After Apocalypse

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    • After Apocalypse

      After Apocalypse

      Pünktlich zur Bescherung ein Geschenk in RPG-Form =)


      Wie es endete...
      Es war einmal... die Erde...
      Ein blühender, blauer Planet in der Lebenszone einer gelben Sonne, auf dem Einzeller den Sprung zu komplexen Lebensformen geschafft hatten.
      Genauso wie sie den nächsten Sprung geschafft hatten, als die Raketen weiße Streifen in der Atmosphäre hinterließen, als die Bomben fielen und als die monströsen Pilze aus Licht, Rauch und Feuer zahllos in den einst blauen Himmel wuchsen.


      Wie es begann...
      4. Sand im Jahr des Hundes – Die öden Ebenen
      Flirrende Hitze machte es schwer auf der verglasten Ebene etwas zu erkennen. Fast Neunzig Grad Celsius und kein Schatten weit und breit.
      Während der Sandzeit waren die Gebiete rund um das Dämonentor noch verlassener als sonst, dennoch wandelten zwei Schemen über den fast glühenden Boden.
      „Herrin... Bitte...“ Röchelte eine der Gestalten mit ausgetrocknetem Mund und von der Hitze aufgeplatzten Lippen. Sie torkelte und brach auf die Knie, schwer atmend.
      Sie war Abschaum, eine Mutantin, die sich äußerlich merklich von den Norm unterschied mit den lilanen, fleischigen Tentakelhaaren, die sonst von einem leicht schleimigen Film überzogen, nun aber ausgetrocknet waren und sich vom Sonnenbrand schuppten. Eine auffällige, wenn auch harmlose Mutation. Bei diesem Pack musste man auf der Hut sein, ob ihre Abnormität ihnen nicht einige unangenehme Überraschungen verliehen, wie Gifte oder große körperliche Stärke.
      Diese Mutantin musste sich jedoch nicht vor den Norm fürchten, zumindest nicht so viel wie freie Mutanten. Sie war eine Sklavin und stand somit in der Obhut ihrer Herrin, die für sie verantwortlich war und laut den Gesetzen der Norm durfte Sklaven kein Leid geschehen ohne die Zustimmung ihrer Herrschaft.
      Die dunkelhaarige Frau, gehüllt in einen schweren, roten Poncho, machte kehrt und kam zurück zu ihrer Sklavin. In der herrschenden Hitze, der sie nun schon seit Tagen ausgesetzt waren, begann die alles bedeckende rote und weiße Farbe allmählich von ihrer Haut zu bröckeln. Die Sklavin wusste nicht, welche Hautfarbe ihre neue Herrin hatte, sie hatte sie bis jetzt immer nur mit der Farbe auf der Haut gesehen.
      Vor der entkräfteten Sklavin ging die bemalte Frau in die Hocke, zog der Sklavin die Kapuze vom Kopf, die die Sonne abschwächen sollte, und goss ihr aus einer verbeulten Metallflasche heißes Wasser auf die sonst so glatten, fleischigen Tentakeln, welche die Haare ersetzten, rieb das Wasser über die ausgetrockneten Tentakeln und gab der Sklavin dann die Flasche, damit sie trinken konnte.

      8. Sand im Jahr des Hundes – Stadt der Hoffnung, New Sacramento
      Wenn der Tag 53 Stunden hatte und davon nur 6 Stunden als Nacht bezeichnet werden konnten, hatte es eine ganz besondere Bedeutung vier Tage später lebend dem Höllenloch rund um das Dämonentor entkommen zu sein.
      New Sacramento war eine kleine Häuseransammlung mit vielleicht zweihundert Menschen, fast alles Mutanten. Die Norm zogen es meist vor in kühleren Regionen zu leben, aber sie waren dennoch einfach überall und überall wo ein Norm war, war ein Mutant nur niederer Abschaum. Möglich, dass hin und wieder der ein oder andere Norm aus unerfindlichen Gründen einfach verschwand und die Mutanten dann in der jeweiligen Siedlung ganz auf sich allein gestellt waren... Nun, hier war es zumindest noch nicht geschehen, hier gab es gleich drei Norm und es waren nicht unbedingt die Mutantenfreundlichsten, wie man an dem Galgen in der Dorfmitte sehen konnte, an dem ein Vierarmiger hing.
      „Raus hier, Dreckspack! Bevor ich euch die Hammelbeine langzieh wie eurem Freund am Galgen!“ Polterte der Norm, kaum, dass sie das größte Haus am Platz betreten hatten und er den „Haarwuchs“ der Sklavin sah.
      „Setz dich, Esmeralda.“ Befahl die Dunkelhaarige leise ihrer Sklavin, welche zusammengezuckt war.
      Die Norm unterhielten Gasthäuser für andere Norm, sehr selten für andere Menschen, so war es Sitte und so kam es, dass es selbst in diesem Kaff eine kleine Schankstube gab und vermutlich auch ein paar Zimmer mit leer stehenden Betten.
      Gerade als der Norm aufbrausen wollte, knallte die bemalte Dunkelhaarige ihm ein längliches, schweres Bündel auf den Tresen an dem er saß und etwas trank. Sie schlug die Stoffbahnen beiseite und zum Vorschein kam ein leichtes Maschinengewehr.
      „Hast du dafür Munition, Freund?“ Nur Norm war es erlaubt Waffen zu tragen, weswegen der Mann sie noch einmal kritisch musterte und dann lächelte.
      „Du solltest nicht mit solchem Gesindel reisen, Freundin.“
      „Wem sagst du das...“ Seufzte sie und sah noch einmal zu ihrer Sklavin. „Also, was ist jetzt?“
      „Tut mir Leid, aber hier wirst du keine Munition finden, hier gibt es nur ein paar Pistolen, aber dafür haben wir auch kaum noch Munition.“
      Sie hatte schon fast damit gerechnet und so nickte sie nur.
      „In Ordnung und wie sieht es mit Verpflegung, Bäder und Betten für zwei Personen aus?“
      Der Norm sah sie befremdlich an und warf noch einen kurzen Blick auf Esmeralda, die an einem der Tische saß.
      „Für zwei?“ Wollte er wissen und sah wenig erfreut aus.
      „Sie begleitete mich durch die öden Ebenen, sie soll sich erholen, ich brauche sie noch.“ Erwiderte sie, was den Mann zwar noch immer zweifelnd aussehen ließ, aber anscheinend genügte.
      „Dann zeig mal her, was du dabei hast.“ Forderte er sie zum Tauschen auf.
      Sie griff unter ihren roten, staubigen Poncho und holte einen faustgroßen Salzkristall hervor.
      „Ist der hier was wert?“
      „Salz? Nein. Letzten Monat hättest du dafür noch was bekommen, jetzt kommt uns das Salz fast schon zu den Ohren raus.“
      „Tabak?“
      „Hier raucht keiner.“
      Sie überlegte und holte schließlich ein kleines Beutelchen heraus.
      „Was ist das?“
      „Kümmel.“ Auf den verständnislosen Blick des Mannes hin ergänzte sie. „Ein Gewürz, damit kann man Fleisch würzen, Brot backen oder Schnaps brennen.“
      Der Mann dachte nach ob es sich lohnte für ihn, schüttelte dann jedoch den Kopf und hob das Beutelchen.
      „Dafür kann ich dich versorgen, aber für sie reicht es nicht.“ Er nickte in Richtung der Sklavin.
      „Und wenn ich verdopple?“
      „Dann könnte ich dazu geneigt sein, dass es genug ist, aber nur, wenn sie mich in der Nacht besuchen kommt.“ Grinste er schleimig und nickte in Richtung der Sklavin.
      „Dafür ist ihr Körper nicht ausgestattet, du hättest keine Freude an ihr.“ Log sie ohne mit der Wimper zu zucken und kassierte dafür von dem Mann einen erbosten Blick.
      „Widerliches Pack!“ Blaffte er in Richtung der Sklavin, die erneut zusammenzuckte.
      „Na von mir aus!“ Meinte er dann doch ungehalten. „Die beiden Beutel und der Salzbrocken und ihr bekommt beide zu essen, zu trinken, ein Bad und je ein Bett. Morgen zahlt ihr aber wieder oder geht.“
      „Wie lange ist es noch bis morgen?“ Der Mann sah auf eine Uhr an der Wand mit mehreren Zeigern.
      „Noch 34 Stunden.“

      Die Reisenden tranken, aßen, wuschen sich und gingen zu Bett, ausgelaugt und erschöpft.
      Wenige Stunden vergingen, ehe sich ihr Gastgeber ebenfalls etwas hinlegen wollte, doch kaum war er in seinen Privaträumen, da klopfte es leise an seiner Tür. Etwas verwundert ging der Mann zur Tür und öffnete.
      „Du!?“ Entfuhr es dem Mann halb zornig, halb begierig, als er die Tentakelhaarige erblickte, die da nackt vor seiner Wohnungstür stand... und gut aussah, trotz ihrer offensichtlichen Wiedernatürlichkeit. „Was willst du hier, Abschaum?“
      „Die Herrin hat gelogen.“ Wisperte sie mit merkwürdig selbstgefälligem Lächeln, sah dem Norm intensiv in die Augen. „Sie ist sehr wohl dafür ausgestattet.“
      Langsam trat sie ein und der Mann machte ihr Platz, schloss hinter ihr die Tür.
      „Soso, du kleine Schlampe willst es also doch und das ganz ohne Gegenleistung, ich wusste ja schon immer, dass ihr verkommene Dreckstücke seid!“ Was seiner Geilheit jedoch keinen Abbruch tat. Ein intelligenterer Mann hätte sich vielleicht über dieses sonderbare Lächeln und die völlige Ruhe des Tentakelkopfs gewundert, aber dieser Norm hier war kein all zu intelligentes Exemplar der Gattung Mensch.
      Er griff ihr unsanft in die sonnenverbrannten Tentakelhaare und riss sie zu sich heran, doch sie schrie nicht vor Schmerzen, wie er es erwartet hatte, sondern lachte nur leise, was ihn irritierte, aber nur kurz.
      „Dann will ich dir kleinem Miststück mal zeigen was ein wirklicher Norm ist, das wirst du nie wieder vergessen, versprochen!“ Raunte er ihr erregt ins Ohr und zerrte sie an den Haaren in sein Schlafzimmer, wo er sie aufs Bett warf und sich selbst die Kleidung vom Leib riss.
      „Du kleine Hure heißt Esmeralda, richtig?“ Doch zur Antwort bekam er nur wieder dieses sonderbare Lachen, als er zu ihr ins Bett stieg und über sie kletterte und ehe er diesen Abschaum dafür zurecht stutzen konnte hatte sie die Arme ausgestreckt und um seinen Nacken geschlungen und mit einem Mal sah er in die Fratze eines Albtraumes!
      Zum Schreien kam er nicht mehr, das Wesen packte seinen Kopf und riss ihn herum. Mit einem widerlichen Knacken drehte sich das Gesicht des Norm auf dessen Rücken. Er war augenblicklich tot.
      Das Wesen schlüpfte unter ihm hervor, schloss ihm die Augen und deckte ihn bis zum Kinn zu. Es sah fast aus als würde er schlafen.
      Dann ging das Wesen wieder aus der Wohnung und strich durch das Haus, blieb an der Tür eines der Gästezimmer stehen, öffnete die Tür einen Spalt breit und sah hinein, betrachtete Esmeralda, die friedlich den Schlaf der Gerechten schlief, fern aller bösen Gedanken.
      Das Wesen lachte leise und schloss die Tür...

      23. Wind im Jahr des Hundes - Aschland
      Die Winde von der dunklen Seite der Welt, der in einen Eispanzer gehüllten Seite, die den Großteil des Wasserreserven band, bescherten kühle Temperaturen um die Dreizig Grad Celsius. Dank der leichten Aschewolke, die der große Aschlandvulkan beständig ausspie und das Königreich beschattete, waren es in dieser Region sogar weniger. Zwanzig Grad Celcius konnte man ohne weiteres als arschkalt bezeichnen.
      Es war die beste Zeit des Jahres um zu reisen und die schnellste Zeit des Jahres um zu Segeln.
      In den ausgedörrten, sandigen Regionen und in den Aschlanden sah man oft die leichten Sandgleiter auf breiten, flachen Kufen und mit großen Dreieckssegeln, welche eine handvoll Passagiere und etwas Waren transportieren konnten. Die großen, beräderten Lastensegler sah man fast nur in dieser Jahreszeit, mit ihren hohen Masten, aufwändigen Takelagen und den gewaltigen Segeln in denen sich der kalte Wind fangen konnte.
      Für Reisende waren die Lastensegler weit günstiger als die deutlich schnelleren Sandgleiter.
      Wollte man jedoch außerhalb der kalten, windigen Jahreszeit reisen, oder gar größere Mengen Waren handeln, musste man auf motorgetriebene Fahrzeuge zurück greifen, deren Nutzungsgebühren astronomisch waren, egal ob sie mit Öl, Alkohol oder Brennstoffzellen betrieben wurden und die großen, gepanzerten Transportraupen, welche mit Fusionsmeilern betrieben wurden, konnten sich nur die ganz großen Städte und Reiche leisten, wenn alle zusammenlegten und bislang hatte noch nie jemand das Technikorps dazu bewegen können andere Preise zu verlangen, als sie es taten. Sie mussten in Lebensmitteln, Bedarfs-, und Luxusgütern, sowie den Währungen verschiedener Reiche geradezu schwimmen.
      Aber zum Glück gab es die Windzeit und die Segler!
      „Hier gefällt es mir!“ Ließ Esmeralda an der Reling stehend verlauten, während ihr Blick über das dunkel gefärbte, schattige Aschland wanderte, die steife Brise genießend. Die kühle Luft tat ihren Tentakeln gut, die gesund und feucht glänzten. Ihre Lila Farbe hatte sich wieder bis zu ihren Augenbrauen hinab ausgebreitet und rahmten ihr eigentlich schönes Gesicht exotisch ein.
      „Du willst nach Tamm, nicht wahr?“ Wurde sie von einem Mann mit Echsenschuppen anstelle von Haut angesprochen, ohne Frage ein Mutant.
      „Tamm?“ Wollte Esmeralda verständnislos wissen.
      „Ja, die Stadt dort vorne.“ Der Echsenmann deutete voraus, wo sich eine der drei großen Städte erhob, über die die Aschlandkönigin herrschte. „Es gibt dort nur Mutanten und wir sind alle frei.“ Er sah glücklich aus, wie er das sagte.
      „Oh...“ Esmeralda machte große Augen und sah zu der größer werdenden Stadt. Dann seufzte sie jedoch. „Ich... ich glaube nicht, dass meine Herrin mich dort hin bringt.“ Meinte sie und sah zurück zu Eve, die in ihren roten Poncho gewickelt mit dem Rücken zu einer Frachtkiste auf dem Deck lag und schlief.
      Der Echsenmann machte ein abfälliges Geräusch.
      „Dann seid ihr wohl auf dem Weg nach Liwan. Zwar gelten wir nach dem Gesetz der Stadt als gleichberechtigt, aber wir sind es nicht. Nach Sida werdet ihr wohl kaum gehen, da dürfen wir nicht rein, egal ob frei oder nicht, es ist eine Normstadt.“ Erklärte er ihr leise und fügte wieder mit einem Lächeln hinzu. „Wenn du aber einmal irgendwie die Möglichkeit hast, dann komm nach Tamm. Die Aschlandkönigin beschützt uns dort.“

      24. Wind im Jahr des Hundes – Aschland – Liwan – Marktplatz
      „Habt ihr schon die neuen Aushänge gesehen?“
      „Die von dem Lastensegler, der heute angekommen ist? Ja, aber ich habe keine Lust wochenlang auf einem dieser Kähne den Wachhund zu spielen falls Plünderer kommen.“
      „Idiot!“ Brauste der andere auf. „Den Aushang der Königin!“
      „Was? Die Königin hat einen Auftrag ausgeschrieben?“
      „Ja, sie sucht anscheinend eine Gruppe, die in ihrem Namen in den Norden geht, klang fast schon nach einer diplomatischen Mission!“
      „Ach, quatsch keinen Mist, dafür hat die Königin ihre Leute, da braucht sie keine daher gelaufenen Tagediebe wie dich.“
      „Von wegen, da steht ausdrücklich, dass es zum Tempel des Helden des Nordens geht! Alles weitere erfährt man anscheinend in zwei Tagen um 43 Uhr in ihrem Tempel. Und ich bin echt am überlegen, ob ich da hin soll, und sei es nur um aus erster Hand zu hören um was es da geht!“
      „Du bist doch verrückt, vergiss mal lieber nicht, dass wir uns da eingeschrieben haben um diesen elendigen Kahn wieder zu beladen. Von Luft und Liebe können wir unsere Rechnungen nämlich auch nicht bezahlen...“


      Die Welt
      Ein Weltkrieg mit Atomraketen, ein Nuklearer Winter, ein Asteroid, halb so groß wie der Mond, der die verwüstete Erde nur knapp verfehlte und nun als zweiter Trabant seine Bahnen zog und den Planeten in seiner Umlaufbahn näher an die Sonne gebracht hatte... alles Geschichten die keiner mehr kennt.
      Viel Zeit ist seitdem vergangen. Die Welt hatte sich verändert, genauso wie die Menschheit, und die wenigen Relikte und Artefakte der alten Welt sind der Stoff von Legenden eines Paradieses, welches verloren ging.
      Durch die neue Neigung der Erdachse und die Annäherung an die Sonne wurde eine Welt mit ungleichen Hälften geschaffen. Es gab die Dunkle Seite, eingehüllt in den ewigen Panzer der Eiszeit und die Seite der Welt auf der es Leben gab, auch wenn die Temperaturen im Sommer auf 60 Grad Celcius kletterten, die Tage 53 Stunden dauerten und es nur eine sechsstündige Nacht gab.
      In dieser Wüstenwelt gab es kaum noch Flüsse und selbst die gigantischen Ozeane waren zurück gegangen.
      Vielerorts gab es unterirdische Wasservorkommen, die es den Menschen ermöglichten an diesen Orten in Siedlungen zu leben. Nahrung gab es durch die Jagd auf die veränderte Tierwelt und den Ackerbau, auch wenn dieser ungleich aufwändiger geworden war, sah man einmal von den seltenen Regionen ab, in denen das Wasser so nah an der Oberfläche war, dass von selbst Pflanzen wuchsen, wie etwa den nördlichen Ländern, oder den Aschlanden, in denen der große Vulkan den Boden so fruchtbar gemacht hatte, dass es hier sogar einen Wald gab, von dem jeder schon gehört hatte. Der Schattenkiefernwald, auf dessen Hügeln sich der Tempel der Aschlandkönigin erhob.

      Das Dämonentor
      Einer der „heißen“ Orte der Welt. Ein Hexenkessel an Strahlung, in den sich Niemand hinein wagt und wenn doch, nicht wieder heraus kommt.
      Ein Ort um den sich wie um die anderen derartigen Orte viele Legenden ranken, zum Beispiel, dass wenn ein Norm hinein geht und wieder lebend heraus kommt er zum kleinen Gott aufgestiegen ist, oder dass diese Orte Zugänge zur Heimat der Sorcer seien.
      Aber trotz aller Liebe zu Legenden wissen die meisten, dass man sich von diesen Orten fern halten sollte, wenn man vor hat noch etwas länger zu leben.
      Die Umgebung der „heißen“ Orte ist übermäßig aufgeheizt im Vergleich zum Umland, weswegen es tödliche Dummheit ist diese Region mit Munition im Gepäck zu durchqueren, da diese bei derartigen Temperaturen dazu neigt sich selbst zu zünden.

      Die Gesellschaft
      Die Menschheit gliedert sich in der Regel in die Norm, welche die Herrenrasse darstellen, zumindest führen sie sich so auf, und in die Mutanten, die als minderwertig erachtet werden und das einfache, arbeitende Volk darstellte und nicht selten in Sklaverei lebte.
      In regierten Reichen und in den Herrschaftsgebieten von kleinen Göttern kann das anders aussehen, muss es aber nicht. Während die Aschlandkönigin um Gleichberechtigung bemüht ist, fördert der Held des Nordens den Sklavenhandel und die Unterdrückung der Mutanten.
      In freien Siedlungen und in den leeren Regionen halten sich die Norm ebenfalls für die besseren Menschen, allerdings laufen sie hier Gefahr von einem Mutanten sehr deutlich gesagt zu bekommen, dass dieser das ganz anders sieht. Was meist mit einem erschossenen Mutanten endet.

      Die Wirtschaft
      In etablierten Reichen gibt es Währungen, doch besitzt diese nur dort einen Wert. Besitzt man die dortige Währung nicht, kann man jedoch wie im Rest der Welt auch direkten Tauschhandel betreiben, wobei stark variiert, was wie viel Wert ist.
      So kann man für etwas Salz und Tabak ein ganzes Haus kaufen, mit Wärmedämmung, Kühleinheit, eigenem Brunnen und allen gewünschten Möbeln, während man andernorts dafür nicht einmal einen halben Backstein bekommt.
      Edelmetalle sind nur dort wertvoll, wo die Menschen nichts anderes brauchen als etwas Schmuck. Meistens zumindest, man kann es jedoch auch dem Technikorps verkaufen, die immer gut dafür zahlen, vorausgesetzt man findet einen ihrer Händler und wird zu ihm vorgelassen.
      Der Vulkandünger aus den Aschlanden ist nicht nur überall wertvoll, sondern auch überall begehrt, da in den meisten Regionen die Böden eigentlich zu schlecht sind um irgendetwas darauf anbauen zu können, außer man hat genug Dünger um den Boden urbar zu machen, ebenso verhält es sich mit anderen Vulkanprodukten der Aschlande, wie etwa Bimsstein für Wasserfilter und als Wärmedämmung beim Gebäudebau.
      Leider sind Nahrungs- und Materialengpässe keine Seltenheit in dieser Welt, da man zwar fast alles handeln kann, aber bei weitem nicht alle Bedarfsgüter selbst abbauen/herstellen kann und größere Warenmengen nur mit den Lastenseglern während der Windzeit transportieren kann. Alternativ kann man das Technikorps bezahlen, damit sie den Transport übernehmen, aber bei deren Preisen überlegt man es sich lieber ein paar Mal ob es nicht besser wäre die Menschen hungern zu lassen und das Geld und die Tauschgüter lieber bis zur Windzeit für die Überlebenden aufspart.
      Das Technikorps hat seinen Hauptsitz angeblich irgendwo in den östlichen Hügelzügen an der Grenze zur Nachtseite. Aus unbekannten Gründen besitzen sie noch alte Technologie, sind in der Lage sie zu nutzen, sie zu reparieren und teilweise auch neu zu bauen, allerdings sind ihre Preise abartig hoch, weswegen man nur selten auf ihre Hilfe zurück greift... und ehrlich gesagt machen sie diese Preise nicht gerade beliebt, weswegen man nur selten eines ihrer Mitglieder zu sehen bekommt.

      Die Technik:
      Gibt es. Vor allem erneuerbare Energien, wie Windkraft und Solarenergie.
      Das Leben in den kleinen Siedlungen wird erleichtert durch Solarzellen und kleine Windräder, welche einfachere Technik mit Strom versorgen, wie etwa Kühlaggregate und Wasserpumpen, sowie Geräte ähnlicher Komplexität, allerdings sind Wartung und Reparatur teuer und aufwändig, besonders in den kleinen Siedlungen, wo es oftmals weder jemanden gibt der sich damit auskennt, noch es die entsprechenden Ersatzteile gibt.
      Große Siedlungen und Städte sind Energietechnisch besser versorgt. Sie haben mehr Ressourcen, mehr Fachkräfte, dementsprechend haben sie bessere Solaranlagen, ja sogar Windturbinen, besonders Energiereiche Städte können ein strombetriebenes Verkehrsmittel ihr eigen nennen. Irgendwo im Osten soll es angeblich eine Stadt geben mit einer Monorail.
      Fossile Brennstoffe haben keine Bedeutung mehr, auch wenn es noch Maschinen gibt die damit betrieben werden können. Das Technikorps besitzt als einziges noch die nötige Technologie um Öl zu raffinieren. Unraffiniertes Öl wird meist nur für Lampen und gelegentlich auch in der Medizin verwendet, da es für kaum einen Menschen einen anderen Nutzen hat.
      Atomenergie ist ein Mythos geworden, der das Technikorps vielen nur noch unheimlicher machte, da diese nach wie vor über funktionierende Fusionsreaktoren verfügen und somit aus dem vollen Schöpfen können.
      Alles in allem kommen die Menschen mit ihrem Technologieniveau ganz gut über die Runden, so lange nachdem die Menschheit fast ausgelöscht wurde. Auch wenn sie dann und wann doch einmal die Hilfe des Technikorps benötigen.

      Die neuen Rassen:
      Norm: Menschen die dem Präwintermenschen noch am ähnlichsten sind, sie haben kaum vorhandene bis keine Mutationen, sind jedoch weitestgehend gegen die vorherrschende Strahlung immun und an die Temperaturen recht gut angepasst. Die „heißen Zonen“ müssen sie jedoch meiden, an diesen Orten ist so viel Strahlung, dass es selbst sie kochen würde.
      Mutanten/Pack/Abschaum: Der Großteil der noch lebenden Menschheit hat sich durch die Strahlung doch deutlich verändert. Zu viele Arme, Tentakelauswüchse, merkwürdige Drüsen, alles was man sich vorstellen kann... gibt es vermutlich. Obwohl die Mutanten teilweise – und je nach Mutation - übermenschliche, körperliche Kräfte entwickeln bilden sie den Bodensatz der Gesellschaft, die billige Arbeiterschaft, wenn sie überhaupt geduldet werden. Nach allgemeinem Gesetz ist ihnen das Tragen von Waffen verboten und die Norm haben das Recht sie zu unterdrücken und zu behandeln wie es ihnen gefällt.
      Die Sorcer: Die meisten Menschen haben noch nie einen gesehen, da es so wenige von ihnen gibt. Ihre Körper sind meist unverändert oder gar leicht unterentwickelt, doch hat die Strahlung irgendetwas bis dato unbekanntes in ihren Genen verändert, so dass sie psychische Kräfte entwickelten, oder magische Kräfte, oder Parakräfte... wie immer man es nennen will, sie haben übernatürliche Geisteskräfte, die sich gut mit Zauberei oder dergleichen erklären lassen. Es gibt im übrigen Regionen, in denen Sorcer gerne auf hölzerne Podeste gestellt werden und dann angezündet.
      Wahre Unsterbliche/Kleine Götter: Angeblich erholen sie sich von jeder Verletzung, selbst von den tödlichen. Irgendwann sollen sie aufgehört haben zu altern und es gibt zahllose Legenden über sie und ihre Kräfte, noch viel mehr als über die geheimnisvollen Sorcer. Es gibt ein paar die namentlich bekannt sind und von deren Aufenthaltsort man weiß, wie etwa den Helden des Nordens, der als größter Schwertkämpfer aller Zeiten beschrieben wird und die Aschlandkönigin, niemand weiß ob es mehr von ihnen gibt als die zweidrei von denen man mit Sicherheit weiß. Die Legenden sind auf jeden Fall Legion.
      Weitere Rassen: Gibt es bestimmt auch, aber die werden aus Unwissenheit entweder den Norm oder den Mutanten zugeordnet oder direkt umgebracht.

      Was ich von euch will:
      Ihr könnt Norm, Mutanten, Sorcer, oder was auch immer spielen... naja, vielleicht nicht unbedingt einen kleinen Gott, die sind nämlich noch deutlich begrenzter als die Sorcer. :P
      Wenn ihr Mutanten oder Sorcer spielt steht es euch frei diese auch im Charbogen als Norm zu tarnen wenn ihr das wollt, allerdings solltet ihr mir dann via PN kurz mitteilen was ihr da in Wahrheit spielt. Und natürlich kann es Ärger geben, wenn heraus kommt, dass ihr gar keine Norm seid^^
      Der Grund warum ihr in Liwan seid ist euch frei gestellt. Ob ihr da wohnt, Verwandte während der Windzeit besucht, zufällig dort seid, Arbeit sucht, oder was auch immer.
      Allerdings ist euch allen gemein, dass ihr irgendwie über den Aushang der Aschlandkönigin gestolpert seid und euch zumindest gerne mal anhören wollt, was sie zu sagen hat... oder sie einfach nur sehen wollt, immerhin ist sie ein kleiner Gott!!!

      Meine Charakter
      Name: Esmeralda
      Rasse: Bei den Haaren ohne zweifel ein Mutant
      Alter: Noch keine 20 Jahre alt
      Geschlecht: weiblich
      Aussehen: 155 Zentimeter; hübsch und zierlich; helle, sonnengebräunte Haut; violette Iridien; anstelle von Haaren hat sie fleischige, schulterlange „Tentakeln“ von kräftigem Lila, die von einem klaren Sekret bedeckt werden, welches leicht nach Lavendel riecht, die Tentakeln laufen spitz aus und können sich nicht von selbst bewegen, da keine Muskeln darin sind; sie trägt dünne, leichte Kleidung in Weiß- und hellen Blautönen mit großer Kapuze als Sonnenschutz
      Geschichte: Esmeralda wurde bereits in Sklaverei geboren. Ihre Mutter starb in ihrer Kindheit, zu Tode geprügelt vom brutalen Hausherrn, der womöglich gar ihr eigener Vater war, auch wenn sie es nicht mit Sicherheit wusste, aber der Verdacht lag nahe, holte er doch ständig seine Sklavinnen in sein Bett.
      Ihr Besitzer kontrollierte die kleine Stadt Slain mit eiserner Hand und presste seinen ganzen Reichtum von den Mutanten ab, die in den Minen arbeiten mussten. Es war kein schönes Leben für Esmeralda, die wie der letzte Dreck behandelt und geschlagen wurde und es über sich ergehen lassen musste wenn ihr Besitzer sich an ihr verging, so wie sie auch nur halbwegs alt genug dafür gewesen war.
      Vor drei Jahren jedoch kam eine Nomadin in die Stadt, mit bemalter Haut und rotem Poncho und einer Nachricht für Esmeraldas Herrn. Esmeralda hatte nie gefragt was es für eine Nachricht gewesen war, sie wusste nur, dass ihr Herr und die Nomadin darüber in Streit ausgebrochen waren, was in einer üblen Schießerei geendet hatte, bei der Esmeraldas Herr ums Leben kam.
      Im Anschluss hatte die Nomadin das Haus auf den Kopf gestellt, ein paar Vorräte an sich genommen, ihre Wasservorräte aufgefüllt und alle Sklaven ignoriert, bis sie zu Esmeralda kam, einen Moment verharrte und nur sagte „Du gehörst jetzt mir.“
      Seitdem begleitete Esmeralda ihre neue Herrin und auch wenn die ständigen Reisen beschwerlich waren und sie oft genug nichts zu Essen und zu Trinken hatten, ihre neue Herrin gab auf sie acht und sie fühlte sich bei ihr unendlich viel wohler als bei ihrem vorigen Besitzer.

      Name: Eve
      Rasse: Hat eine Waffe, ist somit aller Wahrscheinlichkeit nach eine Norm
      Alter: Vermutlich noch keine 30, das ist bei der ganzen Farbe im Gesicht aber schwer zu bestimmen.
      Geschlecht: weiblich
      Aussehen: 167 Zentimeter; schwarze, schulterlange Haare; der ganze Körper ist von einer dicken Schicht weißer Farbe bedeckt, die Augenpartie ziert ein breites Band aus roter Farbe; weiße Iridien(ungewöhnlich, aber so lange es nichts anderes ist geht das noch gerade so als Norm durch); trägt einen dicken, roten Poncho, der alles weitere verbirgt, sowie ein leichtes Maschinengewehr
      newwave.pytalhost.de/picstuff/RPG/AA/Eve.jpg
      Geschichte: weitestgehend unbekannt. Die letzten drei Jahre war sie viel unterwegs, hatte sporadischen Handel betrieben und sich noch seltener für irgendwelche Arbeiten anheuern lassen. Sie scheint eine Einzelgängerin und einfache Nomadin zu sein, allerdings kümmert sie sich gut um ihre Sklavin.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich

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    • So! Ich mach dann mal den Anfang:

      Name: Aurora Starfish Prime
      Rasse: Norm
      Alter: 24
      Geschlecht: weiblich
      Aussehen: Aurora wirkt sehr zierlich, fast hager, ist etwa 1,80m groß und besitzt langes weißes Haar, welches ihr bis zum Hintern reicht und in welches rote und schwarze Bänder eingeflochten sind.
      Sie trägt eine schwarze Stoffhose, ein rotes Oberteil und darüber einen weißen Kaputzenumhang mit rotem Saum.
      Geschichte: Warum Aurora nach Liwan gegangen war, wusste sie nicht. Sie war einfach dem Lied des Windes gefolgt, wie sie sagen würde.
    • Name: Atticus
      Rasse: bewaffneter Sorcer, also als Norm getarnt
      Alter: 24
      Geschlecht: männlich

      Aussehen:
      175 cm, kurze struppelige stahlgraue
      Haare und bersteinfarbene Augen. Macht von seiner Erscheinung nicht wirklich etwas her, keine tollen Muskeln aber auch kein Hänfling. Man sieht ihn aber die Reisen dürch die öden Ebenen oder die Aschewüste an. Als Kleidung dienen eine einfache Hose und Hemd aus groben robusten aber erstaunlich bequemen grauem Stoff sowie ein bodenlanger regelmäßig ausgebsserter Kaputzenmantel aus Leder. Über dem Hemd trägt er eine Stahlkette mit einem matten Anhänger des Technokorps . Ein Wanderstock aus einem schwarzen Metall sowie der ausgebeulte aber unkaputtbar wirkende Lederucksack sind auch immer zu sehen.

      Anm.: InGame ist es natürlich nicht bekannt das er ein Sorcer ist, es gibt dafür keine Anzeichen udn er erweckt auch grundsätzlich den eindruck eines Norm, mit purer Absicht.

      Geschichte:

      Display Spoiler
      Wann genau und wo er geboren wurde weiß er schlichtweg einfach nicht. Nur das seiner mutter ihn whärend eiener ihrer reisen aufgesammelt hatte. Unfähig eigene Kinder zu Zeugen hatte sie ihn einer Eingebung folgend adoptiert, trotz einiger Einwände seitens ihrer Techkollegen. Siene Kindheit als glücklich zu bezeichnen wäre übertrieben, dafür gab es immer zuviel zu tun und zu lernen. Aber trotzdem war es ein gutes leben, brachte man seine Leistung dann gab es Nahrung, Sicherheit und Unterkunft und seine Mutter liebte ihn sehr. Das Erwachen seiner paranormalen Fähigkeiten war für ihn ein Shock, dennoch schaffte er es diese geheim zu halten und zu trainieren, sich zu offenbaren kam ihm niemals wirklich in den Sinn da Sorcer von den Techs eher argwöhnisch beobachtet werden.
      Die jahre vergingen und Atticus lernte was er nur konnte und befand sich auf einem guten Weg, seine Leistungen waren mehr als nur angemessen und sein Wissen stand dem in nichts nach. Eine gute Zukunft zeichnete sich ab bis zu jenem Unfall. Aus unbekannten Gründen kam es zu einer Fehlfunktion in mehreren Kühlsystemen, ultraheißer Dampf schoß aus Rohren hervor und kochte Menschen das Fleisch bei lebendigen leib in Sekunden von den Knochen. Metalsplitter von berstenden Leitungen flogen granatsplittergleich durch die Räume und zerissen seine Kollegen und all dies würde übertönt vond er dauern kreischenden Sirene.
      Atticus überlebte dieses Chaos, instinktiev sich durch eine Barriere schützend musste er mit ansehen wie es seine Freunde, bekannte und auch seine Mutter das Leben kostete, ein einfacher technischer Defekt. Man fand ihn als einzigen Überlebenden und auch wenn die anshcließenden untersuchungen seine Unschuld bewisen so würde er wohl immer mehr als nur misstrauisch beobachtet werden. Dessen sich bewusst wählte er einen anderen Weg, den durch die Ödnis. Mit etwas Unterstützung der ehemals seinen machte er sich auf die Reise, beide Parteien wussten das es das beste wäre getrennte Wege zu gehen.
      So kam es das er die letzetn Jahre als Söldner umherzog. Mechaniker, Kopfgeldjäger, Wächter, Farmer oder auch eine Saison lang Lastengleitermatrose, er machte alles. Was er nicht konnte lernte er, was ihm an Ausrüstung fehlte wurde improvisiert oder ergänzt. Auch wenn er es immer vermieden hatte sich einen Ruf aufzubauen oder den Leuten übermäßig im Gedächtnis zu bleiben eines hatt er dabei nicht ausreichend bedacht.
      Seine Kette mit dem Anhänger vergaß man nicht.
      FSK12: Der Gute bekommt das Mädchen
      FSK16: Der Böse bekommt das Mädchen
      FSK18: ALLE bekommen das Mädchen


      Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander
      nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die
      einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

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    • Name: Zoe Zimiskes

      Rasse: Norm

      Alter: 26

      Aussehen:
      Südländischer Typ: Schwarze Haare, sehr dunkle Iris, so dass Pupillen und Iris fast eine Farbe bilden, kakaobraune Haut.
      Trägt leichte Stiefel, ein geschlitzes Kleid und darunter eine enganliegende Hose, langärmliges Oberteil und lange Handschuhe. Zusätzlich trägt sie immer ein großes Tuch um den Hals, das sie um Kopf und Gesicht binden kann, um sich bei Sandverwehungen zu schützen. Der Schutz wird durch eine Art Skibrille abgerundet..
      Sie trägt ihre Waffen recht offen:
      Am linken Stiefel eine doppeläufige Kurzschrotflinte, an der Hüfte eine großkalibrige Pistole (sowas wie ne Desert Eagle) und auf dem Rücken ein halbautomatisches Gewehr mit angebautem Bajonett und Ersatzmunition am Tragegurt. Eine Umhängetasche und eine Wasserflasche runden die Ausrüstung ab.

      Geschichte:
      Zweites Kind eines „Dorfvorstehers“ und somit nicht ganz ungebildet. Das Dorf war zu klein um zwei Erben durchzufüttern, also stattete ihr Vater sie gut aus und schickte sie in die Welt um ihren eigenen Weg zu gehen. Seitdem verdingt sie sich als Kopfgeldjägerin, Botin oder Waffenmechanikerin. Sie hat den Ruf bei Aufträgen keinen Unterschied zwischen Norm und Mutanten zu machen … Geld stinkt nicht. Sie gilt außerdem als Expertin im Bajonettkampf
    • Name: V Eens
      Rasse: Norm
      Alter: 31
      Geschlecht: Agender a.k.a. geschlechtslos; benutzt männliche Pronomen
      (kurze Erklärung – agender bezieht sich hierbei auf das kulturelle/soziale Geschlecht; es bedeutet nicht, dass man keine Geschlechtsorgane besitzt, sondern dass man sich keinem Geschlecht zugehörig fühlt)

      Aussehen: umbra-farbene Haut; olivfarbene, raspelkurze Haare, trägt jedoch meistens einen dünnen Turban aus elfenbeinfarbenem Stoff sowie einen gleichfarbigen Überwurf, darunter praktikable Kleidung; je nach Umweltverhältnissen trägt er eine Sonnenbrille und/oder Handschuhe; er ist recht groß, breitschultrig und muskulös; tatsächlich wirkt er rein vom Körperbau eher als jemand, den man als männlich bezeichnen könnte, da er auch kaum Oberweite besitzt, hat dafür aber vielleicht ein ein wenig zu fein geschnittenes Gesicht und eine etwas zu hohe Stimme..
      er führt stets eine Ledertasche mit sich, in der sich neben allerlei Dingen die er zum Handeln verwendet auch eine Schutzbrille gegen Sand, Munition, Verpflegung und ein paar andere nützliche Dinge befinden; an seinem Gürtel hängen zwei Pistolen und ein Messer

      Geschichte: V wurde bei seiner Geburt als Mädchen bezeichnet, aber das stimmte nicht. Seine Mutter lebte jedoch nicht mehr lange genug um zu erfahren, dass sie keine Tochter zur Welt gebracht hatte, denn sie starb wenige Tage später an einem Fieber. V wuchs bei seinem Vater auf und verbrachte eine anstrengende, aber alles in allem glückliche Kindheit.
      Während der Windzeit arbeitet er auf den Lastseglern, den Rest des Jahres wandert er umher und betreibt Handel, bleibt gelegentlich aber auch längere Zeit in seiner Heimatsiedlung bei seinem Vater.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Name: Malik Viko
      Rasse: Norm
      Aussehen: sehr groß, aber auffallend mager und eher fragil wirkend. Der Zustand seiner Frisur ist ihm egal, also reicht es zu sagen, dass die Haare lang, gewellt und fast schwarz sind. Trägt zumeist ein stark dekoriertes, nach unten ihn spitz zulaufendes, wahrscheinlich sündhaft teures, rotgoldenes Tuch vor dem Mund. Stechende Augen. Er kann das "s" nicht vernünftig aussprechen.
      Geschichte: Es scheint nicht wirklich jemand zu wissen, woher er stammt, auch wenn er selbst davon sehr wohl Kenntnis davon zu haben scheint. Niemand hat ihn bis jetzt mehr als ein paar Jahre in ein und derselben Siedlung verweilen sehen. Dass er zur Zeit in Liwan ist, ist wohl reiner Zufall. Seine Lebensweise könnte man als Außenstehender wohl am besten mit "schlägt sich so durch" beschreiben.
    • So, hier unsere ultimativen Chars!

      Gespielt von Cold:

      Name: Mio
      Rasse: Norm

      Alter: 19

      Geschlecht: weiblich

      Aussehen: Zerfranst geschnittene, schwarze Haare mit einem leichten Violettstich, generell Kinnlänge, obwohl einige Strähnen auch Schulterlänge besitzen. Ihre azurblauen Augen sind emotionslos. Besitzt eine Narbe, die sich über den Hals erstreckt. Sie ist etwa 1.65m groß und zierlich gebaut. Ihre Lieblingsklamotten sind im Gothiclook. Am Liebsten trägt sie ihren karierten Rock mit einem gestreiften Longsleeve, über dem sie ein einfarbiges, violettes T-Shirt trägt.

      Ausrüstung: Sie besitzt ein batteriebetriebenes Ultravoice, mit dem sie sprechen kann. Für die Batterien hat sie ständig ein Aufladegerät mit Solarpanels bei sich, sowie Ersatz für den Fall der Fälle. Sie verachtet den Gebrauch von Schusswaffen.

      Geschichte: Kurz nachdem Mio 15 Jahre alt geworden war, wurden ihre Eltern zum Tode verurteilt. Der Grund war, dass man jene für Sorcer hielt. Sie wurden gehängt, Mio anschließend in einer dunklen Gasse, den Blicken möglicher Kritiker an Kindesmord verborgen, die Kehle durchgeschnitten. Wenn die Eltern schon der Hexerei bezichtigt wurden, dann war die einzige Tochter bestimmt auch eine Sorcerin. Sie überlebte wie durch ein Wunder. Ein hochrangiges Mitglied eines Unterweltsyndikats fand sie blutend in der Gasse und brachte sie in Sicherheit. Ihre Stimmbänder konnten jedoch nicht geheilt werden. Um ihre Schuld zu begleichen, sollte sie nun für die Organisation, da sie noch zu jung für lebensgefährliche oder sehr wichtige Aufgaben war, die Drecksarbeit erledigen. Exekution von 'lebensunwürdigen' Individuen. Die Syndikatsmitglieder wussten um ihre Herkunft und benutzten den Verdacht, dass sie ein Sorcer war, als Abschreckungsmaßnahme für die Feinde des Syndikats. Mios Arbeitsort war ein gefliester, weißer Raum, in welchem ihr täglich die Todgeweihten gebracht wurden, die mit Strängen wie ein Paket zusammengebunden kläglich um ihr Leben flehten, als sie ihnen den Obolus überreichen musste. Das Syndikat zerstörte sich selbst wenige Jahre später durch Intrigen, und Mio war damit mehr oder weniger arbeitslos.


      Gespielt von mir:

      Name: Kyerra
      Rasse: Norm
      Alter: 22
      Geschlecht: weiblich

      Aussehen: kupferfarbene Haut, dunkelbraune Haare, die auf der linken Seite rasiert sind und ihr auf der rechten Seite in verschiedenen Längen nicht übers Ohr reichen; auf der linken Seite hat sie auch zwei lange Narben, die über ihre Stirn und durch ihr Auge verlaufen; ihr linkes Auge hat diese Konfrontation nicht überstanden, weswegen sie nun eine bronzefarbene Prothese trägt, in die sie ein großes X eingeritzt hat; meistens trägt sie eine Fliegerbrille um den Hals oder auch mal auf dem Kopf (wenn sie sie nicht aufsetzt); sie ist ca. 1,70 groß und hat einen kräftigen Körperbau; trägt eine lange schwarze Hose mit vielen praktischen Taschen und Schnallen, sowie Kampfstiefeln, einem schwarz-roten Top und darüber eine schwarze Jacke; sie hat stets einen verbeulten Rucksack bei sich, an dem allerlei Souvenirs aus den Orten, an denen sie schon war, hängen

      Ausrüstung: sie hat nichts gegen Schusswaffen, führt jedoch keine mit sich; stattdessen verlässt sie sich auf ihre eigene Muskelkraft, ab und an auch mal auf ein Messer, von denen sie mehrere mit sich trägt; außerdem kann sie erfinderisch und manches Mal auch explosiv werden, weswegen sie stets ein Feuerzeug mit sich trägt

      Geschichte: Sie kommt aus einer kleinen Siedlung, ihre Eltern waren Jäger. In der Wildnis um ihre Heimat gab es schon immer besonders viele Wildkatzen, die von ihrer Familie für ihre Felle und ihr Fleisch gejagt wurden. Auf einem dieser Jagdgänge verpasste ihr ein besonders wildes Tieren, ihre Narben und nahm ihr Auge. Bei dem gleichen Angriff wurde ihr älterer Bruder getötet – sie war damals 12. Danach war die Situation zu Hause nicht mehr die Gleiche. Mit 15 ging sie fort und streift seither durch die Welt

      Die restliche Backstory gibt es dann in Koop Form
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
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      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Von Kata abgesegnet. :)

      Name: Marici

      Geschlecht: weiblich

      Alter: 20 Jahre

      Rasse: Mutant (auch wenn sie diese Bezeichnung verabscheut)

      Aussehen: Siehe hier

      Besonderheit: Flügel sind missgebildet und fluguntauglich

      Geschichte: Wurde in die Sklaverei geboren und litt unter willkürlichen und drakonischen Bestrafungen. Diese Behandlungen und das Wissen das Menschen wie sie überall gleich und schlimmer behandelt werden hat sie gezeichnet. Ihre Mutter wurde getötet - über die Umstände will das Mädchen nicht sprechen. Sie betrachtet sich - ungeachtet was die "normalen" Menschen auch sagen wollen - nicht als Mutant sondern selbst als Mensch. Sie flüchtete schließlich nach Liwan um den Misshandlungen und der Sklaverei zu entgehen und betrachtet die Aschlandkönigin als Beschützerin von Leuten wie sie.

      Schriftfarbe: Ice Blue

      The post was edited 2 times, last by Karada Idokawa ().

    • Name: Keira Frost
      Rasse: Norm
      Alter: 19
      Geschlecht: weiblich
      Geboren im Aschland in der Stadt Liwan

      Aussehen: Keira ist mit ihren circa 1,60 und relativ dünnem Körper zumindest von der Statur her kaum auffällig. Ihr markantestes Merkmal sind die glatten blau-grünen Haare, die sie von Geburt aus schon hatte und die ihr momentan circa bis zu den Schultern reichen.
      Ihr Kleidungsstil beschränkt sich zumeist auf eine normale Stoffhose in Lila und einem weißen Top. Nur für besondere Anlässe fällt sie aus diesem Muster mal raus.

      Hintergrund: Ihr Geld verdient sich Keira mit verschiedenen Alltagsjobs, sei es nun Nachrichtenüberbringung, das Geschäft des Handelns oder, was ihr am liebsten war, der Einsatz als Mechanikerin. Wenn eines der einfachen Kühlaggregate defekt war, so war sie zumeist in der Lage, es wieder hinzubiegen. Sie hat zwar kein Wissen über geheime Technologien, spielt sich aber gerne mit der Mechanik und ist oftmals am Basteln.
      Fantasy: Nur ein kleines Stück vom Himmel
      <Suuunki> Schöner RPG Titel

      Annihilation Bliss
      Lust auf Abenteuer? Empfindest du Freude am schreiben? Dann melde dich per PN bei ColdReaver an und mach mit!
    • Name: Eora

      Alter: etwa 25

      Rasse: schaut nach Norm aus

      Geschlecht: weiblich

      Waffe: eine einfache, jedoch wie zum Leben erwachende Peitsche in ihren Händen

      Aussehen: Hochgewachsen, 185cm, fragil und wirkt fast aristokratisch. Sie ist braungebrannt, trägt je nach Wetterlage mal viel zu wenig, mal ein wenig mehr. In den eisigen Welten sehr viel mehr. Sie trägt ihre langen dunklen Haare mit einem Stich lilarot geflochten um den Kopf, ihre Augen sind mal tiefblau, mal meeresgrün, gäbe es denn so etwas noch. Das scheint der kleine Anteil Mutant zu sein, jedoch wirkt sie ansonsten völlig Normisch. Obwohl sie eindeutig nicht so viel wert aufs Äußere legt, sehen viele sie als Schönheit an.

      Geschichte: Eora kennt nur ihren Vornamen, und trägt schwer an der Last, dass sie Schuld am Tode ihrer gesamten Familie trägt, worüber sie jedoch nicht spricht und man ihr auch nie die Schuld gegeben hat. Sie vergaß nicht und verließ ihr Dorf als sie gerade einmal 12 war, um mit einem Händler mitzureisen. Niemand weiß, was die junge Frau in der Zeit erlebt hatte, bis sie in Heldenheim auftauchte, wo sie in einer Taverne angeheuert wurde, und augenscheinlich nicht nur zum Getränke servieren. Tatsächlich arbeitet sie auch als Gelegenheitsprostituierte auf ganz eigene Rechnung und da wechseln auch schon einmal Wertsachen unfreiwillig den Besitzer.


      Thx Tom Bombadil
    • So ziemlich überall ist es Gang und Gebe, dass sich das Jahr aus vier Jahreszeiten zusammensetzt: Staubzeit, Sandzeit, Staubzeit, Windzeit.
      Genauso wie die Jahresnamen überall gleich sind und ein Zyklus, bis die Namen wieder von vorne beginnen 29 Jahre beträgt. Unterschiedlich ist hier lediglich, welches Jahr den Startpunkt für den Zyklus markiert. Individuell wird gern das Geburtsjahr genommen. Bei Siedlungen auch mal das Gründungsjahr, genauso wie bei Reichen.
      Während das Aschlandreich im kommenden Jahr des fallenden Feuers seinen 83ten Zyklus bestreitet beginnt zum Beispiel der Zyklus in Shambhala im Jahr der blauen Sonne.

      01 Jahr der blauen Sonne
      02 Jahr des Flederflugs
      03 Jahr der zwinkernden Sterne
      04 Jahr des Hundes
      05 Jahr von Staub und Wind
      06 Jahr der gleißenden Lichter
      07 Jahr des Felslöwen
      08 Jahr des fallenden Feuers
      09 Jahr des Jägers
      10 Jahr von Glas und Sand
      11 Jahr des Rabens
      12 Jahr des grauen Salzes
      13 Jahr der Sonnenblüte
      14 Jahr des Mondtanzes
      15 Jahr der Zusammenkunft
      16 Jahr des Warans
      17 Jahr der großen Ordnung
      18 Jahr der alten Frau
      19 Jahr des Pferdes
      20 Jahr der eisernen Übereinkunft
      21 Jahr der brennenden Steine
      22 Jahr der alten Götter
      23 Jahr der kleinen Götter
      24 Jahr der Reise
      25 Jahr der Ankunft
      26 Jahr der wandernden Schatten
      27 Jahr des grünen Grases
      28 Jahr des Schwarms
      29 Jahr der Heilung
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich