Tränen der Verdammten

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    • „Für mich auch einen Tee“, entschied Regan, während sie sich etwas umständlich auf einen Stuhl niederließ. Sie zog ihr Pad hervor und begann dann:
      „Die Ayans sind nicht besonders gut auf Bryan Harp und seine Mutter zu sprechen, was uns wohl nicht weiter verwundern sollte. Bryan Harp und Ariadne Ayan waren anscheinend nur wenige Monate zusammen. Zu ihm hatten die Eltern das letzte Mal kurz vor der Beerdigung ihrer Tochter Kontakt. Anscheinend tauchte er bei ihnen zu Hause in aufgelöstem Zustand auf und erklärte, dass es ihm leid täte, konnte jedoch nicht genauer erklären, was er damit meinte. Bei Ariadnes Beerdigung war er nicht zugegen, dafür aber seine Mutter.“
      Regan durchsuchte kurz die Notizen auf ihrem Pad.
      „Lydia Ayan vertraute uns auch an, dass ihr Patricia Harp nie geheuer war. Anscheinend erweckte sie ihr gegenüber den Eindruck eine Fassade aufzusetzen.“
      Sie zeigte beim Reden keinerlei Wertungen über das gesprochene. Hier ging es erst einmal um Fakten.
      „Ich habe den beiden das Drohschreiben vorgelesen, welches Bryan Harp erhalten hat. Mit dem Meisten konnten sie nichts anfangen, doch die Erwähnung von Flammen ließ sie sofort an Ariadne denken. Hier wird es interessant: Anscheinend gab es „Unklarheiten“ über Ariadnes Tod. Viel konnte nach dem Unfall scheinbar nicht mehr von ihr geborgen werden, sodass sie auch nur per DNA-Test identifiziert werden konnte, doch das, was man hatte finden können, zeigte keine Spuren eines Blitzeinschlages eines Ionensturms. Ariadne ist also nicht durch den Sturm selber gestorben. Auch ein Autounfall, indem sich das Fahrzeug überschlug und schließlich entzündete, scheint nicht ganz belegbar. Der zuständige Gerichtsmediziner hat auch angemerkt, dass weder von Ariadne noch von ihrem Wagen viel übrig geblieben ist.“
      Sie blickte kurz von ihrem Pad zu Marek auf.
      „Und da ist noch etwas: Eigentlich hätten die Ayans nichts von all dem wissen dürfen. Es gab eine Direktive der Genesis Corporation, die die Weitergabe von Informationen in diesem Fall untersagte. Irgendjemand mit viel Einfluss wollte etwas über diesen Vorfall geheim halten, da bin ich mir ziemlich sicher.“
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    • Nachdem er Bryan im Transporter eingeschlossen hatte, kehrte Will an den Ort des Geschehens zurück, zog eine verschließbare Plastiktüte aus seiner Kampfmontur und sammelte Bryans Zungenspitze auf um sie darin zu verwahren. Dann ging er dahin, wo seine Chefin bereits wie ein verzückter Teenager von einem Bein auf das andere hüpfte und klatschte, während sie mitten in der Halle stand und laut den Countdown auf dem Bildschirm mitzählte.
      Bei diesem Anblick seufzte Will so leise wie möglich, fasste sich trotz Helm an die Stirn und besah sich wie viel Zeit noch blieb, ehe der Countdown ablief. Dann nahm er seine kurze K7-Schrotflinte aus dem Beinholster, lud sie durch und machte sich daran das Gebäude zu sichern, ehe der Countdown ablief. Wenn dies der Fall war hatte er nämlich vor mitsamt Jay wieder außerhalb des Gebäudes zu sein. Große Bildschirme die Rückwärts zählten hatten auf ihn nämlich nicht den gleichen Effekt wie auf Jay.

      Solomon indes konnte nicht so gelassen bleiben wie es für Will normal war. Der ehemalige Wissenschaftler war fahrig und trat unruhig vom einen Fuß auf den anderen und hielt sich den Arm fest in den der Biomonitor eingelassen war, der nun wieder piepte. Er wollte nicht hier sein. Er wollte sowas von überhaupt nicht hier sein... und er brauchte etwas zu trinken, unbedingt.
      "Dann los, beeilen wir uns, nicht?" Grummelte er unwohl.
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    • Marek werkelte kurz an der Getränkemaschine herum und reichte anschließend den Beiden jeweils eine Tasse Tee. Anschließend hörte er aufmerksam Regan bei ihrem Debriefing zu und seine Miene verfinsterte sich, je mehr Informationen ans Tageslicht kamen. Er hatte von Anfang an eine ungute Vorahnung gehabt.
      „Das ist nicht gut“, antwortete Marek und massierte sich die Schläfen. „Doch zunächst: Hervorragende Arbeit von Ihnen und Mr. Cliff. Nun stellt sich jedoch die Frage, was wir mit diesen Erkenntnissen anstellen können. Besonders der Tod von Lydia Ayans Tochter ist mysteriös. Weshalb und wieso wurde etwas verheimlicht? Etwas an ihrem Tod muss der Genesis Corporation nicht gefallen haben, nur was? Ist sie durch etwas gestorben, für das die Corporation verantwortlich war? Wurde sie gar ermordet? Ich fürchte, das finden wir alles nicht rechtzeitig heraus. Was sind Ihre Gedanken dazu, Mrs. Pereira?“
      Cliff nippte am Tee und schwieg. Das alles war für ihn gerade, besonders in seiner suboptimalen Verfassung, etwas zu viel. Sein Schädel dröhnte noch immer unangenehm, und er wollte nicht unnötig viel denken.


      „Was soll ich sagen, ich kann mich vor Anfragen kaum retten, seitdem ich der Hauptanwerber für den Monster Crusher bin!“, antwortete Pete sarkastisch und checkte seinen Granatwerfer kurz durch. Schließlich wäre es schön blöd, wenn ihm das Ding spontan ins Gesicht explodierte.
      „Wir können über die Fluchttreppe, die über das Apartment hier erreichbar ist, auf‘s Dach“, sprach Pete und deutete auf die weggesprengte Wand. Sogleich begann er sich durch das große Loch in das angrenzende Apartment zu bewegen, mit jedem zweiten Schritt ein metallisches, kratzendes Geräusch erzeugend. Das Apartment selber war relativ spärlich eingerichtet. Es gab eine Küche, ein Bad und einen Aufenthaltsraum mit dem Highlight schlechthin – ein Kicker. Hinter einer Zimmerpflanze, welche schon bessere Tage gesehen hatte – auch weil vor kurzem ihr eine Wand ins nicht vorhandene Gesicht explodiert war – versteckte sich eine Bar. Pete näherte sich der Glastür, welche zur Fluchttreppe führte. Er spähte kurz nach unten und versuchte sich ein Bild zu machen. Einen Atemzug, nachdem er seinen Kopf wieder zurückgezogen hatte, zerbarst das Glas der Türe. Maschinengewehre bellten und eine Salve Kugeln bahnte sich ihren Weg durch die Türe ins Innere des Apartments.

      Draußen lud einer der zwei Söldner derweil sein Gewehr nach, während der andere über Funk Roger kontaktierte: „Die Maden wollen über die Feuerleiter an der Westseite abhauen, Boss!“
      Roger, der gerade eine Rakete in ein Apartment in der zweiten Etage befördert hatte, brüllte ins Kommunikationsgerät:
      „Komme gleich! Ihr Arschgeigen habt ihn gehört, bewegt euch sofort dort hin! Ihr Pfeifen, die da drinnen das Gebäude säubern, bewegt euch schneller. Es ist ein Raum auf der Westseite. Los los los!“

      Pete war wenig erfreut. „Zwei haben sich hinter Mülltonnen verbarrikadiert. Werden wahrscheinlich gleich mehr sein. Wir müssen uns beeilen. Jemand muss das Feuer auf sich ziehen, damit ich sie mit meinem Schatzi aus ihrer Deckung pusten kann. Also auf, oder wollt ihr ewig leben?“


      Der Countdown zählte unaufhörlich hinab. In der letzten Minute konnte man spüren, wie sich eine unheimliche Aura in der Lagerhalle ausbreitete. Dann erschien auf dem Bildschirm die Null.
      Die Zeit schien für kurz still zu stehen. Der Wind, welcher bis eben von draußen noch zu hören war, erstarb. Dann öffnete sich auf dem Podest eine gewaltige, im Boden eingebrachte Falltür aus Stahl, aus der langsam ein archaisch anmutender Lastenaufzug aus der Finsternis stieg. Und mit jedem Zentimeter, den der Lift sich aus seinem Grabe erhob, wurde die bloße Anwesenheit für die Personen in der Halle unerträglicher. Fühlte es sich so etwa an, wenn man sich vor dem letzten Gericht verantworten musste? Man mochte es fast glauben. Des Liftes Last – ein spartanischer Stuhl aus Metall, welcher erschreckend an einen elektrischen Stuhl erinnerte. Doch das war nicht das, was die Anwesenden wohl wahrlich schockieren musste. Diese erdrückende, Ehrfurcht gebietende Aura strahlte eine schmale, komplett verhüllte Gestalt aus, welche aus der selben Finsternis auferstanden war.
      Sie rührte sich nicht. Sekunden verstrichen, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten. Dann, eine minimale Bewegung des Kopfes, welcher unter der schwarzen Kapuze versteckt war.
      „Wo – ist – Bryan – Harp?“, donnerte eine metallische Stimme, die von der Schattengestalt zu kommen schien.



      Just Monika.

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    • Solomon brummelte und klang dabei reichlich unglücklich. Sie wurden von allen Seiten beschossen und jetzt sollte auch noch irgend ein Lebensmüder das Feuer auf sich lenken.
      Er griff sich an den Arm in den der Biomonitor eingelassen war, der inzwischen im Minutentakt ein Piepen ausstieß. Seine Finger krallten sich in das flache Gerät und begannen daran zu zerren. Mit einem leisen Schmerzenslaut riss er sich den Biomonitor, der sich in sein Fleisch gebohrt hatte um sich dort zu verankern aus seinem Arm. Es schmerzte, es blutete, es war bei weitem nicht das erste Mal.
      Der Wissenschaftler drückte das Gerät Firesnake in die Hand.
      "Wenn das kaputt geht sind wir alle tot." Meinte er in resigniertem Ernst. "Und nimm einzwei Flaschen aus der Hausbar mit, sonst wars das für mich in den nächsten einzwei Stunden."
      Er schloss kurz die violetten Augen und trat dann ohne weitere Erklärungen durch die kaputte Glastüre auf die Feuerleiter.
      Das würde weh tun...
      Er war nicht unverwundbar, bei weitem nicht. Er hatte auch keine Superheldenzellregeneration, schön wäre es. Allerdings war er inzwischen so nüchtern, dass der Zusammenhalt seiner Zellen nicht mehr so gewährleistet war wie es hätte sein sollen. Verdammte Alienpflanzen...
      In diesem Zustand tat es schon weh eine Mauer zu durchqueren, aber das war langsam, konnte allmählich von statten gehen. Eine Kugel hingegen mochte klein sein, aber dafür war sie schnell, das tat wirklich weh... und leider waren das sehr viele Kugeln...
      Mit anderen Worten, Solomons Rückseite sah aus wie ein Whirlpool, als die Kugeln hindurchfetzten ohne den Zellzusammenhalt zerreißen zu können und Wunden zu schlagen. Sie schlugen durch eine Zellsammlung, die wie mit Gummibändern zusammen gehalten wurden, noch. Kugeln trafen ihn und seine Zellen wurden beiseite gedrückt, der Schwung den die Zellen bekamen riss einen großen Tunnel in seinen Körper, der wenn der Zellzusammenhalt wieder griff in sich zusammenfiel.
      Es sah wirklich aus wie ein Whirlpool und die Kugeln waren die aufsteigenden Blasen.
      So wie Solomon jedoch dabei grunzte und keuchte war diese Prozedur keineswegs schmerzlos... und die allmählich aufflackernden Blitze um seinen Körper herum und in den "Tunneln" sahen auch nicht gerade gesund aus.

      Will hatte das Gebäude schnell durchkämmt und im Anschluss mehrfach versucht Jay aus dem Gebäude hinaus zu komplementieren, doch diese ließ sich nicht davon abhalten weiter fröhlich herum zu hüpfen und den Countdown euphorisch mit zu zählen.
      So standen sie also auch noch in der Lagerhalle, als die Bodenluke sich öffnete und unheilverkündend die Gestalt auf dem Todesthron erschien.
      Auch wenn der Effekt sich wohl etwas in Grenzen hielt, da Will abgestumpft und Jay schlicht und ergreifend wahnsinnig war.
      Ebenso die mächtige, donnernde Stimme, die zum zittern, katzbuckeln und unterwerfen einlud verfehlte ihre Wirkung ein wenig. Denn wo war Bryan Harp?
      "Der hat mich geküsst!" Beschwerte sich Jay mit anklagender Stimme lautstark, nun da sie keinen Countdown zum mitzählen hatte, was ihr jedoch nicht das blutlippige Grinsen verleidete.
      "Also er liegt bewusstlos mit abgebissener Zungenspitze in seiner eigenen Scheiße in unserem Wagen." Präzisierte Will, der halb verdeckt von einem Pfeiler mit der Waffe im Anschlag ein weit professionelleres Bild abgab als seine Chefin, die ungedeckt mitten im Raum stand, die Hände nicht einmal in der Nähe ihrer Waffen.
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    • „Ich bin mir nicht ganz sicher“, gab Regan nachdenklich zu.
      „Das alles ist in der Tat viel zu viel Geheimniskrämerei für einen simplen Unfall. Warum sollte die Genesis Corporation etwas verschweigen wollen, wenn sie nicht selbst darin involviert war? Vielleicht ist Ariadne auch nur zufällig Opfer eines Anschlages geworden, der eigentlich Bryan gegolten hätte. Dann könnte man ihren Eltern natürlich ein Rachemotiv nachsagen. Allerdings glaube ich nicht, dass die beiden etwas mit dem Drohschreiben gegen Bryan Harp zu tun haben. Sie haben keine Liebe für die Harps übrig, bei weitem nicht, aber sie haben auch nicht versucht das zu verstecken und auf mich wirkten sie in ihrer Art und ihren Antworten absolut ehrlich.“
      Sie blickte kurz zu Cliff, bezweifelte aber, dass dieser noch seine Meinung abgeben würde. Sie trank einen Schluck von ihrem Tee und runzelte dann die Stirn.
      „Was mir wirklich zu Denken gibt, sind Ariadnes Überreste... oder eher das Fehlen dieser. Vielleicht ist das nur eine fixe Idee von mir... doch es erscheint mir fast so, als ob es ein leichtes gewesen wäre, ihren Tod mit Hilfe einiger DNA Spuren von ihr vorzutäuschen.“
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    • Marek nickte schweigend bei Regans Ausführungen. Das war eine etwas verzwickte Lage.
      „Das soll heißen, Ariadne Ayan könnte noch am Leben sein und ihr Tod war nur vorgetäuscht? Das wäre eine unglaubliche Entwicklung! Aber … wer hätte etwas davon und warum?“
      Cliff schien sich plötzlich zu reaktivieren und hob die Hand, bevor er sprach: „Vielleicht wollte man Bryan etwas damit anlasten oder so? So eine Ermordung der heißen Freundin aus Rache bringt einen ziemlich sicher für lange Zeit hinter schwedische Gardinen … also wenn man nicht von der Corp gedeckt wird.“
      Marek wollte etwas erwidern, wurde dann jedoch von einer Durchsage Lynns unterbrochen: „Wir haben den Verfasser des Drohbriefs live in Action. Ich denke nicht, dass du dir das entgehen lassen willst, Marek.“
      Marek seufzte nur und meinte dann: „Wie dem auch sei, Theorien bringen uns hier denke ich im Moment nicht wirklich weiter. Ich danke Ihnen Beiden für Ihren Input. Mrs Pereira, wären Sie bereit, ihren Mech im Konferenzraum dann zu übernehmen? Ihr Mech befindet sich meines Wissens nach bislang noch im Transportvehikel am Treffpunkt mit dem Drohbriefverfasser.“


      Pete staunte nicht schlecht, als dieser Penner eine ziemlich beachtliche Freakshow abzog. Doch er nutzte die Chance und versenkte eine Granate bei den Söldnern, welche sie in unschöne Einzelteile zerfetzte. Deren Überreste verbreiteten sich fröhlich im näheren Umfeld und verzierten sobald Wände, Boden als auch Fenster.
      „Das ist unser Moment, die Fliege zu machen!“

      Roger hatte sich bei der plötzlichen Explosion erschreckt, war gestolpert und mit seinem Raketenwerfer direkt auf die Fresse geflogen. Schmerz lass nach!
      „Eh! Ihr Pfeifen? Meldet euch? ARGH VERFLUCHT!“ Roger rappelte sich auf. Alles musste man selber machen!


      Die vermummte Gestalt schien kurz perplex zu sein ob der unvorhersehbaren Entwicklung. Sie begann langsam auf und abzuschreiten. Man konnte nur erahnen, was in der Person gerade vorging.
      „Bringt – ihn – her. Sofort.“ Der Gestalt schien das Reden schwer zu fallen, denn erst nach wenigen Sekunden fuhr sie fort: „Wenn – ihr – euch – weigert, – sterbt – ihr.“

      Bryan Harp war leider alles andere als bewusstlos. Die Schmerzen waren kaum zum Aushalten. Wenn er doch dem Leid nur entkommen könnte … dann fiel es ihm ein. Er hatte ja noch eine kleine Ablenkung für den Notfall dabei. Schnell begann er in einer der vielen Taschen des Anzugs zu kramen und zog einen kleinen Chip hervor, welcher an einer Karte befestigt war. Die Erlösung von allem weltlichen Kummer. Was er jedoch nicht ahnte, bevor er den Chip in sein Neuralimplantat einlegte: Jordanas Elektropistole hatte unschöne Spuren am Implantat hinterlassen.

      Der Henker dürstete nach Blut. Der Gestank wurde von Sekunde zu Sekunde unerträglicher. Etwas äußerst Verdorbenes würde wohl bald hier Zorn und Wut, Leid und Tod entfesseln. Die Schattengestalt seufzte und begann sich mental vorzubereiten. Für Einige stand ihr Ende bevor. Ihres jedoch noch nicht.



      Just Monika.
    • Nachdenklich betrachtete Regan Cliff. Entgegen ihrer Erwartung hatte er tatsächlich etwas zu ihren Überlegungen beigetragen. Ja, es wäre eine Möglichkeit, dass Bryan Harp ein Mord angehängt werden sollte – doch irgendetwas passte da immer noch nicht. Bevor sie allerdings noch etwas sagen konnte, wurden sie von Lynn unterbrochen. Anscheinend spitzte die Situation sich zu.
      „Natürlich“, erwiderte Regan auf Mareks Frage und erhob sich umständlich, um ihm in den Konferenzraum zu folgen.
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    • "Was ein Irrer." murmelte Aiden, der gar nicht genug Zeit hatte um zu reagieren, so schnell flogen hier und da die menschlichen Fetzen. Ihn juckte das herzlich wenig, das war deren Berufsrisiko. Irgendwo blitzte etwas Metallenes auf und ohne nachzudenken schoss er in diese Richtung, Pete zunickend.
      "Jopp, Fliege machen und du kommst mit. Paar Straßen weiter ist 'n nettes Kellerabteil, das die Arschlöcher nicht kennen dürften. Ist von der Gang."


      Thx Tom Bombadil
    • Als der Beschuss endete danke einer formschönen Explosion seitens Pete, sackte Solomon zittrig an der Brüstung der Feuertreppe in sich zusammen. Es tat weh, furchtbar weh und er konnte fast schon spüren wie es seinen Körper zerriss, ganz langsam und qualvoll.
      "Ein Drink!" Krächzte er und schnappte nach Luft, während elektrische Entladungen über seine Haut zuckten. "Alkohol!"

      Jay drehte der unheimlichen Gestalt den Rücken zu, gänzlich ohne Scheu und sah zu Will herüber, der innerlich bereits seufzte.
      "Du hast Schattenheinz gehört. Hol ihn!" Forderte sie ihren Assistenten auf, der konsterniert nickte.
      "Ja Chefin."
      Während sich Will langsam zurückzog, den Kontrahenten nicht aus den Augen lassend, die Schrotflinte halb erhoben, führte sich Jay auf wie ein Cheerleader, klatschte mit ausgestreckten Armen in die Hände und rief enthusiastisch im Takt "HOPP! - HOPP! - HOPP!"
      Will kam ans Tor der Halle, bog um die Ecke, schüttelte den Kopf über seine gemeingefährliche und durchgeknallte Chefin und eilte im Laufschritt zum Transporter um Bryan Harp zu holen. Diese ganze Situation war selbst für Jays Verhältnisse denkwürdig... wobei...
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    • Lynn brachte Regan, Marek und Cliff auf den aktuellen Stand der Dinge, als jene sich im Konferenzraum einfanden.
      „Zumindest ist diese Sache noch nicht eskaliert. Ganz im Gegensatz zu der Aufklärung bei diesem Pete. Zum Glück hat es bisher auf unserer Seite keine Verluste gegeben“, gab Marek als Antwort.
      „Regan, bitte machen Sie es sich hier bequem. Wenn ich Ihnen mit irgendetwas behilflich sein kann, lassen Sie es mich wissen.“
      „Sein Chili ist echt gut!“, schlug Lynn amüsiert vor.
      „Ein Chili ist außerhalb meiner derzeitigen Möglichkeiten. So schnell kriege ich das nicht hergezaubert“, antwortete Marek komplett seriös.

      Das kleine Team wider Willen schaffte es erfolgreich auf das Dach, dennoch schien die Gefahr noch nicht komplett gebannt. Sie mussten sich schließlich noch von den Söldnern absetzen. Gunhild hatte derweil Solomon eine Flasche mit Hochprozentigem gereicht. Pete zog derweil eine ominöse Fernbedienung und sprengte mit einem Knopfdruck sein Büro mit all dort vorhandenen Informationen.
      „Hoffentlich hat das ein paar von diesen Bastarden erwischt“, grummelte Pete.

      Roger hatte sich gerade erst wieder aufgerappelt, als ihn die Explosion erneut von den Füßen riss.
      „VERFICKTE SCHEIẞE!“, fluchte Roger derb und blieb erst mal ein paar Sekunden auf dem schwarzen Asphalt liegen. Der Job war irgendwie voll nach hinten losgegangen. Er zog sein Kommunikationsgerät hervor und gab leicht deprimiert einen neuen Befehl: „Wir brechen ab. Die Prämie für Vertragsabschluss ist diese ganze Scheiße nicht wert.“

      ‚Schattenheinz‘ fand die etwas hyperaktive Person … seltsam. Ihr Untergebener schien weitaus professioneller und damit auch bedrohlicher zu wirken.
      „Bist – Du – die – Anführerin? Weshalb – seid – ihr – hier?“

      Will selbst durfte mit keinen ungewöhnlichen Schwierigkeiten auf dem Weg zum Transporter rechnen. Allerdings wartete im Transporter ein Bryan Harp, der gerade sich den Chip eingelegt hatte und nun einen sonderbar anmutenden Zittertanz vollführte.
      Aus der Ferne konnte man ein leises, beständiges Donnergrollen hören, welches immer näher kommen zu schien.



      Just Monika.
    • Aiden warf Solomon einen schrägen Blick zu. Das hatte er nicht erwartet wobei.. Na, auch nicht ganz verwunderlich. Wieso hatte Gunhild den Flachmann eigentlich dabei? Ach, nicht sein Problem. Das Gebäude erzitterte, er stolperte kurz und fing sich gerade noch.
      "Fuck, Pete. Das war n Bumms." Er hörte Flüche von unten.
      "Die Scheißkerle sind nicht begeistert. Los, lasst uns rüber auf andere Dächer und weg, die werden beschäftigt sein. Wenn nicht.." Er hob seine Waffe und lud sie durch.


      Thx Tom Bombadil
    • Das Elmsfeuer, welches über Solomons Körper zu tanzen begonnen hatte, flaute ab, als Solomon sich den Schnaps einflößte.
      Keuchend setzte er die Flasche wieder ab und nickte Gunhilde dankbar zu. Die beiden anderen hätten ihn doch tatsächlich draufgehen lassen... kein Wunder hatte er kein Vertrauen mehr in die Menschheit.
      Etwas zittrig rappelte er sich auf. Die Explosion hatte er nur am Rande mitbekommen, da er in diesem Augenblick andere Sorgen gehabt hatte.
      So stolperte er, Gunhilds Hilfe in Anspruch nehmend Pete und Aiden hinterher.

      "Hä?" Erwiderte Jay in aller Eloquenz und hielt in ihrem Cheerleadergehabe inne, während sie sich zu der Gestalt umdrehte.
      "Anführerin?" Sie musste nicht einen Moment darüber nachdenken, sondern lachte Schattenheinz in offenem Unglauben ins Gesicht.
      "Alter... hast du ne Delle oder so? Ich mach hier Urlaub!" Erwiderte sie in einem Tonfall als würde sie einem begriffsstutzigen Kind etwas offensichtliches erklären.

      Will indes betrachtete Bryans Breakdance für Arme und schüttelte wieder einmal mehr den Kopf, ehe er zum Himmel sah. Ob dieses Donnern ein Gewitter war? Oder doch etwas anderes?
      Vielleicht bekamen sie ja ungebetenen Besuch...
      Er griff dem Zitternden und Zuckenden Bryan in den Haarschopf und zog ihn daran aus dem Wagen. Was auch immer der Kerl hatte, er würde es wohl kaum mitbekommen und wenn doch... hatte Will dennoch keine Lust sich einen Idioten an den Leib zu pressen um ihn ruhig zu stellen, der sich eingeschissen hatte. Selbst wenn nichts durch den K7-Kampfpanzer kam war es immer noch widerlich.
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    • „Ein weiteres Kissen würde mir vorerst reichen“, erwiderte Regan mit einem seltenen kleinen Lächeln. Sie hatte etwas Rückenschmerzen. Dann wandte sie sich Baby-Girls Fernsteuerung zu und aktivierte den Mech.
      Baby-Girl erwachte im Wagen zum Leben, richtete sich auf und stapfte an Wills Seite.
      „Ich leiste Ihnen Rückendeckung“, gab Regan per Funk durch.
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    • Pete und Freunde konnten erfolgreich in einem unauffälligen Versteck von Firesnakes Kollegen Unterschlupf finden. Es war düster und ein bisschen modrig. Was in den zwielichtig aussehenden Holzkisten war, wollte Gunhild erst gar nicht wissen. Pete war jedoch, da er überlebt hatte, gut gelaunt wie ein hyperaktives Frettchen und quatschte mit einem Gangmitglied fröhlich über das ein oder andere belanglose Thema. Gunhild sah zu Solomon und meinte: „Wir sollten so schnell wie möglich zurückkehren und Bericht erstatten.“

      Marek nickte Regan zu und verschwand sofort auf der Suche nach einem geeigneten Kissen. Wenige Momente später kehrte er erfolgreich zurück und reichte ihr das mit Daunen gefüllte Objekt der Flauschigkeit.

      Die Schattengestalt hielt inne, als Jay ihr so unverhohlen scheinbaren Blödsinn entgegenschleuderte. Doch bevor etwas passieren konnte, kam Will mit Bryan und Regans Mech zurück zur Lagerhalle.
      Bryan schien wirklich erpicht darauf zu sein, Will eine Kostprobe seiner Exkremente zu verpassen, so unkontrolliert wie er herumzuckte. Sein widerlicher Gestank war allerdings schon von weitem zu riechen.
      „Warum – zappelt – der – so?“
      Die Schattengestalt schien allerdings nicht wirklich an der Frage interessiert zu sein, denn sie fügte hinzu: „Setzt – das Stück Scheiße – hier auf den – metallischen – Stuhl.“
      Der Schatten deutete dabei auf dar archaische Kunstwerk, welches eine Sitzgelegenheit darstellen sollte, das mit ihm aus dem Untergrund nach oben gefahren war.

      Das Donnern der Ferne wurde von Sekunde zu Sekunde lauter. Der Henker, er würde bald richten dürfen. Endlich, nach so langer Zeit.



      Just Monika.
    • Aiden wusste schon jetzt, dass Pete und seine Gang dank ihm sicherlich noch heute Abend Geschäfte machen würden. Damit war schon einmal eine Sache gelöst. Das andere allerdings... Das konnte unter Umständen noch mehr Geld bringen. Also wandte er sich an Solomon und Gunhild und hörte den letzten Satz der Frau. Er lächelte etwas, wenn auch nicht fröhlich.
      "Ich komme mit. Das Ganze klingt äußerst spannend." Und sehr lukrativ, das musste er nicht betonen. Sein Tonfall machte recht deutlich, dass er ein "Nein" kaum akzeptieren würde. In jedem Fall war es einmal wieder etwas Neues, seine Geschäfte liefen schließlich fast von alleine.


      Thx Tom Bombadil
    • Solomon nickte zustimmend bei Gunhilds Worten. Er würde sich freuen wenn er wieder aus der Schussbahn war!
      Als Aiden auf sie zukam und sie ansprach zuckte Solomon nur träge mit den Schultern, was so viel bedeuten mochte wie "Mach doch was du willst.". Er würde ihm sicher nicht widersprechen und sollte er doch unerwünscht sein, dann sollte Marek ihm das sagen. Solomon selbst würde sich da raus halten.

      Will nickte Regans Mech bei ihrem Funkspruch knapp zu und schliff Bryan hinter sich her zurück in die Halle wo die Situation noch so war wie er sie verlassen hatte.
      Bemüht darum bei Bryans Gezappel nicht besudelt zu werden ignorierte er die Frage der dunklen Gestalt die wohl eher rhetorischer Natur gewesen war und folgte nach einem kurzen Blick in Jays Richtung, die keine Anstalten machte zu widersprechen, der Anweisung Bryan auf dieses thronähnliche Monstrum aus Metall zu wuchten. Wobei es ihr irgendwie gelang Bryans Exkremente von seiner K7-ARK-Rüstung fern zu halten, während Jay unbekümmert wie sie war den Blick durch die Halle schweifen ließ als langweile sie das alles... was vermutlich auch der Wahrheit entsprach.
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    • Regan bedankte sich für das Kissen und konzentrierte sich dann auf Baby-Girls Steuerung. Das alles gefiel ihr ganz und gar nicht. So sehr ihr Bryan Harp auch als Person egal war, er war immerhin ihr Klient und es würde äußerst schwierig sein seiner Mutter die ganze Situation zu erklären. Ganz zu schweigen von dieser seltsamen Gestalt. Regan fasste sie über Baby-Girls Kamera ins Auge, schaltete dann auf Wärmebild und betrachtete sowohl sie als auch die Umgebung und den Stuhl, auf den Bryan nun gesetzt wurde.
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