Die blutige Krone 2 - Die Jagd

    • Fantasy

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    • Torlik murmelte etwas, was mit viel Mühe als "Hat doch eh' keinen Sinn mehr." verstanden werden konnte. Er nahm noch einen weiteren großen Schluck aus dem Weinglas.
      "Ich..." Seine Augen wurden glasig. "Ich habe..." Sollte er jetzt versehentlich sagen oder nicht ? "... in Rage den Kommandanten umgebracht."
      Er versenkte den Kopf in seinen Armen auf dem Tisch.
    • Es bedeutete ihm viel, dass Olivia das Versprechen nicht vergessen hatte. Gern dachte Vapor nicht darüber nach, und war beinahe froh, dass sie nun unterbrochen wurden. Rasch fiel er wieder zurück in seine Rolle als leichtlebiger Adeliger, auch wenn es nicht mehr ganz so leichtlebig war wie einst.
      "Als ob gerade bei uns da eine Gefahr bestünde." lachte der junge Mann und verbeugte sich ebenfalls mit einem Schmunzeln vor Olivia.
      "Gerne, werteste Comtesse. Jederzeit wieder gern." Und das war nicht einmal gelogen, wie er selber überrascht feststellte. Ein Augenzwinkern, und er sah sich um. Früher wäre es weibliche Beute gewesen, nun bat er eine junge Dame zum Tanze, mit dessen Mann er schlicht Geschäftsbeziehungen hatte. Höflichkeit ja, Flirten, besser nicht. Er wurde alt...

      Shaanea sah hinüber.
      "Torlik?" Natürlich kannte sie ihn. Auch hatte sie das vage Gefühl, dass da noch etwas war, sie jedoch zur Seite geschoben hatte, da es nicht so wichtig war für sie im Moment. Aber natürlich kannte die junge Candahnerin ihren Mitstreiter, wenn auch nicht sehr gut. Von dem Trubel um ihn hatte sie allerdings durchaus ein wenig mitbekommen und bemühte sich gerade, sich zu erinnern.
      "Wie gehörte beide Fioras Rebellentruppe an."


      Thx Tom Bombadil
    • Yonathan schluckte. Hatte er das gerade richtig verstanden? Was war nur passiert. Er war verwirrt. Als Mörderer... wieso war Torlik hier? Und, wieso hatte er das getan? So viele Fragen brannten ihm auf der Zunge, die er alle nicht stellen wollte und sollte.
      "Das... das wusste ich nicht." Yonathan legte seine Hand auf die Schulter Torliks. "Willst du darüber reden?" War die einzige Frage, die er sich zu stellen traute.


      Wüstenstadt
      Yeto führte die Gruppe langsam näher zum Dorf. Ja, er war schon einmal hier. Die eckigen Häuser, gebaut aus Sandstein, kamen ihm bekannt vor. Und auch dieser Pfad, der dort hin führte. Je länger er darüber nachdachte, desto sicherer war er sich. Zu diesem Ort wurde ihm sogar einmal eine Sage erzählt, doch wie wahr so etwas ist war immer anzuzweifeln.
      "Hier entlang, bis zur Wasserquelle ist es nicht weit." Mit jedem Schritt auf dieser Straße war er sich sicherer, dass es der richtige Weg war.
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    • Es dauerte noch eine ganze Weile, nachdem Yonathan bereits geendet hatte, bis Torlik wieder vom Tisch aufsah. Er griff nach Yonathans Arm und sagte schniefend so etwas wie "Komm mit." Dabei hatte er auch schon etwas im Blick, was nach abgelegener Ecke des Saals aussah.

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    • "Daran kann man sich wirklich gewöhnen?" Kam es etwas wehleidig von Malvi.
      "Die Sonne ist viel zu grell, es ist viel zu heiß und dieser verdammte Sand ist wirklich überall." Beschwerte sie sich, lachte dabei jedoch leise. "Ich schätze ich bin einfach nicht der Mensch für die Wüste, ich unterschied mich schon immer von meinem Bruder. Er hat es hier gemocht, als er sich an all das hier gewöhnt hatte, aber ich wäre lieber wieder in Ilias Wäldern wenn ich ehrlich sein soll."
      Als Yeto wieder die Wasserquelle erwähnte musste Malvi unwillkürlich lächeln.
      "Einer unserer Klans lebt in der Wüste, aber erst seit ich hier bin verstehe ich, warum dieser ausgerechnet nach Wasser benannt ist. Hier in der Wüste scheint mir fast alles Gold wert zu sein, das auch nur entfernt blau ist." Sie hob ihren Wasserschlauch etwas an, aus dem sie die letzten Stunden nur sehr ungern getrunken hatte weil schon wieder Sand hinein gelangt war. Doch dafür begriff sie nun wirklich, warum der Klan in der Wüste Bäis "Blaues Gold" genannt wurde.

      "Wirklich ein beeindruckendes Geschenk, welches Ihr Königin Fiora gemacht habt, Euer Hoheit." Genon war an die neimesische Kaiserin heran getreten und verneigte sich förmlich.
      Nach allem was der Blutmagier wusste, stand die Kaiserin in engem Kontakt zu ihren Magierklöstern, würde dementsprechend auch das ein oder andere über magische Geschichte und dergleichen wissen. Ob sie die in rot gestickten Symbole auf seinem grünen Wams erkannte?
      "Ich hätte es ehrlich gesagt nicht erwartet heute zu sehen wie ein Leben verschenkt wird." Es war kein Vorwurf, mehr eine gelinde Überraschung. Er wusste, dass ausgebildete Magier ein großes Kapital Neims ausmachte, aber den angeblich mächtigsten seiner Generation einfach so an ein anderes Reich verschenken? War das Duckmäuserei? Ein wohlgemeintes Handreichen oder doch eher eine offene Provokation in Richtung Ilia?
      Viele Theorien ließen sich daraus schmieden, aber was war die wirkliche Intention der Kaiserin?

      Maljas Augen hatten etwas gefunden, dem sie folgen konnten: Riyota Samis.
      Und es waren keine freundlichen Blicke, die dem jungen Mann aufmerksam folgten. Es fiel dem Propheten schwer sich zu beherrschen, was auch Fiora nicht entgehen konnte, stand er doch nahe genug, dass sie das Leder knirschen hören konnte, mit dem das Heft seines Säbels umwickelt war, welches er mit der verstümmelten Hand umklammerte, der nur noch der Daumen geblieben war, während sich seine Rechte an seiner Seite zur Faust geballt hatte, so dass die Fingernägel schmerzhaft in die Handfläche schnitten.
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    • In der Wüste

      "Nun.." Kalandra überlegte einen Moment und lächelte dann.
      "Man lernt zumindest damit zu leben. Man lernt die Wüste zu respektieren. Oder was meint Ihr, Yeto?", fragte sie den Baïsen, der ihnen voran ging, bevor sie sich wieder an Malvi wandte.
      "Ich weiß von Eurem Klan hier in der Wüste. Er nennt sich 'Blaues Gold', nicht wahr?" Sie neigte leicht den Kopf.
      "Ein treffender Name. Ohne genug Wasserreserven wird man in der Wüste nicht weit kommen, das könnt Ihr mir glauben. Ohne Wasser durch die Wüste zu laufen, kommt einem Todesurteil gleich"
      Sie hatte genau das getan.. und doch stand sie hier, Alya'era sei Dank.

      Am candahnischen Hof

      Die Kaiserin stand ein wenig abseits des Geschehens und hatte Kurame beim Tanzen beobachtet, wandte sich nun jedoch Genon zu und neigte vor ihm leicht den Kopf. Ihr Blick glitt einmal über die Verzierung auf seiner Kleidung, doch ob sie deren Sinn verstand oder nicht, konnte man ihrer Miene nicht ansehen. Einer ihrer Höflinge begann bei Genons Kommentar zu kichern, schwieg jedoch durch eine leichte Handbewegung seiner Herrin.
      "Ich verstehe Eure Verwunderung", erklärte die Kaiserin würdevoll, lächelte dabei jedoch freundlich.
      "Wer außerhalb der neimesischen Kultur aufwächst, hat häufig Schwierigkeiten unsere Gebräuche zu verstehen. Was ich Königin Fiora heute geschenkt habe, war kein Leben, sondern ein Werkzeug. Eine mächtiges Werkzeug, welches sie in ihrer Herrschaft unterstützen soll. Eine Waffe" Die Kaiserin hob eine Augenbraue, doch ihr Lächeln blieb.
      "Auch der averonische König schenkte Königin Fiora eine Waffe, nicht wahr? Nun, wir Neimesen verstehen uns nicht so gut auf die Schmiedekunst, wie andere Länder, doch unsere Magier sind unser ganzer Stolz"

      Olivia und Alois hatten nun begonnen zu tanzen.
      "Es ist seltsam, oder?", fragte Alois, halb nachdenklich, halb amüsiert.
      "Es fühlt sich an wie früher.. und doch ist so vieles anders"
      Olivia legte den Kopf schief und grinste.
      "Möchtest du, dass ich deinen Ring wieder am Finger trage?"
      Er lachte. "Nein. Ich glaube das würde keinen von uns beiden glücklich machen"
      Fiora hatte währenddessen bemerkt, dass mit Malja etwas nicht stimmte. Es dauerte auch nicht lang bis sie heraus fand, was den Blutmagier so in Rage brachte, konnte er seinen Blick doch kaum von Riyota Samis abwenden. Die Königin bedankte sich bei ihrem Tanzpartner und ging auf Malja zu.
      "Malja", grüßte sie ihn mit einem erzwungen sorglosen Lächeln. "Kommt, tanzt mit mir"
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    • Yonathan wartete, geduldig. Es war mit sicherheit nicht das erste mal, dass Torlik darüber gefragt wurde, und es würde ihm wohl auch nach wie vor nicht einfach fallen, vor allem gegenüber einem Mitstreiter. So wäre es zumindest für ihn selbst. Als Torlik dann doch reagierte, war Yonathan überrascht. Doch er folgte dem leichten Zug an seinem Arm und ging seinem Gesprächspartner hinterher.



      Wüste
      Gespannt hörte Yeto dem Gespräch zu. Der Klan des 'Blauen Gold' klang sehr interessant. "Nun, man lernt hier vieles, wenn man alleine reist. Die Wüste zu respektieren ist natürlich das wichtigste. Aber man lernt auch, die Wüste zu verstehen und wann es besser ist, sich an einer Oase aufzufinden." Er lächelte. "Aber das Reisen durch die Wüste kann etwas sehr schönes sein, zumindest in meinen Augen. Man hat Zeit, über Dinge nachzudenken. Weit und breit niemanden, der einen stören könnte. An die Hitze und die Sonne, die auf dich herabbrennt, daran gewöhnt man sich. Doch dieser Platz, diese Freiheit ist nach wie vor etwas, dass mich immer wieder begeistert."
      "Da entlang, bald müssten wir an der Wasserquelle sein." Yeto deutete eine Straße entlang.
      "Doch nichts geht über das Bild," begann er weiter zu reden, "dass sich einem bietet, wenn die Sonne untergeht. Das schönste an der Wüste ist in meinen Augen die Nacht. Auch wenn es kalt wird, der Blick in den Himmel lässt mein Herz höher schlagen."
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    • Einen Moment lang huschte ein zynisches Lächeln über Shaaneas Gesicht, bevor ihre Miene wieder eher einem Stein ähnelte. Nur ihre blauen Augen funkelten.
      "Viele Männer sind mehr Tyrannen als wahre Gentlemen." Oder Schlimmeres. Vielleicht gab es ein paar wenige Gute, doch den Großteil konnte man wohl vergessen.
      "Ich habe Torlik nicht so gut kennengelernt, er erscheint jedoch zumindest als einer der besseren Männer."


      Thx Tom Bombadil
    • Johanna lächelte ein wenig. Ob man das nach dem, was er getan hatte, noch sagen konnte ? Sie rügte sich sogleich selbst für diesen Gedanken: Natürlich konnte man das! Davon war sie nach wie vor überzeugt. Er würde sich im Zaum halten müssen, die Verluste überwinden - und aus dem Kerker kommen.
      "Er ist manchmal etwas eigen. Ich weiß nicht, wie ihr ihn erlebt habt. Ich kenne ihn ja wie gesagt erst seit etwa zwei Monaten."





      Der Rothaarige führte Yonathan ziemlich eilig durch den Saal, bis sie an einer Stelle angelangt waren, an der man ohne weiteres das Gefühl haben konnte, dass sie dort keiner beachtete und schon gar keiner hören konnte. Dort sprach er mit gedeckter Stimme: "Ich habe den Kommandanten des Schiffes konfrontiert. Er hat gesagt, er hätte die neuen Befehle nicht rechtzeit erhalten. Und weil er sie immer noch nicht hätte, hat er angekündigt, mich ebenfalls umbringen zu wollen. Den letzten kümmerlichen Rest der Gilde... Und da habe ich ihn angefallen und er stand nicht mehr auf. Ich wollte das nicht! Und dass ich überhaupt hier bin, hat mit meiner Tätigkeit bei den Rebellen und der Güte der neuen Königin zu tun. Aber hier sind ein paar Schatten im Raum, die mich am Ende des Tages wieder nach unten führen werden."
    • Yonathan folgte Torlik und lauschte den Worten gebannt. Nachdem dieser geendet hatte, war Yonathan allerdings sprachlos. Er... er verstand die Tat. Er verstand, wieso Torlik eine solche Wut hatte. Und er glaubte auch, dass es keine Absicht war. Natürlich, das Ende des Admirals wäre das Gleiche geblieben. Und doch war es Totschlag gewesen.
      Nach einigen Momenten, in denen sich Yonathan sammelte, fing er an zu reden. "Es... was passiert ist, lässt sich leider nicht mehr ungeschehen machen. Aber deine Reue und dein Einsatz für Fiora haben sich doch mildernd auf dein Urteil ausgewirkt. Aber... du musst auch die Situation von Fiora verstehen. Hätte sie anders geurteilt, würde man an ihrer Gerechtigkeit zweifeln. Es ist einfach... ich weiß auch nicht." Yonathan umarmte Torlik kurz.
      "Es tut mir einfach nur Leid. Wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann sag es." Yonathan dachte dabei nicht, ihm beim Ausbrechen zu helfen. Das Urteil war gerechtfertigt, und daran würde Yonathan nichts ändern. Doch vielleicht gab es etwas, mit dem er Torlik aus dieser Agonie heraushelfen kann.
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    • Bei Yonathans Umarmung zuckte der Rotschopf kurz zusammen. Weder war er das gewöhnt, noch hatte er es jetzt erwartet. Seufzend und sichtlich resignierend lehnte sich der massige Hüne an die Wand. "Ich glaube, da gibt es nichts. Ich habe alles verbockt, was man verbocken kann, und wann ich heraus komme weiß wohl eher die Hölle als der Himmel." Er sah ihn mit glasigen Augen an, wusste, wie recht Yonathan mit seinen Worten hatte. Aber auch das konnte nichts mehr ändern. "Wahrscheinlich habe ich dir jetzt auch noch die Feier verdorben... Tut mir Leid." Er langte nach einem Glas und etwas Wein, der in der Nähe auf einem Tisch stand.
    • "Naaaa." Meinte Malvi grinsend. "Ich finde nichts schöner, als den Anblick der ilianischen Wälder durch die in der Dämmerung diffuses Licht dringt, welches alles etwas entrückt als käme es aus einer anderen Welt." Schwärmte sie ein wenig und nahm einen kleinen Schluck aus ihrem versandeten Wasserschlauch, bei dem sie sich zwingen musste diesen hinunter zu würgen.
      "Üäh." Machte sie angeekelt. "Da ist ja inzwischen mehr Sand als Wasser drin."

      "Nun," Wagte Genon höflich ein wenig zu widersprechen. "ein Schwert muss man immer noch selbst führen, aber ein Magier? Gewiss mag es von großem Nutzen sein, wenn ein Werkzeug selbst nachdenken und handeln kann, aber was, wenn solch ein mächtiges Werkzeug zu anderen Überzeugungen gelangt, zu schädlichen Überzeugungen?" Er gab sich höflich interessiert, aber auch einen Hauch besorgt.

      Maljas Kopf ruckte herum, als er angesprochen wurde.
      Er brauchte einen Moment, ehe sich seine Kiefermuskeln entspannten und er eine leichte Verbeugung andeutete.
      "Ihr ehrt mich, Königin Fiora." Erwiderte er leise, blieb jedoch stehen wo er war.
      "Aber bitte verzeiht, wenn ich ablehne. Ich kenne eure Tänze nicht." Er kannte viele Tänze, aber keiner von diesen wurde außerhalb seines Volkes getanzt und für andere Tänze hatte er sich nie interessiert.
      Das unfreundliche, mit dem er Riyota Samis betrachtet hatte, war aus seinen Augen gewichen, die Müdigkeit war geblieben, ebenso wie die Verzweiflung, die an ihm nagte. Er gab sich die Schuld für Peymas Tod, er hätte doch irgendetwas tun müssen, es verhindern... und dies mischte sich mit der Reserviertheit, die er Fiora gegenüber an den Tag legte. Er wollte sie beschützen, für Peyma, aber es schmerzte ihn, Fiora hatte Peyma so viel bedeutet, was auf Gegenseitigkeit beruhte und nun war sie tot und versuchte er diese Leere zu füllen ohne es zu können.
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    • "Um ehrlich zu sein habe ich mich recht wenig um die meisten unserer Mitstreiter bemüht. Ich kenne sie zwar, doch fast alle sind mir fremd." Es war keine Unfreundlichkeit, Shaanea war einfach lieber für sich geblieben - und Tayan. Kurz flackerte es in ihren Augen, dann war sie wieder ruhig.
      "Ich meine mich zu erinnern, dass er in letzter Zeit in Schwierigkeiten war."


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    • "Ach, dafür musst du dich nicht entschuldigen." Yonathan rang mit den Worten. Was sollte er nur sagen, um Torlik aufzuheitern? "Ich freue mich einfach nur, alte Kameraden wiederzusehen." Er versuchte irgendwie, eine positive Seite für Torlik aufzuzeigen. "Und so ein Ball ist für jemanden wie mich sowieso immer so eine Sache. Ich bin die kleinen Feste der Dörfer gewohnt, nicht... das hier." Meinte er, und blickte sich dabei ein wenig um. So farbenfroh... ein wahres Spektakel. So etwas gab es auf dem Land nicht. Und es war schön... und erschreckend, das hier zu betrachten und mitzuerleben. Da war das ruhige Fleckchen, das Torlik ausgesucht hatte, eine angenehme Abwechslung.


      In der Wüste
      Yeto lächelte und reichte Malvi seinen Wasserschlauch. "Es kommt wohl immer darauf an, mit was man aufgewachsen ist. Ich kenne zwar Lieder der Wälder Ilias, habe sie aber selbst noch nie mit eigenen Augen gesehen. Und egal wie geschickt man mit Tinte und Feder ist, egal wie wortreich man etwas beschreibt... es mit den eigenen Augen zu sehen, ist etwas völlig anderes."
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    • Torlik fühlte sich leicht schwummrig. Er sah auf das Glas in seiner Hand - besser, er hörte damit jetzt auf.
      Wieder sitzend stützte er seinen Kopf auf einer Hand ab und fragte seufzend: "Und wie ist es dir so ergangen ?"


      ---


      Johanna lief es kurz kalt den Rücken herunter. In letzter Zeit in Schwierigkeiten ? Diese Aussage konnte eigentlich nur bedeuten, dass irgendetwas durchgesickert war. Und das war genau das, was eigentlich jeder daran Beteiligte, von dem sie wusste, gerade vermeiden gewollt hatte. Aus gutem Grund: Wenn die breite Masse davon wusste, würde das ihrem Freund ganz bestimmt nicht helfen - vorsichtig ausgedrückt. Sie ließ sich nichts anmerken, als sie Shaanea "Was habt ihr denn gehört ?" fragte. Aber das musste sie jetzt genau wissen...
    • "Wie es mir ergangen ist?" Yonathan dachte kurz nach. "Nun... ich habe die Gewissheit, dass ich dank Nayeri nun keine näheren Verwandten habe.... und ansonsten beschäftige ich mich damit, beim Aufbau der Stadt mitzuhelfen. Die anderen habe ich kaum mehr getroffen, was ich durchaus schade finde." Gab es sonst noch etwas, das passiert war... ihm fiel nichts mehr ein.
      Er nippte an seinem Glas Wein.
      "Aber nun gut, wir sind hier um die Krönung Fioras zu feiern, um mal aus dem Trübsal des Alltags zu entkommen, oder etwa nicht?"
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    • In der Wüste

      "Gut gesprochen", pflichtete Kalandra nun Yeto zu. "Ich habe die ilianischen Wälder ebenfalls noch nie gesehen. Vielleicht werde ich das eines Tages nachholen"
      Sie waren nun bei der Wasserquelle angekommen, einem großen, kreisrunden, steinernen Brunnen um den sich eine kleine Menschentraube geschart hatte.
      "Gut, versuchen wir etwas heraus zu finden", sagte die Baïsin, nun wieder vollkommen ernst. Als sie an den Brunnen traten, wurde ihnen zunächst nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt. Dann erhob sich jedoch leises Getuschel, als die Einheimischen Malvis helle Haut bemerkten. Kalandra ignorierte die tratschenden Gruppen und beobachtete wer sonst noch so am Brunnen stand. Ein Mann lehnte am steinernen Rand des Brunnens und aß eine Frucht, neben ihm ein großes Gefäß voll mit Wasser. Eine Frau mit einem kleinen Kind schöpfte gerade Wasser aus dem Brunnen. Ihr gegenüber versuchte ein junges Mädchen das gleiche, hatte jedoch sichtbare Probleme mit den schweren Gefäßen.
      "Teilt Euch auf", wies Kalandra Malvi und Yeto an und ging dann selbst auf den kauenden Mann zu. Als er sie bemerkte, erhob er sich vom Rand des Brunnens.
      "Seid gegrüßt, Fremde", sagte er, nicht unhöflich, aber auch nicht besonders herzlich. "Ihr wollt die Wüste durchqueren?"
      Kalandra erwiderte den Gruß und bejahte auch seine Frage.
      "Ich kann mir vorstellen, dass viele Reisende auf dem Weg durch die Wüste hier hindurch kommen"
      "Hier befindet sich die letzte große Wasserquelle vor der Sandeinöde", erwiderte der Mann.
      "Wir sehen so einige Reisende"
      "Dann habt Ihr vielleicht meinen Bruder gesehen", sagte Kalandra den Text auf, den sie nun schon auswendig kannte. Rasch beschrieb sie Kondas Äußeres und fügte dann hinzu:
      "Er reist vermutlich zusammen mit einer Ilianerin. Klein, zierlich, große Augen. Habt Ihr die beiden gesehen?"
      Noch während sie fragte, sah sie, wie sich etwas in der Miene des Mannes verschloss. Er aß seine Frucht auf, bevor er ihr antwortete, dann schüttelte er bloß den Kopf.
      "Nein, so jemanden habe ich hier nicht gesehen. Entschuldigt mich" Er beugte sich zu seinem Gefäß, hob es auf und machte sich davon. Kalandra sah ihm nachdenklich hinterher. Anscheinend hatte sie einen Treffer gelandet.

      Am candahnischen Hof

      Erneut begann der Höfling zu kichern. Dieses Mal beließ die Kaiserin es nicht bei einer Handbewegung, sondern wies ihn auf neimesisch zurecht:
      "Zeig etwas mehr Anstand und Respekt!" Der Mann hörte auf zu kichern.
      "Verzeiht ihm, Majestät", meldete sich nun ein anderer. "Er hat zu viel getrunken"
      "Nun, dann schafft ihn hier weg", befahl Ilicia und während ihrem Befehl Folge geleistet wurde, wandte sie sich wieder an Genon.
      "Verzeiht", sagte sie in ihrem gewohnt würdevollen Ton. "Eure Sorge wäre durchaus berechtigt, würden wir die Magier ihren Herren einfach so übergeben. Doch genau aus diesem Grund lassen wir sie den Eid schwören. Er bindet sie an ihre Herren und sorgt dafür, dass sie sich niemals gegen sie wenden werden"

      "Nun.." Die Königin überlegte einen Moment. "Dann leistet mir so ein wenig Gesellschaft", schlug sie vor.
      "Ich bin des Tanzens ein wenig müde. Eine kleine Pause würde mir gut tun"
      Maljas Verhalten war ihr unangenehm. Diese Reserviertheit, dieses Pflichtbewusstsein.. Es erinnerte sie zu sehr an Peyma, die nach ihrem Eid nicht mehr die Selbe gewesen war..

      Kurame Samis hatte sich derweilen von ihrem Tanzpartner getrennt und steuerte nun Olivia und Alois an.
      "Comtesse", sagte sie mit einem kleinen Knicks. "Würdet Ihr mit mir tanzen?"
      Die beiden ehemaligen Rebellen sahen sich kurz verwundert an. Es war nicht vollkommen unerhört, dass eine Frau mit einer Frau oder ein Mann mit einem Mann tanzte – aber es kam auch nicht häufig vor.
      "Natürlich", erwiderte Olivia nun und ließ Alois los, der sich kurz vor beiden Frauen verbeugte und sich dann zu Olimus gesellte. Olivia war kurz ein wenig verunsichert, doch Kurame übernahm sogleich die Führung und einen Moment tanzten sie schweigend.
      "Bringe ich Euch damit in Verlegenheit, Comtesse?", fragte Kurame mit einem kaum angedeuteten Lächeln. Olivia musste lachen.
      "Es braucht viel, um mich in Verlegenheit zu bringen", erklärte sie wahrheitsgemäß.
      "Sagt Euch der candahnische Hof zu?"
      Kurame schien kurz über diese Frage nachzudenken.
      "Er ist eine Abwechslung vom neimesischen Hof. Es erscheint mir alles ein wenig.. entspannter.."
      Olivia fand die Situation am Hof alles andere als entspannt, allerdings hatte sie der neimesischen Hauptstadt bisher auch noch keinen Besuch abgestattet.
      "Nun, wir befinden uns noch mitten im Wiederaufbau", erklärte sie, zögerte dann kurz und sagte:
      "Doch ich bin sicher Euer Bruder wird sich hier gut einleben"
      Kurames Augenbraue zuckte nach oben. "Wisst Ihr, 'Samis' ist ein weit verbreiteter Name in meinem Land", erklärte sie, doch als sie merkte, dass Olivia ihr das nicht abnahm, lächelte sie.
      "Halb-Bruder", fügte sie hinzu. "Wir teilen uns eine Mutter - und somit einen Namen. Ich vermute man kann uns doch zu sehr im Gesicht des jeweils anderen erkennen"
      Olivia neigte den Kopf.
      "Ihr müsst sehr stolz auf ihn ein"
      "Oh, das bin ich", versicherte Kurame ihr. "Er wird Eurer Königin gute Dienste erweisen"
      Olivia Blick wanderte zu Riyota, der nicht direkt bei der neimesischen Kaiserin, jedoch in deren Nähe stand.
      "Ja, dessen bin ich mir sicher", pflichtete sie Kurame bei.
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    • "So gesehen hat es mich nicht sonderlich interessiert." Immerhin hatte Shaanea ihre eigenen Probleme. Sie zuckte mit den Achseln. Ihr entging zwar nicht, dass ihr Gegenüber alarmiert wirkte, doch was immer es war - nicht viel konnte schlimmer sein als das was sie selber schon getan hatte in ihrem Leben.
      "Er ist jedenfalls kein Sicherheitsrisiko für unsere Königin, und das ist es was zählt."

      Vapor unterdessen war kurz bei seiner Frau gewesen und hatte sich dann in Richtung des Weines aufgemacht. Fiora hatte ordentlich aufgetischt, hier fand man die edelsten Tropfen, was ihm sehr entgegenkam. Wirklich betrinken wollte er sich nicht, mittlerweile achtete er ein wenig mehr auf seinen Ruf. Sein Blick schweifte über die Menge - viele bekannte Gesichter, doch auch eine Menge unbekannter Menschen. Auf der Tanzfläche erblickte der junge Magier wieder Olivia, dieses Mal jedoch mit einer anderen FRau. Zwei Frauen... Hastig kippte er den Wein hinunter und wandte sich lieber ab, als gewisse Bilder aufstiegen, die er so nicht eingeplant hatte. Naja, es war schon etwas her, dass er sich vergnügt hatte - seine Frau war im Moment meistens nicht gut drauf, und Zeit hatte er sowieso nicht gehabt. Vapor füllte den Becher erneut und ging den Saal ab, bis er in einer Ecke zwei bekannte Gestalten in der Ferne sah, sich unterhaltend und hob ihnen seinen Becher entgegen.


      Thx Tom Bombadil
    • "Trübsal des Alltags ?" Torlik entkam ein gequältes, kurzes Lachen. "Ich sitze im Kerker oder helfe auch beim Aufbau, das war's dann auch und wird es wohl noch eine lange Zeit so bleiben."
      Er bemerkte, wie Vapor sie mit dem Becher grüßte und erwiderte diese Geste mit der Hand. Er selbst hatte wohl schon genug getrunken und rieb sich die Augen, um zu sehen, ob sich noch Spuren von Tränen darauf befanden. Falls Vapor zu ihnen stoßen sollte, wäre es ihm lieber, wenn der Adelige nicht sogleich der nächste auf der Liste der Leute wäre, die dann über alles Bescheid wussten.


      ---


      "Er ist eigentlich für niemanden ein Sicherheitsrisiko, außer für sich selbst, wenn man so will. Ich finde ihn sehr nett." gab Johanna zu verstehen. Shaanea wirkte gelinde gesagt sehr verschlossen und für den Moment war sie sich nicht sicher, wie sie weiter damit umgehen sollte.

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