After Apocalypse

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    • After Apocalypse

      Königlicher Aushang:
      Unsere gnädige und über alles geliebte Gottkönigin Nicade wünscht, dass sich getreue Männer und Frauen am 26. Wind im Jahr des Hundes um 43 Uhr in ihrem Tempel einfinden, die bereit sind in ihrem huldvollen Namen den Tempel der Nordlande aufzusuchen, um dem großen Helden des Nordens ihre weisen Worte zu überbringen.
      -Minister Braidwood, im Auftrag ihrer güldenen Majestät Königin Nicade


      26. Wind im Jahr des Hundes, 43 Uhr – Aschland – Feuertempel
      Inmitten des Schattenkiefernwaldes erhob sich ein Vulkan, jedoch nicht der große Vulkan des Aschlandes, der beständig Rauch und Feuer spie und zum Reichtum der Aschlande beitrug, sondern eher sein kleiner Bruder. Sein ganz kleiner Bruder.
      Der Vulkan, der von den Aschländern als Tempel bezeichnet wurde, erhob sich kaum über die hohen Wipfel der großen Schattenkiefern, dennoch wirkte er imposant, auch wenn er etwas unterging, wenn im Hintergrund der Aschlandvulkan zu sehen war.
      Der Tempel war breit, hatte steile Hänge, in die Treppen gehauen worden waren, bis zum Kraterrand, von dort zog sich in Spiralbahnen entlang der Kraterwände ein Weg hinab, bis zum Grund, der zu großen Teilen erloschen war und etwas... umdekoriert wurde. Eine Ebene, ein Podest, ein Platz der Erhabenheit ausstrahlte, wozu das Lavabecken am hinteren Ende, welches beständig brodelte und tief in die Erde reichte, merklich beitrug.
      Norm und Mutanten erklommen friedlich gemeinsam die Stufen des Tempels, schritten im Inneren den gewunden Pfad hinab, verteilten sich an den Kraterwänden um einen guten Blick hinab auf den Boden zu haben. Andächtiges Schweigen legte sich über den Tempel und es hielt an, so war es schon immer gewesen, als das Aschlandvolk wartete wahrgenommen zu werden.
      Eine Stichflamme loderte unvermittelt auf dem Podest empor und wie hingezaubert stand dort ein Mann, sich in blaue Flammen hüllend und die Arme ausbreitend, sich an alle Anwesenden wendend.
      „Gesegnetes Volk der Aschlande!“ Rief er mit donnernder Stimme in die Stille hinein.
      „Willkommen im Feuertempel, dem ehrwürdigen Heim eurer geliebten Gottkönigin!“
      Der Minister hielt eine flammende Rede und damit war wirklich flammend gemeint, so wie das blaue Feuer an seiner Gestalt leckte. Die Rede war ein eindrucksvoller, inbrünstiger Lobgesang auf die Aschlandkönigin und ihre Großtaten ihrem Volk gegenüber und während er sprach ertönten von irgendwoher dumpfe Trommelschläge, die langsam schneller wurden.
      „...und nun, gesegnetes Volk des heiligen Landes, preiset und lobet Eure Herrscherin! Eure Königin! EURE GÖTTIN!“
      Zu den dumpfen Trommelschlägen schwoll ein Choral aus vielen Kehlen an, der das Innere des Vulkankraters erfüllte.
      „OOOOOEEEEEOOOOOO! OEO! OOOOOEEEEEOOOOOO! OEO! OOOOOEEEEEOOOOOO! OEO! OOOOOEEEEEOOOOOO! OEO! OOOOOEEEEEOOOOOO! OEO! „ Erklang der Choral, schneller werdend, gemeinsam mit den Trommeln.
      Es war gänsehauterregend, jedes Mal. Und jedes Mal wirkte es nicht wie eine Lobpreisung, sondern wie eine Beschwörung... und so wurde es auch inszeniert.
      Die Trommeln hämmerten immer wilder, der Gesang der Tempelgänger wurde immer ekstatischer, bis wie auf ein geheimes Kommando vom einen Moment zum anderen wieder Schweigen und Stille herrschte... und die Göttin erschien!
      Ehrfürchtiges Schweigen empfing sie, als ihr gehörnter Kopf durch die Oberfläche des kleinen Lavasees stieß. Die rote Haut glühte von der Hitze des geschmolzenen Gesteins, welches langsam von ihr abperlte, genauso langsam, wie sie selbstsicher und erhaben dem Lavabecken entstieg und das Podium empor stieg.
      Majestätisch schlug ihr langer Schwanz aus, verteilte glühende Lavaperlen auf dem felsigen Podium, während sie in erhabener Anmut den Blick über die Kraterwände gleiten ließ, an denen sich Menschen, Norm und Mutanten, aus ihrem Volk versammelt hatten.
      „Il mio popolo, la vostra regina vi saluta...“ Erklang ihre rauchige Stimme gut hörbar im ganzen Vulkankrater und ihr Minister übersetzte die Sprache der Göttin für ihre Gläubigen mit leichter Verzögerung, denn wie sie alle wussten beherrschte auch der Sorcer die Sprache des Feuers.
      „Mein Volk, Eure Königin grüßt Euch...“
      So begann es jedes Mal, wenn das Aschlandvolk auf seine Königin traf...

      Doch schon wenige Minuten später war klar, dass viele der Anwesenden nur wegen des Spektakels und der Königin gekommen waren, nicht wegen dem ausgeschriebenen Auftrag, einige gingen bereits wieder, da sie kein Interesse daran hatten das Aschland zu verlassen und nach Norden zu reisen, schon gar nicht mit Gesindel!
      „...so suche ich Abenteurer und Glücksritter, Nomaden und Reisende, die bereit sind in das Königreich des Nordens zu gehen und dem großen Helden in meinem Auftrag und unter meinem Schutz dem größten aller Schwertkämpfer dies zu überbringen...“ Übersetzte der Sorcer, während die Aschlandkönigin einen steinernen Zylinder von Unterarmgröße in die Luft reckte, auf dem rot glühende Zeichen eingeritzt waren.
      Die wieder erwachende Neugier der Anwesenden war greifbar geworden, doch ging die Königin und kleine Göttin mit keinem weiteren Wort auf den Steinzylinder ein, nannte es nur eine Botschaft.

      Es gab viele Arten von Menschen, es gab Händler, es gab Handwerker, es gab Arbeiter, Tagelöhner, Bettler, Erfinder und viele andere, doch die meisten hatten ein Heim, oder zumindest ein Gefühl der Zugehörigkeit. Dann gab es da noch die Vertriebenen und Heimatlosen, die nirgends mehr Zuhause waren. Und dann gab es da noch die Nomaden.
      Diese Menschen waren in sich selbst Zuhause, sie suchten kein Heim, keinen Ort an den sie zurück kehren konnten, im Gegensatz sogar, sie waren unruhig, immer auf Wanderschaft zwischen den Siedlungen und Reichen.
      Die Nomaden kannten die Welt wie es kaum einer tat. Sie fanden Trinken und Essen, wo andere nur die verglasten Landstriche der öden Ebenen sahen, sie waren Überlebenskünstler, Informationshändler, Geschichtenerzähler und sie zählten zu den besten Kurieren die es gab, vorausgesetzt sie nahmen diese Aufträge überhaupt an.
      Und Eve war eine typische Nomadin, wenn man davon absah, dass sie diese junge Mutantin mit sich herum schleppte, und so benahm sie sich auch im Tempel.
      Die bemalte Frau in dem schweren, roten Poncho saß, im Gegensatz zu den anderen Tempelgängern, die alle standen, auf dem spiralförmig gewundenen Weg, der sich an der Innenwand des Vulkankraters hinab wand, ließ die Beine über die Kante baumeln und kaute lustlos auf einer wasserhaltigen Partanwurzel herum.
      Esmeralda, ihre Sklavin, stand hinter ihr an die Wand gelehnt und sah gar nicht glücklich aus. So viele Menschen war sie nicht gewohnt, sie machten ihr gar etwas Angst.
      Beide Frauen beteiligten sich nicht am Gesang als er einsetzte, so wie die meisten Auswärtigen, auch wenn zumindest Esmeralda den Eindruck erweckte, dass sie in Ehrfurcht geradezu erstarrt war.

      Es begann erst allmählich, doch schon bald hatte sich der Tempel rasant geleert und nur noch eine Hand voll harrte auf dem Pfad, der zugleich als Galerie diente, aus um den letzten Worten der Königin und der Übersetzung durch ihren Minister zu lauschen.
      Es ging also tatsächlich für eine Gruppe Freiwilliger nach Norden in die grünen Länder des großen Helden, um diesem eine Botschaft der Königin zu überbringen.
      „Hast du gehört, dass eine Bezahlung erwähnt wurde?“
      „Nein Herrin.“ Beeilte sich Esmeralda der Nomadin zu antworten, die nun aufstand und die ausgelutschten Späne der Wurzel ausspuckte.
      So waren die Nomaden, eigen, wenn nicht gar respektlos. Entsprechende Blicke trafen sie von den letzten, die den Tempel verließen, während sie tiefer hinein ging. Im Haus eines Gottes spukte man nicht aus!
      Eve blickte sich um und sah noch ein paar einzelne Menschen, die noch abwarteten oder wie sie und ihre Sklavin weiter ins Innere gingen, dem Kraterboden entgegen um der Königin ihre Aufwartung zu machen.
      Königin Nicade indes ließ sich auf einem Podest auf ihrem wuchtigen Thron aus Obsidian nieder, überschlug die Beine und wartete ab, in glühender Allmacht.
      Die Ersten hatten sich bereits mit etwas Abstand zum Fuß des Thronpodestes eingefunden, als Eve und Esmeralda zu ihnen stießen und noch weitere folgten.
      „Morgen um diese Zeit verlässt der Lastensegler „Sandsünderin“ den Sandhafen von Liwan, mit diesem werdet ihr reisen.“ Erhob Minister Braidwood die Stimme, als endgültig klar war, wer blieb und wer ging. „Es ist euch nun gestattet Fragen zu stellen. Ich werde sie im Namen unserer ehrwürdigen Gottkönigin Nicade beantworten.“

      ooc: Damit ihr eine Vorstellung von Nicade und ihrem bevorzugten Umfeld habt: newwave.pytalhost.de/picstuff/RPG/AA/Feuer.jpg
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    • Zwar war V weder Mann noch Frau, doch trotzdem hatte er sich zur geforderten Uhrzeit im Tempel der Aschlandkönigin eingefunden. Tatsächlich war das 'Beschwörungsritual' der Gottkönigin keine Neuheit für ihn. Er hatte es sich aus Neugier schon einmal angesehen, den Tempel danach jedoch recht schnell wieder verlassen. Dieses Mal blieb er und bahnte sich seinen Weg zum Thronpodest. Er war in voller Montur da und hatte auch seine Sonnenbrille aufgelassen. Ruhig hörte er sich die übersetzten Worte der Königin an und betrachtete kurz die Leute um ihn herum. Grundsätzlich war er interessiert an dem Auftrag. Gegen Reisen hatte er nichts.. etwas kümmerte ihn allerdings doch.
      ”Ich habe eine Frage“, sagte er und trat etwas vor, damit man ihn besser sehen konnte. Er verbeugte sich tief vor der Königin und kam dann gleich zur Sache:
      ”Ich würde gerne erfahren, wieso dieser Auftrag an uns unbekannte Abenteurer, Glücksritter, Nomaden und Reisende vergeben wird“, begann er und wiederholte damit die Worte der Königin, ”und nicht an geschulte Diplomaten, die der Königin bekannt und vertraut sind“
      Er würde gerne nach Norden reisen, doch er würde sicherlich nicht bereitwillig in eine Falle laufen.
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      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Zwei eisblaue Augen beobachteten das Geschehen im Krater von dessen Rand aus.
      Aurora stand am obersten Ende der Treppe, auf ihren Wanderstab gestützt und verfolgte die Ansprache gespannt.
      Es beeindruckte sie nicht wirklich, aber es war interessant anzusehen. Der brennende Sorcer. Die Feuerlady, welche auf ihrem Thron saß und irgendetwas vor sich hin plauderte.
      „Quoi?“, fragte sie irgendwann, horchte in sich hinein, begann zu grinsen und die Treppen hinunter zu tänzeln.
      Leichten Fußes wich sie Norm und Mutanten aus, welche die Treppe heraufkamen.
      Man könnte fast meinen, dass sie mit ihrem Stab tanzte, welcher etwas länger war, als die junge Frau groß.
      Am Fuß der Treppe angekommen gesellte sich die Frau mit den weißen Haaren zu einer Gruppe anderer, welche sich ebenfalls dorthin begeben hatten.


      ooc: Beim Lesen am Besten "Zaz" hören, fürs Feeling ;)

      The post was edited 1 time, last by Kataklysm ().

    • Ich bin denn mal weg. Verabschiedete sich Zoe von ihren Kollegen der Waffenschmiede "Marlotte".
      Hier arbeitete sie immer dann, wenn sie sonst keine Aufträge hatte und der Besitzer der Edelmanufaktur für Tötungsgeräte der Oberklasse ließ die Waffenmechanikerin auch alles machen, was ihr in den Sinn kam.
      Auch Zoe hatte die Neugier gepackt, was es denn nun wirklich für einen Auftrag geben könnte und so war die 1,80m große und sportliche Frau anwesend und stellte mit Erstaunen fest, dass es sich nur um einen Botengang handeln sollte?
      Nicht dass sie was gegen Botengänge hatte. Sie nahm gerne solche Aufträge an, aber gleich eine ganze Gruppe losschicken und dann auch noch jemanden anheuern, wenn man über eigene Leute für sowas verfügte?
      Doch gerade, als sie selbst fragen wollte, kam ihr jemand zuvor.
      Eine gute Frage. Zudem haben wir gewisse Aufwendungen, die beglichen werden wollen und ein Zuschlag wegen ... der Gesellschaft in der wir wohl reisen werden ...und die uns unterwegs bestimmt Probleme bereitet. ihr Blick fiel kurz auf die Mutantin, die noch anwesend war.
      Nicht dass sie ein Problem damit hätte mit Mutanten zu reisen, aber wenn sich ein Zuschlag rauskitzeln ließ ...
    • Der noch immer brennende Minister Braidwood räusperte sich als die erste Frage gestellt wurde.
      "Das Aschlandreich unterhält keinerlei diplomatische Beziehungen mit dem Herrschaftsgebiet des großen Helden, also kann auch kein Diplomat geschickt werden, wenn keine Verwicklungen provoziert werden wollen. Auch geht es um keine offizielle Angelegenheit, eher eine... private." Erwiderte er V von oben herab, während die Göttin schwieg und die Anwesenden interessiert musterte.
      "Es reicht!" Polterte der Sorcer, kaum, dass Zoe ausgesprochen hatte, doch sah er dabei nicht sie an, sondern Eve, die bei diesem Worten ein Messer gezogen hatte und mit wütend verengten Augen Zoe fixiert hatte. Esmeralda mochte nur eine Mutantin sein, aber sie war immer noch Eves Eigentum!
      "Steck das wieder weg!" Gebot Braidwood und Eve kam dem nur sehr zögerlich nach, während Esmeralda bemüht war sich hinter ihrer Herrin zu verstecken.
      "Ihr werdet im Auftrag und unter dem Schutz der Gottkönigin Nicade reisen." Wiederholte der Minister bestimmt. "Das bedeutet auch, dass ihr unter den Gesetzen der großen Gottkönigin reist und das bedeutet unter anderem Gleichberechtigung von Norm und Mutanten. Wer damit nicht einverstanden ist muss nicht mitgehen... und wenn einer von Euch damit nicht einverstanden ist, frage ich mich was er oder sie überhaupt im Aschland zu suchen hat." Wobei er erst Zoe und im Anschluss Eve scharf ansah. Sein Blick verharrte noch einen Moment länger auf Eve, doch sagte er nichts mehr, auch wenn es ihn scheinbar Mühe kostete es nicht anzusprechen, war Eve als offenkundige Sklavenhalterin doch nicht gerade ein Saubermann im freien Aschland.
      "Eure Passage wird bezahlt werden, jeder von Euch bekommt bei seiner Rückkehr Wohn- und Baurecht in Liwan, wenn er..." Dabei sah er Eve noch einmal scharf an, da es im Aschland keine Sklaverei gab. "...bereit ist die Gesetze unserer Königin zu achten. Wer diese überaus großzügige Entlohnung nicht in Anspruch nehmen möchte bekommt Materielle Güter oder Aschlandwährung wenn gewünscht. Weitere Fragen?"
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    • Schade, dass der Versuch noch einen Bonus herauszukitzeln nicht geklappt hatte.
      Dafür hatte Zoe wohl eine neue Freundin gewonnen. Ein Kampf aufgepflanztes Bajonett gegen Messer war nicht wirklich etwas, was die Waffenmechanikerin scheute.
      Zum Minister meinte sie recht trocken.
      Dann denke ich, dass die Nordländer die Gesetze der Aschlande gut kennen und genau wie die Aschländer respektieren.
      Vermutlich würde Zoe nun mit der Pistole unterm Kissen schlafen müssen, diese Bemalte war leicht reizbar.
      Nichts für ungut meine Werteste. sagte sie zu Eve.
      Aber die Nordlande sind nicht gerade für ihre Toleranz bekannt und auch wenn wir unter dem Schutz der Königin reisen, so werden wir Probleme bekommen. nun schaute sie den Minister nochmal an.
      Diese wollte ich nur anerkannt wissen, aber ihre Majestät ist so großzügig, dass sie dieses winzige Anliegen wohl erledigt hat.
      Als die Bemalte ihr Messer gezogen hatte, hatte Zoe nichtmal gezuckt. Sie wusste, wie schnell sie ziehen konnte und außerdem hätte die Königin wohl keinen Kampf zugelassen.
    • irgendwie gelangweilt wirkend sah sich Atticus innerhalb des Kraters um und höhrte dem Fragen/Antwortspielchen in aller Ruhe zu. Eigentlich war es hier drinnen ja recht heimelig, schöne warme Beleuchtung, immer gut geheitzt aber die Inneneinrichtung ies dann doch etwas zu wünschen übrig, von der Pooltemperatur mal ganz abgesehen. Die hatten hier auf jedenfall eine nette Show veranstaltet und man sieht ja nicht aller Tage so etwas heißes. "Und ich dachte immer man schickt Diplomaten erst recht um diplomatische Beziehungen aufzunehmen." murmelte er leise und recht geistesabwesend whärend er die Muster in der Lava interessiert beobachtete.
      Kurz nachdenklich den kopf hin und her wiegend wandte er sich dann auf sienen Stab gestützt zum Minister, von der vorherigen geistigen Abwesenheit war nichts mehr zu bemerken, "Sagt wie hoch schätzt ihr die Wahrscheinlichkeit ein das wir den Besuch bei Mister Schwertschwinger überleben werden?" Seinen Blick dann mit hochgezogener Augenbraue kurz zu Königin wandern lassend, "Oder wird das kein Überraschungsbesuch? Weil mein Bedürfnis als Gegenwert für ein paar Rüben herzuhalten ist nicht gerade hoch." Bei den kusierenden Gerüchten um den Kerl eine nicht ganz unberechtigte Frage.
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      Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander
      nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die
      einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

      The post was edited 1 time, last by Seaten SaDiablo ().

    • "Nein, die Nordländer respektieren nur ihre eigenen Gesetze und die unterscheiden sich leider von den unseren." Erwiderte Braidwood trocken und mitleidslos.
      "Als Boten unserer geliebten Gottkönigin Nicade werden euch lediglich die dortigen offiziellen Stellen nicht unnötig belästigen. Mit allem anderen müsst ihr selbst zurecht kommen. Wie jeder in diesem Barbarenland. Aber dazu wird es wohl kaum kommen. Die "Sandsünderin" fährt bis zur Hauptstadt des Nordens, Heldenheim. Dort werdet ihr direkt in den Tempel gehen, dem größten aller Schwertkämpfer die Botschaft überbringen und im Anschluss könnt ihr auf die Sandsünderin zurück kehren. Ihr werdet euch nicht all zu lange im unwirtlichen Norden aufhalten müssen. Es ist leicht verdienter Lohn, wenn man es mag zu Reisen." Die blauen Flammen leckten noch immer an der Gestalt des Ministers, doch störte dieser sich offensichtlich nicht daran.
      "Wird die Rückreise auch von Euch bezahlt?" Kam es unvermittelt von Eve, die ihr Messer wieder unter dem Poncho hatte verschwinden lassen.
      "Mi piacciono!" Lachte unvermittelt die Königin auf ihrem Obsidianthron und ihr Minister sah einen Moment kurz verwirrt zu der kleinen Göttin empor, ehe er sich wieder den Anwesenden zuwandte.
      "Selbstverständlich wird auch die Rückreise bezahlt, unsere ehrenwerte Königin lässt niemanden im Stich, nicht einmal Sklavenhalter." Der Widerwille war dem Minister anzuhören, genauso wie bei der Beantwortung der nächsten Frage.
      "Bei dieser Ausdrucksweise ist die Wahrscheinlichkeit bei fast Einhundert Prozent, dass zumindest du deinen Kopf verlierst." Antwortete er Atticus unfreundlich. Diesmal musste man jedoch kein Sorcer sein um zu verstehen, was die Aschlandkönigin sagte. Der Tadel ihrer rauchigen Stimme war unverkennbar, trotz der göttlichen Sprache. Ihr Minister atmete tief durch und riss sich zusammen, bevor er sich höflicher an den Techsorcer wandte.
      "Der große Held des Nordens erwartet diese Nachricht. Dennoch ist es kein Zeugnis von Intelligenz dem Herrscher der Nordlande ungebührlich gegenüber zu treten. Zumindest nicht wenn man noch vor hat länger zu leben, also solltet ihr alle dem größten aller Schwertkämpfer mit Ehrfurcht und Respekt begegnen. Es schadet auch nicht ihm Komplimente zu machen."
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    • Es hatte Kyerra einiges an Überredungskunst gekostet um Mio davon zu überzeugen dem Aushang der Königin zu folgen. Für Mio schien das förmlich nach einer Falle zu schreien.
      "Und selbst wenn!", hatte Kyerra gerufen. "Das wäre zumindest mal interessant!" Für ihren Geschmack war in letzter Zeit zu wenig Spannendes passiert. Außerdem wollte sie die Aschlandkönigin auch mal zu Gesicht bekommen. Schließlich hatte Mio sich auf einen Kompromiss eingelassen: Sie würden zum Tempel gehen, sich die Königin ansehen und anhören, was sie zu sagen hatte, dann dürfte Mio entscheiden ob sie mitmachten oder nicht.
      Der Tempel war schon einmal ganz nach Kyerras Geschmack, handelte es sich dabei schließlich um einen kleinen Vulkan. Auch der Auftritt der Gottkönigin war ziemlich beeindruckend. Kyerra und Mio standen etwas im Hintergrund, dort, wo sie alles gut im Blick haben konnten. Kyerras Blick wanderte über die Anwesenden. Wenn das die Truppe war mit der sie – hoffentlich! - los ziehen würden, dann würde es auf jeden Fall keine langweilige Reise werden. Es gab bereits jetzt kleine Unstimmigkeiten und Konfliktpotential. Für Kyerra stand fest: Da mussten sie mitmachen.
      Sie hatte die ganze Zeit über eine Hand um Mios Hüfte gelegt, zog sie nun näher zu sich und sah sie mit ihren besten Hundeaugen.. na ja, Hundeauge an.
      "Na, was meinst du?", fragte sie sie leise. "Können wir mitmachen?"
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    • Malik war von Anfang an anwesend gewesen und hatte die Szenerie genau beobachtet. Er hatte sich dafür auch eine etwas erhöhte Position ausgesucht. Eine, an der er hinter seinem Rücken nur noch Geröll hatte und niemand dort hätte stehen können. Er bekam die Fragen mit und mal abgesehen von Atticus' Einwürfen fand er sie klug. Die Sache vereinte einen für zu viel Lohn zu einfach geschilderten Auftrag mit einer zu wahllos gestalteten Gruppe unter einem zu dürftigen Anlass: Eine "private" Angelegenheit...

      Aber er war jemand mit Bedürfnissen und brauchte das Geld, oder so ähnlich. Also trat er hervor, um sich zu melden.
    • Das Verhalten des Ministers lies Atticus unwillkürlich lächeln, mehrmals schien er sich nur gerade so zurüchzuhalten um keinen Kommentar abzugeben. Immerhin scheint er sich unter Kontrolle halten zu können wenn er das für nötig erachtet, wenn auch mit Mühe. Auch entging ihm nicht die sanfte aber bestimmte Tadelung von dem feurigen Minister durch seine Chefin, mit einer leichten Verbeugung in ihre Richtung bekundete er seine Dankbarkeit dafür. Einen Ausdruck freundlicher Förmlichkeit an den Tag legend, etwas das er dank seiner Herkunft quasi wie in einer Schublade immer griffbereit parat hatte, "Ich werde euren Vorschlag zur gegebenen Zeit in Erwägung ziehen Minister Braidwood, habt Dank."
      So plötzlich wie zuvor wechselte wieder seine Miene zur Geistesabwesenheit und ohne Minister doer königin weiter anzusehen starrte er wieder das sich stetig ändernde Muster der Lava an. Der Techsorcerer wirkte regelrecht fasziniert dabei oder war das nur genauso aufgesetzt wie sein vorheriger Gesichtsausdruck? "Dennoch seltsam... für eine einfache Lieferung.... da passt was nicht.", leise für sich murmelnd wägte er seine Optionen ab, man musste shcon wirklich ein excellentes gehör haben um davon auch nur Bruchstücke mitzukriegen. Zugleich spielte seine linke Hand gednakenverloren mit dem Stahlamulett, fastm als würde er da versuchen einen Geist zu beschwören bei dem man Rat ersuchen kann.
      Mit einem abenterlustigen listigen leichten Lächeln saah er dann wieder auf, die Hände nun beide In Manteltaschen seines gut gebrauchten aber immerhin instand gehaltenen Mantels gesteckt. Dieser ging nun auch vorne Auf und gab den Blick frei auf einen breiten Gürtel undeffenierbaren Materials an dem verschiedene kleine Taschen befestigt waren sowie eine robuste Feldflasche und eine seltsam anmutende Pistole. "Nun falls gestattet wäre ich dabei, das Ganze klingt interessant genug und den Norden wollte ich sowie schon immer einmal besuchen."
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    • Wenn Kyerra sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, war es praktisch unmöglich sie davon wieder abzubringen. Zumindest Mio hatte noch immer keinen vernünftigen Weg gefunden, Kyerras Starrsinn unter Kontrolle zu bringen. Mio hielt das ganze Unterfangen weiterhin für brandgefährlich. Schließlich war der Schwertschwinger aus dem hohen Norden kein Niemand, sondern ein kleiner Gott. Ein falsches Wort und der würde wohl alle zu Schaschlik verarbeiten. Andererseits war die Belohnung dafür exorbitant. Ein eigenes Haus im Aschland? Das wäre wohl der Hauptgewinn. Moment! Mio drückte ihr leise gestelltes Ultravoice an den Hals.
      „Wir sind ja zu zweit. Wir könnten sowohl vom Baurecht Gebrauch machen, und dann noch uns mit Geld auszahlen lassen“, erklärte sie Kyerra.
      „Ich weiß ja, dass du derzeit nur daran denkst, wie wundervoll du dich mit deinen Mitreisenden schlagen wirst können. Aber das ist wichtig.“ Tatsächlich hatte Mio die Verzückung in Kyerras Gesicht gesehen, als dieser kleine Zoff zwischen der einen Frau und der Mutantin und deren Sklavenhalterin ablief.
      „Ich mache nur mit, wenn da ein paar nette Klamotten für mich herausspringen. Und ich will ein Aktbild von der Aschlandkönigin über meinem zukünftigen Bett hängen haben! Extragroß!“, fügte sie hinzu und prustete los, was dank ihres Ultravoices wahrlich merkwürdig klang.



      Just Monika.
    • Kyerra boxte ihr gespielt gegen den Arm, konnte aber selbst ihr Lachen kaum zurück halten.
      "Du bist doch bescheuert", sagte sie, zog Mio dann zu sich und küsste sie, um ihr Lachen zu ersticken.
      "Also..", murmelte sie dann, ihre Lippen nur fingerbreit von Mios entfernt, "wenn wir unsere Bezahlung kriegen, kannst du dir so viele Klamotten holen wie du willst" Da wäre sie sicher die Letzte, die protestieren würde!
      "Und was die Königin angeht" Sie blickte zu eben dieser und musste grinsen. "Viel Freiraum für Fantasie lässt sie einem ja nicht gerade, oder?"
      Ihr Blick wanderte wieder zu Mio.
      "Also, haben wir einen Deal?"

      Da war etwas faul. Die Königin unterhielt keine diplomatischen Verbindungen mit dem Helden des Nordens, wollte ihm aber eine private Nachricht übermitteln? Und dafür schickte sie eine Gruppe austauschbarer Abenteurer und Nomaden, statt einer Gruppe vertrauter Personen? Ja, da war etwas faul dran und V hatte kein Verlangen dabei mitzumachen. Er hatte sich bereits abgewandt und wollte den Tempel verlassen, als sein Blick auf die bemalte Frau und die Mutantin an ihrer Seite fiel. Hinter seiner Sonnenbrille verengten sich seine Augen. Eine Sklavenhalterin. Er sah zu der Mutantin, die sich hinter ihrer Herrin versteckt hatte und auf einmal war sein Entschluss gefällt. Er drehte sich wieder um und wartete ab. Wenn die Sklavenhalterin mitmachte, würde er das auch tun.
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    • „Nicht frech werden“, antwortete Mio nach dem zarten Kuss Kyerras und knuffte sie sanft.
      „Gerade deswegen will ich ja eins von ihr. Sie würde mich darauf bestimmt nicht enttäuschen“, lächelte Mio verschmitzt.
      „Okay wir haben einen Deal. Ich kriege ein paar neue Sachen zum Anziehen und zwei Aktbilder von der Aschlandkönigin, eins über meinem Bett und eins über den Kamin. Du darfst dich dafür nach Herzenslust mit den anderen raufen und ihre Sandburgen kaputt machen“, meinte Mio und fügte dann lächelnd hinzu: „Das mit den Aktbildern meine ich im Übrigen ernst! Ich will die!“



      Just Monika.
    • Oh da fällt mir ein.... begann Zoe beim Thema Überlebenschancen.
      Wie klug mag es sein dem Helden des Nordens bewaffnet gegenüber zu treten. Ich meine ... nicht dass er aus Langeweile meint jemanden zum Duell herauszufordern.
      Fragte sie und nahm ihr Gewehr mit dem Bajonett vom Rücken und stellte es sanft ab. Im Gegensatz zu dem einen oder anderen Anwesenden könnte der größte aller Schwertkämpfer von ihrem Ruf als Bajonettfechterin gehört haben und es ihm in den Fingern kitzeln.
      Ich würde mich ungerne wegen so einem diplomatischen Fauxpas tranchieren lassen.
      Sie hätte sich gerne mit dieser Bemalten gemessen. Übungen und Training war eine Sache aber ein richtiger Kampf schärfte die Sinne mehr als alles andere.
      Aber gegen den Helden des Nordens wäre es schon eine Ehre auch nur einen Treffer zu landen.
      Und irgendwie roch der Auftrag nach Falle. Das sollte nicht nur ihr klar sein.
      Nochwas werte Majestät ... sie griff zum beinholster und zog die Doppelläufige Kurzschrot.
      Wenn ich mir schon meine Begleitung nicht aussuchen kann, würde es meinem Wohlgefühl entgegenkommen, wenn ich - als Zeichen meiner Freundschaft- dieser äh ... Sklavin dieses Kleinod als äh Aufbewahrungsobjekt für die Dauer unserer Zusammenarbeit anvertrauen dürfte.
      Natürlich durften Mutanten keine Waffen besitzen, aber Esmeralda sollte sie ja nur für die Dauer des Auftrags für Zoe halten.
      Zoe war dabei nicht uneigennützig.
      Diese Sklavin war schwach und der Auftrag stank so sehr, dass ein zusätzliches Paar bewaffneter Hände nicht schaden konnte.
      Zoe verbeugte sich leicht in Richtung der Königin und fügte an:
      dies soll auch ein Zeichen meiner Ehrerbietung gegenüber meinen Mitreisenden sein, ich hoffe also auf ein wohlwollendes Urteil ihrer Majestät.
      Zudem musste sie ein paar Wogen glätten, die sie aufgeworfen hatte.
      Und so bot die Waffenmechanikerin der Sklavin eine Waffe an, für die so mancher Waffennarr zwei Sklavinnen geboten hätte.
    • "Kein Sterblicher ist dem Helden des Nordens gewachsen. So lange man keine Waffe auf ihn richtet kommt er in seiner Selbstverliebtheit nicht einmal auf die Idee, dass man es wagen könnte ihn duelieren zu wollen. Was im Übrigen Selbstmord wäre." Meinte der Sorcer trocken und schenkte Zoe einen skeptischen Blick.
      Bei Zoes Anliegen jedoch herrschte kurz verblüfftes Schweigen. Hatte sie sich nicht eben noch abfällig über Mutanten geäußert?
      Ein Lachen durchbrach die kurze Stille. ein hässliches, hämisches Lachen war es, welches die Nomadin ausstieß.
      "Nein, darfst du nicht." Lachte Eve und sah Zoe abfällig an.
      Die Aschlandkönigin schlug die Beine übereinander und beugte sich interessiert nach vorne, während die Luft um sie noch immer vor Hitze flimmerte.
      "Ich könnte es befehlen hier in meinem Reich." Erklang die rauchige Stimme der Königin. "Aber jenseits meiner Grenzen gelten andere Gesetze, ich könnte ihr drohen, ich könnte ihr den Lohn vorenthalten, wenn sie in dieser Sache nicht meiner Anweisung folgt. Aber das ist sinnlos, nicht wahr?"
      Sie erntete von Eve ein spöttisches Grinsen und fühlte sich bestätigt.
      "Auch wenn ich es nicht gut heißen kann, dass sie ihrer Sklavin nicht die Freihet schenkt, die Nomaden kennen die Welt. Warst du bereits im Norden?" Wollte sie nun direkt von der Nomadin wissen.
      "Mehrfach." Erwiderte diese Schulterzuckend.
      "Dann bist du mit den dortigen Gesetzen und Gebräuchen vertraut?" Wieder dieses Schulterzucken und dann ein kurzes, gleichgültiges Nicken.
      "So sehr ich Sklavenhalter auch verachte und verabscheue, so muss ich die, die für mich diese Botschaft überbringen, darum bitten sich an diese Frau zu halten. Als Nomadin kennt sie den Norden vermutlich sogar besser als viele der dort Lebenden." Der Widerwille war ihr anzuhören und anzusehen, besonders als sie Eves spöttischen und selbstgefälligen Blick begegnete.
      "Klingt so, als wäre ich die Anführerin von unserer süßen kleinen Gesandschaft." Grinste Eve überheblich und ließ den Blick über die restlichen Anwesenden schweifen.
      "Wir treffen uns morgen um 42 Uhr am Sandhafen von Liwan. Esmeralda, hol die Botschaft, wir gehen zurück in die Stadt." Gab sie Anweisungen, drehte sich um und ging.
      Esmeralda die sich bis eben hinter dem Rücken ihrer Besitzerin versteckt hatte sah überrascht und ängstlich drein, ehe sie erst zögerlich, dann hektisch auf den Minister zuging, der ihr nach einem bestätigendem Nicken der Königin den beschrifteten, zylinderförmigen Stein übergab.
      Die Botschaft der Aschlandkönigin, welche der Nomadin missbilligend hinterher sah, an die schmale Brust gepresst hastete die Mutantin hinter der Nomadin her, wobei ihr Blick für einen Moment Zoe suchte und die junge Frau, die fast noch ein Mädchen war, sah in diesem kurzen Augenblick zaghaft dankbar aus.
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Aurora hörte sich, leise vor sich hin summend, die Diskussion an.
      Als die Nomadin und die Mutantin dann gegangen waren, trat sie ein paar Schritte auf den blau brennenden Sorcer zu.
      "Du, wie halten es die Leute im Norden denn mir Sorcern?", fragte sie verspielt grinsend, "Nicht so gut, oder? Sonst würdet ihr doch selbst gehen, richtig?"
    • Braidwood sah regelrecht fassungslos aus bei dieser Frage.
      "Also... das ist doch..." Entsetzte sich der Sorcer nach Worten ringend.
      "Ich bin der Minister der Königin!" Ereiferte er sich schließlich während ihm die Zornesröte ins Gesicht schoss. "Ich habe besseres zu tun als sinnlos durch die Welt zu gondeln. Einfaches Fußvolk wird soetwas wohl kaum verstehen können!"
      Nicade schätzte ihren Minister, er machte gute Arbeit, aber er war nicht unbedingt ein großer Freund anderer Menschen, da er sich schlicht für etwas besseres hielt.
      Die kleine Göttin verdrehte hinter ihrem Minister die Augen und lächelte ein wenig amüsiert, als sie Aurora zuzwinkerte, während Braidwood vor sich hin tobte.
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    • Während sich der Mann austobte, tänzelte Aurora an ihm vorbei und stellte sich einige Schritte vor Nicade.
      "Du wirkst glücklich", sagte sie, ebenfalls grinsend.
      Es war ganz schön warm hier drin, musste sie jetzt feststellen.
      "Du, ich kann dich verstehen, warum du so wenig an hast. Mit dicken Wintersachen wäre es hier drin wohl höllisch heiß."
    • Nicade winkte mit knapper Geste ab, als ihr Minister vollends aus der Haut fahren wollte. Die blauen Flammen des Ministers verpufften und er sah einen Moment bestürzt aus, dass die Königin diese Respektlosigkeit einfach so hin nahm. Dann verbeugte er sich knapp, ging in Flammen auf und entschwand.
      Die Gottkünigin amüsierte sich derweil über Aurora, während ihr langer Schwanz sich hinter ihrem Rücken beständig bewegte, schlängelte,von der einen zur anderen Seite pendelte.
      "Es ist Windzeit im Aschland." Erwiderte die Königin in der Gemeinsprache gut gelaunt. "Wenn dir hier und jetzt heiß ist, was machst du dann in der Sandzeit andernorts, oder auf den öden Ebenen?" Selbst in der Sandzeit galt das Aschland als kühl, während die öden Ebenen um die heißen Orte auch in der Windzeit unangenehm heiß waren.
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