Global Disconnect

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    • Global Disconnect

      Sooo Leute, willkommen zu meinem ersten RPG :o *duck und wegrenn*


      Geschichtlicher Abriss:

      2054:
      Man hatte es noch vor wenigen Jahrzehnten für kaum mehr möglich gehalten, aber die drohende Klimakatastrophe und die sich einschnürenden Ressourcen haben die Menschheit doch zu ihrer größten Stärke gezwungen - ihrer Anpassungsfähigkeit. Selbst in den angeblich chronischer Verschwendungssucht unterliegenden Staaten von Amerika hatte sich ein recht effizientes, wenn auch keineswegs perfektes System des Recyclings, alternativer Rohstoffe und CO2-neutraler Energien etabliert, wenn auch der Traum der atomfreien Welt dabei alles andere als in Erfüllung gegangen war. Die Globalisierung hatte zu diesem Zeitpunkt ihren Zenit erreicht: Selbst in jenen Teilen, die immer noch die Bezeichnung "dritte Welt" inne hatten, hatten sich Fernsehen, Internet & Co in der Breite durchgesetzt, wenn auch nicht in derselben Qualität wie im "Westen". Wesentliche gesellschaftliche Konstanten sind denn auch erhalten geblieben: Neid, Misstrauen, Missgunst, Betrug, Diebstahl und Töten auch in großem Stil, dann als "Krieg" bezeichnet. Man war um die dritte globale Auflage davon herumgekommen, aber in einem schleichenden Prozess seit Beginn des Jahrtausends hatte sich zu diesem Zeitpunkt doch bereits so etwas wie ein neuer Ostblock formiert, und die Stimmung zwischen ihm und den Anderen war... kalt. Gleichzeitig hatten China und diverse andere Länder keine Lust mehr gehabt, die (billige) Werkbank für den Rest der Welt zu sein, und sich zu einem losen Bündnis gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen zusammen geschlossen, im allgemeinen Sprachgebrauch "Asiatische Union". Kurz: Momentan lief es gar nichtmal soo schlecht, aber die Prognosen waren alles andere als optimal.

      2055:
      "Maaaaamaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa...."
      "Ja mein Schatz ?"
      "Wieso funktioniert Facebook.com nicht mehr ?!?!?!"
      Es spielten sich Ereignisse ab, die vermutlich niemand Ernstzunehmendes auf dem Schirm hatte: Erst gab es vereinzelte Vorfälle, bei denen Frachtschiffe auf offener See untergingen und deren Überlebenden nicht wussten, warum. Einige Wochen später waren die Verlustquoten auf Werte jenseits derer des letzten Weltkriegs hinauf geschnellt. Kaum mehr ein großes Schiff traute sich in internationale Gewässer, Gerüchte von seltsamen Begegnungen machten die Runde. Als die internationale Ökonomie in den Krisenmodus schaltete, wurden für die nötigsten Lieferungen Konvois mit militärischer Eskorte zusammengestellt. Hinter den Kulissen tobte aber schon das gegenseitige Misstrauen: Jeder glaubte an ein wahnwitziges Geheimprogramm eines anderen.
      Die bewaffnete Abschreckung schien zunächst auch zu funktionieren, aber im Nachhinein betrachtet war es wohl eher eine Falle: Irgendwann befand sich der Großteil der global vorhandenen Seestreitkräfte im Einsatz. Und heute steigt die Radioaktivität im Ozean, da die zahllosen Wracks nuklear getriebener Kriegsschiffe ein kritisches Stadium des Verfalls erreicht haben.
      Es war etwas völlig Fremdes, denn keine bekannte Nation der Welt besaß Unterwasserfahrzeuge, die so schnell und so gefährlich gleichzeitig waren. Und es konnte nur im Interesse von etwas völlig Fremdem liegen, sämtliche Seekabel zu kappen und riesige, schwimmende Störsender zu installieren, um auch die Kommunikation über den Äther zu unterbinden.

      2055-77:
      Nach der quasi-Auslöschung der weltweiten Bestände an Kriegsschiffen kam man auf den Gedanken, dass es keine gute Idee gewesen war, den Feind aus seiner natürlichen Umgebung heraus anzugreifen. Die Schlussfolgerung war eine globale Hatz aus der Luft - mit allem, was die moderne Wehrtechnik zu bieten hatte. Erst griff man die schwarzen Boote und schwimmenden Stationen mit Bombern und Hubschraubern an. Dann, als sich schwer gepanzerte Exemplare aus den Tiefen erhoben, zerstörte man die stationären Ziele mit Atomwaffen. Rund zwei Jahrzehnte lang konnte man die internationale Kommunikation und zumindest sporadischen Schiffsverkehr aufrecht erhalten. Doch es war wie mit einem Medikament, das nicht mehr wirkt: Wer immer "die" von da unten waren, und welche Schwierigkeiten sie mit Operationen an der Oberfläche auch hatten - am Ende konnte man es sich aus ökonomischen und ökologischen Gründen nicht mehr leisten, auf diese Art und Weise fortzufahren. Doch was für eine Welt entwickelte sich in diesen zwei Jahrzehnten ?
      Europa war Ende der 70er Jahre nicht mehr das, was es einmal gewesen war: Als einzige größere und bevölkerungsreiche Landmasse auf der Erde, die nicht selbst über nennenswerte Mengen der wichtigsten Rohstoffe einer modernen Zivilisation verfügte, war der Erdteil dem Niedergang geweiht. Der Osten hatte nicht wirklich Interesse daran, seine Reichtümer gegen westliche Dinge herzugeben, von denen er dachte, sie sich auch so holen zu können. Einen Krieg brauchte man gegen einen gelähmten Gegner nicht zu führen, nur eine verdammt solide Grenzbefestigung ist nötig geworden. Der neue Eiserne Vorhang teilt seitdem den reichen Osten vom heruntergekommenen, verwilderten Europa und Skandinavien ab, in dem die Menschen in eher mittelalterlich bis antiken Verhältnissen leben. Der amerikanische Kontinent kam weit besser weg: Mit Kanada im Norden und Südamerika im Süden hatten selbst die USA genug politisch einigermaßen in den Griff zu bekommende Rohstoffquellen in der unmittelbaren Nachbarschaft. Die Verhältnisse blieben erstaunlich stabil. Und die Asiatische Union ? In einer deglobalisierten Welt hatten die ursprünglichen, gemeinsamen Interessen keinen Bestand mehr. Die immernoch kommunistisch angehauchte Regierung Chinas nutzte die neue Situation irgendwann gnadenlos aus: Ohne irgendeinen ernstzunehmenden Schaden durch Verwicklungen mit dem separierten Westen fürchten zu müssen, rang der Riesenstaat auf direktem oder indirektem Wege nach und nach alle seine Anrainer unter seine Kontrolle. Von innerer Stabilität kann in dieser neuen Megastruktur zwar keine Rede sein, aber die Übermacht - mit freundlichem Wegsehen des großen Bruders, der ja sooo viel mit eigenen Problemen zu tun hat - ist einfach zu groß. Es blieb Afrika, und unterm Strich ist dieser Kontinent doch zumindest ein leichter Gewinner. Sämtlichen Firmengeflechten und Staaten dieser Welt wurden die besonders langen, besonders gierigen Finger abgehackt. Technisch immernoch hinten an, hat die allgemeine Zufriedenheit dort aber zumindest nicht abgenommen. Viele sind mit der Deglobalisierung auch ganz glücklich.

      2086:
      Erster Ausbruch von "Fury" in Australien: Die Wirkung dieses Erregers lässt sich, wenn man auf der Suche nach einer möglichst kurzen und allgemein verständlichen Formulierung ohne hohen Genauigkeitsanspruch ist, etwa folgendermaßen beschreiben: Konvertierung bis dato ganz gewöhnlicher Menschen in blutrünstige Irre. Niemand hat bis jetzt den Erregner je im Labor gesehen, da er nach dem Tod der Infizierten selbst sofort abzusterben scheint. Ein Umstand, der sicherlich zu der Vermutung beiträgt, dass "die da unten" dahinter stecken. Wirklich bewiesen wurde das aber nie, weitere Ausbrüche gab es bis jetzt nur noch ein weiteres Mal in Australien und in Kanada. Daher hält sich die Sache auch nicht mehr groß im öffentlichen Bewusstsein auf.

      2096:
      Willkommen in der Gegenwart.


      "Die da unten":
      Der umganssprachliche Name lautet schlicht und alltags-effizient-fantasielos "Xenos". Doch was ist über sie bekannt ?
      Nicht viel.
      Niemand hat bis jetzt je ein Individuum gesehen. Niemand konnte bis jetzt je einen Blick in das Innere eines der schwarzen Boote werfen: Zwar wurden mittlerweile schon viele kleine Exemplare davon abgeschossen, doch ihre Reste versinken schlicht zu schnell. Erkundungen am Meeresgrund sind nicht mehr durchführbar. Zu ihrer Herkunft gibt es im Grunde nur zwei gängige Vermutungen: Entweder handelt es sich um eine parallel zu den Menschen entstandene intelligente Spezies, oder um eine Einwanderung aus dem All, die irgendwann stattgefunden haben muss, als die Menschheit technisch noch nicht so weit entwickelt war wie heute. Beides klingt gleichermaßen seltsam, aber eine bessere, dritte Erklärung gibt es bis dato nicht. Ihre Motive sind unklar, doch es scheint, als mögen sie keine Menschen. Eine Theorie ist, dass das jetzige Stadium nur dazu dient, die Fortentwicklung der Menschheit durch einen Schlag in deren Achillesferse zu behindern, um selbst mit Technik für die Oberfläche aufzuholen. Wenn dem so ist, war diese Strategie bis jetzt ziemlich erfolgreich.
      Es ist nicht so, dass sich der Ozean in ein dicht mit intelligentem Leben bevölkertes Haifischbecken verwandelt hätte. Es gibt anscheinend weit weniger von den schwarzen Booten, als man zunächst annehmen könnte, und die meisten sind klein - wenn auch trotzdem verdammt gefährlich. Sollte man einem der großen Objekte begegnen, bleibt im Regelfall nicht einmal mehr genug Zeit für ein kurzes Testament.
      Durch Beobachtungen, die am Instrumentum antarcticum durchgeführt wurden, konnte geklärt werden, dass die es dort unten nur an einem einzigen Ort etwas zu geben scheint, das wirklich stationär ist und eine herausragende Größe besitzt, so dass man es daher als "Stadt" bezeichnen könnte: Da das Gebilde in über 7 Kilometern Tiefe im Romanchegraben liegt und damit in völliger Dunkelheit, wurde es "Blackheart" genannt. Optische Aufnahmen davon gibt es nicht.


      Die Welt an der Oberfläche:
      Die Menschen im Allgemeinen leben ihr Leben weiter. Doch die Furcht vor dem Tag, an dem sich schwarze Panzer die Küsten hinauf wälzen, schwingt letztlich immer mit, egal wo. Die Bevölkerung hat sich auf das Inland konzentriert - am Meer gelegene Städte wie New York oder Sydney haben einen massiven Bevölkerungsrückgang erlitten. Fast ein halbes Jahrhundert der Deglobalisierung liegt zurück, das große Mischen ist zu Ende gegangen, nationale Eigenheiten haben an Stärke zurückgewonnen oder sind neu entstanden. Der technische Fortschritt ging weiter, doch er wurde gebremst und nicht jede Erkenntnis ist überall und jederzeit erhältlich, da die Fernkommunikation von heute nicht mehr mit dem weltumspannenden Internet von damals vergleichbar ist.

      Europa:
      Mit dem Wegfall des Seehandels brach rasch der allgemeine Wohlstand auseinander: Metalle und insbesondere zusätzliche, billige Nahrungsmittel konnten nicht mehr importiert und keine industriellen Güter mehr exportiert werden, kurz: In wenigen Jahrzehnten fiel dieser Teil der Welt zurück in einen Zustand, in dem die Mehrheit Bauern sind. Mit dem Erscheinen der japanischen Sprungschiffe konnten dann auch zahlreiche verbleibende Eliten, die sich an die vergangene Zeit und deren Wissen erinnerten, den Kontinent auch noch verlassen. Wer hier herkommt, ist entweder Tourist auf Safari, will einen radikal anderen Lebensstil fernab von Reizüberflutung oder ist ein Schwerverbrecher, der hier diskret entsorgt wird. Wer hier wegkommt, ist wohl zumeist einfach nur glücklich.

      Japan:
      Als beengte, geographisch isolierte Industriemacht ohne Rohstoffe unterlag Japan einem ähnlichen Schicksal wie Europa. Die zugebauten Inseln konnten die extrem dichte Bevölkerung nicht annähernd ernähren, der Großteil wurde Opfer einer Hungerkatastrophe. Ab den Achtzigern änderte sich jedoch die Situation: Mit dem verbleibenden Besitz der kaiserlichen Familie und Investorengeldern wurde das Instrumentum antarcticum, eine Idee japanischer Wissenschaftler aus Amerika, realisiert. Mit dem Erfolg dieses Projekts, der daraus folgenden Verbesserung des Transportsystems und dem damit verdienten Geld wurde im Heimatland Japan ein bescheidener Neuanfang gemacht. Nicht zuletzt aus diesem Grund, aber auch, hat der Tennō tatsächlich wieder so etwas wie eine Herrscherfunktion inne. Das japanische Heimatland teilt sich so auf in ein bescheidenes Neu-Tokyo und den wieder vorindustriellen restlichen Teil, in dem man sich auf zahlreiche alte Traditionen zurückbesinnt.

      Amerika:
      Mal davon abgesehen, dass sehr vieles Internationale nicht mehr international ist, hat sich auf diesem Erdteil am Wenigsten geändert: Es gibt immer noch McDonalds, Hollywood, Uncle Sam... In der Übergangszeit der 60er-Jahre wurde dieser Kontinent aber auch einmal mehr zu einer Art Schmelztiegel, als verzweifelte Auswanderer aus untergehenden europäischen Ländern die letzten Gelegenheiten nutzen. Wer einen Bewohner Amerikas spielen möchte (das bedeutet nicht nur USA, sondern auch Mexiko, Brasilien etc...), hat daher eine sehr große Bandbreite zur Auswahl.

      Afrika:
      ...hat in Relation massiv aufgeholt, da es in Sachen Ressourcen prinzipiell dieselben Vorteile wie die USA genoss. In der Übergangszeit haben sich auch die Bevölkerungsströme umgekehrt und zahlreiche europäische Auswanderer sind hinzu gekommen. Selbstverständlich kann der Ursprung eures Charas auch hier liegen.



      Kommunikation:
      Das Internet ist im Wesentlichen in Stücke höchstens von der Größe der jeweiligen geschlossenen Landmasse zerteilt. Funk funktioniert nur noch auf Kurzstrecke, d.h. es gibt Handys und andere entsprechende Geräte für den lokalen Einsatz (jedenfalls außerhalb Europas...), aber mal eben ans andere Ende der Welt telefonieren kann man vergessen. Die einzige transozeanische Informationsübertragung, die nicht darauf basiert, mit einem beschriebenen Datenträger ins LEO-Shuttle oder das Sprungschiff zu steigen, sind die Redray-Satelliten: Man sendet die Information per Laserstrahl ins All, und der Satellit überträgt diese auf demselben Wege wieder zurück an den Zielort. Das System ist aufgrund wechselnder atmosphärischer Verhältnisse und der Tatsache, dass stets die Hälfte der Erdoberfläche außerhalb der direkten Blicklinie liegt, immernoch mit minuten- bis stundenlanger Verzögerungszeit oder gar der zeitweisen Unmöglichkeit der Datenübertragung gesegnet. Außerdem erfordert das Senden und das Empfangen große Anlagen, die man sich nicht mal eben einstecken kann. Es ist im Wesentlichen wohlhabenden Regierungen für die wirklich wichtigen Sachen vorbehalten.


      Transport:
      Innerhalb der geschlossenen Landmassen gibt es immernoch elektrisch betriebene Autos, anständige Züge und sogar Flugzeuge, aber um auch nur über die Straße von Gibraltar zu kommen, bedarf es schon einer folgender Methoden:
      • Das LEO-Shuttle: LEO steht für "Low Earth Orbit". Alles niedriger als das wird über dem Wasser mittlerweile als gefährlich eingestuft, denn die Xenos haben mehr zu bieten als Dipol-Antrieb und Superkavitation. Leider erfordert alles, was auch nur in die Nähe des Weltraums geht und dann auch noch so etwas wie einen regulären Linienbetrieb haben soll, immernoch eine ausgefeilte Infastruktur - die es in Europa und auf Inseln nicht gibt - und ist teuer. Dafür gibt es Pünktlichkeit, stabile Flugpläne, Komfort und sehr hohe Sicherheit.
      • Das Sprungschiff: Es ist das Symbol des beginnenden Wiederaufstiegs Japans. Die Idee ist einfach und alt: Schneller als alles, was stärker ist, und stärker als alles, was schneller ist. Naja, fast. Gegen die Xeno-Boote wäre ein ultramoderner, amphibischer Schlachtkreuzer mit einigen Hallen voller Betten für Passagiere zu wenig. Aber dafür gibt es das Instrumentum Antarcticum, mit dessen Informationen man sich Pfade des geringsten Widerstands suchen kann. Sprungschiffe sind billiger als das Shuttle, da sie ein Massentransportmittel darstellen. Allerdings hat die Sache ein paar Haken: Es ist super unkomfortabel, man muss sich herumkommandieren lassen und falls doch einmal auf der Fahrt mehr oder stärkere Xenos auftauchen als erwartet, dann bleibt von den Passagieren nur blutiges Wasser zurück - schon öfters passiert. Andererseits kann man häufig Live-Action gratis miterleben. Es gibt keine sicheren Fahrpläne und nur eine garantierte Wahrscheinlichkeit, mit der der tatsächliche Landungsort innerhalb eines Radius von 200 Kilometern um das ursprünglich geplante Fahrtziel liegt. Der Name "Sprungschiff" kommt übrigens schlicht daher, dass die Methode es oft nötig macht, von Insel zu Insel zu springen und sich so durch die wirklichen langen Strecken zu mogeln, und dass die offizielle Bezeichnung in japanischer Sprache gehalten ist, die nur eine Minderheit versteht.


      Das instrumentum antarcticum:
      Es handelt sich um das mit Abstand größte und empfindlichste Neutrino-Observatorium der Welt und wird von den Japanern betrieben. Aber wieso baute man jetzt noch sowas, was eigentlich mit Weltraumforschung zu tun hat ? Weil sich einige kluge Köpfe die Frage gestellt haben, woher die Xenos eigentlich ihre ganze Energie haben: Kohle und Öl gibt es zwar da unten, aber keinen Sauerstoff, um sie zu verbrennen. Ohne Sonnenlicht gibt es auch keine Solarzellen, und große tiefseeische Strömungen gibt es weit weniger überall als Wind in der Luft. Bleiben Erdwärme und Kernphysik - und sowohl Atom- als auch Fusionsreaktoren produzieren Neutrinos. Diese lassen sich praktisch nicht abschirmen, da sie fast nicht mit normaler Materie interagieren. Aus diesem Grund braucht es aber auch einen Riesenbau tief im antarktischen Eis vergraben, um sie so genau und schnell zu detektieren. Filtert man aus allen Signalen die bekannten Quellen an der Oberfläche und dem Weltraum (bspw. die Sonne) aus, bleiben die unterseeischen. So erscheint im übertragenen Sinne jeder dort betriebe Fusionsreaktor als Punkt auf dem "Radar"schirm. Kleine Emission = Wahrscheinlich kleines Objekt. Große Emission = Wahrscheinlich großes Objekt. Ganz große Emission, die sich zudem nie bewegt = Wahrscheinlich sowas wie eine Stadt. Kombiniert man diesen stetigen Informationsfluss mit allen bekannten Charakteristika der bekannten Schiffsklassen der Xenos in einem Quanten-Super-Computer, ergibt sich die Möglichkeit, die aktuellen Schiffsbewegungen in Echtzeit zu Überwachen und die in naher Zukunft möglichen vorherzusagen. Durch diese Sicherheitslücke können entsprechend spezialisierte Schiffe - die sogenannten Sprungschiffe - stoßen. Leider scheinen die kleinen Boote der Xenos über keine Fusionsreaktoren zu verfügen und sind damit nicht aufspürbar. Und wer weiß, ob die da unten nicht schon an einer neuartigen Turbo-Godzilla-Klasse arbeiten... Für den Moment ist die Sache jedoch eine Lizenz zum Gelddrucken.


      Soviel zur Welt, jetzt zu euren Charakteren im Speziellen:

      Ihr seid... sagen wir mal "Söldner". Ihr arbeitet für PURGE, einem privaten, US-amerikanischen "Sicherheits- und Militärunternehmen". Kurz: Kleinkriege führt nicht mehr die Army. Die wurden mittlerweile genauso wie die Überwachung der Grenze zu Mexiko schön outgesourct. Allerdings haben die höheren Ränge von PURGE auch eine staatliche Zulassung, die ihnen die Beteiligung an auch wirklich heiklen Spezialeinsätzen ermöglicht. Zu diesen Rängen gehören eure Charas.

      Sie können im Grunde aus jedem beliebigen Winkel der Welt stammen, solange es eine Erklärung dafür gibt, wie und warum sie es in die USA geschafft haben. In diesem Zusammenhang wäre ein gewisses Einfühlungsvermögen für die Herkunft ganz schön, aber ich will es nicht zwingend vorschreiben :)

      Jeder kann/sollte sich ein Arbeitsgebiet aussuchen. Aus Designgründen (:P) brauche ich allerdings nach Möglichkeit folgendes:
      • ein Infiltrator
      • ein Sanitöter/Arzt,
      • ein Ultra-Fernkämpfer (d.h. iwas ala Scharfschütze...)
      • einen für das ich sag jetzt mal normale BämBäm oder Nahkampf

      Wer eine Kombination davon glaubhaft und balanciert machen kann oder wem eine weitere Arbeitsweise einfällt - nur zu. Ich bin da offen.
      Meinen eigenen Char veröffentliche ich später, der ist nämlich der Joker, falls was offen bleibt.

      Was die Ausrüstung angeht: Das hier ist sage ich jetzt mal "low-SciFi", d.h. eure Fantasie ist folgendermaßen eingeschränkt:
      • Es gibt Energiewaffen in Form von Lasern und sehr kompakten Masern oder sowas, allerdings ist das mehr eine alternative Spielerei als eine echt überlegene Alternative zu projektilbasierten Systemen.
      • Chemisch getriebe Projektilwaffen gibt es immernoch zu Hauf, auch topaktuelle Vertreter bei denen von Veraltung keine Rede sein kann. Alternativ gibt es aber auch zuverlässige und konkurrenzfähige Systeme, die die Projektile auf anderem Wege beschleunigen (Teilchenbeschleuniger-Prinzip, Railgun)
      • Künstliche Gliedmaßen und andere kybernetische Implantate, die über die Fähigkeiten ihrer natürlichen Pendants nennenswert hinausgehen, gibt es durchaus. Allerdings sind sie sehr teuer. Wer sowas machen will sollte am Besten vorher nochmal mit mir reden.


      Damit wäre ich auch schon beim letzten Punkt: Bitte schickt mir eure Charas erstmal per PN, bevor ihr sie postet. Bei Fragen... ja was macht man normalerweise mit Fragen ? Ja genau, fragen!

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    • Name: Noor Hayati Jalak

      Alter: 35

      Herkunft: Malaysia

      Aussehen: mit 166 cm nicht gerade groß und auch nicht gertenschlank, aber sportlich; dunkelbraunes Haar, hellbraune Augen und Hautfarbe
      Kleidung: in ihrer (wenigen) Freizeit → Baju Kurung in bunten Farben und dazu passender Tudung (Hidschab)
      wenn sie arbeitet → praktikable, aber nicht zu eng anliegende Kleidung, dunkler Tudung, der aus einem feuerfesten, reißfesten Material besteht

      Position: Ärztin

      Ausrüstung: trägt einen Elektroschocker bei sich, im Einsatz auch eine Pistole; außerdem ist ihre
      Arzttasche stets mit dem Essentiellen gefüllt; ihr Handy, welches sie eigentlich nur für die Arbeit benötigt

      Fähigkeiten: Umfangreiches Fachwissen was Medizin angeht; beherrscht Englisch und Malaysisch,
      auch etwas Kantonesisch (genug um eine einfache Unterhaltung zu führen); hat einige Jahre lang Silat Pulut praktiziert (Malaysische Kampfsportart), ist nun jedoch vermutlich aus der Übung; hat außerdem grundlegendes Waffentraining absolviert, als sie zu PURGE kam

      Hintergrund: Noor wurde in Kuala Lumpur geboren und verbrachte dort ihre Kindheit. Zwar konnte
      Malaysia sich dem Einfluss Chinas entziehen, doch die Situation innerhalb des Inselstaates wurde auf Grund seiner Isolation immer prekärer. Als Noor 12 Jahre alt war, beschlossen ihre Eltern das Land zu verlassen und nach Kanada zu gehen, wo sie Verwandte hatten. Die Reise war beschwerlich und kostete sie fast all ihre Ersparnisse, aber sie kamen sicher an ihrem Ziel an. Ihre Lebenssituation änderte sich dadurch allerdings nur bedingt. Sie hatten kaum Geld und auch wenn sie die ersten Wochen bei ihren Verwandten bleiben konnten, wussten sie, dass sie sich schnell etwas eigenes suchen mussten. Da es ohnehin viel zu viele Flüchtlinge aus allen Teilen der Welt gab, war Arbeit nur schwer zu finden. Die Familie schlug sich irgendwie durch. Noor ging weiterhin zur Schule. Ihr Traum war es Ärztin zu werden, doch von diesem musste sie sich nun verabschieden. Ihre Eltern hatten fünf Kinder, von denen sie das mittlere war. Es gab keine Möglichkeit für sie eine Medizin Ausbildung zu finanzieren. In ihrem letzten Schuljahr erfuhr Noor allerdings von einem Förderprogramm von PURGE: Es gab die Chance auf ein Stipendium für ein Medizin Studium in den USA und eine anschließende garantierte Übernahme in das Unternehmen. Es war nicht das, was sie sich erträumt hatte, aber es war eine Möglichkeit Ärztin zu werden und ihren Eltern nicht mehr zur Last zu fallen. Noor bewarb sich und erhielt das Stipendium dank ihrer harten Arbeit und guten Noten. Im Studium zeigte sie ebenso viel Einsatz und Disziplin und erwarb schließlich ihre Zulassung als Ärztin. Seit 6 Jahren ist sie bei PURGE und hat sich dank ihrer Arbeitsmoral und guten Leistung in die höheren Ränge vorgearbeitet. Allerdings ist ihre Arbeit bei dem Unternehmen eher semi-freiwillig: Das Stipendium entpuppte sich nämlich eher als eine Garantie bei PURGE Arbeit zu finden und das Studium abzuzahlen. Aber Arbeit ist Arbeit und bringt Geld, und Noor schickt jeden Cent den sie entbehren kann zu ihrer Familie nach Kanada, mit der sie sonst, bedingt durch die große Entfernung, eher wenig Kontakt hat.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Sorry für den Post mitten zwischen den Charbögen, aber aus gegebenem Anlass halte ich es für besser, an dieser Stelle einmal den aktuellen Stand wiederzugeben, wer welche Rolle übernehmen möchte oder bereits übernommen hat, damit nicht viele Charbögen umsonst entstehen:


      Faranzi -> Sani
      Kataklysm -> Sniper
      Jahira -> Infiltrator


      Wer sich etwas reservieren möchte, um diesen Risiko auch nicht eingehen zu müssen, kann mir eine PN schreiben oder Qry. Diese Reservierungen sind dann aber verbindlich und müssen genutzt werden, weil alles andere ist doof! Umwandeln einer Reservierung in eine andere noch nicht reservierte/genutzte Stelle geht aber natürlich.

      The post was edited 2 times, last by Fetzenkrieger ().

    • Name: Jessica "the Cloud" Jackson

      Herkunft: Spotsylvania / VA The U.S. of A :O

      Position: Infiltratorin

      Ausrüstung: EMP-Handgranaten, Nebelgranaten, Blendgranaten, Seile und Kletterhaken.
      Dazu Tarnkleidung und Multiconnect-Pad
      Wasserflasche, Notration und Verbandspäckchen und natürlich das obligatorische Funkgerät.
      Eine P95 ähnlich der p90 und ein Kampfmesser.
      An ihrem kleinen Rucksack hängt immer eine "Fusseldecke" die ihre Konturen hervorragend verwischt und Infrarotdetektion unmöglich macht

      Aussehen: größe ca 5 Feet oder auch 1,54m
      Im Einsatz trägt sie natürlich Tarnkeldung einen Hut, und einen Kampfanzug mit Gelenkprotektoren und die üblichen Kampfstiefel.
      Privat zeigt sie viel Haut, meist ein Tanktop und hotpants.
      Sie ist sehr gut trainiert allerdings ausschließlich auf Schnellkraft.
      Sie kann ihren Körper auch durchaus vorzeigen und ihre braunen Augen blicken meist sanft aus einem feinzügigen Gesicht, dass ihre brünetten Haare (im Einsatz zum Pferdeschwanz gebunden) umschmeicheln.


      Stärken: Das einzige, was man von ihr hört ist ihr Messer, wenn es einem durch die Kehle fährt

      Schwächen: ihr geht viel zu schnell die Kraft aus, sie ist schnell aber nicht ausdauernd

      Charakter/Geschichte:
      Sie ist normal in Virginia aufgewachsen. Parties am Rappahannok und zu Hause dann das viel zu christliche Programm. Ihr Vater war bei der NAvy und starb früh, ihre Mutter ist in der Air Force. Sie wollte immer zum Heer und panzerfahren. Schon als kleines Mädchen ging sie mit ihrem Vater jagen und konnte sich perfekt anschleichen.
      Sie liebt Massagen, heiße Duschen und Country Musik
      Gewöhnt euch also schonmal an : youtube.com/watch?v=k7K4jH7NqUw

      The post was edited 1 time, last by Jahira ().

    • Name: Nasir ad-Din Chalid bin Ridwan bin Karim at-Schardschai
      Alter: 31 Jahre
      Herkunft: Lawrence/Kansas, USA

      Aussehen: 185 Zentimeter, schmales Gesicht mit weitgehend europiden Gesichtszügen, dunkelhäutig, hellbraune Augen, mittellanges rabenschwarzes Haar welches an den Seiten kurz geschoren ist, meist ein Dreitagebart, linker Arm und beide Beine sind künstlich.
      In seiner Freizeit trägt er einen zumeist farbigen Kaftan, man weiß nicht genau ob er traditionsbewusst ist oder diese Kleidung einfach nur bequem findet, aber vermutlich ist es letzteres.
      Im Einsatz trägt er einen schwarzen, leichten Ganzkörperpanzer, der kleinere bis mittlere Projektile abhält, aber nicht stichsicher ist. Dazu schützt er sich mit einer Tarndecke vor der Entdeckung, während er auf der Lauer liegt.

      Position: Ultra-Fernkämpfer, aka Scharfschütze

      Ausrüstung: Der erwähnte Ganzkörperpanzer ohne Kopfteil, ein kleiner Rucksack für Tarndecken und weitere Ausrüstung, Kampfmesser, stabile Kampfstiefel, die erwähnten Prothesen, dazu noch ein Okularimplantat, welches mit seinem Gewehr verbunden ist als Smart-Link-System. Das Gewehr ist ein Railgungewehr des Typs AC7-13-Ultron, bekannt durch den markanten Beinamen "The Black Death". Das Gewehr hat alles, was man sich wünschen kann, ein Zweibein, optische Zielvergrößerung mit zuschaltbaren Modi wie Wärmebild und Nachtsicht, sogar ein Laserpunktvisier, wozu auch immer! Mit Neun Kilogramm, dem eleganten, nachtschwarzen Design und der langen Akkulebensdauer ist es all das was sich ein professioneller Scharfschütze von einer Waffe erhoffen kann, die fast so lang ist wie er selbst hoch.
      Darüber hinaus führt er zwei leichte Nadlerpistolen mit sich um sich Deckung zu verschaffen wo keine ist.
      Dann hat er da noch Sechs Nanothermitbömbchen, ich verrate aber nicht wo er die versteckt hat :O

      Stärken: Abgesehen davon, dass er so ziemlich alles trifft, das für alle anderen viel zu weit entfernt ist? Er kann verdammt schnell verdammt weit rennen, und zwar mitsamt seiner gesamten Ausrüstung... vorzugsweise aus der Reichweite desjenigen, der seine Position gefunden hat.

      Schwächen: So wie ein Gegner ihm zu Nahe für das sperrige Scharfschützengewehr ist, ist der Herr am Rennen wie ein Hase, da er das Messer nur hat um sich den Dreck unter den Nägeln hervor zu puhlen und die Nadlerpistolen hat er auch nur um ein hübsch anzusehendes, aber wenig effektives Sperrfeuer zu legen um sich aus dem Staub machen zu können. Er mag es nicht unbedingt zu kämpfen wenn der Gegner weiß wo er ist.

      Geschichte: Nasir ad-Din Chalids Großeltern wanderten ihrerzeit mit ein paar anderen befreundeten Familien aus den Arabischen Emiraten aus und zogen nach Amerika, wo seine Eltern als Amerikaner mit arabischen Wurzeln aufwuchsen. Nasir hatte nur wenig aus der alten Heimat, er wuchs als normaler Amerikaner heran, lebte den American Way of Life, ging zur Schule, feierte Partys und versuchte sich auch an einem Studium. Von der Kultur seiner Großeltern hatte er nur noch die arabische Sprache, die er fließend beherrscht, seine Vorliebe für orientalische Kleidung und einen sehr lockeren muslimischen Glauben, den er bevorzugt so auslegt wie es ihm besser gefällt.
      Sein großer Traum war es einmal gewesen als Ingenieur an den LEO-Shuttles zu schrauben aber leider musste er im Studium feststellen, dass die dortigen Fächer nicht ganz dem entsprachen, was er erwartet hatte, also tat er das Naheliegendste und sprengte aus Langeweile eine Toilette auf dem Campus mit einem überraschend effektiven Sprengsatz aus Reinigungsmitteln, was zu seinem sofortigen Ausschluss führte.
      Rastlos geworden arbeitete er innerhalb von nur wenig mehr als 2 Jahren bei der Eisenbahn, einer Inlandsfluggesellschaft, als Roadie eines eingebildeten Musikers, der sich selbst als der neue und bessere Jonny Cash bezeichnete, als Koch in einer Söldnerkantine in Washington D.C., als Bandarbeiter bei General Motors, als Vertretung des Moderators eines lokalen Radiosenders, als Statist in vier Hollywoodfilmen, als Versicherungsvertreter, was der einzige dieser Jobs war, bei dem er nicht kündigte, sondern bevor er es konnte gefeuert wurde und zwar hochkant, und als Aushilfe in einer Büchsenmacherei.
      Durch die Sechs Wochen als Koch in der Söldnerkantine kam er mit diversen Söldnerorganisationen in Kontakt und irgendwie schaffte es eine davon ihn tatsächlich anzuwerben.
      Drei Jahre und Fünf Söldnerorganisationen später war er ein ausgezeichneter Scharfschütze und bei PURGE, die ihn dankenswerter Weise gegen eine nicht zu verachtende Gebühr wieder zusammen geflickt hatten, nachdem das Transportflugzeug mit dem seine damalige Einheit zu einem anderen Stützpunkt verlegt werden sollte abgestürzt ist und er als einziger überlebt hatte, wenn auch mehr schlecht als recht. Aber zu seinem eigenen Erstaunen hat er sich recht schnell an seine neuen Körperteile gewöhnt und sich auch mit deren Kalibrierung, Wartung und Instandsetzung vertraut gemacht.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich

      The post was edited 3 times, last by Kataklysm ().

    • Name Alejandro de la Roja

      Alter 38

      Position Nahkämpfer

      Herkunft Argentinien, Buenos Aires

      Aussehen 175 cm, damit nicht sehr groß, sehnig, sportlich. Südländischer Typ, braune Augen, schwarze kurze Haare. Trägt mehrere Tattoos am Körper, hat einige Narben, auch im Gesicht. In seiner Freizeit meistens im Trainingsanzug unterwegs, ansonsten bevorzugt er eng anliegende Military Klamotten, eine leichte kugelsichere Weste in Einsätzen ist ebenfalls Standard. Wenn es kühler wird, nimmt er Thermosachen darunter, und da er doch rasch friert, kommt das häufiger vor.

      Ausrüstung Neben diversen kleinen und großen Messer sowie Schlingen, die alle dicht am Körper sind, zwei kleinkalibrige Pistolen und Munition.

      Fähigkeiten Alejandro ist ein ausgewiesener Kampfsportexperte mit starker Physis. Seine bevorzugte Technik ist Krav Maga, und in jedem Fall geht Effizienz über Schönheit. Daher setzt er durchaus auch Messer und Schlingen ein, wenn alles schiefgeht auch Pistolen. Das gilt allerdings nur auf kürzere Distanzen, er ist ein grottiger Fernschütze.

      Hintergrund Alejandro stammt aus einer relativ normalen Familie in Buenos Aires, tatsächlich waren seine Eltern durch den Anwaltsberuf fast schon wohlhabend. Seine drei Geschwister und er wuchsen recht gut auf. Allerdings hatte er als Zweitältester einige Freiheiten zu viel, und er ließ sich von einigen Freunden in der Jugend zu der einen oder anderen dummen Aktion überzeugen. Ganz geriet er nie auf die schiefe Bahn, trotzdem merkten seine Eltern, dass er auf keinem guten Wege war. Er wurde auf eine Militärakademie geschickt, wo er das Faszinosum des Nahkampfes erlernte, und eine enge Bindung zu seinem jüdischen Ausbilder, der ihm das Krav Maga nahebrachte, entstand über die Jahre. Als dieser jedoch nach einem angeblichen Unfall starb, schied Alejandro aus der Akademie aus und heuerte erst bei einer Söldnereinheit an, dann landete er bei PURGE, wo er seine Fähigkeiten immer weiter verfeinern konnte und sich hocharbeitete. Jetzt, mit 38, ist er innerlich und äußerlich von seiner langjährigen Tätigkeit gezeichnet. Seine Familie ist ihm völlig fremd geworden, auch wenn er gerade seinen Nichten und Neffen gerne einmal Geschenke schickt.


      Thx Tom Bombadil
    • So Leute,

      ich hatte es ursprünglich nicht vor, so zu machen, aber weil es sich nun bei ein paar Leuten doch hinzieht ohne dass ich das Gefühl bekomme, dass es wirklich Fortschritte gibt:

      Ich werde das RP in spätestens 2 Wochen starten. Ob ich danach noch Charas einbauen kann, kann ich nicht garantieren. Jedenfalls wäre mit einer Wartezeit auf einen passenden Zeitpunkt im Spiel zu rechnen.

      Es tut mir Leid, falls sich jemand jetzt übermäßig unter Druck gesetzt fühlt, aber es gibt hier eine Menge bereits angemeldeter Mitspieler, die nur noch warten. Ich muss auch darauf Rücksicht nehmen.
    • Name: Louis Grant

      Alter: 32

      Position: Soldat

      Herkunft: Gebürtiger US-Amerikaner.

      Aussehen: Afrikanische Abstammung, hochgewachsen, ziemlich muskulös, Dreadlocks.

      Ausrüstung: Normale schusssichere Weste, darüber auf dem Rücken ein schweres, rucksackartiges Akkupaket für seine Redray-Laserkanone, die ein zusätzliches Schildvisier und Scheinwerfer besitzt. Der Begriff "Kanone" ist in diesem Fall durchaus nicht ganz ungerechtfertigt, da die Einzelschüsse eine ähnlich schnelle Mannstoppwirkung entfalten wie eine gewöhnliche Projektilwaffe für zwei Hände, nur ohne Rückstoß. Für den schnellen Notfall hat er noch einen großkalibrigen Revolver mit viel Munition dafür dabei.

      Fähigkeiten: Ist die Waffe auch etwas unkonventionell, beherrscht er sie verdammt gut. Leider wurde sie nur für die Mittelstrecke konzipiert, hat dabei aber viel Ausdauer.

      Hintergrund: Seine Familie wurde vor Jahrhunderten als Sklaven nach Amerika importiert. Darum ist er zwar heute gebürtiger US-Bürger, zählt aber dennoch nicht zu den "Weißen". Eigentlich wollte er ans College, aber das Geld reichte nicht. Also ging er zu PURGE, da diese ihm auch ohne eine hochstehende Bildungskarriere mitzubringen vergleichbar viel Geld boten. Seitdem liegt er zwar mit seinen Eltern und dem Rest der Familie etwas über Kreuz, aber er selbst hat sich mittlerweile so im Betrieb und seiner Arbeit eingefunden, dass er den Plan, irgendwann zu kündigen und das mit dem Studium nachzuholen, immer weiter verschoben hat. Das gibt er nur nicht gerne zu.