Tränen der Verdammten

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    Als Gast sind dir nicht alle Inhalte und Funktionen dieses Forums zugänglich.
    Um das Forum im vollen Umfang nutzen zu können, registriere dich bitte.

    • Tränen der Verdammten

      Tränen der Verdammten

      Episode 01 – Zusammenkunft


      15:21 Uhr, 20. Mai 2097 – Die Äußeren Bezirke – Süd, Lighthaven


      Heute war es soweit. Der Tag war gekommen. Der Tag, an dem das Projekt Orion's Spark seinen Lauf nehmen würde. Marek stand am Kopf eines gewaltigen, verchromten Tisches, welcher einige technische Spielereien bereit hielt. Sei es eine interaktive Bedienoberfläche, das Projizieren von Hologrammen oder eine Eieruhr.
      Noch fehlten die Interessenten, die hoffentlich heute erscheinen würden. Marek hatte sich extra eine äußerst ausgeklügelte Rede für diesen wunderbaren Moment, der den Start dieses phänomenalen Projekts darstellen würde, ausgedacht. Sie würde, bei korrektem Vortragen, schlappe 45 Minuten in Anspruch nehmen, was wirklich nur ganz knapp die groben Ziele und Visionen anschnitt. Anmerkungen bezüglich den möglichen Auswirkungen auf das menschliche Miteinander und die Umwelt hatte er sogar herausstreichen müssen. Eine Schande.

      Marina, welche glücklich auf einer niedrigen Mauer saß, welche das Grundstück umfasste, war derweil im Paradies. Sie war heute zusammen mit Alina und Lynn zu Orion's Spark gekommen. Marina bewunderte verzückt ihre Angebetete. Alinas leicht welliges, feuerrotes Haar, das ihr über die Schultern fiel, und dessen Farbe ihre wunderschönen Augen zur Geltung brachte. Hach, alle Engel im Himmel würden vor solch einer Anmut erblassen! Wie sie sich graziös den Schraubenschlüssel nahm, an einem Ventil für die Bewässerungsanlage der Grünflächen herumschraubte und dabei lautstark fluchte. Am Liebsten würde Marina ihr ihre Gefühle gestehen. Doch es war zu früh. Sie konnte nicht einfach so mit der Tür ins Haus fallen. Liebe war ein grausames Spiel.
      „Marina.“
      Ein falscher Schritt und es war alles umsonst. Alle Hoffnungen zerstört. Ein hundertprozentiges Todesur-
      Ein Klaps auf den Hinterkopf beförderte die Schwarzhaarige aus ihrem Gedankengang. Als Marina sich umdrehte, sah sie die Verantwortliche: Lynn.
      „Tut mir leid dir das jetzt sagen zu müssen, Marina, aber du musst jetzt dann einen Abflug machen. Du weißt ja, heute kommen die ganzen dubiosen Gestalten, und Marek hält es für –“ Lynn nahm eine übertrieben stramme Haltung an, der Gesichtsausdruck ungewohnt ernst – „Zitatanfang 'äußerst unseriöslich' Zitatende, wenn Kinder anwesend sind.“
      „Aber-“
      „Darum wirst du jetzt mit Alina dich verdünnisieren. Geht fein was Essen. Du pennst im Übrigen auch bei uns heute, wenn dir das genehm ist. Könnt ja eine Pyjamaparty machen.“
      Bei diesen Worten setzte etwas in Marinas Gehirn aus. Mit Alina Essen gehen. Eine Pyjamaparty. Alina in Pyjamas. Kyaaah! War das der Moment, auf den sie ihr ganzes Leben gewartet hatte?
      Marinas Antwort kam prompt: „JA, ICH WILL!“

      Wenige Minuten später saß die Schwarzhaarige, die Arme um Alinas Hüfte geschlungen, auch schon auf einer pechschwarzen Höllenmaschine. Zwei Metallringe als Antrieb, deren Öffnungen gen Boden zeigten, in denen bereits bedrohlich ein orangenes Licht glomm. Marina grinste. So cool, das Hoverbike passte einfach zu Alina! Der Motor heulte laut auf als die Rothaarige beschleunigte, und die Beiden verschwanden mit hohem Tempo.

      Marek seufzte angespannt. Das Treffen würde um 16:30 Uhr stattfinden, und Marek selbst würde wohl dann jeden rhetorischen Kniff anwenden, den er kannte. Die potentiell Interessierten mussten von dieser einmaligen Unternehmung überzeugt werden, koste es, was es wolle! Sofern überhaupt jemand kommen würde. Marek rieb sich die Schläfe und fuhr damit fort über seiner Rede zu brüten und ihr den letzten Feinschliff zu verpassen.

      Lynn frohlockte, als sie eine Dose Soda mit ihrer Lieblingsgeschmacksrichtung im Kühlschrank stehen sah. Sie schnappte sich den Glücksfall und schloss die Kühlschranktür. Langsam bewegte sich der Rotschopf aus der Küche der Söldneragentur in einen engen Korridor, der zu den anderen Zimmern führte. Auch wenn das meiste fertig war, einige Arbeiten mussten noch erledigt werden. Die Decke war beispielsweise noch nicht verschalt, man konnte sämtliche Rohre und Leitungen sehen. Im Erdgeschoss selbst waren neben der Küche noch Räumlichkeiten für den Empfang von Klienten und ein Badezimmer. Würde man dem Korridor bis zu seinem Ende folgen, würde man auf eine breite Wendeltreppe stoßen. Ging man von dort ins Untergeschoss, gelangte man zu Lynns Cyberhölle. Im ersten Obergeschoss erwarteten einem unter anderem der Besprechungsraum, das Arsenal und Mareks Büro. In den beiden Stockwerken darüber waren Unterkünfte für zukünftige Söldner und Interessierte.
      Lynn trat durch die offene Haustür in die wärmenden Strahlen der Sonne. Mit einem lauten Zischen öffnete Lynn die Dose und nahm einen großen Schluck, ehe sie sich auf der Außentreppe niederließ. Sie zog einen Manga aus ihrer Umhängetasche und begann darin zu lesen. Irgendwie musste man sich ja die Zeit vertreiben, bis die potentiellen Arbeitskollegen erscheinen würden.



      Just Monika.

      The post was edited 1 time, last by Coldreaver ().

    • Der Schädel summte, die Füße waren mit Blei ausgegossen und die Knochen schmerzten. Das war keine gute Idee gewesen auf Nummer sicher gehen zu wollen, denn nun hatte er einen ausgewachsenen Kater.
      Dennoch schlurfte Solomon auf die Sekunde genau über die Schwelle der Agentur, bewaffnet mit einer fast leeren Schnapsflasche.

      "Lala lalala..." Sang Jay gut gelaunt vor sich hin und fuhr knatternd Schlangenlinien über sämtliche Spuren... und den Bürgersteig. Das archaische Motorrad mit Verbrennungsmotor war ein Ungetüm aus Metall, Spitzen, Kanten und Ecken, breiten Reifen und einem Auspuff der Flammen spuckte wenn sie den Motor aufheulen ließ. Das Leben war schön.
      Will indes folgte seiner Chefin in gehörigem Sicherheitsabstand in einem K7-Jeep mit mehreren schweren Transportkisten auf der Ladefläche, in denen Jays Habseligkeiten, Werkzeuge und ihre Waffen ruhten.
      In einem großen Bogen, der widerum sämtliche Spuren der nicht gerade schmalen Straße beanspruchte, knatterte Jay mit ihrem Motorrad frontal auf das Orion's Spark zu, die großen Reifen erklommen nur leicht holprig die flachen Stufen vor dem Eingangsbereich, ehe Jay, in schwarzem Top und roter Schlabberhose, noch einmal den Gashahn aufdrehte und geradewegs in die Glastür krachte, ehe der Sensor reagieren konnte.
      In einem Scherbenregen vor dem sich Solomon nur eben so retten konnte knatterte Jordana Jinx fröhlich wie ein freies Radikal in die Eingangshalle und drehte den Schlüssel um, wobei der Motor mit einem letzten aufbäumen erstarb.
      "Chefin?" Kam von draußen Wills Stimme, der am Straßenrand angehalten hatte und in das Loch in der Glasfront sah "Alles in Ordnung?"
      "Nein!" Wurde zurückgeschriehen ehe ein gackerndes Lachen erklang. "Es gab keine Explosion!"
      "Soll ich abladen?"
      "Explodiert dabei was?"
      Will spuckte Tabackschleim aus und kratzte sich am Hintern, ehe er die Schultern zuckte.
      "Unwahrscheinlich."
      "Ja, dann mach du, klingt langweilig." Schrie Jay zurück, schwang sich endgültig vom Motorrad und sah sich demonstrativ um "Also, wo kann man sich hier jetzt einschreiben?"
      Solomon, der sich hinter einer Sitzgruppe in Sicherheit gebracht hatte, mitsamt Schnaps, fiel die Kinnlade endgültig hinunter und er beschloss, dass er eben gestorben war und in der Hölle gelandet war, oder dass er übergangslos wahnsinnig geworden war... Da sein Kater ihm noch immer unschön das Hirn verzwirbelte entschied er sich für letzteres.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Oh es wurde spannend! War der Drache in der Lage, den gefährlichen Prinzen zu besiegen, oder würde der Prinz den Drachen fressen und sein geliebtes Königreich, welches eigentlich nur aus drei Steinen und einem umgefallen Baum bestand, zerstören? Lynn blätterte aufgeregt die nächste Seite ihres Mangas um, als sie die Eingangstüre zischen hörte. War da gerade wer reingegangen? Wie spät war es denn? Und warum hatte die Person nichts zu ihr gesagt? Neugierig wandte sich Lynn von ihrem Manga ab und drehte sich um. Hm, wer war denn das? Eine Flasche … war das der Obdachlose? Oder jemand anderes? Leider hatte Lynn keine Zeit mehr sich darüber ihren hübschen Kopf zu zerbrechen, denn etwas anderes kündigte sich mit einem lauten Donnern an. Das klang wie ein Motorrad, so ein richtig altes Motorrad! Just sah Lynn besagtes Motorrad, welches von einer Frau mit zwei langen Zöpfen gefahren wurde, – und verdammt sah das Teil cool aus – wie es auf der Straße kehrt machte und-
      Oh Scheiße, Scheiße, Scheiße! Das konnte doch nicht ihr Ernst sein! Gerade noch rechtzeitig konnte sich Lynn in Sicherheit bringen, als die Zopffrau mit ihrem archaischen Motorrad einfach mal durch die Eingangstür krachte.
      Lynn seufzte. Jetzt mal ehrlich: Hatte sie tatsächlich so wenig Präsenz, dass man einfach an ihr vorbeilaufen oder sogar fast über den Haufen fahren konnte, ohne dabei ihre Anwesenheit, ihre Existenz zu bemerken? Das war doch ein schlechter Scherz! Das konnte sie nicht so auf sich sitzen lassen. Mit dem Typen da draußen befasste sie sich später. Lynn kam hinter ihrer Deckung hervor, in diesem Fall lediglich ein großer Blumenkübel, und folgte den Beiden ins Innere des Gebäudes. Was für ein Saustall so ein Motorrad anrichten konnte, wenn man es an Orten verwendete, an denen man es nicht verwenden sollte. Marek würde bei dem Anblick einen Tobsuchtsanfall mittleren Ausmaßes bekommen, der wahrscheinlich in einer dreistündigen Belehrung endete, warum man im Normalfall sich an die allgemeinen Regeln hielt. Doch das war Lynn gerade egal.
      „Ihr wisst schon, dass das ziemlich gemein ist, wenn man einfach so von zwei Leuten praktisch übersehen wird?“
      Drauf geschissen, dass die Dame sich durch eine unkonventionelle Art und Weise Zugang zum Raum verschafft hatte, aber Lynn so eiskalt zu ignorieren, das kränkte ihr Selbstwertgefühl. „Und ähm – zu deiner Frage: Der Gorilla ein Stockwerk über uns hat die Papiere dafür.“

      Besagter Gorilla war gerade außer sich. Weshalb veranstalteten die da unten so einen Radau? Hatte Lynns Schwester wieder etwas in die Luft gejagt? Warum war die überhaupt noch hier? Er hatte Lynn doch aufgetragen, dass sie die Beiden dazu bewegen sollte, das Anwesen zu verlassen. Er würde ja nachsehen gehen, aber er war hier kurz vor dem ultimativen Durchbruch! Diese Rede war so nahe vor der Perfektion, nur noch ein kleines Stück! Wenn Marek seine Ansprache perfektionierte, war die Anwerbung der Söldner reine Formalität! Ein Klacks!



      Just Monika.

      The post was edited 2 times, last by Coldreaver ().

    • Oh.. mein... Gott...
      Dieses Gebäude sollte der Firmensitz von Orion's Spark sein ? Nein, es war nicht die Architektur, der Erhaltungszustand oder die Sauberkeit, die Kyshcherimas negative Aufmerksamkeit erregten. Es war der Umstand, das da irgendjemand bereits noch bevor es wirklich losging die Eingangstür mit irgendetwas Anachronistischem durchbrochen haben musste, was definitiv nicht in eine Lobby gehörte - und dass nirgendwo eine laut schreiende Frau zu hören war, die den Übeltäter zünftig zurechtwies. Aber diese Lynn hatte ja ernsthaft komplett einen auf 'Ich will einen Kontrakt von dir!' gemacht, um ihm dann einen Werbeflyer zu überreichen. Das hatte davor auch noch keiner gebracht.
      Kurz: Man konnte wohl von Glück reden, dass er zu schnell am Eingang vorbei fuhr, um irgendetwas von der Fahne zu bemerken, die da jemand hinter sich her gezogen haben musste. Ansonsten hätte er wohl geradewegs kehrt gemacht. Er war schließlich nur des eigenen Interesses wegen hier, einen Kontrakt hatte diese Schnapsdrossel ja nicht gewollt. Und wenn er hier das Gefühl bekommen würde, dass der Anteil von Zeitverschwendung oder Idioten hier zu hoch war, dann würde er auch kurzerhand wieder gehen.
      Vorschriftsmäßig landete sein Gefährt auf einem regulären Parkplatz, und mustergültig schritt er durch die kaputte Eingangstür, bei der immer noch die Motoren zu hören waren, die das nicht mehr vorhandene Glas zur Seite bugsieren wollten. Er war in seiner "Dienstkleidung" erschienen, nur einen Hoodie hatte er sich noch übergezogen. Er trug einen Rucksack und der Dolch mit der strahlenden Sonne im Heft befand sich in der Scheide, unter der Kleidung verborgen. Er ging bei ungewissen Anlässen grundsätzlich nicht ohne seine Lieblingswerkzeuge außer Versteck.

      Lynn begegnete er mit sehr leise dicht an ihren Ohren ausgesprochenen Worten: "Der Dolch mit der strahlenden Sonne ist zu dir gekommen. Sicher, dass du dich für die Sache mit dem Flyer nicht noch entschuldigen willst ?". Dabei reckte er die Augen kurz in Richtung des unsachgemäß abgestellten Anachronismus. "Sag' mir, was du darüber weißt, und lass mir Zeit, darüber nachzudenken. On-the-Fly mache ich nicht."

      The post was edited 1 time, last by Fetzenkrieger ().

    • Sie obduzierte gerade die äh nicht ganz so tote Leiche, um die Wirksamkeit ihrer Behandlung zu verifizieren, als ihr Terminkalender sich meldete.
      Wirksamkeitsanalyse unterbrochen, Diktat speichern. befahl sie dem Computer.
      Na gut eine heiße Dusche, eine Behandlung ihres Massageroboters und dann weiter.
      Das Leben konnte ja so stressig sein!
      Während ihre Muskeln durchgeknetet wurden überlegte sie, welche monätere Entschädigung sie denn erwarten müsste.
      Eine äußerst delikate Entscheidung. Galt es doch abzuschätzen, ob sie nur ein Menschenleben retten sollte, oder dieses ihren Wissensstand erweitern könnte.
      Leider hatte beides einen gewissen Wert. Hach verdammt. Wie sollte sie sowas abschätzen?

      Nach der Massage zog sich die Ärztin an. Was sollte sie bloß tragen? Zu ihren blonden Haaren stand sowohl ein dunkles, aber auch ein sehr helles Kleid.
      So eine schwere Entscheidung.
      Sie wollte ja seriös wirken, also doch eher dunkel, aber ihre Weiblichkeit musste betont werden.
      Sie war fertig, stellte sich vor den Spiegel und sah aus wie die perfekte Businesslady.

      Kurz gesagt warf sie die Klamotten in die Ecke und in ihrem Lieblings Sommerkleid zum Treffen. Zartrosa mit ein paar dezenten Blumen drauf.
      Okay sie sah zwar nach einem kleinen, lieben Mädchen aus, aber solche trugen nur zu selten eine .58 Magnum in der Handtasche.
      Sie meldete sich ganz brav bei dem Firmensitz und klingelte. Anstand muss sein!
      So stand Gunhild vor der Tür, einen Regenschirm im Arm eingehakt, das zartrosa Sommerkleid mit den Blümchen drauf.

      Ein so harmonisches Bild ... okay die Nadeln, die der Schirm ausspucken konnte waren ... interessant. Nein nicht tötlich, das würde ja ihre Forschung behindern.
      Aber dennoch? Könnte man so eine Dame mit einem solch unschuldigen Lächeln an der Türschwelle abweisen?
    • Cliff war zu Fuß auf dem Bürgersteig unterwegs. Seine Bewegungen sahen aus als ob ein Storch durch die Wiesen
      stakste. Mehr als einmal lästerten die Leute über sein Äußeres, ihn selbst ficht dies nicht an, zu oft schon meinten
      andere sich über ihn lustig machen zu können. Es konnte nicht mehr weit sein. Als er um die nächste Häuserecke
      bog konnte er das Schild schon sehen: Orion's Spark. Er hatte es gefunden. Seinem untrüglichen Orientierungssinn
      genügte ein Blick auf den Stadtplan um sich alles wesentliche zu merken. Ein Blick auf den Chronometer zeigt ihm
      dass er noch genügend Zeit besaß. Plötzlich hörte er infernalisches Motorengebrüll von hinten. Als er sich umschaute
      konnte er sich gerade noch durch einen Sprung in Sicherheit bringen da dieses chromblitzende Mottorrad mit den
      fetten Schlappen auf dem Bürgersteig fuhr. „Heh... verdammt,“ rief er noch der knatternden Mühle hinterher.
      Zu seinem Erstaunen saß eine Frau im schwarzen Top hinter dem Lenker. „Wow... heiße Braut,“ dachte er.
      In gebührenden Abstand folgte ein Jeep. Die nächsten Sekunden spielten sich vor seinem geistigen Auge immer
      wieder in Zeitlupe ab: Das Mottorrad fuhr geradewegs die Treppe hoch und in die Eingangstür hinein. Ein Regen von
      Glassplittern flog meterweit auf die Straße. Danach war es stumm. Cliff blieb einen Moment stehen. Sie hatten ihn
      tatsächlich zu einem Treffen eingeladen. Waren dies nun seine 'neuen' Kameraden? Schon wieder wurde er von einem
      Motorrad überholt, diesmal ein moderner Typus der in einem sehr großzügigen Tempo vorbeirauschte. Auch er hielt
      vor Orion's Spark und eine wohl männliche Kapuzengestalt stieg vom Bock. Die schienen ja alle ein Faible für Zweiräder
      zu haben, ist er hier bei Gremium gelandet? Vor der zerbrochenen Eingangstür blieb er kurz stehen, ein größerer Glas-
      splitter hing noch an der Angel. Ein kurzer Blick in sein Konterfei und er fuhr mit der ihm typischen Handbewegung
      durch sein pomadiges Haar. Dann betrat er das Gebäude auf der Suche nach der Tussi im schwarzen Top.
    • Lynn hätte gerne auf eine Antwort der Beiden gewartet, doch der Assassine machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Instinktiv wich Lynn zurück, als er sich ihr so näherte. Unheimlich! Kurz war sie verdutzt. Für was denn entschuldigen? „Äh ich würde es dir gerne erläutern, wieso das Motorrad so ungewöhnlich abgestellt wurde, aber ich weiß das leider bis jetzt noch selber ni-“ Das Bimmeln der Klingel ließ sie innehalten. Wieso kam hier jetzt gerade alles so Schlag auf Schlag? Konnte Marek nicht bitte einfach mal seinen Arsch hier herunterschwingen?! „Entschuldige mich kurz, da ist anscheinend wer an der nicht mehr vorhandenen Tür...“

      Marek ließ die Faust auf den Tisch knallen. So konnte er sich nicht konzentrieren! Es half alles nichts. Mit schweren Schritten verließ er den Raum und ging die Treppe hinab. Was er dort zu sehen bekam, ließ ihn kurz versteinern. Doch der Ex-Militär fasste sich schnell wieder. Nun galt es, den Schuldigen für diesen Saustall zu finden. Mareks gewöhnliche Strategie bei solchen Dingen war so einfach wie effektiv: sich den Nächstbesten schnappen und solange verbal bearbeiten, bis er entweder gestand oder sich doch der Eindruck erhärtete, dass der Angeklagte unschuldig war. Jedoch würde das wohl hier zu viel Zeit in Anspruch nehmen, weshalb er zu dem gefürchteten Plan B griff: Alle gleichzeitig verbal bearbeiten. Marek sammelte sich kurz und baute sich vor versammelter Mannschaft auf. Bevor er nur ein Wort sagte, schien sein muskulöser Körper bereits einen Großteil des Raums einzunehmen. War es das Charisma, dass ihn so abnormal groß erscheinen ließ, sein Äußeres oder war das alles doch einfach nur eine optische Täuschung? Man wusste es nicht.
      „Ich bin der Initiator Orion's Sparks, Marek Aleksandov!“
      Seine tiefe Stimme donnerte durch den Raum. Er begann, langsam auf- und abzuschreiten.
      „Kandidaten, Interessenten: Allen Anscheins hat einer von euch sein Fahrzeug unsachgemäß abgestellt und dabei die Eingangstür demoliert. Diese Art der Nutzung eines zweirädrigen Vehikels ist nicht akzeptabel. Sachbeschädigung wird hier nicht geduldet!“
      Mareks Blick bohrte sich in einem nach den anderen.
      „Ich komme daher gleich zum Punkt: Kandidaten, Interessenten: Wer von euch ist dieser unsägliche Vandale?! Erklären soll er sich!!“

      Lynn kam gerade an der nicht mehr vorhandenen Eingangstür an, als Marek die Stimme erhob. Er schien noch recht gefasst zu sein, auch wenn es seine unfassbare Lautstärke nicht vermuten ließ. Sie nickte nur dem Typ mit zu viel Gel in den Haaren zu, und wandte sich dann an die Gestalt auf der Außentreppe.
      Eine junge Frau im … Sommerkleid? Sie sah so unfassbar lieb aus! Konnte man sie knuddeln? Hatte sie Kekse in ihrer Handtasche?
      „Hi! Kann man dir helfen?“



      Just Monika.

      The post was edited 1 time, last by Coldreaver ().

    • Regan hatte ihre Wagen ein paar Blocks vor dem Ziel abgestellt – man konnte ja nicht wissen, was sie dort erwarten würde, die Mail hatte schließlich auch nicht besonders seriös gewirkt. Sie humpelte den Bürgersteig entlang und hielt Ausschau nach der richtigen Adresse. Es machte ihr nichts aus zu laufen, Bewegung tat gut, vor allem wenn man die meiste Zeit vor, unter, neben oder auf Maschinen hockte und an diesen herum schraubte. Die Robotikerin blieb stehen, als sie das Gebäude sah, dass laut ihrer Auskunft der Treffpunkt sein sollte. Ähm.. was war denn da passiert? Irgendetwas schien da durch die gläserne Eingangstür gekracht zu sein.. War sie hier wirklich richtig? Hatte es etwa schon einen Angriff auf die Organisation gegeben? Vielleicht sollte sie lieber das Weite suchen – sie konnte sich genau denken, was Danielle zu dieser Situation sagen würde. Aber Regan war auch neugierig, also ließ sie sich auf einer nahen Bank nieder, kramte ihre Fernsteuerung aus der Tasche und aktivierte Baby-Girl, die sie eigentlich im Wagen hatte lassen wollen. Kurze Zeit später war der Mech bei ihr, ging an ihr vorbei und auf das Gebäude zu. Ihre Waffen waren dabei nicht aktiviert, Regan wollte lediglich auskundschaften, was dort vor sich ging.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Oh Hallo. Ja ich möchte nicht einfach so eintreten, das gehört sich nicht. Antwortete Gunhild auf die plötzliche Begrüßung.
      Sie lächelte die andere Frau etwas schüchtern an und fragte.
      Gehören sie zur Firma?
      Dann zuckte die Ärztin kurz mit den Schultern, lächelte nochmal und meinte.
      Oh ich habe doch ganz vergessen mich vorzustellen. Gunhild Westmoor, ich bin Ärztin.
    • „Schön dich kennenzulernen, Gunhild. Ich bin Lynn, kannst mich duzen“, antwortete Lynn fröhlich. War das nicht eine berühmt-berüchtigte Ärztin der Unterwelt? Kaum vorstellbar, so lieblich und unschuldig wie sie wirkte.
      „Ich gehöre irgendwie hier dazu, ja. Bin zuständig für Cyberhacking und Informationsbeschaffung. Die kaputte Tür ist im Übrigen kein avantgardistischer Designquark. Eine gewisse Dame meinte, sie müsse unbedingt mit ihrem Motorrad reindonnern, ist also etwas unordentlich drinnen. Ich hoffe es bereitet dir nicht zu viele Umstände“, erläuterte Lynn gut gelaunt und bat Gunhild mit einer Handbewegung herein. Lynn bemerkte nicht den Mech, der sich langsam dem Anwesen näherte.



      Just Monika.
    • [color=darkorange}Oh ich hoffe sowas passiert hier nicht öfters.[/color] antwortete Gunhild und folgte der Einladung Lynns.
      Ein Du ist natürlich völlig okay. Ich kenne mich auch in der Informationsbeschaffung aus. meinte sie beiläufig und deutete dabei auf ihre Befragungsmethoden hin.
      Diese Informationsaquise dürfte allerdings weit schmerzhafter sein, als die der Cyberspezialistin.
      Sie war durch die zerschmetterte Tür getreten und schaute sich um.
      Diesem Raum fehlen eindeutig ein paar Blumen, meinst du nicht auch?

      The post was edited 1 time, last by Jahira ().

    • Mareks Auftritt war... beeindruckend!
      Solomon bekam keinen Ton heraus und Jay knickte sofort ein.
      "Der wars, ich habs genau gesehen!" Ereiferte sie sich und deutete auf Cliff, den Blick auf Marek, aufrichtig den Tränen nahe. "Dieser Gestörte ist hier rein gerast, ich dachte schon er wollte uns alle umbringen, ich hatte solche Angst!" Das sie sich Marek nicht gleich an den Hals warf erschien fast wie ein Wunder.
      Nur leider wurde die hoch dramatische Szene die in eine wilde Romanze hätte umschlagen können rüde gestört, als ein gewisser Jemand im Blaumann Tabakschleim auf den scherbenübersäten Fußboden rotzte und sich keuchend an zwei schweren, metallenen Kisten mit dem K7-Logo, abschleppte.
      "Chefin..." Nuschelte Will mit hochgezogenen Brauen, da er die Situation sofort erfasst hatte, er kannte Jay nunmal. "Ernsthaft?"
      "Arsch." Kam gänzlich undamenhaft die Erwiderung der Angesprochenen, die nun grinsend die Hände in die Hosentaschen steckte und barfuß wie sie war Scherben nach Will kickte, der ein leises, genervtes Seufzen vernehmen ließ.
      Wenigstens war sie gerade unbewaffnet, dachte Will bei sich und ertrug die Glasstückchen, die gegen ihn prasselten schweigend.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich

      The post was edited 1 time, last by Kataklysm ().

    • Am Eingang standen zwei Frauen, die sich kurz unterhielten und dann durch den zerborstenen Eingang ins Innere verschwanden. "Baby-Girl" schienen sie dabei nicht bemerkt zu haben. Regan hob eine Augenbraue. Besonders aufmerksam schienen die ja nicht zu sein. Allerdings wirkte die Szene auf sie auch nicht bedrohlich. Also ordnete sie den Mech an still zu halten, stand auf und humpelte zum Eingang. Sie wies "Baby-Girl" an ihr automatisch zu folgen, dann stellte sie sich mit den Händen in den Taschen ihres Overalls in den Eingang des Gebäudes und fragte laut:
      "Welche Party hab ich hier denn verpasst?"
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Marek war schon drauf und dran, Cliff verbal in der Luft zu zerreißen, als ein Typ mit schweren Kisten sich hereinschleppte. Marek entging, ein Glück für Will, dass jener seinen Tabak auf den Boden spuckte. Er lenkte jedoch Mareks Aufmerksamkeit auf die junge Frau. Während jene eifrig damit beschäftigt war, Glassplitter mit ihren Füßen auf ihren Untergebenen zu werfen, baute er sich hinter ihr auf, einen bedrohlichen, schwarzen Schatten auf sie werfend.
      „Nicht nur, dass Sie die Eingangstür demoliert haben, Sie wagen es, mich anzulügen?! Haben Sie keinen Funken Anstand?“, polterte Marek.
      „Ich empfehle, dass Sie Ihr Motorrad aus der Eingangshalle hier sofort entfernen und auf einem dafür vorgesehenen Abstellplatz parken. Über die Kosten für die Beseitigung des angerichteten Schadens, für den Sie selbstverständlich aufkommen werden, reden wir nach dem Meeting.“

      „Hm, du kennst dich auch damit aus? Cool! Oh, Marek ist im Kommandomodus“, meinte Lynn beiläufig, als sie sich mit Gunhild der Gruppe näherte.
      „Ja, Blumen wären schön. Hier ist ja vieles noch nicht fertig“, fügte sie hinzu und deutete nach oben, wo man die noch nicht verschalte Decke sehen konnte.

      Marek wandte sich nach der kleinen Ansprache an Jay an den Rest der Gruppe. „Kandidaten, Interessenten: Ich bedauere die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten und bitte Sie, sich im Konferenzraum einzufinden. Nehmen Sie dafür die Wendeltreppe, um in das höher gelegene Stockwerk zu gelangen. Der erste Raum zu Ihrer Rechten ist das Ziel. Sie dürfen sich selbstverständlich im Konferenzraum auf einem Stuhl niederlassen. Die Besprechung beginnt dann in Kürze.“

      Lynn hatte sich derweil wieder zum Eingang bequemt, schließlich war ihr der Ausruf der Frau, die dort stand, nicht entgangen.
      „Leider keine Party. Eine gewisse Dame hat anscheinend den Parkplatz mit der Eingangshalle hier verwechselt und … so ein Motorrad verursacht einen ziemlichen Saustall, wenn man es an einem Ort verwendet, an dem man es nicht verwenden soll.“ Mit einem Kopfnicken deutete sie auf das archaische Motorrad, welches aller Dinge erhaben unberührt im Auge des Chaos stand. Lynn fiel der Mech hinter der Frau ins Auge.
      „Oh, kannst mich im Übrigen Lynn nennen. Deine Spezialität sind also Mechs? Meine Schwester begeistert sich sehr für Roboter“, merkte Lynn fröhlich an.
      „Sie baut selber welche, nur fliegen die etwas zu oft in die Luft. Sie ist wohl einfach zu explosiv, hehe.“



      Just Monika.

      The post was edited 1 time, last by Coldreaver ().

    • "Nein, bist du denn wahnsinnig?" War die... vermutlich unerwartete Antwort auf die Frage nach einem Fünkchen Anstand, die Jay gänzlich ohne Scheu, fröhlich lachend verkündete, wobei ihre strahlenden roten Augen Mareks Seele scheinbar fressen wollten.
      "Schön dann geht es ja endlich los." Zeigte sich Jay begeistert, die von einem Gutteil von Mareks Ansprache scheinbar nur das Wörtchen "Meeting" vernommen hatte.
      Ohne sich weiter um Marek zu kümmern hüpfte sie pfeifend in Richtung Treppe davon.

      Will indes stellte die Kisten die er schon herein geschleppt hatte auf den Boden, ging geradewegs zu Marek, als Jay ihnen den Rücken zugewandt hatte und drückte ihm mit einem genuschelten "Die zahlen." eine fleckige, zerknitterte K7-Visitenkarte in die Hand, auf der neben einer Nummer und einem Ansprechpartner auch noch der Vermerk "Interne Schadensstelle" zu lesen war.
      Dann ließ Will Marek auch schon stehen und kümmerte sich um Jays Motorrad an dem noch immer die Schlüssel steckten.

      Solomon hatte sich inzwischen hinter der Sitzgruppe hervor getraut, machte jedoch einen ganz und gar unglücklichen Eindruck, als er sich schweigend alles besah, diese ganzen seltsamen Gestalten.
      Dann begann auch noch ein Piepen von ihm auszugehen und der Obdachlose zuckte unangenehm berührt zusammen, schob seinen Ärmel hoch und warf einen Blick auf den Biomonitor, drückte kurz darauf um den Alarmton aus zu schalten, wandte sich von der Gruppe ab und nahm einen tiefen Schluck aus seiner Flasche. Er mochte es nicht, wenn andere sahen wie er trank.
      Nachdem die Flasche wieder verschraubt war, sah er noch eine Weile auf seinen implantierten Biomonitor, ehe er den Ärmel wieder herunter rollte und sich zu den anderen umdrehte, oder besser gesagt zur Treppe, da er nicht Gefahr laufen wollte nach oben zu gehen ehe nicht ein paar der anderen los gegangen waren.
      Er wollte mit dieser Wahnsinnigen mit den Twintails nicht alleine in einem Raum sein...
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • "Nette Maschine", kommentierte Regan das Motorrad, welches nun hinaus gebracht wurde. Dann sah sie wieder zu Lynn.
      "Du hast mir die Mail geschrieben, nicht wahr? Ich bin Regan" Sie fuhr sich mit einer Hand durchs kurze Haar um es zurück zu glätten.
      "Jo, Mechs sind mein Spezialgebiet. Ganz ohne Explosionen, keine Sorge"
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Meeting ? Kysh war sofort und einem Blitz gleich verschwunden. Dieses ganze Begrüßungsblahblah interessierte ihn einen Scheissdreck, schlimmer noch: Es war für ihn vergeudete Zeit. Er war hier, um Geld zu machen! Geld und Leichen! Und wäre es nach ihm gegangen, hätte es bereits bei mindestens einer Dame hier angefangen.

      Er nahm sich den Stuhl an einem der Kopfenden des Tisches. Von hier aus würde er alle im Blick behalten können und hatte außerdem vergrößerten Abstand zu Sitznachbarn. Den Rucksack platzierte er direkt vor sich an den Füßen. Es wäre schon interessant gewesen, hätte er die Gelegenheit gehabt, den Wasserspender hier zu verstrahlen...
    • Leise vor sich hinsumment hüpfte Gunhild mehr die Treppe herauf, als dass sie lief.
      Sie störte sich nicht an den bisschen Chaos. Im Gegenteil war sowas mal recht erfrischend, eine Abwechslung zu ihrem sonst sehr aufgeräumten LAbor.
      So suchte sie sich einen Stuhl möglichst in Fensternähe. Wann hatte sie schonmal die Gelegenheit aus ihrem Keller herauszukommen und in der Sonne zu sitzen?
    • Marek war außer sich. Diese Frau war ja noch unverschämter als Lynn! Er hoffte für sie, dass sie dann die nötigen Qualifikationen mitbrachte, um diesen heftigen Malus auszugleichen. Ihr Untergebener schien einiges gewohnt zu sein, gab er ihm schließlich eine Visitenkarte mit den nötigen Kontaktinformationen für den Schadensersatz. Marek musterte kurz das Kärtchen und stockte. Komplex Sieben? Was zum Teufel ging hier ab? Wieso arbeitete so ein Freigeist bei denen? War denen nie der Kragen bei ihrem Temperament geplatzt? Als er sah, dass der Angestellte Komplex Siebens sich daran machte, das Motorrad herauszubringen, folgte Marek den bereits Vorangegangenen nach oben in den Konferenzraum, wo er sich am Kopf des Tisches niederließ und grimmig in die Runde starrte.

      „Schuldig im Sinne der Anklage! Ja, das war ich mit der Mail. Nett, dich kennenzulernen.“
      Lynn sah kurz Will dabei zu, wie er das Motorrad nach draußen brachte, ehe sie sich wieder an Regan wandte und fortfuhr: „Gut gut! Dann lass uns mal nach oben gehen, nicht dass der Gori- äh, der Boss noch einen kompletten Koller kriegt!“



      Just Monika.
    • "Nach dir", erwiderte Regan. Ein Aufzug wäre ihr lieber gewesen, aber sie würde sich nicht beklagen. Sie weigerte sich wegen ihrer Skoliose gleich eine Sonderbehandlung einzufordern. "Baby-Girl" folgte ihr die Treppen hinauf und in den Konferenzraum hinein, wo Regan sich nieder ließ und den Mech auf Standby stellte. Jetzt hieß es warten.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3