Schattenwelt [Neustart]

    • Fantasy

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    • Sogar Korim merkte, dass Kara irgendwie merkwürdig war, regelrecht abwesend. Verstand sie ihn eigentlich? Er wusste nicht recht, was er davon halten sollte. Seine Anwesenheit rief natürlich immer die seltsamsten Reaktionen hervor, und gerade wenn man nicht wusste, dass es solche Wesen wie ihn gab. Was sehr komisch war, denn die junge Frau war schließlich auch kein Mensch.
      "Dann solltest du lernen, das zu kontrollieren. Ich hab mit Magie und sowas wenig am Hut, Celeste ist da besser." Aufmerksam betrachtete er ihr Gesicht. Wirklich ähnlich sah sie der alten Fee nicht, doch das konnte täuschen. Schließlich war Kara im Gegensatz zu ihm wirklich jung. Es war lange her, dass er mit jemandem geredet hatte. der noch keine Lebenserfahrung hatte.
      Sascha,,,

      Er blinzelte kurz und konzentrierte sich wieder.
      "Ja - ihr Feen seid doch alle irgendwie verwandt. Ah. Moment." Der Vampir grinste.
      "Du weißt das ja gar nicht. Es gibt aber eine ganz sichere Methode um herauszufinden, ob du wirklich eine bist." Er hob eine Augenbraue und wirkte beinahe belustigt - nein, er war es.
      "Euer Blut ist praktisch giftig für uns." Er umfasste ihren Arm, wenn auch nicht zu feste. Schließlich konnte er so leicht Knochen brechen,
      "Sollen wir testen?"

      ____________________________

      Sie nahm den Zettel entgegen und eine Krabbe krabbelte an ihr hoch, um diesen mit einer Schere fest und sicher zu umschließen.
      "Alles klar. Komm gut nach New York - ich melde mich bald per WhatsApp, falls Celeste sich noch einmal bei mir rührt." Beinahe wirkte es, als wollte Nea vortreten und Saoirse umarmen, stattdessen zwinkerte sie der andere Frau zu und trat einige Schritte zurück, bis das Meer ihre Füße umspülte.
      "Bis bald."

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      Radu verbeugte sich leicht.
      "Es war mir tatsächlich ein Vergnügen. Habt eine gute Reise, und ich werde mir das Angebot gut merken." Ein leichtes Lächeln umspielte die Lippen des Vampirs. Es war ein seltenes Angebot, das wusste er, und er würde es sicherlich nicht für irgendetwas aufbrauchen.


      Thx Tom Bombadil
    • Schweiz, Genf (Nox)
      "Wie schon am Restaurant gesagt: ich nehme das Angebot mit der Privatmaschine gerne an." Nox lächelte, öffnete die Eingangstür und hielt sie für Leander offen. "Und Wachen für diese Residenz wären wirklich großartig. Wenn die Familie dies tatsächlich erübrigen kann, bin ich Meister Tepez wirklich überaus dankbar. Nur stellen Sie dann bitte sicher, dass meine ... menschlichen Bediensteten ohne Probleme kommen und gehen können."

      Wieder beim Wagen angekommen, schmiss er Leander die Zündschlüssel des Autos entgegen, die dieser reflexartig ergriff. "Ich kenne nicht den Weg. Sie fahren!"


      Flugzeug, Osaka - Kansai, Abflug (Aka)
      Aka blinzelte kurz verdutzt, als sie von der Stewardess angesprochen wurde und den kleinen Brief durchlas. Voller Unglauben beäugte sie die kleine rote Pastille, die an der Rückseite der Nachricht befestigt war. Dann starrte sie nochmals kurz in das Gesicht der Stewardess, die weiterhin schelmisch lächelte, einmal schnell zwinkerte und dann weiter die anderen Flugreisenden bediente. Die Spinnendämonin war zum ersten mal seit etlichen Dekaden wirklich von einer Situation überrascht. Wie hatte Celeste wissen können, dass sie auf diesem Flug sein würde? Sie hatte den genauen Flieger ja bis vor einer halben Stunde selbst nicht gewusst. Geschweige denn, dass sie überhaupt nach New York fliegen würde.

      Es gab wirklich nur eine - für einen Nicht-Menschen - plausible Erklärung. Die Fee musste tatsächlich über die Gabe der Vorhersehung verfügen. Und das wiederum ließ Akas Herz schneller schlagen. Auf der einen Seite bedeutete das, dass sie vermutlich wirklich einer enormen Gefahr ganz knapp von der Schippe gesprungen war. Auf der anderen Seite, dass sie - zumindest bis jetzt - die richtigen Entscheidungen getroffen hatte. Einen Verbündeten, wie Celeste zu haben, war sicherlich Gold wert.

      Deswegen, ohne zu zögern, warf sie sich die rote Pille ein. Die Verbesserung trat sofort ein. Mit einem tiefen Atemzug ließ sie sich in den Sitz zurückgleiten, während hinter dem Fenster die Lichter des Flughafens Kansai und der Hauptinsel langsam schwächer wurden, die ersten Wolken vorbeizogen und langsam aber stetig weit unter ihnen nichts anderes als rabenschwarzes Meer zu sehen war.
    • Kara

      „Feen…?“ Nun verstand sie wieder einmal überhaupt nichts. Sie war doch keine Fee! Doch bevor sie noch mehr sagen konnte, hatte er ihren Arm gefasst und in Karas Kopf schrillten sämtliche Alarmglocken. Sie bekam nicht einmal wirklich mit, was er sagte, sondern wich stattdessen blitzartig zurück und aktivierte dabei ungewollt ihre Kräfte, um ihn von sich wegzustoßen.


      Saoirse

      “Go dté tú slán”, verabschiedete Saoirse die Selkie, bevor sie sich abwandte und rasch den Strand verließ. Ihr Spinnensinn schlug im Moment nicht an, sodass sie sich relativ sicher wähnen konnte, doch ganz ließ die Abspannung nicht von ihr ab. Sie musste so schnell wie möglich zu ihrer Wohnung zurück, ihr weniges Zeug packen und dann auf nach New York. Und dann…? Nun, das würde wohl nur Celeste wissen.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Leander fing die Schlüssel aus der Luft in einer nichtmenschlichen Geschwindigkeit, dann setzte er sich ans Steuer und wartete, bis Nox eingestiegen war.
      "Es wird nicht allzu lange dauern. Ich werde vom Flugplatz aus anrufen, dass Ihre Residenz gesichert ist. Machen Sie sich keine Sorgen." Drei Dutzend Vampire würden wohl ausreichen, um darauf achtzugeben. Sie fuhren los, nicht zu schnell um ja keine Aufmerksamkeit zu erregen, aber flott genug, dass man merkte, wie aggressiv ein Vampir fahren konnte ohne dass er Verkehrsregeln brach, alles eine Frage der Reflexe. Etwa eine halbe Stunde später bogen sie in eine kleine Straße ein, die zu einem Privatgeländer der Familie Tepesh führte. Leander wusste, dass sie seit mehreren Kilometern beobachtet wurden, weswegen auch niemand sie aufhielt. Stattdessen wurden sie erwartet. Zehn Vampire erwarteten die beiden Männer, als sie mit dem Auto auf den kleinen Parkplatz fuhren. Ohne groß etwas zu sagen stieg Leander aus und trat zu ihnen. Schnell wechselten sie einige Worte auf rumänisch, dann nickt er Nox zu.
      "Ich mache noch ein oder zwei Telefonate, dann fliegen wir. Es ist schon alles vorbereitet." Jetzt wurde eine kleine Passagiermaschine herangezogen, richtig ausgerichtet und die Türen geöffnet. Zwei Vampire erschienen und winkten den Magier hinauf, während Leander rasch mit einigen Leuten telefonierte, um das Versprochene einzulösen. Nach zehn Minuten kam er ebenfalls in die Maschine.
      "Alles geklärt. Celeste weiß auch, das wir kommen. Auf nach New York."

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      In New York war emsiges Treiben. Es wurden Wägen bereitgestellt, die zu den Flughäfen fuhren, und das Warten begann. Jedes Wesen von Übersee würde abgeholt werden, und je nachdem wer sich meldete, würde ebenso eingesammelt werden. Auf Aka würde ein junge Feenrich warten.

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      Krachend knallte Korim gegen den Schrank, den nun ein tiefer Riss zierte. Wieder überrascht worden. Statt wütend zu werden, begann er, mit seiner tiefen Stimme zu lachen.
      "Mädchen, du bist gut. Auch wenn ich wirklich nicht weiß, was ich mit dir machen soll." Der Vampir stand auf. Ihn interessierte nicht einmal, dass sie Schaden angerichtet hatte, warum auch.
      "Komm, schau nicht so. Wie gesagt, du bist sicher vor mir. Ich wollte nur dein Blut testen - wenn's brennt, bist du eine Fee."

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      Die Selkie entschied sich, dass sie erst einmal in einen Unterschlupf schwamm, wo sie ein Telefon hatte. Obwohl sie eigentlich nicht glaubte, dass es notwendig war, schickte sie Celeste eine Nachricht, dass Saoirse sicher war und unterwegs nach New York. Dieser sandte sie eine Whatsapp mit einem Selfie und der Versicherung, dass alles gut wird sowie der Nummer der Fee.


      Thx Tom Bombadil
    • Kara

      „Ich bin keine Fee!“ Der Satz sollte wütend klingen, laut, bestimmt – stattdessen brach ihre Stimme mittendrin und die Worte verklangen kraftlos. Kara war aufgesprungen und hatte sich in die entgegengesetzte Ecke des Zimmers verkrochen, ihr Blick huschte zur Tür. Vampire, Feen – mochte ja sein, dass es das gab, aber sie hatte damit nichts zu tun!

      Saoirse

      Sie war gerade in ihrer Wohnung angekommen und hatte ihre wenigen Sachen zusammengepackt, als ihr Handy vibrierte. Nea. Saoirses lächelte kurz über das Selfie, schickte einen Daumen hoch zurück und schulterte dann ihren Rucksack. Nun, sie hatte sich ja schon gedacht, dass sie LA verlassen müsste. Schade war es trotzdem.
      Während sie sich auf den Weg zur Straße runter machte, ging sie ihre nächsten Schritte durch. Sie hatte kaum finanzielle Rücklagen – das wenige Geld, welches sie durch Gelegenheitsjobs verdiente, reichte gerade mal für die Miete und ihre Dealer. Für ein Busticket über die Staatengrenze würde es zumindest reichen, des Rest des Weges konnte sie trampen (ihr Spinnensinn machte das zu einer relativ sicheren Angelegenheit). Celeste würde sie erst kurz vor New York Bescheid geben, da sie noch nicht einschätzen konnte, wie lange sie brauchen würde – wobei das vielleicht nicht einmal nötig war, vermutlich hatte die Fee schon irgendeine Zukunftsvision ihrer Ankunft gehabt.

      Lyx

      Als die Wagenkolonne das Casino hinter sich ließ, hatte Lyx den Flug nach New York bereits organisiert. Das alles hätte ein großer Spaß für sie sein können (und eine gute Gelegenheit, viel Chaos zu stiften), wenn nicht gerade jemand versucht hätte sie und ihre Dämonen festzusetzen – und es diesem jemand auch noch beinahe gelungen wäre. Auch wenn sie es nach außen hin nicht zeigte, Lyx brodelte vor Wut. Und wer auch immer dafür verantwortlich war, würde das schon bald zu spüren kriegen..
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
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      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Korim zog die Augenbrauen zusammen. Nicht, weil er wütend war, sondern weil ihn ihr Verhalten etwas verwirrte. Immerhin hatte er sie weder bedroht noch sonst etwas getan, das man annähernd als Gefahr hätte auffassen können.
      "Ich weiß ja, dass ich sehr beeindruckend bin, aber Angst musst du wirklich nicht haben." Der Vampir runzelte die Stirn.
      "Warum sonst wurdest du attackiert? Die waren hinter dir her, nicht hinter mir. Wir wissen nicht, ob nicht noch mehr auf der Suche sind. Du musst mich ja nicht mögen, das tut eh niemand, aber ich bin deine beste Chance zu überleben."


      Thx Tom Bombadil
    • Seine Worte drangen zu ihr durch, auch wenn sie sie am liebsten ignoriert hätte. Kara konnte nicht anders, als zuzustehen, dass er Recht hatte. Diese Männer waren hinter ihr hergewesen, auch wenn sie keine Ahnung hatte, wieso… Sie erlaubte, dass ein wenig ihrer Anspannung von ihr abfiel und trat mit kleinen Schritten etwas weiter ins Zimmer. Einen Moment schwieg sie, dann murmelte sie leise: „Ich hab Hunger…“
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    • Der Vampir zog beide Augenbrauen hoch, hörte aber, dass Karas Magen etwas grummelte. Nun, sie würden all das noch besprechen können - im Moment schien sie -wie nannte man das- geschockt. Anders als er es gewohnt war.
      "Wusste ich es doch." Korim überlegte kurz.
      "Pizza? Ich hab gehört, dass Jugendliche das ziemlich gern mögen."


      Thx Tom Bombadil
    • Erneut folgte eine kleine Pause, dann sagte Kara ebenso leise wie zuvor: "Wer mag keine Pizza?"
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      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Korim lachte auf.
      "Ich hab noch nie Pizza gegessen." erklärte er und zuckte dann mit den Achseln.
      "Menschen sagen da wahrscheinlich einseitige Diät zu." Sein leichtes Grinsen verriet, dass er tatsächlich einen Scherz gemacht hatte.
      "Du kannst dir bestellen was du willst." Mit diesen Worten holte er ein Smartphone aus seiner Gesäßtasche und reichte es ihr, wobei seine roten Augen sie intensiv ansahen.
      "Aber nur Pizza über die App, ok?"

      OOC: ich werde die Tage einen SL schreiben und so - begonnene Sachen kann man dann zur Not per Koop machen,


      Thx Tom Bombadil
    • Flug nach New York - Privatmaschine (Nox)
      Die Privatmaschine, in der Nox und Leander saßen, nahm langsam fahrt auf und hob schließlich sanft ab. Keine Turbulenzen, ein wunderbarer Abend, um eine Flugreise zu unternehmen. Das Alpenpanorama verschwand schnell in ihrem Rücken, schließlich lag der Genfer See sowieso nur an den äußersten Ausläufern. Kleine helle Lichtpunkte zeugten von den kleinen Ortschaften der französischen Ebene. Bald überflogen sie Lyon und Dijon - dann durchbrach der Flieger schließlich vollends die Wolkendecke und das Land darunter verschwand aus ihrem Blickfeld.

      Neben Leander und ihm befanden sich noch mindestens zwei Vampire mit an Bord. Wer im Cockpit saß, wusste er nicht. Als die ersten zwei Stunden vergangen waren, in denen sich Nox an den Flug gewöhnt und ein paar alte Zeitschriften durchgeblättert hatte (zufälligerweise (?) handelte ein Artikel im Spiegel von Vlad dem Pfähler), wandte er sich schließlich an Leander.
      "Haben die Telefonate vorhin etwas gebracht?", fragte er - über den Rand einer weiteren Zeitschrift blickend, in der es um den Abbau von Rohdiamanten in der sibirischen Tundra ging. "Gibt es Neuigkeiten, was die Angreifer anbelangt?"


      John F. Kennedy International Airport (Aka)
      Aka tapste ein wenig benommen aus dem Flieger und stolperte mehr die Gangway hinab, als sie ging. Die kleine Pille, die Celeste ihr zukommen gelassen hatte, war erstaunlich lange ein Schutzschild gegen die Nebenwirkungen des Flugs gewesen. Auf der ersten Etappe über den Pazifik war noch alles gut gegangen - nur leider war das stürmische Wetter über den Great Plains des amerikanischen Kontinents wohl nicht inder Kalkulation inbegriffen gewesen. Denn dadurch hatte sich die Reisezeit in ihrem Anschlussflug um etwa eine halbe Stunde verlängert. Die Wirkung der magischen Bohne war ausgerechnet beim Ansetzen zum Landeanflug verflogen. So hatte Aka nicht die weicheste Landung hinter sich, war aber gerade deswegen angemessen froh, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

      Der John F. Kennedy International Airport lag etwa 25 km vom Kern New Yorks - Manhatten - entfernt. Obwohl sie bereits jetzt den einsetztenden Jetlag durch das Zufallen ihrer sonst so wachen Augen spürte, zwang sie sich fürs Erste wachsam zu bleiben. Wer wusste schon, ob sie auch hier - in der Öffentlichkeit - in Gefahr war? Sich immer möglichst in Menschengruppen haltend, versuchte sich Aka zu orientieren und den Ausgang zu finden. Dass es draußen bereits wieder stockdunkel war, half ihr dabei wenig. Es war ein seltsames Gefühl gewesen, den gesamten Tag während des Fluges in unglaublicher Geschwindigkeit an sich vorbeiziehen zu sehen. Sie war fast 16 Stunden unterwegs gewesen; und das der aufgehenden Sonne entgegen. Zuerst war es dunkel vor den Fenstern des Fliegers, dann für wenige Stunden hell, dann sofort wieder dunkel. Die Spinnendämonin wollte es sich nicht eingestehen, aber irgendwie drückte das ein wenig aufs Gemüt.

      Aka war noch nie in New York gewesen. Ihre Aufträge hatten sie bisher nicht in die östlichsten Gefilde der USA verschlagen. Deswegen fand sie letztlich den Weg zum Ausgang erst nach einigen Momenten. Als sie schließlich in die kühle Brise der Abendluft hinaustrat, wurde sie einer hektischen Bewegung zu ihrer linken gewahr. Ein junger Mann lief auf sie zu und versuchte ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Erst beim zweiten Blick wurde die Dämonin der leicht übernautürlichen Aura ihres Gegenübers gewahr. Es handelte sich wohl um einen Feenrich. Celeste schien sie schon erwartet zu haben ...
    • Na endlich! Ging doch! Nilfyr war kurz davor, derartige Worte tatsächlich in die alte Maschinenhalle zu brüllen, als die Angreifer endlich von ihnen ließen. Man musste schon zugeben: Sie hatten sich hier ziemlich ausgetobt...


      "Da drüben steht ein Besen. Räum die ganzen Hülsen weg!" rief der Untote dem Wolf zu. Er würde dank Seamus' letzter Aussage zwar wohl ohnehin erst einmal nicht mehr hier sein, doch für den (hoffentlich) eintretenden Fall einer Rückkehr wollte er doch schon vorsorgen: Wenn hier erst einmal die Polizei wäre und auf der Suche nach Munitionsresten und Leichen das ganze Gebäude zerlegen würde, wäre es mit seiner ruhigen Wohnstätte vorbei. Dementsprechend mussten allerdings auch die Toten weg...


      Sie sagen so lecker aus! Bei den meisten sah es nach einer sehr ausbalancierten Mischung aus Muskelfleisch und Fett aus, doch im Interesse der Geschwindigkeit musste Nilfyr sich zurückhalten. Immerhin würde der Kühlcontainer sie schön frisch halten und nebenbei dafür sorgen, dass nicht irgendwelche Verwesungsgase die ausgeleierten Türdichtungen auf die Probe stellen würden.