seiner Herkunft fragt.
      Außerdem hat er ein Talent dafür als Unbeteiligter in ungünstige Situationen gezogen zu werden.
      Er selbst hat trotz seiner Zurückhaltung immer eine klare Meinung, kommt aber selten dazu sie zu äußern. Dafür hat er eine unglaublich gute Menschenkenntnis und kann ausgezeichnet argumentieren.
      Seine größte Schwäche ist wohl seine fehlende Motivation für Dinge, die er als Unsinnig erachtet. Deshalb wird ihm oft verschenktes Potenzial attestiert.


      Besondere Fähigkeiten/ Profession /Hobbys


      Nolans Stoffwechsel arbeitet wesentlich langsamer als der eines normalen Menschen, dafür aber genauso effektiv. Das führt dazu, dass er in der Lage ist, sehr lange ohne Nahrungsaufnahme seine normale Leistung zu bringen. Allerdings ist seine Lunge extrem instabil. In einer kontrollierten Umgebung mit normalem Sauerstoffgehalt kann er sich normal verhalten, sobald er aber Leistung bringen muss, würde er nach ein paar Minuten ohnmächtig werden, weshalb er bei jeder Art Training und im Einsatz eine spezielle Atemmaske tragen muss.
      Die Ärzte an Bord des Expeditionsschiffes nahmen an, das dies auf eine Mutation aufgrund der lang anhaltenden Strahlung zurückzuführen ist, die Nolan in dem zerstörten Kreuzer ausgesetzt war.


      Seine Leidenschaft ist die Programmierung, in seiner Freizeit bastelt er unentwegt an kleinen Robotern, denen er versucht, menschliche Wesenszüge zu implementieren.

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    • Name : Phantasia Exema

      Alter/Geburtstag: 18, 4.5.2533

      Erscheinung: Mit einer Größe von 1,90m ist sie ziemlich groß was ungewöhnlich für eine Frau scheint. Sie hat lange rosa Haare. Mag seltsam sein, aber dies ist Ihre Naturhaarfarbe. Trotz Ihrer eher dürren Erscheinung ist sie ziemlich stark. Dadurch wird sie von vielen unterschätzt. Sie hat goldene Augen. Und quer übers rechte Auge ist sie mit einer Narbe versehen, von einem früheren Unfall. Auf diesem Auge sieht sie schlechter, aber dafür mit dem anderen umso besser. Sonst sind weitere Narben eher unauffälligere an den Beinen und Armen. Sie hat eine ziemlich blasse Haut. Oft denkt man sie sei krank. Ihr Klamottenstil ist eher lässig. Ansonsten legt sie viel Wert auf Ihre äußerliche Erscheinung.

      Herkunft: Sie kommt von Paradorn, einem Militärplaneten. Sie kommt aus einer sehr wohlhabenden Familie, einer der Führungsfamilien. Ihre Kindheit lief streng und kontrolliert ab. Jeden Tag, seitdem sie eine Waffe führen konnte, musste sie hart trainieren. Ihre Eltern wollten von Anfang an aus ihr eine starke Kämpferin machen. Das ist ihre Bestimmung. Ihr Planet wurde schon einige Male angegriffen, woher auch die Narben stammen.

      Charakterzüge: Trotz Ihrer strengen Erziehung ist sie warmherzig und verständnisvoll, allerdings auch genauso pflichtbewusst und gehorsam und ist immer pünktlich und besonders ehrgeizig. Sie legt viel Wert auf Zusammenarbeit und einem funktionierenden Team, sowie auf Freundschaft. Man kann sich mit ihr gut verstehen. Sollte einmal ein Kamerad oder Untergebener sterben so nimmt sie dies sehr mit. In diesem Fall fokussiert sie sich sehr stark auf die Rache und verdrängt dabei gerne mal das rationale denken. Sie hasst besonders Unordnung und räumt dann gerne einfach mal ungefragt auf. Zudem hat sie anfangs Probleme mit der Orientierung, nachdem sie aber einmal den Weg kennt kann sie ihn fast blind gehen.

      Besondere Fähigkeiten / Profession / Hobbys: Sie ist sehr beweglich und schnell, kann die Schnelligkeit aber nicht lange aufrecht erhalten da sie dann schnell aus der Puste ist. Sie kann also mal einen extrem schnellen Sprint hinlegen ist danach aber für eine Weile entsprechend langsam. Ebenfalls kann sie sehr leise sein, aber auch das Kommando erteilen, wenn es nötig ist. Besonders gut ist sie als Scharfschütze, aber auch mit den verschiedensten Waffensystemen kennt sie sich aus, jedoch handelt sich hierbei größtenteils um theoretisches Wissen mit fehlender Praxis. Am liebsten trainiert sie von morgens bis abends um ihre Fähigkeiten noch weiter zu steigern.