Schattenwelt [Neustart]

    • Fantasy

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    • Südamerika, Argentinien, Buenos Aires - Ace Glacefeu

      "Celeste?!" schoss es aus Ace heraus. Celeste, die berühmte Fee die von allen Unsterblichen geschätzt wird? Was wollte sie ausgerechnet von ihm, war er doch als unsterbliche regelrecht unbedeutend und kaum mehr als ein Kind. Noch nicht einmal seine Fähigkeiten beherrschte er richtig. Nein, das musste ein Trick sein.
      Aber wie kam sein gegenüber überhaupt herein? Die Halle selbst war nur durch zwei Türen zu betreten. Ein vernagelter Zweitüriger Eingang sowie eine unscheinbare Hintertür, versteckt bei ein paar Mülltonnen. Letztere war auch sein Eingang hier rein gewesen. Fenster gab es nur weniger und diese waren ebenfalls mit Brettern vernagelt. Da die Haupteingangstür nach wie vor verschlossen und verriegelt war und die Hintertür nicht ihr lautes fürchterliches quietschen hören lassen hatte kann sein Gegenüber nicht auf gewöhnlichen Wege herein gelangt sein.
      Ace lauschte nun angespannt in alle Richtungen, ob irgendwo eine Gefahr war. Er spürte keinen anderen Unsterblichen, zumindest hoffte er das. Nicht weit entfernt ging es anscheinend ein wenig hektisch zu, aber Menschen waren immer hektisch. Das würde also wohl auch nichts bedeuten.
      Nachdem er die Umgebung wohl genug belauscht hatte wandte er sich dem Boten wieder zu. Ace war sich nicht sicher womit er es zu tun hatte, also verpackte er es in seinen Fragen. "Wer und was bist du und woher weiß ich dass du die Wahrheit sagst? Ich bezweifle dass Celeste ausgerechnet von mir etwas wollen würde!" Weiter angespannt lies er sein Schwert nur scheinbar schmelzen. Genauer gesagt liest er es ein wenig tropfen, das war aber auch schon alles.

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    • Saschas zornige Präsens flutete die weitläufige helle Eingangshalle geradezu, als sie über die breite Treppe hinab zu der Botin schritt. Selbst die alte, mystische Ausstrahlung der Drachenmagierin, die ihr folgte, ging darin unter.
      "Sie meldet sich nicht! Lässt meine Rufe unbeantwortet! MEINE Rufe!" Fuhr sie die unschuldige Botin an, während sie näher kam und ihr leichtes Sommerkleid weiter auf ihrem Körper verkohlte. "Was will sie jetzt also von mir, nun, da sie sich dazu bequemt mir eine Botin zu schicken?"
      Hinter Sascha zeigte sich indes Sorge auf Yosephins Gesicht. Sie wusste um die Bemühungen Saschas das Orakel und den Todbringer zu finden und nun stand dort unvermittelt eine Botin Celestes. Es musste einen Grund dafür geben und dieser war mit Sicherheit etwas ernstes und vermutlich auch von großer Tragweite.
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Kara

      Das junge Mädchen gab einen erschreckten Laut von sich und wich noch weiter auf der Feuertreppe zurück, die nun anfing bedenklich zu wackeln. Sie klammerte sich an dem rostigen Geländer fest, zu verängstigt um sich vor oder zurück zu bewegen. Dieser Mann kannte ihren Namen, und die Stimme kannte auch seinen Namen – doch sie selbst hatte einfach nur Angst vor ihm. Sie wollte etwas sagen, doch sie brachte keinen Ton heraus. Die unzähligen Therapiestunden waren vergessen und so konnte sie nur dastehen und ihn mit großen, schreckgeweiteten Augen ansehen.

      Saoirse

      Nachdenklich nahm Saoirse noch einen Zug. Mit Gefahren konnte sie selbst eigentlich ziemlich gut umgehen, schließlich hatte sie ein Gespür für diese. Doch wenn Celeste, die Celeste ihr eine Warnung schickte und bat sie aufzusuchen, dann musste es etwas wirklich ernstes sein. Etwas, mit dem Saoirse alleine vermutlich nicht fertig werden würde. Warum genau das Orakel eine Vision von ihr haben sollte, war der Banshee allerdings nicht ganz klar. Dass die Selkie lügen könnte, kam ihr natürlich auch in den Sinn, allerdings konnte sie keinen Grund dafür erkennen. Von dem so jung aussehenden Mädchen ging keine Gefahr aus, das spürte sie... allerdings...
      Kaum merklich spannte Saoirse sich an und beugte sich in dem Strandkorb etwas vor. Bildete sie es sich ein, oder... nein, da war jemand.
      „Nea“, hauchte Saoirse der Selkie zu. „Auf mein Zeichen hin rennst du zurück ins Meer und schwimmst weg von hier, verstanden?“


      Lyx

      Die Dämonin konnte die Unruhe spüren, die dieser Name in ihrem Gefolge auslöste. Natürlich hatten sie von dem Orakel gehört, allerdings hätte Lyx nicht damit gerechnet, dass die Fee sie jemals kontaktieren würde. Sie hob eine Augenbraue.
      „Und aus welchem Grund hat Celeste euch zu mir geschickt?“
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      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Kyendra bemerkte durchaus, dass Lorelei heute verführerischer war als sonst. Doch die Dornenfee ging darauf vorerst nicht näher ein. Wichtigere Dinge standen an. Ihre Pasta zum Beispiel, die nur einmal im Monat im Restaurant angeboten wurde, und nun von einer hübschen Kellnerin gebracht wurde. Kyendra hauchte ihr ein Dankeschön zu und wandte sich dann voll Verzückung ihrem Abendessen zu. Alleine für diesen herrlichen Geruch würde sie morden. Sie musste sich zusammenreißen, nicht plötzlich das Sabbern anzufangen.
      „Das klingt ärgerlich. Es ist heutzutage wirklich schwer, gutes Personal zu bekommen. Mitarbeiter, die für ihren Job brennen. Mitarbeiter, die ohne zu zögern ihren Kopf hinhalten. Mitarbeiter, die engagiert in Auseinandersetzungen gehen, sich nicht vor Konflikten scheuen. Irgendwie sterben diese Leute aus. Weiß aber echt nicht, woran das liegen könnte“, antwortete Kyendra sichtlich amüsiert. Sie selbst war ja kein Stammgast von Loreleis Arena, aber es hatte schon etwas, andere sich gegenseitig abschlachten zu lassen und daran ein goldenes Näschen zu verdienen. Während sie einen Bissen nahm und die Geschmacksexplosion in ihrem Mund sichtlich genoss, hörte sie Lorelei trotzdem aufmerksam zu. Eine Nachricht?
      „Na, wer hat dich denn zum Brieftäubchendasein verdonnert? Was sollst du mir überbringen?“



      Just Monika.
    • Haron nahm den bereits lockeren Knauf in die Hand und öffnete die Tür ins Freie. Er blickte sich ein mal um.
      So weit so gut.
      Ein paar Schritte später stand er auf einer kleinen Grasfläche. Der Tau glitzerte überall. Auch die Bäume, die seit jeher hier gestanden haben, waren von einem Glanz umgeben, der jedem Auge schmeichelt.
      Jetzt blickte Haron Korran an und ein leichtes Lächeln erschien auf den Lippen. Er freute sich einfach, etwas Neues zu hören.
      "Also. Du hast eine Botschaft für mich. Von wem ist sie ? Und vor allem: worum geht es dabei ?"

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    • "Ihr könntet euch echt mal konstruktivere Vorschläge als ein gutes Deo einfallen lassen. Was denkst du, wie oft ich diesen schalen Ratschlag schon gehört habe ? Wahrscheinlich öfter, als du dir je schon dein Fell geputzt hast." Half desamüsiert schnipste Nilfyr den Zettel aus den Händen des Werwolfes. Der Ghul hatte mangels ähnlich empfindlicher Ohren noch nichts gehört und konzentrierte sich recht unbekümmert auf das Lesen des Zettels. So entgingen ihm auch die plötzlich gespitzten Ohren seines Gegenübers, das er aber unbekümmert weiter anraunzte: "Geht doch mal mit der Zeit und schlagt ein Darth-Vader-Kostüm oder einen Breen-Ganzkörper-Anzug vor!"

      Ein seltsames Ding. Hätte es denn keinen anderen Weg für Celeste gegeben, ihn zu kontaktieren ? Und was könnte sie von ihm schon wollen, wenn auch sein Alter weit überdurchschnittlich war ? Und dann dieses explizite Hervorheben von Seamus... Könnte gut sein, dass der Kerl das selbst geschrieben hat, um sich selbst einen Gefallen zu tun. Das Schriftbild war aber konsistent und stimmte mit dem überein, was er über Celeste wusste.

      "Also gut. Sieht so aus, als sollte ich mich reisefertig machen, hm ? Und deine Begleitung ist anscheinend ausdrücklich gewünscht." Nilfyr begann zu grinsen. "Na dann wollen wir mal! Während ich mich frisch mache kannst du dir gerne einen Snack reinziehen." Nilfyr warf Seamus einen arg grobschlächtigen Schlüssel zu und deutete auf das Vorhängeschloss am Kühlcontainer, ehe er in dem ihm eigenen, leicht schlürfend-hinkenden Gang mit Kurs auf seine eigenen Privatgemächter davonstampfte.

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    • Nox und Leander

      Leander erhob sich in der eleganten Weise, die eigentlich dem Adel zugerechnet wurde. Ganz falsch lag man damit nicht, auch wenn es mehr an dem Adel des Vampirseins lag – und sehr guter Erziehung an den teuersten Einrichtungen, die es gab. Er zog einen 100-Franken-Schein aus einer Tasche und legte diesen als Trinkgeld auf den Tisch. Guten Service musste man belohnen. Er wartete höflich, dann gingen sie gemeinsam in einen ruhigen Raum, der von ihm schon häufiger für diskrete Meetings verwendet worden war. Es war einer der Konferenzräume ohne Fenster, allerdings mit einer zweiten Tür. Geduldig wartete der Vampir, bis Nox die von innen lärmisolierte Tür geschlossen hatte.
      „Nun, ich habe zu Ihnen den Kontakt gesucht, da eine sehr mächtige Klientin eine Warnung ausgesandt hat, gerichtet an Sie. Das Feenorakel Celeste.“ Leander öffnete seinen Koffer und reichte dem anderen Mann einen Zettel.
      Lieber Nox, bisher hatten wir noch nicht persönlich das Vergnügen. Aber du bist in Gefahr. Ich hatte eine Vision, die dich sah. Ich schicke einen Boten, der helfen soll. Was genau geschehen wird weiß ich nicht, doch komme zu mir.


      Aka und Kyoshi

      Kyoshi setzte sich auf und lauschte, hörte allerdings nichts. Ein dünnes Lächeln erschien auf seinen Lippen.
      „Ich bin ein Gestaltwandler – mir zu folgen ist fast unmöglich. Und ich habe nichts gegen Euch, es wäre auch sehr sehr dumm, wenn ich in dieser Hinsicht versuchen würde, Euch zu hintergehen und hier auftauche.“ Allerdings war er alarmiert, denn natürlich log er nicht, er hatte keinen Grund dazu. „Ich bin immer alleine unterwegs. Das heißt – wenn, dann ist das die Gefahr, von der Celeste redet.“


      Vladimir und Sebastian

      Hey, er lebte noch! Der junge Mann war einigermaßen erleichtert und erwiderte die Freundlichkeit des Vampirs.
      „Sebastian. Ich studiere hier eigentlich, aber wenn Celeste sich rührt, dann hat das einen Grund.“ Dann lachte er.
      „Oh, ich bin noch am Lernen, wobei...“ Der merkwürdige Dinger kam an – bewaffnet? Sofort wurde er ernst. Neee, oder. Das konnte ja nicht wahr sein.
      „Erm…“ Ohne Vorwarnung splitterten Fenster, zersprang die Eingangstür wie nichts, mehrere vermummte Gestalten in seltsamen Uniformen drangen in das Haus ein, begleitet von Gasgranaten.

      Lukas und Feyora

      „Wundervolles Tier.“ murmelte die Hexe und sprang auf. Die Unruhe des Waldes, der Natur, griffen auf sie über.
      „Es kommt jemand.“ Feyora bückte sich und berührte den Boden, leicht die Augen schließend und etwas murmelnd. Der Ring an ihrem Finger glomm mit einmal leicht.
      „Es sind fünf.“

      Ace und Vincent

      Vincent hob eine Augenbraue und betrachtete den anderen Mann einige Sekunden aus seinen komplett schwarzen Augen. Dann grinste er breit.
      „Na, wir sind selten geworden. Ich bin kein Dämon, wenn du das befürchtest.“ Er hob Ace seine Hand entgegen, die mit einmal kurz zu schwarzem Nebel wurde, dann wieder normal.
      „Ein Phantom. Und ein guter Freund von Celeste, deswegen tu ich ihr den Gefallen, Vincent ist mein Name.“ Recht gelassen setzte sich der Mann hin.
      „Also, hörst du mir kurz zu?“


      Sascha und Joral

      Jorals Augen weiteten sich. Das war die Geheimnisvolle? Sie wich einen Schritt zurück. Celeste hatte gesagt, dass Sascha vielleicht nicht sehr glücklich sein würde, aber das?
      „Ähm...“ Wirklich Angst hatte die junge Frau allerdings nicht, auch wenn sie nervös und aufgeregt war. Abgesehen davon, sie wusste auch nicht, was zwischen dem Feenorakel und dem Mädchen vorgefallen war. Nur schien diese wahrlich schlechte Manieren zu haben. Und sie war im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich heiß. Sie trat noch einen Schritt zurück. Nein, das hatte anscheinend keinen Sinn…. Sie drehte sich wortlos um und lief aus der Halle.

      Kara und Korim

      Kurz betrachtete der Vampir den Hals des Mädchens, aber es lag ihm fern, sie anzugreifen. Die Angst allerdings konnte er riechen, ein betörender Geruch.
      „Kara. Du hast quasi den Lottogewinn. Ich tu dir nichts...“ er seufzte leise, als wäre das eine ganz besonders schwere Last…
      „...im Gegenteil. Ich bin hier, um dich zu schützen und zu Celeste zu bringen. Abgesehen davon...“ Jetzt grinste er so breit, dass seine spitzen Eckzähne gut zu sehen waren.
      „Dein Blut würde mir sowieso nur Bauchschmerzen bereiten. Also, jetzt komm.“ Mit einer hochgezogener Augenbraue streckte er die Hand aus, dann hielt er plötzlich inne. So still wie es nur Vampire konnten stand er da, neigte den Kopf leicht und lauschte. Fußgetrappel, das näher kam.
      „Hast du Freunde hier?“ fragte er und sprang plötzlich blitzschnell vor, um Kara zu packen, gleichzeitig sirrte ein Pfeil heran.


      Saoirse und Nea

      Nea legte den Kopf leicht zur Seite. Sie hörte etwas. Gar nicht gut. Kaum merklich schüttelte sie den Kopf und murmelte:
      „Keine Sorge.“ Es hatte einen Grund gegeben, warum Celeste sie geschickt hatte, nicht wahr? Natürlich konnte sie sich wehren. Trotzdem stand sie auf. Die Vermummten kamen näher.


      Lyx und Radu

      Count Radu lehnte sich leicht zurück.
      „Aus recht nebulösen Gründen. Würde ich sie nicht kennen, wäre es nicht gerade sie, dann säße ich sicher nicht hier.“ Das Chaos unten war jedenfalls komplett. Da würde heute die Mahlzeit sehr groß ausfallen.
      „Sie erklärte, dass sie eine Vision hatte, in der auch Euer Name genannt wurde. Ihr wäret in Gefahr. Sie bittet darum, dass Ihr zu ihr kommt.“

      Lorelei und Kyendra

      Lorelei lachte melodisch.
      „Derzeit fehlt mir ein echter Champion. Einer, der sie alle bekommt. Ich bin noch auf der Suche.“ Dann seufzte sie leise und angelte einen Zettel aus ihrem Auschnitt, den sie Kyendra zuschob.
      „Celeste. Nicht, dass ich so viel mit ihr zu tun hätte, allerdings meinte sie, ich sollte dich aufsuchen und zur Seite stehen.“
      Kyendra Schattensang – welch ein Name in meiner Vision. Du kannst dich natürlich zur Wehr setzen, doch ich habe eine deutliche Warnung erhalten, dass das nicht genug wäre. Komme zu mir, es ist wichtig.

      Haron und Korran

      „Das Feenorakel, Celeste. Sie meinte, ich solle bei dir vorbeikommen. Anscheinend hatte sie eine Vision, in welcher du vorkamst – also sollst du zu ihr oder so.“ Der Werwolf hob kurz das Gesicht. Hatte er da etwas gerochen? Hmm.
      „Es wäre irgendeine Gefahr oder sowas.“

      Seamus und Nilfyr


      Was ein seltsamer Typ. Doch in dieser Welt gab es eigentlich kein wirkliches seltsam mehr. Seamus zuckte mit den Achseln und fing die Schüssel geschickt auf. Die Geräusche draußen schienen normal zu sein.
      „Kannst sie ja nach ‚nem Ganzkörpergummi fragen.“ Aber noch bevor Nilfyr hätte reagieren können, brach die Hölle los – in Gestalt eines Fünfertrupps schwerbewaffneter Vermummter, die sofort auf den Ghul schossen. Allerdings hatten sie nicht damit gerechnet, dass noch jemand dabei war, nämlich der Werwolf. Seine kurzzeitige Verblüffung schlug sofort um in Raserei und noch während er sich verwandelte, hatte er den ersten bei der Kehle…

      OOC: Die Angreifer rechnen nur mit den normalerweise Vorhandenen, darauf sind sie eingestellt. Sie also einfach wegfegen ginge nicht :D


      Thx Tom Bombadil
    • Kara

      Das junge Mädchen hatte keine Ahnung wovon er da eigentlich sprach und sie hatte mit Sicherheit nicht vor seine Hand zu ergreifen. Er schien irgendetwas gehört zu haben, doch bevor sie seine Frage überhaupt nur richtig verarbeitet hatte, war er schon auf sie zu gesprungen.
      Kara stieß einen Schrei aus, riss ihre Arme in einer schützenden Geste vor den Körper und baute unbewusst eine unsichtbare Barriere um sich auf.


      Saoirse

      Kurz musterte Saoirse die Selkie von der Seite und nickte dann leicht.
      „Also gut.“ Wenn sie meinte damit fertig zu werden, würde sie sie nicht aufhalten. Die Banshee drückte ihren Joint aus, stand auf und stellte sich neben Nea. Tatsächlich, nicht weit von ihnen konnte sie schattenhafte Gestalten ausmachen War das die Gefahr, vor der Celeste sie hatte warnen wollen? Für Flucht war es jetzt jedenfalls zu spät.
      „Bleib hinter mir“, sagte sie trotz allem zu Nea und ging dann gemächlich auf die vermummten Gestalten zu.
      „Dia dhuit!“, rief sie ihnen entgegen. „Wollt ihr mir verraten, was das werden soll?“
      Während sie sprach, spannte sie sich unmerklich an, bereit auf einen Kampf.


      Lyx

      „Ist das so?“
      Lyx stützte einen Ellbogen auf der Sofalehne ab, legte ihren Kopf in ihrer Hand ab. Ihr Blick war unleserlich.
      „Warum genau sollte es Celeste kümmern, dass ich in Gefahr bin?“, fragte sie und klang dabei so, als würde sie diese Tatsache nicht einmal selber groß kümmern.
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      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Schweiz, Genf (Nox)
      Leander führte Nox in einen Hinterraum. Genau so, wie sich das Hotel in den öffentlich zugänglichen Räumen zeigte, tat es dies auch in den nicht für breites Publikum bestimmten Örtlichkeiten. Ein Konferenzraum, geschmackvoll eingerichtet, aber ohne Fenster. Schade eigentlich, hätte man sicherlich die atemberaubende Landschaft des Genfer Sees von hier sehen können. Aber vermutlich wäre eine schöne Aussicht bei wichtigen Beratungsgesprächen auch sehr konktraproduktiv.

      Nox schloss die großen Flügeltüren. Seine handwerklich geschulten Augen erkannten sofort die Schallisolierung. Eines musste man Leander zugestehen. Er machte das Treffen unvorhersehbar. Was mochte einen solchen Grad an Geheimhaltung erfordern? Der Vampir ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Nox nahm den kleinen Zettel entgegen und überflog die Nachricht. Überrascht zog er die rechte Augenbraue nach oben.

      "Ich muss gestehen, Herr Parascaeau ... würden Sie nicht unter dem Mantel der Familie reisen, würde ich ernsthaft einen Scherz in Erwägung ziehen..."
      Mit geschlossenen Augen konzentrierte er sich kurz auf das Stück Papier. Wenn auch nur in kleinsten Spuren, konnte er Magiepartikel spüren. Und neben vampirischen, meinte er auch feeische zu erfühlen. Auch wenn diese Art der Analyse nicht sein wirkliches Metier war, traute er seinen Kräften.
      "Wissen Sie etwas über die Gefahr, die das große Feenorakel da vorausgesehen hat? Und wenn diese Gefahr immanent ist ... entschuldigen Sie die Kritik ... in einem schallisolierten Raum dringen zwar keine Geräusche nach außen, aber auch keine nach innen ..."


      Osaka, Japan (Aka)
      Akas Lächeln fror für eine Sekunde ein, ehe es sich zu einer unzufriedenen Grimasse verzog. Ihr missfiel die Selbstgefälligkeit ihres Gegenübers. Ihre eigene etwas arrogante Ader, die sie sich bei den Scharen im letzten Jahrhundert angeeignet hatte - vornehmlich ihres großen Erfolgs geschuldet - nahm sie fast überhaupt nicht mehr wahr. Dieser für außenstehende Betrachter beinahe wie Heuchelei anmutende Charakterzug, machte die ganze Szene ein wenig ... unangenehm.

      Aka verzog ihr Gesicht jedoch nicht nur aus diesem Grund. Sie hatte in Kyoshis Verhalten auf ihre Anschuldigung ehrliche Überraschung gesehen. Und auch das leichte Lächeln ihres Gegenübers konnte nicht über die zugrundeliegende Besorgnis hinwegtäuschen. Der Gestaltwandler - als was er sich zu erkennen gegeben hatte - war wohl tatsächlich allein erschienen. Und das bedeutete, dass die durch die Gänge huschenden Gestalten nicht zu ihm gehörten - und die Schritte kamen näher!

      Aka fluchte leise. Sie hatte zwar - nach Kyoshis Erscheinen in ihrem Netz - Fallen im Raum platziert, jedoch würde dies nur für eine Person ausreichen.
      "Ich muss gestehen, Kyoshi-san, dass die ganze Situation für die Echtheit Eurer Nachricht spricht. Und wenn es sich hierbei tatsächlich um die Gefahr handelt, von der Celeste sprach, dann sollte ich sie wohl nicht unterschätzen."
      Sie biss sich auf die Lippe und ließ das Puder auf den Schminktisch zurücksinken.
      "In dem Fall muss ich mir auch keine Gedanken mehr um meine Erscheinung machen."
      Langsam erhob sie sich und blickte Richtung Tür.
      "Wir wissen, dass sie kommen. Wir sollten das zu unserem Vorteil nutzen. Wir sollten aus der Sicht sein, wenn sie hier ankommen."
      Aka deutete Kyoshi an, sich möglichst unsichtbar zu machen. Sie selbst ging zur nächsten Wand und begann sich an dieser ohne große Schwierigkeiten nach oben zu ziehen. Der Schwerkraft trotzend krabbelte sie auf allen Vieren an die Decke - direkt über der Tür - und blieb dort regungslos sitzen.
    • Wollte Celeste sie verspotten, nach all der Zeit? Hatte sie ihr tatsächlich eine Botin geschickt, nur damit diese ohne ein Wort vor ihr davon lief?
      "Bleib stehen!" Donnerte Sascha, deren Wut durch diese Aktion nur noch angestachelt wurde und die Verfolgung aufnahm. Ihr inzwischen schwarz gewordenes Kleid löste sich bei der plötzlichen Bewegung in Asche auf und fiel von ihr ab, während sie der Fee splitternackt nachsetzte.
      Yosephin sah den beiden betrübt hinterher, als sie aus der Halle rannten und betrachtete ebenso betrübt den marmornen Boden der Eingangshalle, in dem sich Saschas Fußspuren abzeichneten als wären sie hinein gemeißelt worden. Flammen bleckten noch aus den frischen fußförmigen Vertiefungen, die die Wut des Phönix in den Marmor geschmolzen hatte.

      Außerhalb des Anwesens, führte die Allee ähnlich einem Tunnel hinab zum verschlossenen Tor. Doch war der Weg im Gegensatz zu Jorals Ankunft nicht mehr leer.
      Ein Mann kam vom Tor gemächlich herauf, die Hände in den Hosentaschen des zerknautschten, schlecht sitzenden Anzugs, eine Zigarette im Mundwinkel. Ein Bierbauch brachte das Hemd an dessen Grenzen und die Krawatte zierten diverse Spritzer von dem ein oder anderen Fast Food.
      Eine Gestalt die nicht so recht in diese Umgebung passen wollte. Doch zwischen den roten, verwuschelten Haaren und dem spitzen roten Kinnbart saßen zwei grüne Augen in denen etwas verborgen lag, dass es schwer machte nicht einfach zu akzeptieren, dass sein Platz genau dort war wo er stand. Und noch etwas lag in diesen Augen, nämlich ein Alter, welches sich fast schon mit dem der Drachenmagierin messen konnte.
      Sein eben noch schlurfender Gang verhielt und der Pförtner sah in unmenschlicher Ruhe der Verfolgungsjagd entgegen.
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Vladimir und Sebastian

      Vladimir reagierte blitzschnell. Aus seinen Ärmeln flogen zwei Messer in atemberaubender Geschwindigkeit auf die ersten beiden Angreifer zu.
      Mit zwei, drei Sätzen sprang, nein, flog er geradezu durch ein offenes Fenster. Im Augenwinkel nahm er noch wahr wie Riff-Raff das Licht löschte
      und seine Sichel schwang. Die Wärmebilder etwaiger Nachtsichtgeräte würden auf jeden Fall die Beweglichkeit des Gegners einschränken.
      Draußen rappelte sich Vladimir sofort wieder auf. Er wollte zur Eingangstür um seinen dortigen Angreifern in den Rücken zu fallen.
      Sein Diener würde trotz der Gasgranaten einige wertvolle Sekunden für Verwirrung sorgen.
      Gasgranaten“, dachte er, „wie stümperhaft! Gleichzeitig sprengen sie Türen und Fenster auf damit sich das Gas verflüchtigen kann… Anfänger.
      Zum Glück haben sie bisher noch keine Stroboskoplampen eingesetzt
      Diese Lampen wären ein wirksames Mittel um die, für das menschliche Auge, kaum sichtbaren Bewegungen einzufangen.
      Da fiel ihm der junge Feenrich ein, brauchte er Hilfe oder konnte er sich selber wehren? Celeste wäre bestimmt alles andere als erfreut
      wenn ihrem Sebastian, zu dem ganz offensichtlich ein verwandtschaftliches Verhältnis bestand, etwas zustoßen würde.
      Egal“, dachte Vladimir, „hier geht es zuerst ums Überleben“.



      Lukas und Feyora

      Lukas nahm die Information von Feyora nur noch apathisch auf. Längst schon konzentrierte er sich auf den inneren Kampf der ihm bevorstand.
      Die Ambitendenz seines Körpers bereitete ihm größere Schwierigkeiten als manchen Artgenossen. Natürlich konnte er sich jederzeit verwandeln,
      doch geschah dies bei ihm nicht ganz so schnell.
      Mit äußerster Willensanstrengung begann die Metamorphose zum Werwolf. Zuerst schob sich mit hörbaren Knacken der Kiefer in die Länge,
      es entstand das gefürchtete Raubtiergebiss mit extrem langen Fangzähnen. Anschließend wuchsen ihm quasi Vorder- und Hinterläufe,
      in seinem Fall mit den spezifischen Werwolfsklauen. Gleichzeitig sprossen überall am Körper Woll- und Grannenhaare hervor und sorgten
      für einen dichten Pelz. Lukas war zwischenzeitlich schon auf seine ‚vier Pfoten‘ gefallen als der letzte Teil der Verwandlung begann.
      Der menschliche Torso wurde zu einem lang gestreckten Raubtierrumpf verformt – ein riesiger Brustkorb fügte sich in den länglichen
      Korpus ein. Den Abschluss bildete schließlich eine lange Rute mit tiefschwarzen Schwanzhaaren.

      Ein markerschütterndes Geheul drang aus dem Thorax des Werwolfes und schallte meilenweit in den Wald hinaus.
      Der Schrei war nicht nur Ausdruck des agonischen Schmerzes während der Verwandlung, sondern auch ein Warn- oder Hilferuf
      an seine Artgenossen da draußen. Zwar waren sie innerhalb eines Gebäudes, aber Werwölfe haben feinere Ohren als Menschen.
      Einmal verwandelt fühlte sich Lukas als das ‚bessere Wesen‘: Der Wolf tötete nur zur Nahrungsaufnahme oder aus Notwehr.
      Menschliche Beweggründe wie Rache, Missgunst oder Macht waren ihm fremd.

      Lukas trottete an die Seite von Fen. Den riesigen Wolf überragte er noch um eine Handbreit.
      Fen würde dem Erstbesten an die Kehle gehen. Der Werwolf beschloss daher sich auf die zweite Reihe zu konzentrieren.
      Aufmerksam schaute er zu Feyora. Was würde die Hexe tun? Würde sie sich auch verwandeln? Fühlte sich Feyora als Hexe wohler als in menschlicher Gestalt?

      The post was edited 1 time, last by Don Quichotte ().

    • „Das schaffst du schon! Und wenn ich mal auf jemand vielversprechendes durch meine Aufträge stoße – vorausgesetzt es ist kein Köpfen als Klausel enthalten – schleife ich betreffende Person auch gerne zu dir“, meinte Kyendra fröhlich und nahm sich einen weiteren Bissen von ihrer Pasta. Ein Gedicht! Als der Name Celeste jedoch fiel, wurde sie hellhörig.
      „Das ist seltsam. Wenn sie etwas vom Clan möchte, ist das Schattensangorakel die eigentliche Ansprechstelle, und nicht ich“, meinte die Dornenprinzessin überrascht und nahm den Zettel entgegen. Der Inhalt gefiel ihr jedoch nicht sonderlich. Zwar fand sie es gut, dass Celeste anscheinend von ihren hervorragenden Fähigkeiten wusste, allerdings war es beunruhigend zu wissen, dass ihre eigene Kraft nicht ausreichen würde.
      „Das klingt nach Stress, Lorelei. Mächtig Stress. Ugh.“
      Kyendra nahm einen Schluck Tee und überlegte angestrengt. Sie wusste von niemandem, der sie so sehr auf den Kieker hatte, um sie derartig aus den Verkehr zu ziehen. Und selbst wenn, wieso sollte gerade Celeste es interessieren? Gegen Clan Schattensang selbst konnte es kaum gehen, die Nachricht wäre ansonsten sicher bei ihrer Großmutter, das Schattensangorakel, und nicht bei ihr, die Enkelin, gelandet. Zumal sich schon ganz andere an der Auslöschung des Clans versucht hatten und kläglich gescheitert waren.
      „So wie das klingt trachtet etwas Mächtiges nach meinem Leben. Aber eine gute Sache hat es ja: Wir beide können eine Mädelstour starten, weil allen Anscheins Celeste mit mir sprechen will. Hast du eine Ahnung wo sie gerade herumkurvt?“



      Just Monika.
    • Nilfyr war nur noch ein, zwei Schritte davon entfernt gewesen, um die entscheidende Ecke zu biegen, die ihn aus der Schusslinie befördert hätte. So aber konnte er die hochbeschleunigten, bleiernen Ekelpakete um sich herum durch die Halle knallen hören, ehe die erste Kugel auch schon in seinen Rücken einschlug.

      Auf der Stelle wirbelte er herum und hob die Hand, um sein Gesicht zu schützen. Wie man vermuten konnte, versuchten auch die Typen, auf seinen Kopf zu zielen. Jedenfalls solange, bis sie einen in Rage geratenen Werwolf irgendwie als höhere Priorität einstuften als einen hinkenden Ghul. Dennoch flogen Fleisch, Haut und modriges Blut in Fetzen davon, als seine Hand regelrecht in vivo von den Projektilen skelettiert wurde. Dann aber begannen die fliegenden Neuankömmlinge mit dem charakteristischen Geräusch eines an einem Panzer zerschellenden Geschosses nur noch einen recht spektakulären Funkenflug zu verursachen. Lange so exponiert herumstehen sollte Nilfyr aber trotzdem nicht, das war ihm schon klar. Es gab schließlich noch ganz andere Körperpartien...

      Der Ghul hechtete zur Seite und suchte Deckung hinter dem großen Container, der seine Behausung war. Der Lack war eh schon am abblättern, da würden ein paar Dellen auch nichts mehr schlimmer machen. So oder so brauchte er nur Sekunden, um dort drinnen nach seinem Schild zu greifen: Ein annähernd schwarzes, rundes, recht großes und martialisch anmutendes Ungetüm, das die ganze Unbill in dieser Halle von ihm würde fernhalten können! Mit der Absicht einer verwirrenden und zugleich provokativen Geste klopfte er mit der ohnehin schon arg... veränderten... Hand auf den Schild. Der direkte und brutale Kontakt von Metall auf Metall sorgte für einen Lärm, der selbst bei dem Geballer vernommen werden konnte und von den Wänden der Halle widerhallte. Das Chaos aus verrosteten Maschinen, Containern, Stegen, Leitern und sonstigen Eigenheiten in diesem Gebäude war Nilfyr bestens vertraut -- so konnte er versuchen, die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich zu ziehen, ohne zugleich wieder direkt lokalisiert werden zu können.

      Kombiniert mit der Präsenz eines wütenden Werwolfs war da die Versuchung schon groß, etwas auszuschwärmen. Der Ghul machte sich nicht die Mühe, auch nur eine Sekunde lang das Gesicht des Typen zu studieren, der um die Ecke stürmte. Er schlug ihn direkt mit dem Schild nieder und griff nach der Maschinenpistole. Neumodischer Schnickschnack, aber gut. Ob der Kerl jetzt gleich gestorben war oder nicht, war damit erstmal unwichtig. Essen würde er ihn so oder so können. Jetzt galt es erstmal, die Hausordnung durchzusetzen!
    • Ace und Vincent


      Immer noch angespannt hält er sein Schwert weiter in der Hand. Jedoch lies er es nicht mehr tropfen.
      Tatsächlich betrachtete er ihn nun ganz genau. Von oben bis unten. Doch etwas Bedrohliches an ihm konnte er nicht entdecken. Er lauschte nochmal ganz genau, ob es nicht nur eine List sei. Und jemand auf ihn warten würde. Auf den richtigen Moment, um ihn anzugreifen. Aber er konnte nichts feststellen. Alles war soweit friedlich. Das einzige was er spürte war, dass irgendwelche Menschen ziemlich hektisch agierten. Doch andererseits sollte man dennoch auf der Hut sein. Vor allem, wenn man bedenkt, in was für einem Viertel sie sich befinden.
      So beschloss Ace nun weiterhin wachsam zu sein. Zu Vincent sagte er anschließend nur: „Klar, warum nicht.“

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    • Haron bemerkte die Bewegung des Werwolfs.
      Was war das ?
      Er blickte in die Augen von Korran.
      "Weißt du welche Gefahr genau ? Wo ist Celest jetzt ?"
      Dann an seinem Gesicht vorbei in die erste Reihe des dichten Nadelwaldes. Es war nichts zu sehen außer das leichte Wiegen der Äste im Wind. Er schaute wieder auf Korran und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Irgendwas stimmte nicht, das wusste er jetzt. Aber abgesehen von der plötzlichen Bewegung des Werwolfs gab es kein Anzeichen, diesen Gedanken für bare Münze zu nehmen.
    • Korim und Kara

      Korim prallte gegen etwas, das er weder sah noch roch. Aber er spürte es und sah das junge zarte Ding einen Moment ungläubig an. Dann kroch ein anerkennendes Lächeln über das Gesicht des Vampirs, er nickte ihr zu, rollte dann aber genervt mit den Augen, als er kleine Einschläge im Rücken spürte.
      "Netter Trick, Kara. Lauf besser nicht weg, ich finde dich sowieso." Dann drehte sich Korim um und schüttelte mahnend den Kopf.
      "Ah, ah, ah, das ist aber nicht nett. So junge Wesen attackieren, das ist nicht besonders sportlich." Reichlich relaxt ließ er die Knöchel knacken und den Nacken rollen, dann zwinkerte der Rotäugige der jungen Dame zu - und attackierte die 5 angreifenden Menschen in einer Geschwindigkeit, die definitiv nicht mehr menschlich war. Einer der Männer schrie ins Mikro:
      "Scheiße, ein Vampir!" bevor Korim ihm mit einer schnellen Drehung das Genick brach. Schon roch er das Blut. Heute würde er gut speisen...

      Saoirse und Nea

      Saoirse bekam ganz einfach keine Antwort. Die Menschen sprachen nicht mit den Wesen, das war Voraussetzung. Stattdessen justierten sie alle ihren speziell magischen Ohrenschutz vor dem Schrei der Banshee und feuerten Pfeile auf diese ab.
      Die Selkie riss die Augen auf. Was waren das für Gestalten? Einen Moment lang überlegte die junge Frau, dann schloss sie die Augen. Ok, ok, das war es wieso Celeste sie persönlich geschickt hatte. Nur was sollte sie... Dann spielte ein Lächeln um ihre Lippen. Natürlich. Ihre Freunde, die Seelebewesen.. Sie trat ein paar Schritte zurück, bis das Meer ihre Füße umspülte und verwandelte sich zurück. Freunde, ich brauche eure Hilfe...

      Lyx und Radu

      Der Count hob eine Augenbraue.
      "Wenn ich wüsste, was Celeste denkt, so wäre ich sicherlich ein Genie." Nicht, dass er nicht intelligent war, aber die Motive des Feenorakels lagen zu oft im Dunkeln als dass man es hätte zählen können. Eines stand jedoch außer Zweifel.
      "Sie würde Euch nie kontaktieren gäbe es nicht einen sehr guten Grund. Was mich..." Er brachte den Satz nicht zuende, denn schlagartig wurde es stockdunkel. Alle Lichter waren ausgegangen, die Menschen fingen an noch mehr zu schreien, was langsam in den Ohren wehtat. Der Vampir stand in einer fließenden Bewegung auf. Natürlich konnte er gut ysehen und hören, der Lärm machte Letzteres aber schwierig.
      "War dies Euer Plan, Werteste?"

      Nox und Leander

      Der Vampir hob die Achseln.
      "Für vieles bin ich bekannt, für Humor weniger. Mir ist bewusst, dass der Raum auch nach außen isoliert, jedoch drängte laut Celeste die Zeit." Ihm war das Ganze ohnehin etwas suspekt, doch die Fee war niemand, die in solchen Dingen Witze machte.
      "Sie meinte auch, es sei immanent wichtig, dass ein persönlicher Bote herkommt. Ich weiß nicht, ob Sie bereits mit ihr zu tun hatten - aber sie ist manchmal sehr vage, und immer trifft zu was sie sagt." Kein Wunder. Ein echtes Orakel eben. Mit einmal ginbg das Licht aus. Der Vampir seufzte leise, stellte die Aktentasche sorgfältig auf den Boden und murmelte:
      "Das könnte Antworten geben." Seine scharfen Augen sahen, dass die Tür aufgebrochen wurde, mit Gewalt, und nun hörte er 5 Herzschläge, die erstaunlich ruhig waren - und sah 5 Menschen, die bewaffnet waren. Der so elegante und zurückhaltende Leander verändert seine Körperhaltung, ein Raubtier...

      Aka und Kyoshi

      Kyoshi sah ihr kurz hinterher, dann glitt er hinter einen Vorhang und wurde zu diesem. Nur mit Augen. Was die Dämonin zustande brachte war erstaunlich, doch welches Wesen dieser Welt war es nicht? Es wurde verdächtig still, zumindest er hörte nicht. Dann tauchte grüner Rauch unter der Tür hindurch auf, fast lebendig wirkend. Der Gestaltenwandler runzelte die Stirn, und erschrak. Das war Magie, er spürte es - unheilvolle. Dieser merkwürdige Rauch verharrte, dann glitt er auf die Dämonin zu. Mit einmal fiel ihm ein, was das war - in seinem langen Leben hatte er sich ausführlich mit Magie beschäftigt. Das Zeug würde Aka finden, umhüllen - und was sonst noch. Ein mächtiger Zauber, und kein Lebender sollte das überhaupt beherrschen...

      Sascha und Joral

      Nun rollte Joral tatsächlich mit den Augen und blieb stehen. So eine Dramaqueen. Celeste hatte kryptisch angedeutet, dass Sascha nicht begeistert sein könnte. Ihre Gestalt begann sich zu verändern, erst kaum sichtbar, dann immer deutlicher. Kristallin, nicht durchsichtig, in allen Farbein schimmernd - eine Dämonin der ganz besonderen Art. Ihr Körper aus dem magischen Höllenkristall war vor allem eines - feuerfest... Ihre Stimme war ebenfalls tiefer geworden, fast kommandierend, wie es sich für die Töchter des Fürsten ihrer Höllenebene gehörte.
      "Ich bin nicht hier um zu kämpfen, jedoch auch nicht, um mich anschreien zu lassen. Wenn du die Botschaft nicht hören willst, dann gehe ich."

      Vladimir und Sebastian

      Sebastian spürte plötzlich etwas. Das war kein normales Gas. Aber was...?
      Die Messer ritzten die Armel kaum auf, denn da sie wussten, dass hier Vampire warteten, war das Material widerstandsfähiger als man glaubte, insbesondere, weil die eingewobene Magie wirkte. Kurz sah man an den getroffenen Stellen etwas aufblitzen.
      Der junge Feerich wurde mit einmal nervös, sehr nervös. Das Gas wurde nämlich von den Wänden absorbiert, die Strukturen änderten sich. und es wurde heller und heller. Und deutlich ungesunder für Vampire.

      Lukas und Feyora

      Feyora betrachtete die Verwandlung mit einem kleinen Lächeln. Sie selbst blieb stumm, aber aufmerksam. Das Heulen des Wolfes konnte nicht überhört worden sein. Dann sah sie die Menschen. 5, wie sie gesagt hatte, allerdings bemerkte sie sofort, dass es ganz und gar nicht stimmte. Sie fühlten sich - falsch an. Die Hexe schloss die Augen.
      "Etwas ist mit ihnen, etwas Magisches. Sie.." Als die Angreifer - und sie wusste, das es welche waren- näher kamen sah man sofort, was der Unterschied war. Jeder Einzelne schien sehr viel größer als ein normaler Mensch zu sein, Muskeln barsten regelrecht unter den Uniformen. Nicht natürlich. Magie. Eine schmutzige, ihr Gänsehaut verschaffende Magie.

      Kyendra und Lorelei

      Lorelei hob beide Hände gen Himmel.
      "Sie wollte ausdrücklich dich, Vielleicht deine Reputation? Wer weiß das schon bei Celeste." Mit einem breiten Grinsen tätschelte die Feuerdämonin Kyendras Hand.
      "Ja, sie ist in New York. Allerdings denke ich nicht, dass ich mitkommen soll, meine Liebe..." Bedauern lag in ihrer Stimme.
      "Schließlich..." Schritte. Gleichschritt. Was... Sie hörte einen kleinen Aufschrei und war direkt alarmiert. Die gute Stimmung verflog, als sie einen roten Punkt auf der Fee tanzen sah und grollte, als sie ihre Freundin blitzschnell wegzog. Zzzziiipp, ein Pfeil steckte im Stuhl. Schemenhaft erkannte sie 5 Gestalten hinter einer Milchglasscheibe.

      Nilfyr und Seamus

      In Rage biss Seamus die Kehle des Menschen durch, während zwei andere Nilfyr attackierten. Einen schickte der Ghul zu Boden und schlauerweise schnappte dieser sich das Maschinengewehr. Blutüberströmt trabte der Werwolf weiter, neue Opfer suchend. Währenddessen schlichen noch weitere zwei in dem Chaos umher, den Ghul suchend, dem Werwolf ausweichend. Was macht der auch hier? Flüsternd gaben sie die Meldung durch.

      Ace und Vincent

      Vincent grinste.
      "Na prima. Aaalso, die gute Celeste hat mich als persönlichen Boten zu dir geschickt um dich zu warnen. Offenbar gibt es eine recht diffuse Gefahr - hey, eigentlich bin ICH der diffuse Typ- und du sollst zu ihr kommen." Die Gefahr war gerade dabei, sich durch die Gänge langsam an Ace und Vincent heranzuschleichen.

      Haron und Korran

      "New York, sie erwartet dich." meinte der Werwolf etwas abgelenkt und knurrte mit einmal. Da waren Bewegungen. Seine Verwandlung kam ohne Vorwarnung, er stellte sich dem entgegen was da kommen möge.
      "Da sind Menschen. Mit Waffen." knurrte er. Es war nicht zu überriechen.


      __________

      "Sir." Jacques drehte sich um.
      "Ja?" Etwas war nicht in Ordnung.
      "Sir, einige Kampftruppen laufen in unerwartete Schwierigkeiten. Anscheinend sind nicht bekannte oder nicht registrierte Wesen an den Orten." Der Kommandant zog die Augenbrauen zusammen und ging sofort zurück in die Zentrale, in der mehrere Dutzend Menschen Bildschirme überwachten und über ihre Headphones mit Mikrofonen den Kontakt zu den Einheiten hielten. Auf mehreren blinkte es hektisch, und einer der Überwacher warf plötzlich sein Headphone auf den Tisch. Grauenhafte Geräusche erklangen, Schreie. Er blieb unbewegt. Das war eben der Preis, den man manchmal zu zahlen hatte.
      "Ich verstehe. Informieren Sie mich genauer."


      Thx Tom Bombadil

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    • Schweiz, Genf (Nox)
      Nox nickte verstehend während Leanders Worten. Die magische Begabung von Orakeln war eine Sache für sich. Er selbst hatte höchstpersönlich noch nicht mit Celeste zu tun gehabt, jedoch war es in fast 400 Erdenjahren fast unmöglich nicht von ihr gehört zu haben. Zumindest, wenn man sich in der westlichen international integrierten Welt befand. Es gab für ihn keinen Grund, Leander zu misstrauen. Und wenn die Sache sich als so dringlich erwies, wie es schien, wäre es vermutlich besser, so schnell wie möglich unterzutauchen und das Feenorakel aufzusuchen.

      Gerade als er diese Gedanken seinem Gegenüber mitteilen wollte, erstarb das Licht. Nox musste nicht fragen, was es damit auf sich hatte. Natürlich konnte es ein Zufall sein - jedoch begnügte sich das Universum meist nicht mit einer solch beispiellosen Konnexität von Ereignissen. Die Gefahr war wohl wirklich so immanent, wie es Leander angedeutet und Nox befürchtet hatte. Die Gedanken rasten durch den Kopf des Magiers. Leander wusste nicht, um was für eine Gefahr es sich handelte. Waren es Wesen ... oder gar Menschen? Was war die beste Strategie in dieser Situation?

      Ein fast unhörbares Kratzen ertönte aus der Richtung, aus der die beiden den Raum betreten hatten. Sie waren da! Und allein die Tatsache, dass er ein Geräusch hörte, deutete darauf hin, dass die Schallisolierung gebrochen wurde. Die Tür musste beschädigt worden sein.
      "Das könnte Antworten geben."
      Leanders Stimme veränderte sich noch während des Sprechens. Nox kannte diese 'Wandlung' - Vampire konnten zu wahren Tötungsmaschinen werden; fast wie ein Kippschalter brauchte es nur den Bruchteil einer Sekunde.

      Nox zog sich instinktiv weiter von der Tür zurück, die gerade aufgehebelt wurde. Trotz seiner magischen Begabung besaß er keinerlei Nachtsicht - lediglich schwache Auren würde er fühlen können. Doch wenn die Angreifer reine Menschen waren, würde das wenig bringen. Um sich verteidigen zu können, würde er Licht brauchen ...

      Es dauerte nur eine Sekunde, da hatte er aus seinem magischen Archiv zwei Relikte beschworen. Das eine, ein großer scheinbar metallener Schild, ungefähr so groß, dass er den oberen Torso und Kopf mit Leichtigkeit verdecken konnte, erschien in seiner linken Hand. Er war aus dunklem, fast schwarzem Metall gefertigt und hatte eine leicht angerundete Dreiecksform. In reinem Silber war das Zeichen der Tepês-Familie auf dem Schildbuckel aufgestanzt. In der rechten Hand erschien ein Bumerang, etwa eine Handfläche groß, schön ausbalanciert und von der äußeren Erscheinung her einfach nur zweckmäßig ohne jeglichen Schnickschnack.
      Diesen warf Nox ohne zu zögern an die Decke, wo er mit einem schabenden Geräusch im weißen Stuck einer fein gearbeiteten Rosette stecken blieb. Den Schild schützend in Richtung der Geräusche haltend, schlich sich Nox geduckt zur zweiten Tür im Raum.
      In der Hoffnung, dass die Angreifer nicht aus zwei Richtungen kamen, wartete er vorerst darauf, was als nächstes geschah.



      Japan, Osaka (Aka)
      Aka verharrte regungslos in ihrer Position. Lediglich ihre Augen folgten Kyoshis Bewegungen und betrachteten die fließende Verwandlung in einen der Vorhänge. In der Tat beeindruckend - selbst für sie war kein Makel an dieser "Verkleidung" festzustellen. Jedoch hätte sich der Formwandler vielleicht in etwas mit geringerer Oberfläche verwandeln sollen. Denn es waren Menschen, die da angeschlichen kamen - jeder ihrer dämonischen Spinnensinne schrie dieses Detail durch ihren Kopf. Und wenn diese Angreifer auf herkömmliche Schusswaffen zurückgriffen, wäre es durchaus denkbar, dass sie einfach wild im Raum herumschossen. Kyoshi würde in dem Fall sicherlich die eine oder andere Kugel einfangen.

      Es wurde still. Selbst die Fäden ihres Netzes hörten auf zu vibrieren. Stattdessen erfasste sie eine Bewegung an der Tür. Zuerst nur ein undeutlicher Schatten, der durch den Türspalt fiel. Dann ein leises fast unhörbares Zischen. Im nächsten Moment quoll Rauch unter der Tür hervor. Eins musste man den Menschen lassen: Wenigstens ihre Lieblingsfarbe hatten sie getroffen - grün. Aka lächelte. Rauch um sie auszuräuchern? Wirklich? Sie würde einfach den Atem anhalten - das konnte sie für sehr lange Zeit! Und dann würde sie die Angreifer einen nach dem anderen aufspießen, sobald sie durch diese Tür dort unten traten!

      Der Rauch quoll nur noch kurz hervor - dann versiegte der Zustrom. Die kleine grüne 'Wolke' verharrte auf dem Boden. Aka runzelte die Stirn ... so würden sie es wohl nicht schaffen, sie auszuräuchern. Diese törichten ...
      Dann begann sich der Rauch langsam in ihre Richtung zu bewegen. Ein Umstand, der ihr mit einem mal einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ. Ein Gefühl, das sie schon seit langer Zeit nicht mehr gespürt hatte. Der grüne, fast lebendig wirkende Nebel, schob sich in IHRE Richtung! Wie konnte er nur den physikalischen Gesetzen so trotzen?

      Akas Gesichtszüge begannen wie kochendes Wasser zu brodeln. Die vormals rissige graue Haut platzte auf. Rote, harte Strukturen bahnten ihren Weg ans Tageslicht. Das einst so lange wallende schwarze Haar, begann zu verwelken und nahm die Farbe von Teerschlamm an. Mit einem leisen, für unmittelbare Zuhörer widerwärtig anmutenden Knacken - fast so, als wäre ein Knochen zerborsten - schoben sich zwei schwarze Widderhörner aus ihren Schläfen.
      Die nunmehr noch stärker blau leuchtenden Augen fixierten das grün der Wolle und verharrten - vor Entsetzen geweitet. Das da unten ... war eine Wolke aus reiner Anti-Dämonenmagie! Und dazu auch noch eine Form, die ihr völlig unbekannt war. UND: sie schien sie anvisiert zu haben. Akas Starre löste sich und mit flinken Händen begann sie den Raum auf Deckenhöhe zu umkreisen. Der Rauch war nicht schnell, aber auch nicht langsam. Sie würde nicht viel Zeit und Vorsprung haben. Auf Höhe des lebendigen Vorhangs ließ sie die Vorsicht fallen. Der Qualm stellte eine Gefahr dar, der man nicht durch unentdecktes Schweigen Herr werden konnte.

      "Kyoshi! Wisst Ihr was das ist?!"
    • Ace, der es offenbar nicht fassen konnte, was ihm gesagt wurde, stand einfach da wie eine Statue. Als er sich wieder fing sagte er: "Wer sollte bitte irgendetwas von mir wollen? Ich bin doch so gesehen ein Anfänger. Meine Magie ist noch längst nicht ausgereift." Nochmal, nachdenklich in sich versunken, sprach er nun weiter:"Nagut, da du mich offensichtlich nicht versuchst irgendwie zu betrügen, glaube ich dir vorerst einmal. Wo treffe ich Celeste an?"
      Er lauschte nochmal ganz genau. Nun konnte er irgendetwas seltsames feststellen. Doch was es genau war, konnte er nicht genau bestimmen. Etwas unwohl aufgrund dessen fügte er hinzu: "Von mir aus kann es losgehen."
    • Vladimir und Sebastian

      Vladimir beendete seinen Sprung durch das Fenster elegant mit einer Flugrolle. Sobald er stand ging er sofort in eine Angriffsstellung über, erleichtert registrierte er hier draußen jedoch keinen weiteren Angreifer. Indem man ihn gezielt zur Flucht animierte, hätte es ja auch eine Falle sein können. Blitzschnell versuchte er den Angriff zu analysieren: Offenbar waren die Angreifer doch bestens vorbereitet. Die Wirkungslosigkeit der extrem scharfen Wurfmesser wiesen auf eine textile Panzerung mit Aramidfasern hin, Attacken mit herkömmlichen Hieb- und Stichwaffen waren da fehl am Platz. Seine Schnelligkeit sowie seine übermenschliche Kraft waren vonnöten.
      Dann bemerkte der Vampir die aufkeimende Helligkeit im Innern des Gebäudes und er begann leise zu fluchen. Bei einer herkömmlichen Blendgranate wäre das Licht wohl schon wieder erloschen und eine pyrotechnische Leuchtgranate mit Magnesium und Natriumnitrat wäre wohl selbst für die Angreifer in einem geschlossenem Raum gefährlich geworden. Dieses Licht aber gewann langsam und stetig an Helligkeit – da musste eine Illuminations-Magie im Spiel sein. Jetzt erinnerte er sich auch an die kurzen magischen Blitze als die Messer den Gegner berührten. Riff Raff stand jetzt wohl vor einem größeren Problem.
      Die Gedanken von Vlad rasten in Bruchteilen von Sekunden durch seinen Kopf. Sich in den Nachthimmel zu erheben und als Fledermaus davonzufliegen war natürlich eine Option. Der Spannungszustand der bevorstehenden Auseinandersetzung stellte für den Vampir jedoch einen Nervenkitzel der besonderen Art dar, auch wenn er nicht der Typ eines offenen Schlagabtausches war. Mit katzenartigen Panthersprüngen eilte er
      auf die Eingangstüre zu. Vielleicht stand da noch jemand als Rückendeckung und konnte eliminiert werden, wenn nicht, dann würde er versuchen
      den Gegner in den Rücken zu gelangen.


      Lukas und Feyora

      Lukas taxierte die Ankömmlinge, ihre Größe und die offensichtliche Kraft beunruhigten ihn in keinster Weise. Rohe Gewalt ist ein Metier in dem ein Werwolf kaum zu schlagen war. Auch wenn sie zu fünft waren so standen hier immerhin drei Verteidiger. Eine Rechnung die ihm keinerlei Kopfzerbrechen bereitete. Doch irgendetwas an den Angreifern stimmte nicht, ihre zur Schau gestellte Kraft hatte offenbar keinen natürlichen Ursprung - es war etwas magisches an Ihnen. Etwas, das Lukas zögern ließ. Auch wenn seine eigene Transformation auf übernatürlichen Kräften beruhte, so konnte er selbst doch keine Magie wirken. Im Umkehrschluss hieß das, er wusste auch nicht wie er mit Magie umgehen sollte. Verunsichert schaute er deshalb zu Feyora, auf diesem Gebiet kannte sie sich besser aus… im selben Augenblick sprang der Wolf in zwei, drei großen Sätzen auf den vordersten Angreifer zu und verbiss sich in dessen Kehle.

      The post was edited 1 time, last by Don Quichotte ().

    • Kara

      Alles passierte so schnell. Kara hatte noch gar nicht richtig begriffen, dass sie erneut diese seltsamen Kräfte benutzt hatte, da stürmten auf einmal mehrere Menschen in den Raum hinter dem Fenster. Dieses Mal konnte sie nicht einmal schreien – mit schreckgeweiteten Augen sah sie mit an, wie der ihr fremde Mann einem anderen das Genick brach. Eine kleine Stimme in ihr (nicht die körperlose Stimme, mit der das alles angefangen hatte, sondern ihre eigene) schrie, dass sie rennen musste, doch es dauerte einen quälend langen Moment, bevor Kara ihr gehorchen konnte. Sie wandte sich von dem grausamen Anblick ab und begann die Feuertreppe hinab zu rennen, die dabei bedenklich wackelte.

      Saoirse

      Scheiße, die machten wohl echt keine halben Sachen. Saoirse ließ sich reflexartig zu Boden fallen um den Pfeilen zu entgehen. Na gut, wenn die Wichser einen Kampf haben wollten, konnten sie den haben!
      Die Banshee richtete sich auf und schrie. Es war nicht vergleichbar mit einem menschlichen Schrei, kein Mensch könnte jemals so ein Geräusch produzieren. Der Schrei, wenn er denn auf ungeschützte Ohren traf, ging durch Mark und Bein und fegte die Hörenden auch gerne mal von den Füßen. Vor allen Dingen aber sorgte er für Verwirrung, die Saoirse gerne für sich ausnutzte.


      Lyx

      Lyx hatte sich ebenfalls erhoben und eine Hand ausgestreckt, in der sich nun ihre Dämonenglefe materialisierte – eine lange Stabwaffe mit einer beeindruckenden Klinge, die schwach rötlich glomm und die einzige Lichtquelle in der Dunkelheit darstellte. Nicht, dass die Dämonin Licht gebraucht hätte, um gut zu sehen.
      „Nein“, antwortete sie und ließ ihren Blick von der Waffe zu dem Vampir wandern. „Und für Euer Wohl hoffe ich, dass Ihr nichts damit zu tun habt.“ Es lag durchaus eine Drohung in ihrer Stimme, doch im Grunde glaubte sie nicht daran, dass der Count dahintersteckte. Wer wäre so dumm in ihrer Gegenwart eine solch chaotische Situation herbeizuführen. Die mehr und mehr eskalierende Situation hatte ihre Chaosmagie schon den ganzen Abend gefüttert, doch nun fühlte Lyx sich so stark wie selten. Sie zischte ihren Untergebenen eine Reihe von Befehlen in der Sprache der lodernden Hölle zu und diese stellten sich in Kampfformation auf. Wer auch immer es auf sie abgesehen hatte, würde es nicht leicht haben.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3