[Fantasy + SciFi]: Cybervamps

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    • [Fantasy + SciFi]: Cybervamps

      Dritter August 2021, 20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit – Transzendenz
      Fernseher wurden eingeschaltet, die Nachrichten begannen, das Bild flackerte und wurde überlagert, auf allen Sendern zugleich.
      Ein Mann in den besten Jahren erschien auf den Bildschirmen, blond, bleich, schön anzusehen. Eine Zigarette im Mundwinkel, einen angespannten Zug im Gesicht, dennoch war da dieses losgelöste Lächeln…
      „Guten Abend Deutschland.“ Erklang seine Stimme und er nahm die Zigarette aus dem Mund. Dieser Ernst in seinen Augen war bedrohlich und endgültig, ein Mann der sich entschieden hatte.
      „Mein Name ist Hannes Schneider und ich habe seit vier Monaten kein Blut mehr getrunken.“ Er lächelte und kam sich dabei sehr merkwürdig vor.
      „Ich fühle mich wie bei einem Treffen der Anonymen Alkoholikern, irgendwie lächerlich, nicht wahr?“ Er schüttelte den Kopf und die Stimme des Kameramannes erklang.
      „Du kannst immer noch abbrechen, das weißt du.“ Doch Hannes Schneider schüttelte nur müde den Kopf.
      „Nein, ich bin müde, sehr sogar.“ Und das sah man ihm nun deutlich an. Es war die Art von Müdigkeit, die nicht durch etwas Schlaf behoben werden konnte.
      „Gestern feierte ich Geburtstag, meinen Siebenhundertneunzehnten um genau zu sein. Ich wuchs auf ohne fließend Wasser, ohne Heizung, ohne Bildung… es sind wunderbare, angenehme Dinge, wirklich, doch die Technik…“ Er schwieg kurz, wusste nicht recht wie er sich ausdrücken sollte. Wo waren nur seine fein säuberlich zurechtgelegten Worte hin?
      „Ich fühle mich so unendlich fremd in dieser Welt die ich einst geliebt habe. Ihr Menschen entwickelt euch so unglaublich schnell… Ich habe genug, endgültig. Ich bin müde geworden, müde zu leben. Ich möchte in die nächste Welt eingehen, denn diese wird sich hoffentlich nie verändern.“
      Der schöne Mann erhob sich, steckte sich die Zigarette wieder zwischen die Lippen und inhalierte tief.
      „Mein Name ist Hannes Schneider und ich bin ein Vampir.“ Traurig lächelnd ging er zur Tür, die Kamera folgte in kurzem Abstand. Er öffnete und ging hinaus auf das Flachdach, in der Ferne konnte man den Berliner Fernsehturm sehen.
      Er lächelte noch einmal in die Kamera mit dem Lächeln des Mannes der zu lange gelebt hatte, der sich nicht länger in dieser Welt zurecht fand, dann trat er hinaus ins abendliche Sonnenlicht eines schönen Tages.
      Einen Moment lang glitzerte er wie ein Vampir aus einem alten Film über eine schmalzige Vampirromanze, dann überlief ihn ein feuriger Schauer als wäre er mit Zunder bedeckt, den ein Unsichtbarer entzündete und keine Sekunde später stand Hannes Schneider lichterloh in Flammen, ging schweigend weiter über das Flachdach, sah sich noch ein letztes Mal um während die Flammen sein Fleisch verzehrten. Es dauerte lange bis er auf die Knie brach und noch länger, bis er gänzlich zu Boden sank. Die Aufnahmeoptik blieb stets auf ihn gerichtet.
      Irgendwann, es schien eine Ewigkeit gedauert zu haben, züngelten nur noch ein paar wenige Flammen aus dem verkohlten Leib und egal ob er ein Vampir gewesen war oder nur ein Spinner, er war eindeutig tot und das wusste auch der Kameramann, dessen trauergeschwängerte Stimme nun leise erklang.
      „Ich bete, dass du nun an einem besseren Ort bist, Liebster.“ Dann brach die Übertragung ab und die Bilder die aus den Fernsehstudios gesendet wurden flackerten wieder über die Mattscheiben.

      Ratlosigkeit und Unverständnis machten sich über das Gesehene breit und auch Angst, es war der Anfang von etwas Neuem, etwas ganz Neuem.
      Es war das Erste Mal, dass der Vampirismus eine öffentliche Tatsache wurde… und das Erste Mal, dass ein Vampir öffentlich Selbstmord beging, sozusagen als Beweis.

      Im März 2022 löste die Angst vor den Blutsaugern den Dritten Weltkrieg aus. Es waren nicht die Nationalstaaten die sich bekämpften, es waren Menschen die gegen Vampire kämpften, Sympathisanten gegen Oppositionelle.
      Nationen vergingen in Feuer und Blut, andere erhoben sich aus der Asche.
      Im Fünften Kriegsjahr feuerten die Vereinigten Staaten Nuklearraketen in Richtung Europa ab in der Hoffnung alles beenden zu können, doch traten dadurch die Magier aus dem Schatten der Mythen und Legenden, fegten die todbringenden Flugkörper aus dieser Ebene des Seins, schlossen sich zusammen und New York wurde zu New Atlantis, als die Ostküste der vereinigten Staaten von Amerika im Atlantik versank, was der Todesstoß für diese mächtige Nation war. Das anschließende Chaos welches dadurch ausbrach wurde von einem einzelnen Mann sehr geschickt genutzt, mit militärischer Stärke, medialer Präsenz und… Charme.
      Graf Vladimir Tepesh, vielen besser bekannt als Graf Dracula schlug los in einem beeindruckenden Blitzkrieg. Siebenbürgen stand an einem einzigen Tag dank seiner Anhänger unter seiner Kontrolle und binnen zwei Monaten hatte er Rumänien erobert, sowie Bulgarien und Moldova, Teile der Ukraine und Ungarns, sowie Serbiens und rief das Kaiserreich der Vampire aus, unter seiner Herrschaft versteht sich.
      Einige Vampire ließen sich davon begeistern und viele Vampirsympathisanten ließen sich von seinen versprechen von Schutz und einem besseren Leben anlocken. Es gab genug Menschen die sich auch verwandeln lassen wollten.
      Vielen anderen Vampiren stieß das jedoch sauer auf, dennoch dauerte der Krieg insgesamt Siebzehn Jahre, bis sich die Welt beruhigte und eine neue Ordnung etabliert wurde. Man kann nicht sagen wann der Dritte Weltkrieg genau endete, irgendwann war er eben einfach vorbei, weil niemand mehr kämpfte.

      Der amerikanische Kontinent wurde eine Zone ohne Regierung, zwar lebten immer noch Menschen und Vampire dort, aber es war ein rechtsfreier Raum.
      Afrika war… nun, Afrika, kaum war wieder Frieden gab es dort wieder Bürgerkrieg gegen andere Regierungen als vor dem Weltkrieg. Der schwarze Kontinent wurde seitdem mehr oder minder ignoriert. Der Rest der Welt hatte genug eigene Sorgen, da musste man nicht auch noch in Afrika Polizei spielen… oder Samariter.
      Indien wurde zum weltweit gefährlichsten Pflaster für Vampire. In Europa den sicheren Stand verlierend zog der Vatikan auf den Indischen Subkontinent und brachte diesen mit seinen Lehren und einer gesunden Inquisition im Laufe der Jahrzehnte unter seine Kontrolle.
      Das Goldene Reich der Mitte und das Land der aufgehenden Sonne hielten sich vornehm zurück und kamen zum Schluss, dass Vampire keine Menschen waren und dementsprechend auch nur eingeschränkte Menschenrechte erhalten sollten, was zur Ursache hatte, dass dort kaum noch Vampire lebten.
      Das geeinte Europa war… nun, der Westen eben. Redefreiheit und dergleichen. Die Menschen diskutieren in hitzigen Debatten das Für und Wider betreffs Vampiren im eigenen Land, während die Vampire es vorzogen sich zurück zu ziehen, die wenigsten wollten im Rampenlicht stehen, sie waren Kreaturen der Nacht und wollten es auch gerne bleiben, weswegen sie ganz allmählich wieder in den Hintergrund rückten, zwar wurden sie nicht mehr vergessen, aber sie nahmen im Bewusstsein der Menschen nur noch einen winzigen Teil ein.
      Einzig Dracula, Kaiser der Vampire, rief sich alle paar Jahre wieder in Erinnerung mit Medienrummel auf die ein oder andere Weise oder einfach mit einer versuchten Osterweiterung seines Herrschaftsbereiches.
      Doch irgendwann… wurde all dies normal, das Leben nahm wieder seinen gewohnten Gang und heute, ein halbes Jahrtausend später, gab es eine Zukunft die sich wohl kein Science-Fiction und kein Fantasy Autor hätte erträumen können.
      Wer hätte jemals gedacht, dass eine junge, aufreizende Magierin namens Lady Sam im öffentlich rechtlichen Fernsehen eine gleichnamige Talkshow moderierte und sich selbst einflussreiche Persönlichkeiten darum rissen von ihr eine Einladung zu erhalten, Prominenz aus allen Sparten, Regierungsoberhäupter, selbst Graf… nein, halt, Kaiser Dracula war schon einmal in ihrer Sendung per Videokonferenz zugeschaltet gewesen.
      Auf dem Mond gab es längst keine Forschungsstationen mehr, sondern unterirdische Siedlungskomplexe der verschiedenen Nationen, mit Ausnahme des Kaiserreichs Transsylvanien . Während der Mond angeblich vampirfrei war und alle Nationen sich auf selbigen konzentriert hatten, war Vladimir Tepesh einen Schritt weiter gegangen und hatte mithilfe von Technik und Magie den Mars in Besitz genommen. Das Terraforming machte gute Fortschritte und an schönen Tagen brauchte man auf dem Mars nicht einmal Schutzkleidung. Da für den Mond ein unausgesprochenes Vampirverbot galt, hatte Dracula für den Mars offiziell ein Menschenverbot ausgesprochen. Es gab zwar menschliche Touristen, aber Siedeln durften nur Blutsauger, deren Anzahl seit der Ausrufung des vampirischen Kaiserreichs explosionsartig angestiegen ist.


      Fünfzehnter Mai 2559, Sonnenuntergang am Westrand von Ruhr
      „…und ich sage dir, ich bekomme gerade gar nichts auf die Reihe und habe absolut keinen Bock irgendwas zu unternehmen.“ Die Luft in der kleinen Wohnung war stickig, zwar brauchten Vampire kaum Luft weil sie nur wenig atmeten, doch wer einen halben Monat nicht lüftete saß eben im Mief, besonders wenn man auch noch rauchte.
      Müde saß der Vampir schlecht rasiert auf seinem Sofa in der Mietwohnung und sah aus blutunterlaufenen Augen der Menschenfrau zu, die vor kurzem gekommen war und nun erst einmal alle Fenster aufriss. Die dunkle Aderstruktur in seinem Gesicht war kein besonders schöner Anblick, ebenso wie die Verfärbungen seiner Haut, die wie Leichenflecken aussahen. Es war immer das Selbe, wenn Vampire dem Sonnenlicht ausgesetzt waren. Es gab schönere Anblicke…
      „Ich hab mir Sorgen um dich gemacht, du bist nicht mal ans Telefon gegangen!“ Warf die fast vierzig Jahre alte Frau dem Vampir vor, der nicht älter als dreißig wirkte.
      Obwohl sie aufgebracht war, lächelte sie mit einem Mal, als die Sonne unterging und der Vampir zum Schönling wurde, so wie jede Nacht.
      Der kränklich helle Hautton wurde zu einer vornehmen Blässe, die Verfärbungen und Leichenflecken verschwanden und die stoppeligen Wangen waren noch immer stoppelig, allerdings waren es nun verwegene Stoppeln auf einem aristokratisch wirkenden Gesicht, das gesund, aber gelangweilt wirkte. Das änderte sich jedoch, als sich die Frau auf seinen Schoß setzte und ihn küsste.
      In der Nacht fühlte er sich schon besser und wenn seine Freundin bei ihm war… nun, er konnte einfach nicht so gut schlechte Laune schieben wenn sie in seiner Nähe war.
      „Tut mir Leid, Schatz.“ Er erwiderte ihr Lächeln und die violette Zunge des Churel-Vampirs leckte über ihre Wange. Er liebte ihren Geschmack, auch wenn er nur sehr selten von ihr trank, da sie es meist nicht besonders mochte… nun, während er es tat mochte sie es, das war immer so. Das Bluttrinken war wenn der Vampir es wollte etwas Hocherotisches. Allerdings mochte sie die Vorstellung nicht, dass sie ausgesaugt wurde, weswegen er sich meist von Blutkonserven ernährte, so wie die meisten Vampire in Europa. Der ach so toleranten europäischen Gesellschaft stießen ausgesaugte Leichen sauer auf, da wurde dann oft genug mit unnötiger Härte gegen die falschen Vampire ermittelt… und dann gab es da ja auch noch die Jäger… verdammtes Pack… aber solange es keine Jäger des Vatikans waren, waren es meist nur Idioten die hofften ein Kopfgeld von den richtigen Leuten kassieren zu können. Allerdings gab es auch noch die wirklich guten Jäger die nicht zum Vatikan gehörten und denen war es genauso wie den Vatikanern egal ob sie den Vampir töteten den sie jagten oder auch gleich noch ein paar andere.
      Die Holofernsehetechnikerin kicherte und kuschelte sich an den noch recht unbekannten Alternativweltromanschreiber, dem es durch ihre bloße Anwesenheit schon deutlich besser ging. Wen interessierten schon Schreibblockaden wenn er seine Geliebte auf dem Schoß hatte?


      Zwanzigster Juni 2560, Nachts in Ruhr, Kohlebezirk
      Der Bezirk hatte schon bessere Zeiten gesehen. Heutzutage war es die letzte Absteige, kein Wunder, irgendwo musste der ganze Abschaum ja landen in einer so gewaltigen Metropole wie Ruhr.
      „Blutsauger!“ Keifte der beleibte Mann aufgebracht, fuhr sich über das verschwitzte Gesicht und funkelte den Vampir ungehalten an, dieser lächelte jedoch nur süffisant.
      „Letzte Woche war das Dot noch Zwanzig Nex billiger pro Gramm.“ Beschwerte er sich gepresst um nicht allzu laut zu werden.
      „Die Sicherheitskräfte sehen nicht mehr ganz so billig weg in letzter Zeit, das geht natürlich auf den Preis.“ Erwiderte der Vampir, der wie alle seiner Art schön anzusehen war bei Nacht, und reichte seinem Kunden ein Tablet, an welches dieser seinen Nex-Stick anschloss und den genannten Preis knurrend umbuchte.
      Der Dealer nahm das Tablet wieder entgegen und gab dem Menschen ein kleines Glasröhrchen mit Dot, einer neuartigen Droge, die man sich in die Augen träufelte und dafür sorgte, dass man sich um nichts mehr sorgte, alles wurde zu rosa Wattebäuschen und die Welt war ein paar Stunden lang wunderschön und harmlos.


      Inhaltsverzeichnis
      1 – Ruhrgebiet
      2 - Mein Freund der Vampir, wie ich ihn erkennen und umbringen kann
      3 - Rassen
      4 - Klassen
      5 – Magie
      6 – Jäger und die Jagd
      7 - Regeln


      1 - Ruhr – europäische Hauptstadt
      Ruhr ist eine Stadt, wie es sie in dieser Zeit zu mehreren gibt. Gewaltiges Ballungsgebiet der Zivilisation.
      Dort wo im ehemaligen Deutschland früher der Ruhrpott war, das Ruhrgebiet, ist heute nur noch Ruhr. Ein himmelsstürmender Wolkenkratzer neben dem anderen, manche Bezirke sind gar in mehrere Ebenen unterteilt auf denen das Leben stattfindet und nur die oberste dieser Ebenen badete tagsüber im Sonnenlicht, was das Leben weiter unten nicht unbedingt lebenswerter machte, zumindest nicht für Menschen.
      Die obersten Ebenen der Inneren City beherbergt das Luxusviertel. Am Westrand ist ein günstiges, aber noch immer gutes Viertel, welches *trommelwirbel* Westrand heißt. Der Kohlebezirk erstreckt sich im Süden der Stadt unter mehreren höher gelegenen Bezirken und ist ganz offiziell der totgeschwiegene Mülleimer der Metropole, in welchem man angeblich alles bekommt wenn man denn bezahlen kann.
      Über dem Kohlebezirk befinden sich ein Gutteil der Industriebezirke, unter anderem auch der Energiebezirk, von dem aus mit Fusionsmeilern die Energieversorgung von Ruhr und einem Teil des Umlandes sicher gestellt wird.
      Im Norden, in Sichtweite der Stadt, liegt der Raumhafen, von dem aus Raumschiffe zum Mond starten und auch wieder landen. Regulär gibt es zwei Flüge pro Woche zur europäischen Mondsiedlung und von dort zurück. Zum Mars fliegen nur Raumschiffe vom Transsylvanischen Raumhafen aus und nur in unregelmäßigen Abständen von ein paar Wochen.
      Der offizielle Vampiranteil in Ruhr beträgt knapp ein Prozent, allerdings sind Vampire in Europa nicht als solche meldepflichtig. Nach Hochrechnungen der Blutbanken sind etwa sieben Prozent der Einwohner Ruhrs Vampire. Nimmt man die Todesfälle und Vermisstenfälle noch dazu, die vermutlich von Vampiren verursacht wurden, dann dürften über Zehn Prozent der Ruhrer Vampire sein, was außerhalb des Kaiserreichs Transsylvanien eine der höchsten Vampirkonzentrationen darstellt.
      Allerdings gibt es wo viele Vampire leben auch viele Vampirjäger, auch wenn die Jagd in Europa als illegal gilt, was jedoch weder den Vatikan, noch die anderen Jäger besonders kümmert, zumal die Kriminalität besonders in tiefer liegenden Ebenen solcher Metropolen etwas alltägliches ist.

      2 - Mein Freund der Vampir, wie ich ihn erkennen und umbringen kann
      In der Dunkelheit der Nacht, oder eines Raumes in den kein Sonnenlicht dringt, ist der Vampir schön anzusehen. Im Tageslicht sehen sie nicht mehr ganz so schön aus. Die vornehme Blässe der Vampire wandelt sich in eine ungesunde, kränkliche Bleiche, durchzogen von geschwärzten Äderchen und Leichenflecken, zu Recht werden Vampire lebende Tote, oder Untote genannt. Zwar sind sie weder tot, noch untot, doch hat sich ihr Herzschlag auf wenige Schläge in der Stunde verlangsamt, ihrer Atmung ergeht es ebenso.
      Sie sind stärker und schneller als Menschen, diesen jedoch nicht hoffnungslos überlegen, wenn man von ihrer natürlichen Resistenz dem Tod gegenüber einmal absieht. Vampire besitzen eine natürliche, wenn auch schwache, magische Begabung, sprich, sie können etwas zaubern. Einige von ihnen verfügen über besondere Fähigkeiten, die andere Vampirrassen nicht besitzen und auch nicht erlernen können.
      Viele stellen sich sicher die Frage, wie wird man zum Vampir? Das ist eigentlich ganz einfach, wenn auch kompliziert. Zunächst muss der Vampir sein Ei, welches er zuvor in sich erschaffen hat, hochwürgen und mit einem Kuss im Mund des Opfers ablegen. Das Ei ist im Prinzip ein grauer Schleimklumpen, der sich im Mund des Opfers sofort seinen Weg die Kehle hinab sucht und sich im Körper ausbreitet, bis jede Zelle infiziert ist, was etwa zwei Monate dauert und mit höllischen Schmerzen verbunden ist. Wenn der Patient in diesen zwei Monaten nicht stirbt wird er zum Vampir, von derselben Rasse wie sein Erschaffer und hört auf zu altern, weswegen es unter Vampiren ein ungeschriebenes Gesetz gibt keine Kinder zu infizieren. Das Sterberisiko während der Verwandlung liegt bei jungen, gesunden Menschen bei unter fünf Prozent. Ist das Opfer jedoch schwer krank oder bereits sehr alt steigt das Sterberisiko auf über Siebzig Prozent.
      Vampire können zwar Kinder zeugen, da sie noch immer irgendwie leben, doch gibt das meist Totgeburten. Bei Beziehungen zwischen Menschen und Vampiren ist das Risiko von Totgeburten bei weitem nicht so hoch, doch egal ob Mensch und Vampir oder Vampir und Vampir, das Kind wird nie als reiner Vampir geboren, sondern immer als Mensch oder als „Vampirvorstufe“ beziehungsweise Halbvampir. Wenn ein Halbvampir erwachsen ist kann er entweder als Mensch leben, oder ein Ei erzeugen, es hochwürgen und herunter schlucken wodurch er zum vollwertigen Vampir wird, nach den genannten zwei Höllenmonaten, und dann auch Blut benötigt wie ein normaler Vampir.
      Vampire brauchen mindestens einmal im Monat ein paar Liter Blut, oder alle paar Tage einen guten Schluck davon um nicht zu verhungern. Andere Nahrung können sie zwar zu sich nehmen, aber abgesehen vom Genuss bringt das nichts.
      Im 26ten Jahrhundert ernähren sich Vampire hauptsächlich von Menschenblut aus Klonblutkonserven, welche in nahezu unbegrenzter Menge vorhanden, bzw klonbar sind. Sie können zwar nach wie vor Tierblut trinken, was zwar verhindert, dass sie sterben, allerdings schmeckt es grauenhaft und sie verlieren bei einer Tierblutdiät nach und nach ihre übermenschlichen Kräfte.

      Aber wie bringt man jetzt solch ein Wesen um, bei dem das natürliche Lebensende nicht bekannt ist?
      Hier kommen die Klassischen Methoden zum Einsatz, doch muss man zwischen Legende und Wirklichkeit unterscheiden.
      • Feuer: Todsichere Methode. Bei den Meisten zumindest. Aber Obacht: Wenn der Vampir noch lebt wenn das Feuer erlischt kann er sich regenerieren. Der Vampir muss also im brennenden Feuer sterben, die Nachwirkungen von Verbrennungen killen lediglich seine Laune, ihn aber nicht.
      • Der Pfahl: Wenn einem Vampir das Herz durchstoßen wird lähmt ihn das meist nur. Es gibt jedoch Rassen bei denen das nichts bringt oder es nur etwas bringt wenn der Pfahl aus einem bestimmten Material ist, dann aber ist es tödlich.
      • Enthauptung: Die meisten lachen darüber nur... So wie ihnen der Kopf nachgewachsen ist. Allerdings gibt es Vampirarten bei denen das wunderbar hilft.
      • Sonnenlicht: Ääääh… nein. Einzig Vampire, die der Klasse „Urweltlich“ angehören können bei Blutmangel im Sonnenlicht verbrennen.
      • Weihwasser: Schmeckt etwas fad, solange der Vampir kein Christ ist. Ist er Christ, oder glaubt daran das Weihwasser eine Wirkung hat, dann verfällt der Vampir in Panik und er verliert für ein paar Sekunden seine übermenschlichen Kräfte.
      • Religiöse Symbole und religiös geweihte Gegenstände und heilige Orte, sowie Exorzismen: Nehmen dem Vampir vorübergehend seine übermenschlichen Kräfte… wenn er der entsprechenden Religion angehört. Einen muslimischen Vampir juckt das Kreuz der Christen also herzlich wenig. Da ein Gutteil der Vampire allerdings – es ist eine moderne Zeit – aus Atheisten und Agnostikern besteht, sind diese Dinge nur noch selten für die Jagd relevant.
      • Knoblauch: Lecker! Allerdings vergeht die vampirische Schönheit nach dem Genuss von Knoblauch für etwa zwei Stunden und sie sehen aus wie am helllichten Tag, weswegen die meisten Knoblauchliebhabenden Vampire selbiges nur Tagsüber essen. Knoblauch ist also das Nonplusultra zum Vampire enttarnen… bei den meisten Rassen zumindest.
      • Steinsalz aus der Schrotflinte: Neumodisches Zeug, aber wirksam. Zwar tötet es nicht und verletzt nur sehr oberflächlich, allerdings vertreibt die reinigende Wirkung des Steinsalzes den Vampir fürs Erste, da selbst sie es dabei mit der Angst zu tun bekommen, obwohl sie wissen, dass es ihnen nichts anhaben kann. Werden sie getroffen ziehen sie sich für mindestens ein paar Minuten zurück, es ist ein zwanghaftes Verhalten, dem sie nicht widerstehen können. Steinsalz wirkt bei allen Vampiren gleich, ohne Ausnahme, was das Steinsalz unter den klassischen Methoden einzigartig macht.



      3 - Rassen

      Albtraum:
      Erkennungsmerkmale bei Nacht: Eckzähne verfügen über ungewöhnlich scharfe Kanten. Der Albtraum ist nicht auf Anhieb zu erkennen.
      Besonderheiten der Ernährung: Das Blut schwangerer Frauen und die Milch stillender Mütter sind für ihn das Höchste. Diesen Leckerbissen kann er nicht widerstehen, egal in welcher Lage er sich befindet, somit sind sie auch seine einzigen Schwachstellen.
      Labt sich der Albtraum über Wochen an einer schwangeren Frau wird ihr Kind tot zur Welt kommen, labt er sich an Blut und Milch einer stillenden Mutter so wird der Säugling schwer erkranken, muss jedoch nicht unbedingt sterben.
      Allerdings ernährt sich der Albtraum auch von allen anderen Menschen, wenn seine Lieblingsspeise nicht zur Hand ist.
      Tötung: Der Albtraum kann nur während der Nahrungsaufnahme getötet werden. Er ist zwar nicht unverwundbar, aber er erholt sich von restlos allem und das auch noch unverschämt schnell. Außer er isst gerade, dann ist er nicht nur auf die klassischen Methoden zu töten, sondern auch mit so ziemlich allen anderen Methoden.

      Asemann:
      Erkennungsmerkmale bei Nacht: Keine!
      Besonderheiten der Ernährung: Asemann verwandeln sich für die Jagd und zum Speisen in wilde Tiere. Wenn also ein Leopard mitten in der Stadt einen Menschen reißt, dann ist es aller Wahrscheinlichkeit nach ein Asemann. Die Verwandlung erfolgt bewusst und der Vampir hat die gesamte Zeit über die uneingeschränkte Kontrolle über sich.
      Im Gegensatz zu anderen Vampiren sättigt es sie nicht, wenn sie in ihrer normalen Gestalt Blut trinken.
      Tötung: In ihrer normalen Form sind sie durch die klassischen Methoden zu töten, in ihrer Tierform auch auf alle anderen Arten.

      Churel:
      Erkennungsmerkmale bei Nacht: Zierlicher Körperbau, klassisch längliche Fernsehvampirzähne und ihre violette Zunge. Sie können keine Gegenstände aus reinem Eisen berühren und so schwachsinnig es klingt, sie können keine Türen öffnen hinter denen Reiskörner auf dem Boden verstreut wurden.
      Besonderheiten der Ernährung: Keine, es sind ganz normale Vampire.
      Tötung: Die klassischen Methoden sind kaum bis gar nicht wirksam, außer es ist Eisen im Spiel. Durch Eisen verursachte Wunden sind die einzigen die sie töten können.

      Etemmu:
      Erkennungsmerkmale bei Nacht: Ihre „menschlichen“ Eckzähne können einen vollen Zentimeter ausgefahren werden. Sie fühlen sich in Gegenwart von Holz unwohl und meiden selbiges, ein einfacher Holzsplitter im Finger kann sie bereits schwer erkranken lassen.
      Besonderheiten der Ernährung: Keine, es sind ganz normale Vampire.
      Tötung: Holz ist das einzige Element, welches sie töten kann. Etemmu sind der Ursprung der Geschichte des hölzernen Pflocks im Herzen bei Vampiren, weil es sie sehr zuverlässig tötet. Genauso wie ein fachgerechter Exorzismus.

      Gandharva:
      Erkennungsmerkmale bei Nacht: Ihre „menschlichen“ Eckzähne können wie bei den Etemmu ausgefahren werden. Sie fürchten sich vor Hunden und Wellensittichen und beherrschen den Bösen Blick, der jedoch nur bei schwachen Herzen töten kann, entgegen der Geschichten, und ansonsten „nur“ mehrtägiges Unwohlsein verursacht, Angstattacken und manchmal auch Übelkeit.
      Besonderheiten der Ernährung: Sie nähren sich bevorzugt nach dem Liebesspiel am schlafenden Partner ohne diesen zu töten, können sich jedoch auch anders ernähren, tun dies jedoch nur ungern, da sind sie eigen.
      Tötung: Die klassischen Methoden.

      Nosferatu:
      Erkennungsmerkmale bei Nacht: Lange, spitze Fernsehvampirzähne. Bei Nacht sind sie selbst für einen Vampir besonders schön. Am Tag jedoch unterscheidet er sich deutlich von anderen Vampiren. Seine Haut nimmt eine hässliche, graue Färbung an, seine Zähne erscheinen Gelb und seine Augäpfel werden ungesund fleckig und wirken ausgetrocknet.
      Der Nosferatu besitzt die Gabe willensschwachen Menschen und Tieren den eigenen Willen aufzuzwingen und sich so hörig zu machen, die genaue Wirkungsdauer ist nicht bekannt, man geht jedoch von höchstens etwa Vierzig Stunden aus.
      Der Nosferatu kann sich sowohl in einen Wolf, als auch in eine Fledermaus verwandeln, doch bleibt sein Schatten in der Ursprungsform, während der Verwandlung.
      Besonderheiten der Ernährung: Keine, abgesehen davon, dass ein Nosferatu, als Klassiker unter den Vampiren, seine Opfer bevorzugt verführt bevor er sie austrinkt.
      Tötung: Um einen Nosferatu zu töten muss man ihr Herz mit einem silbernen Pfahl durchstoßen, was sie lähmt, sie mit eisernen Ketten fesseln, drei Knoblauchzehen, die eine gewisses Gewicht nicht unterschreiten dürfen, unter die Zunge legen und sie in einem Sarg aus Eichenholz an einer Wegkreuzung beerdigen, nach neun Tagen sind sie meist tot.
      Da die Tötung eines Nosferatus so eine komplizierte Angelegenheit ist, erlangte Vladimir Tepesh, auch bekannt als Graf Dracula unsterblichen Ruhm, da er aufgrund dieses Umstandes dem Tod schon unzählige Male von der Schippe gesprungen ist und noch immer lebt, obwohl ihn sogar ein Gutteil der Vampire tot sehen will.

      Upierczi:
      Erkennungsmerkmale bei Nacht: Anstelle von Reißzähnen haben die Upierczi einen ausfahrbaren Stachel unter der Zunge, sind also sehr schwer zu erkennen.
      Besonderheiten der Ernährung: Sie trinken nicht nur das Blut ihrer Opfer sondern essen auch einen Teil ihrer Eingeweide.
      Schlafen sie im Blut ihrer Opfer sind sie eine Woche lang geschützt oder bis sie sich das Blut des Opfers von der Haut waschen.
      Tötung: So lange sie den Schutz des Opferblutes besitzen offenbart das Tageslicht sie nicht als Vampir und sie sind gegen die klassischen Methoden immun und nahezu unverwundbar. Einzig das Feuer kann sie noch immer töten. Der Schutz lässt sich mit einfachem Wasser abwaschen, ein ordentlicher Platzregen genügt also den Upierczi wieder für die klassischen Methoden anfällig zu machen.

      Volkodlak:
      Erkennungsmerkmale bei Nacht: Keine, auch sind sie was Körperkraft, Geschwindigkeit und Reflexe betrifft genau wie Menschen. Das Sonnenlicht offenbart nicht sein vampirisches Naturell, allerdings verbrennt Silber sein Fleisch.
      Besonderheiten der Ernährung: Er labt sich nicht an menschlichem Blut. In Vollmondnächten wandelt sich jedoch ihr Körper und Geist und sie werden zu wilden, haarigen Menschenfressern. Mit anderen Worten, Werwölfe sind auch nur ganz gewöhnliche Vampire. Die Volkodlak haben Probleme sich an die Zeit der Verwandlung zu erinnern, das klassische Werwolfsproblem eben, ebenso die Tatsache, dass sie nicht wissen, welchen Menschen sie in ihrem Fresswahn angreifen.
      Tötung: Immun gegen Knoblauch, geweihte Gegenstände und Exorzismen genügt bei dieser vampirischen Abart einfache Gewalteinwirkung. In verwandelter Form braucht es allerdings etwas mehr Gewalteinwirkung, denn eine Kugel in Herz und Hirn ist noch lange kein Grund um den Löffel abzugeben.
      Volkodlaks werden bevorzugt mit Schrotflinten und Flammenwerfern gejagt, wegen der hohen benötigten Gewalteinwirkung an Vollmondnächten.


      4 - Klassen
      Es gibt nicht nur Rassen, sondern auch noch eine Klassifikation innerhalb der Rassen.

      Urweltlicher Vampir:
      Deutlich erhöhte Körperkraft (Kann ein Auto stemmen und werfen), sowie stark erhöhter Blutbedarf. Wird der Bedarf nicht gedeckt kann Sonnenlicht den urweltlichen Vampir nach mehrwöchiger Mangelernährung in Flammen aufgehen lassen, was nicht bedeutet, dass das Sonnenlicht tödlich sein muss, aber es ist auf jeden Fall sehr unangenehm.
      Der Volkodlak bildet eine Ausnahme, denn der ist einfach nur eine haarige Bestie mit viel zu viel Power, weswegen er in verwandelter Form der Klasse Urweltlich zuzuordnen ist, was sich jedoch nicht auf seine menschliche Form auswirkt.

      Nobler Vampir:
      Deutlich erhöhte Geschicklichkeit und Geschwindigkeit (Kann Blauen Bohnen ausweichen), sowie leicht erhöhter Blutbedarf. Bei Mangelernährung schwindet die vampirische Schönheit selbst im schützenden Dunkel der Nacht und nicht nur im Tageslicht.

      Moderner Vampir:
      Modern, weil diese Klasse erst im Mittelalter aufkam. Während Vampire allgemein magisch etwas begabt sind, sind moderne Vampire geübter im Umgang mit Magie, haben ein höheres, magisches Potential, können es aber nicht mit richtigen Magiern aufnehmen.


      5 - Magie
      Da nicht nur Magier Magie wirken können, sondern auch Vampire und Menschen, hier ein paar Worte um das ganze abzustufen.

      Der Mensch:
      Für den Menschen (und den Halbvampir) ist Magie ein Buch mit sieben Siegeln, das hindert jedoch nicht alle daran sie zu erlernen. Der gute menschliche Zauberer kann durch intensives, jahrelanges Studium der Magie das selbe Niveau erreichen, wie der gewöhnliche Vampir es von Natur aus besitzt. Es gibt Ausnahmen unter den Menschen, die das selbe Niveau erreichen wie der „moderne Vampir“.
      Steht der Zauberer auf Seiten der Jäger, dann nennt man ihn selbstredend „Priester“, denn alle Zauberer und Hexen sind böse! Zumindest für die Jäger des Vatikans.

      Der Vampir:
      Vampire haben eine natürliche magische Begabung, sie können kleine Gegenstände schweben lassen, was sie jedoch als kindisch empfinden, sie nutzen lieber schwache Illiusionsmagie um zu täuschen wenn sie jagen, oder zu fliegen wenn sie dabei erwischt werden. Sie beherrschen ein wenig Elementarmagie, können also mit Feuerbällen werfen, was jedoch ebenso wie die Illusionsmagie sehr viel Konzentration erfordert. Sie beherrschen darüber hinaus ein wenig Telepathie, können also Gedankenbotschaften schicken und von Menschen die keine Magie beherrschen Gedankenbotschaften empfangen bei Sichtkontakt und wenn der Mensch bewusst und intensiv sich auf den Vampir und die Botschaft konzentriert, in Gedanken sozusagen schreit.
      Für den „modernen“ Vampir ist das alles Kindergarten, er bewegt einen Vierzigtonner kraft seines Willens und lässt Gebäude mit einem lieblichen Augenaufschlag einstürzen oder Waldstücke mit einem Husten in Flammen aufgehen. Allerdings stoßen ihre magischen Künste bei anderen Vampiren nicht gerade auf Gegenliebe, weswegen sie entweder ihre tatsächliche magische Kraft verheimlichen oder vollkommen überhebliche, arrogante Arschlöcher sind.

      Der Magier:
      Angeblich sind Magier Menschen, sie sehen zumindest wie welche aus und ernähren sich auch wie solche.
      Sechs Magier haben genügt mit der Amerikanischen Ostküste „Landunter“ zu spielen. Es wird vermutet, dass es auf der ganzen Welt keine zwei dutzend Magier gibt. Seit dem dritten Weltkrieg sind die Namen von 12 Magiern bekannt und das Aussehen von lediglich Sieben. Einzig Lady Sam mit ihrer Talkshow steht im Rampenlicht, das könnte jedoch auch daran liegen, dass sie mit 26 Jahren die jüngste lebende Magierin ist.
      Magier sind unsterblich (angeblich sogar unverwundbar, doch niemand ist irre genug einen von ihnen anzugreifen), altern nicht, können in einem einzigen Moment ganze Städte verheeren, können Asteroiden aus dem Weltall reißen und als Meteore auf die Erde stürzen lassen, sie können Menschen zu Millionen ihren Willen aufzwingen und wenn sie einen scheiß Tag haben, dann spielen sie auch mal mit dem Wetter um sich abzureagieren, also Hurrikanes, Taifune, Wirbelstürme, Hagel mit fußballgroßen Körnern, Gewitter bei denen es tatsächlich Hunde und Katzen regnet (kein schöner Anblick wenn die auf dem Boden landen).
      Magier können wohl schlicht und ergreifend alles, das man sich vorstellen kann, allerdings bleiben sie bevorzugt unter sich, halten Treffen in geheimen Kämmerchen ab, leben abgeschieden von der Menschheit und ergründen die Geheimnisse der Magie um noch mehr Macht zu erlangen, die Welt geht sie schon seit Jahrtausenden nichts mehr an, zumindest ist es bei den meisten so. Lady Sam und ein paar die erst wenige hundert Jahre alt sind nehmen noch gerne am Alltag dieser Welt teil, sind froh ein Teil davon sein zu können, auch wenn sich die meisten von ihnen nicht offenbaren.

      Dämonen:
      Passend zu den Kreaturen der Nacht gibt es Dämonen, aber die sind extrem selten und werden nur für kurze Zeit beschworen. Sie dienen hier nur als kleine Veranschaulichung.
      - Beschwört ein Ottonormalverbraucher auf einer Pyjamaparty einen Dämonen, so passiert in 99% der Fälle... nichts. Das höchste der Gefühle beim restlichen Prozent sind übernatürliche Ereignisse, wackelnde Wände und geisterhafte Erscheinungen und dergleichen. Denn entweder sind die Menschen noch nicht mächtig genug um einen Dämonen zu beschwören, oder sie haben nur die Touristenversion des Buches mit den Ritualzaubern abbekommen die alle nicht wirken.
      - Beim magisch gebildeten Menschen und beim normalen Vampir ist es mehr als nur ein Anklopfen an einer anderen Dimension. Sie öffnen tatsächlich ein Portal durch das der Dämon kommen kann, was etwa eine erfolgreiche Beschwörungschance von 60% beträgt. Hier gibt es drei Optionen:
      • Der Zauber ist zu schwach und der Dämon lacht dich aus und bleibt Zuhause.
      • Der Bannkreis der den beschworenen Dämonen binden soll, bis die Verhandlungen mit ihm abgeschlossen sind ist nicht vollständig, verwischt, kaputt oder mit der falschen Kreide gezogen und der Dämon sieht es von seiner Seite aus. Dann streiten sich die Dämonen darum wer gehen darf um seinen Spaß mit den dummen, ungeschützten Menschlein oder Vampirchen zu haben, oftmals so lange, bis das Portal sich wieder geschlossen hat. Kommt doch einer hindurch endet das meist mit dem unschönen Tode der Beschwörer und einer verwüsteten Wohnung.
      • Alles ist gelungen, der Bannkreis ist perfekt, der Zauber stark genug und jetzt steht ein ausgewachsener drei Meter großer Dämon in deinem Wohnzimmer mit dem Kopf in der Etage über dir, weil die Wohnung nur 2,50 Meter hoch ist. Nun kannst du einen Handel von ihm fordern. Ist er gelangweilt oder von deinen Kräften gar ein klitzekleines bisschen beeindruckt wird er darauf eingehen. Da Dämonen nicht selbstständig die Dimensionen wechseln können sind sie also von einer Beschwörung meist beeindruckt, außer sie haben damit schon Erfahrung und einen Vergleich zu früheren Beschwörungen.

      - Der Magier als mächtigster Zauberkundiger hat es mal wieder am einfachsten. Er schnippt und ruft den Namen eines Dämonen, der taucht mit einem *puff* neben dem Magier auf, macht einen Kniefall, schlottert vor Angst und fleht um Verzeihung, weil er sich so verspätet hat, dabei spielt es keine Rolle, dass er innerhalb von 0,02435 Sekunden auf die Beschwörung reagiert hatte und es seine Minimale Anreisezeit ist.


      6 – Jäger und die Jagd
      Normale Jäger:
      Der Ottonormaljäger ist ein Einzelgänger oder agiert in kleinen Teams, selten hat er eine feste Gruppe mit der er auf die Jagd geht. Meist hat er jemanden durch einen Vampir verloren und ewige Rache an dieser Dämonenbrut geschworen, verspricht sich davon das schnelle Geld und ein aufregendes Leben, ist lebensmüde oder eine Vampirin hat ihn als er jünger war nicht „rangelassen“. Die Gründe für die Jagd sind mannigfaltig wie es die Jäger selbst sind. Für gewöhnlich hat der Jäger einen Kontaktmann der ihn mit Aufträgen versorgt, oder kennt jemanden der einfach nur für tote Vampire zahlt. Die heilige Mutter Kirche ist was das betrifft immer schon sehr zahlungsfreudig gewesen.
      Es kommt vor, dass sich der ein oder andere Zauberer hier wieder findet.

      Organisierte Jäger:
      Diese Gesellen sind schon unangenehmer, sie sind besser informiert, besser ausgerüstet, eben einfach besser. Sie arbeiten im Team, als eingeschworene Gemeinschaft in der jeder seine Rolle hat, als aktiver Jäger oder als jemand im Hintergrund der Informationen über das Ziel sammelt, Schwachpunkte ausfindig macht, „seine“ Jäger auf das Ziel vorbereitet und dergleichen mehr. Größere Jägervereinigungen haben sogar Leute die einzig und allein da sind heraus zu finden wie weit die Ordnungshüter in ihren Ermittlungen, im Zusammenhang mit der vergrößerten Anzahl an toten Untoten, sind, wenn die Jagd wie in Europa illegal ist.
      Die organisierte Jagd beginnt statistisch ab drei Jägern, vereinzelt sind hier Hexen und Zauberer anzutreffen, manchmal sogar Halbvampire.

      Der Vatikan – Inquisitoren und Hexenjäger:
      Die Jäger des Vatikans sind ausgebildete Kampfmaschinen im Kreuzzug gegen das Böse, ihr Antrieb ist meist der blinde Fanatismus, dafür sind sie jedoch am besten geschult und gerüstet und haben die größten Reserven, sowohl an Geld, als auch an Gütern, immerhin steht der gesamte neue Vatikan hinter ihnen.
      Der Vatikan schickt immer 3 mal 3 Jäger/Inquisitoren und 3 Priester auf Mission in eine Stadt. Angeblich waren noch nie zwei Jagdtruppen des Vatikans zur selben Zeit in der selben Stadt, abgesehen vom Januar 2098 in Bukarest, als 12 mal 12 Truppen des Vatikans einen Anschlag auf Dracula verübten. Ihre Skelette sind noch heute im kaiserlichen Museum in Bukarest zu begutachten. Den Frakturen nach ist der werte Herr Kaiser seinerzeit völlig ausgetickt, als er diese Menschen in ihre Bestandteile zerlegt hatte. Der Kampf soll keine Fünf Minuten gedauert haben und seitdem ist der Vatikan im Kaiserreich rechtslos und vogelfrei. Ein Grund warum Vlad sein Reich immer nur nach Osten erweitern will, nie nach Westen, Norden oder Süden. Er hat mit dem neuen Vatikan noch eine Rechnung offen.

      7 – Regeln
      Weltkarte:
      newwave.pytalhost.de/picstuff/politische-Lage-2500.png

      Das Jahr 2561, der dritte Weltkrieg ist seit über 400 Jahren vorbei, es gibt Magie und Vampire, es gibt eine neue Weltordnung, auch wenn man davon im recht friedlichen Europa nur wenig mitbekommt, ist man doch Sicher. Alles in Übersee bleibt auch dort, Afrika wird ignoriert, die Osmanen bleiben unter sich und kämpfen noch immer mit ihrer Innenpolitik, das Kaiserreich Transsylvanien hat kein Interesse an Europa, außer als Handelspartner und Urlaubsziel, nun gut, der Vatikan ist gewachsen im Vergleich zu früher, hat aber genug eigene Probleme mit den noch immer viel zu vielen Heiden im eigenen Land. Der Rest der Energie der übrig bleibt wird darauf verwendet den Vampiren das Leben schwer zu machen.
      Und das Goldene Reich der Mitte... plagiiert noch immer westliche Elektronik. Allerdings haben sie eine ganz gute, eigene Cybernetikforschung und sind damit sogar Weltspitze, auch wenn niemand die Bedienungsanleitungen für die Prothesen lesen kann... in Ordnung, das mit den Bedienungsanleitungen ist gelogen.

      In Europa wird als Amtssprache eine Kunstsprache gesprochen, hauptsächlich aus Deutsch, Englisch und Französisch, Zweitsprache ist Mandarin, welches inzwischen alles Chinesen und Japaner sprechen, Drittsprache ist Rumänisch, Dracula sei dank. Latein wird zwar im Vatikan gesprochen, aber da dieser wieder so radikal ist wie vor tausend Jahren legen die wenigsten Regierungen Wert darauf, dass in ihrem Land Latein gesprochen wird.

      Das wars dann glaube ich im Großen und Ganzen...

      Ihr habt fast die freie Auswahl, was ihr spielen wollt. Ihr könnt normale Menschen, Jäger, Zauberer oder Vampire spielen. Magier, Dämonen und Dracula brauche ich selbst, sind also nicht spielbar :P
      Wenn ihr Fragen habt, dann fragt. Wenn ihr einen Vatikanjäger spielen wollt, ich habe hier noch irgendwo die Grundausrüstung aufgeschrieben, also sagt Bescheid.
      Jäger allgemein bekommen von mir hin und wieder die ein oder andere SL-PN, man will die lieben Blutsauger schließlich auf Trab halten.

      Ansonsten... es ist keine Anmeldungs-PN erforderlich, ich vertraue euch da mal^^
      Solltet ihr euch für einen modernen Vampir oder eine menschliche Ausnahme entscheiden... übertreibt es bitte nicht mit den magischen Kräften.

      Bleibt mir nur noch zu sagen: Viel Spaß mit Cybervamps
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Name: Jéanol Demeanu

      Rasse: Gandharva

      Klasse: Moderner Vampir

      Alter: Sieht aus wie Mitte 20, ist aber 180

      Aussehen: Er ist schmal gebaut, circa 170 cm, hat dunkle, halblange Haare. In der Nacht ist er richtig hübsch. Seine Augen haben einen seltsamen Farbton zwischen dunkelblau und violett, sein Gesicht wirkt beinahe aristokratisch mit einer schmalen Nase und hohen Wangenknochen. Vorzugsweise trägt er gut geschnittene Sachen, ob Jeans oder Leinenhosen oder anderes, Hauptsache, es sieht gut aus. Er wirkt manchmal wie ein Dandy des 19. Jahrhunderts, wenn auch in modernen Klamotten. Sein Kleiderschrank jedenfalls ist mehr als gut gefüllt.

      Charakter: Jéanol ist wahrlich ein König der Nacht. Er ist recht flatterhaft und selten einmal nimmt er etwas ernst. Viele enge Freunde hat er nicht, da er ungern etwas von sich preisgibt, hält er die meisten auf mindestens eine Armeslänge entfernt von sich. Man unterschätzt ihn gern, jedoch ist er nicht dumm und weiß sehr, sehr genau, was er als moderner Vampir machen kann. Er nutzt das allerdings extrem selten, höchstens, wenn ihm ein Vampirjäger auf die vampirische Pelle rückt. Er tötet auch nicht, stattdessen knabbert er lieber seine häufig wechselnden Partner (Mann und Frau, ihm ist es gleich) im Schlaf an. Jéanol ist einer der Gandharva, die sehr ungern wache Menschen aussaugen und in seinem ganzen Vampirleben hat er noch nie einen Menschen getötet. Nachts geht er meistens raus, in irgendeine Diskothek, wo er feiert und sich jemanden für ein, zwei, vielleicht drei Nächte sucht. Tagsüber zeigt er sich kaum, eigentlich nie, und dann liest er viel, schaut fern und recherchiert über Magie.

      Geschichte: In wirren Zeiten wurde der junge Jéanol, damals Student für Elektrotechnik, von einem Gandharva gegen seinen Willen in einen Vampir verwandelt. Seine Eltern waren entsetzt gewesen und hatten ihn vor die Tür gesetzt, was er gar nicht witzig gefunden hat. Heute bedauert er es, sie nie mehr besucht zu haben. Um Geld zu verdienen, verdingte sich der hübsche junge Mann als Gigolo, was jetzt allerdings auch nicht so viel anders war als zu menschlichen Zeiten, wo er ebenfalls von Blüte zu Blüte geflogen war. Sein Umwandler war nicht so begeistert davon, trotzdem brachte er dem Jungvampir alles Wichtige bei, wurde dann aber von einem Jäger erwischt. Jéanol stürzte sich dann in das Nachtleben, und in das Studium der Magie, damit er sich gut auskennt.
      Seine Familie stammt ganz ursprünglich aus Rumänien, sind aber irgendwann vor langer Zeit geflohen. Sein Nachname ist immer noch rumänisch und er würde gerne einmal dorthin. In seinen 180 Lebensjahren hat er wenig zustande gebracht, seine magischen Fähigkeiten jedoch gut unter Kontrolle gebracht und es geschafft, den Jägern auszuweichen. Allerdings hatte er auch noch nie so etwas wie eine feste Partnerschaft gehabt- oder?


      Thx Tom Bombadil
    • Name

      Roberto von Blankenstein

      Rasse

      Asemann

      Klasse

      Nobler Vampir

      Alter

      augenscheinlich ca. 30 - in Wirklichkeit um die 200

      Aussehen

      In Normalform: Exakt 188cm groß, kräftig gebaut. Für viele ein echter Frauenmagnet. Seine kurzen, dunkelbraunen Haare und blauen Augen runden das Ganze noch richtig ab. Meist ist er in Abendkleidung zu sehen, in seiner Freizeit trägt er dennoch lieber lässige Kleidungsstücke und Sachen mit denen auf der offenen Straße nicht so sehr auffällt. Seine Haare sind zu unterschiedlichen Anlässen auch verschieden gestylt, von daher kann man auf den ersten Blick keinen genauen Stil ausmachen.

      Nach der Verwandlung: Bevorzugt verwendet er Gestalten aus der Familie des Wolfes. Er wählt auch meistens verschiedene Farben und Formen, damit nicht der Verdacht von Wieholungstaten so schnell aufkeimen kann.

      Charakter

      Er steht aufgrund "der Vergangenheit seiner Familie" viel in der Öffentlichkeit. Er weiß gekonnt Gefühle gegenüber für ihn unbeliebten Menschen zu überspielen. Er scheint etwas verschlossen und spricht nicht gerne über sich selbst, außer er wird von Reportern dazu gezwungen. In diesen Situationen gibt der liebe Roberto allerdings auch nur Informationen frei, mit denen er seine wahre Identität nicht auffliegen lassen kann. Seine innerste Gefühlswelt für die Außenwelt immer ein Rätsel bleiben. In der Nacht ist er meist ein hinterlistiges Monster, das seine Opfer in eine heimtückische Falle lockt, um ihnen das Blut auszusaugen. Wenn er aufgrund seines Taglebens nicht dazu kommt in der Nacht "seinem Geschäft" nachzugehen, hat er immer einige Reserven auf Lager. Die umheimliche Sammlung an Büchern über Tiere lässt viele zurückschrecken, aber jeder "Mensch" hat oder die eine oder andere Macke. Sterbliche können doch so wunderbar naiv sein.

      Geschichte

      Er stammt aus einer Familie von Adeligen ab, die schon in den letzten Jahrhunderten immer wieder für Aufsehen sorgte. Bereits als kleines Kind wurde er immer wieder von einem Empfang auf den nächsten geschleift. Seine Kindheit konnte Roberto so gut wie gar nicht genießen. Er verabscheute sie dafür... nein er hasste seine Eltern regelrecht. Warum müssen Kinder von reichen Säcken eigentlich immer mit in die Öffenlichkeit gezogen werden, ich würde mich lieber mit anderen Kindern abgeben, hatte er sich in seinem Jugendalter einmal gedacht. Er schlich sich Nacht für Nacht immer wieder aus dem hohen Wolkenkratzer seiner Eltern. Diese bemerkten sein völliges Desinteresse natürlich und haben ihn danach mehr oder weniger abgeschoben. Sie hatten ihn zuvor allerdings noch vor die Wahl gestellt, der Ruf seiner Familie oder ein Leben als Taugenichts. Von wegen Taugenichts. Das werden die alten Vollidioten schon noch sehen. Bis er ungefähr Mitte 20 war, lebte er nicht von den Almosen der Passanten in Ruhr, wie es sein Vater vermutet hatte. Er hatte bereits wenige Monate, nach dem "Rauswurf", aus seinem Elternhaus eine wunderbare Ausbildung gefunden und danach nicht grade wenig Geld verdient. Das dürfte auch mit den Zwielichtigen Geschäften zu tun gehabt haben, die sein Ausbilder und er immer getrieben haben. Was konnte er auch dafür, dass seine Kunden immer etwas "verloren" und es nicht einmal bemerkten? Seine wilden Jahre waren allerdings vorbei, als die beiden dabei erwischt wurden, wie sie "ihr Ding" durchzogen. Er verbrachte ein paar Jahre im Gefängnis und galt hinterher als "geläutert". Bis er eine mysteriöse Frau traf, die ihn glatt zu verzaubern schien. Sie war in seinem Alter, einfach heiß und am allerwichtigsten: Single. Was Roberto zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Sie war mindestens genauso verschlagen wie er. In einer ruhigen Vollmondnacht, konnte er sie beobachten, wie sie zu einer monströsen Raubkatze wurde und versuchte ihn mitzuschleifen. Doch das Ergebnis war eher ein anderes: Sie machte ihn zum Selbigen. Zu einem Vampir, der zur Jagd auf Menschen Tiergestalten nutzte. Lassy, so hieß die feurige Latina, brachte ihm alles bei, was er über die Selbstkontrolle und Fähigkeiten als Asemann wissen musste. Man könne ruhig seine tierischen Vorlieben nutzen, solle aber auch auf Abwechslung achten, damit es nicht zu schnell auffällt. Nach ein paar Jahren trennten sich die beiden. Wir sind uns einfach zu gleich, Baby. Ich dachte, aus uns könnte was werden, aber ich habe das Gefühl, dass uns nur noch das Band miteinander verbindet, dass du mich zu dem gemacht hast, was ich jetzt bin., sagte er zu diesem Zeitpunkt. Auch das Dasein als Untoter hatte nicht viel an seinen Gefühlen gegenüber seiner Familie geändert. Lassy hatte sich mit einem Brief über seine Identität an seine Eltern an ihm für die Trennung gerecht. Sie versuchten Roberto wieder zu verjagen, wollten ihn für tot erklären lassen, aber hielten sich doch davon zurück, weil sie wussten, dass sich die Presse auf sie stürzen würde. Thronend in einem der höchsten Wolkenkratzer der Stadt befand sich die Luxusbude dieser Bastarde. Seine kleine Schwester, die damals seinen Platz in der Öffenlichkeit einnahm, hatte von alle dem nichts mitbekommen. Sie war mit ihrem Kindermädchen verreist, als ein Wolf die überdimensionierte die Wohnung stürmte und... Das blutige Massaker... äh... das köstliche Festmahl konnte man sich denken. Er tat hinterher so, als wüsste er von nichts und konnte sich so das Vertrauen seiner Schwester ergaunern und sein Anrecht auf das Famlienerbe.
      Heute lebt er immer noch von dem Geld, dass seine missratenen Eltern damals verdienten. Seine Schwester ist im Alter von 80 Jahren an Herzversagen gestorben. Das einzige, dass noch von damals übrig ist, sind ihre verwöhnten Enkel und Urenkel. Diese wissen nicht einmal, dass der "Onkel", dem das Imperium seitdem gehört, auch noch der große Bruder ihrer lieben Oma ist. Gut, dass die Menschen so leichtgläubig sind, er hatte seinen eigenen Tod nach einem Autounfall insziniert, indem ich er einfach irgendeinen Typen aufgabelte, der ihm irgendwie ähnlich sah und ihn besoffen mit dem Familienauto gegen die nächste Hausmauer rasen ließ. Heute verwendet er seine übermenschlichen Kräfte nur noch dazu, um den Blutvorrat, aufrecht zu erhalten, damit sein fehlendes Leben nicht in der Öffenlichkeit auffiel. Er musste immerhin den Schein aufrecht erhalten, ein Milliardenschwerer Unternehmer zu sein.
    • Name: Turjo Hankrid, jedenfalls nennt er sich so wenn man danach fragt.

      Rasse: Mensch

      Klasse: Ex-Vatikaner, Ex-Inquisitor, Nichtzauberer, Vampirjäger, ähh... irgendwas vergessen ?

      Alter: irgendwas zwischen 9 Monaten und unendlich. Genaueres kannte wohl nur der Vatikan.

      Aussehen: unbekannt, jedenfalls für jeden, der nicht hochrangiger Insider im Vatikan ist und noch lebt. Als Jäger trägt er eine Maske und eine Kluft, die kaum Rückschlüsse auf die Statur zulässt. Als Zivilist... nunja, es gibt auch im 26. Jahrhundert schließlich noch gute Schauspieler mit guten Requisiten.

      Charakter: Die meisten im Vatikan beschreiben ihn als stilles, aber vermutlich sehr tiefes Wasser. Soweit bekannt hat er keine Familie, in deren Intimsphäre der er andere Verhaltensweisen an den Tag legen könnte. Nur eines ist sicher: Sobald es um Vampire geht, wird er zum Wahnsinnigen. Nicht die Art von Wahnsinn, bei der man kopflos und irrational über die Welt hereinbricht, sondern Wahnsinn mit Methode und Kalkül, sehr diszipliniert und ohne Tunnelblick. Er will sie töten. Über das Warum kursieren im Vatikan verschiedene Varianten: Die Erste besagt, dass er einmal Familie hatte und diese von Vampiren umgebracht wurde. Die Zweite besagt, er wurde schlicht schon so geboren. Die Dritte Variante geht davon aus, dass er selbst einmal ein Vampir gewesen sein und so viele mehr oder minder schreckliche Wahrheiten über das Verhalten von Vampiren miterlebt haben könnte, aber dann von dieser "Krankheit" geheilt wurde - sei es durch einen Magier oder eine ungeklärte natürliche Erscheinung. Was letztendlich der Wahrheit entspricht, ist nicht bekannt.

      Geschichte: Turjo hat viele Feinde. Die wohl wichtigste Fraktion dürfte der Vatikan sein. Das liegt daran, dass er ihm mal angehörte und es sogar bis zum Inquisitor geschafft hat, dann aber, wie sagt man so schön, vom Glauben abgefallen ist - sofern er je einen hatte und das Ganze nicht eine von sehr langer Hand geplante und signifikante Teile seines Lebens einnehmende Intrige war, um an mehr Ressourcen zu kommen. Jedenfalls machte er sich eines Tages den im Vatikan allgegenwärtigen Anachronismus zunutze und brach zuerst in die Archive ein, um dort die Spuren seiner selbst zu beseitigen. Als das bemerkt wurde, hatte er den Staat schon fast verlassen und brach in Richtung Afrika durch - mitsamt ein paar brisanten Papieren über ex-Kollegen, die er für eine Menge Nex an Blutsauger verkaufte. Afrika, das ist jener Kontinent, in dem es besonders günstig ist, sich eine neue Identität zuzulegen, weil es kaum eine verlässliche Stelle gibt, die derartige Angelegenheiten unter Kontrolle hat. Irgendwann musste er dann nach Europa zurückgekehrt sein, als neuer Mensch. Seitdem spielt er Auftragsmörder - für Vampire. Das ist eine gute Möglichkeit, die Anzahl der Blutsauger zu reduzieren, ohne sich gleich alle zum Feind zu machen. Oft genug bringt er wohl aber auch welche auf eigene Rechnung um und wahrscheinlich ist einer der vielen Vampirjäger da draußen in Wirklichkeit nur eine weitere Alternatividentität von ihm. Wohl schon mehrmals hat er für irgendeinen seiner Klienten eine andere Identität von ihm selbst scheinbar umgebracht und dafür auch noch Geld kassiert.

      Ausrüstung: Inquisitoren des Vatikans bekommen von ihrem Brötchengeber standardmäßig folgendes Equipment für ihre Aufgabe zur Verfügung gestellt: ein Breitschwert, einen Dolch, hübsch anzusehender Klunker in Form religiöser Symbole, schwach wirksame Feuerpülverchen, Pflöcke, Weihwasser, Knoblauch, Silber und sogar tragbares Sonnenlicht. Kurz: Die Liste dieser Gegenstände dürfte so ziemlich identisch mit der Liste der Gegenstände sein, die er schon vor langem in den Müll befördert hat, um Platz für wirklich Wirksames zu schaffen, dessen Auswahl nicht mehr unter dem Sitgma religiöser Ideologie steht.

      • Würden seine Opfer noch leben, würden viele davon wahrscheinlich vom Anblick einer über und über mit scharfkantigen Salzkristallen bedeckten, schwarzen Kutte berichten, die sich äußerst nachteilig in direkten Nahkämpfen auswirkt.

      • Auch gab es mehrere Vorfälle, bei denen Vampire in äußerster Panik und hilflos um ihr Leben schreiend mehrere Meter in der Luft vorgefunden wurden - aufgespießt auf einer Lanze, deren Spitze aus massivem Steinsalz bestand und sie zwischen zwei Widerhaken im Salz einsperrte.

      • Es existieren Horrorgeschichten über Vampire, die sich angeblich selbst völlig zerlegten in dem Versuch, etwas wieder aus sich heraus zu bekommen, dass sie mit ihrer letzten Mahlzeit aufgenommen haben mussten. Es handelte sich dabei um Myriaden von Salzpartikeln im Nanometermaßstab, die mit einer Schicht aus Proteinkleber überzogen waren, die wiederum mit einer Hülle verkapselt war. Diese schirmte den Geschmack ab, solange sie sich noch nicht allzu lange im Magen und Darm eines Vampirs befand. Dann löste sie sich auf und das Zeug setzte sich in den Innereien fest... Es ist anzunehmen, dass man das Zeug ziemlich folgenlos einem normalen Menschen in die Blutbahn spritzen kann, um ihn so in eine nicht tickende Zeitbombe zu verwandeln.

      • Er besitzt noch eine weitere Waffe, die wohl von allen die Tödlichste darstellt: Ein Mikrowellen-Gewehr. Ihm ist es egal, ob das Fleisch noch lebt oder bereits tot ist. Beides wird gleichermaßen in Sekundenbruchteilen erhitzt, das Wasser darin zum geradezu explosionsartigen Verdampfen gebracht und die dann trockenen Trümmer durch die große Hitze entzündet. Der Vampir selbst ist der Brennstoff für sein eigenes Fegefeuer. Nachteilig ist die recht geringe Reichweite. Vorteilig ist hingegen die Ausbreitungsgeschwindigkeit dieser speziellen blauen Bohnen, die Ausweichversuche selbst unter den noblen Vampiren praktisch unmöglich machen. Übrigens... schonmal einfach nur Geschirr in die Mikrowelle gestellt ? Das wird nicht sonderlich warm... weil es Mikrowellen nicht absorbiert. Kurz: Mit dem Ding kann man durch manche (!) Wände durchschießen.

      • Fledermäuse brauchen Ultraschall, um sich zu orientieren. Und den kann man mit einem entsprechenden Hörgerät ziemlich gut orten - wenn man nicht gleich den Störsender einschaltet, um sie orientierungslos zu machen. Nur für den Fall, dass sie wegflattern wollten...
    • dann kommen hier auch mal chars von mir, einer meiner spielchars und noch einen zum knobeln für euch :P

      Name: Brim von den Suchern
      Alter: Sieht aus wie Mitte 20, wirkt jedoch als habe sie mehr Lebenserfahrung
      Rasse/Klasse: Mensch/Hexe
      Magische Kraft: schwach
      Beruf: Jägerin, auch wenn nicht klar ist was sie jagt, da sie sowohl Menschen, als auch Vampire umgebracht hat
      Aussehen: 175cm; blaue Augen; kurzgeschorene, dunkle Haare; athletisch gebaut; ärmellose, schwarze Lederkombi; schwarzer, bodenlanger Ledermantel, der schon bessere Zeiten gesehen hat; rechter Arm und linker Unterarm sind Vollprothese
      Ausrüstung: kleine Steinsalzkanone in der linken Prothese; ausfahrbarer, unteramlanger Sporn aus Stahl in der rechten Prothese; Mantel verbirgt ein kleines Arsenal an verschiedenen Pflöcken, Messern, zwei Partikelstrahlpistolen, ein offensichtlich altes, ungeschlachtetes Schwert ohne Knauf, Heft und Parierstange, welches in einer schlichten Metallscheide steckt, eine Armbrustpistole mit Holzbolzen, sowie Steinsalzmunition für ihre Prothesenwaffe
      Geschichte: Sie kam vor sieben Jahren nach Ruhr, kaufte sich eine Einwegpassage zum Mond. Vor zwei Wochen war ihr Steckbrief, auf dem sie keinen Tag gealtert war, in den Nachrichten zu sehen, sie wird wegen auf dem Mond verübten fünffachem Raubmord gesucht, sowohl dort, als auch in Europa. Wie es ihr gelang mit einer der Fähren vom Mond zurück nach Ruhr zu gelangen ist nicht bekannt, allerdings vermuten die Gesetzeshüter sie nach wie vor auf dem Erdtrabanten. Der ein oder andere Schwarzmarkthändler im Kohlebezirk soll sie jedoch in den letzten Tagen gesehen haben, als sie für horrende Nexbeträge Informationen gekauft hat, was sich in der Ruhrer Unterwelt schnell herum gesprochen hat.



      Name: Zaphyr die Wahnsinnige/Zaphyr das Orakel
      Alter: höchstwahrscheinlich uralt
      Rasse/Klasse: Die Gerüchte sind sich uneinig, entweder Vampir oder Magier
      Magische Kraft: unbekannt
      Beruf: Wohl eher Berufung: Orakel wider Willen
      Aussehen: unbekannt
      Geschichte: Es gab schon immer Legenden über ein mystisches Orakel, welches nur von den Hilfesuchenden gefunden werden kann, die ein besonderes Herz haben. Was das jetzt genau bedeutet weiß wohl niemand so recht.
      In den letzten dreihundert Jahren häufen sich die Gerüchte darüber, dass das Orakel von Vampiren aufgesucht worden war, und dass das Orakel sich irgendwo in Europa befände.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Name: Friedrich „Friedl“ Wagner

      Rasse: Albtraum

      Klasse: Moderner Vampir

      Alter: Äußerlich Ende 20, in Wirklichkeit jedoch bedeutend älter

      Aussehen: Ein großgewachsener blonder Mann im besten Alter. Sportlicher Körperbau, stets ein jugendlich wirkendes Funkeln in den blitzend blauen Augen. Ein sympathisches, kantig geschnittenes Gesicht. Meist leger gekleidet: Jeans, locker getragenes Hemd, ab und an ein sportliches Sakko oder ähnliches. Kurzum, äußerlich ein äußerst angenehmer Zeitgenosse.

      Charakter: Eigentlich ist er ein normaler Kerl. Hilfsbereit und nett, bis zu einem gewissen Punkt. So ist er bei allem was er tut, im Endeffekt nur einer Sache verpflichtet, seinem persönlichen Vorteil, seinem (Über)leben. Er weiß wie er mit einem Mindestmaß an Beulen und Mordversuchen durchs Leben kommt, ansonsten wäre er angesichts seiner gewissen … Macken und vergangenen Probleme wohl nicht mehr unter den „Lebenden“. Er kommt und geht, wie auch seine Bekanntschaften kommen und gehen. Selten lässt er jemanden wirklich nah an sich heran, noch seltener teilt er mit anderen seine Gedanken, oder gar Gefühle. Unter dem freundlichen Äußeren verbirgt sich ein kaltes, abgestumpftes Wesen, das zu viele Jahre gesehen hatte, aber doch nicht sterben konnte… oder wollte. Warum auch immer.

      Geschichte: Das Leben dieses Vampirs zählt schon in Jahrhunderten. Geboren am Gebiet des ehemaligen Österreich, aufgewachsen in einer gutbürgerlichen Familie, wenn es das heute denn noch gab, kurzum, er hatte ein gutes Leben. Sein Vater, ein angesehener Arzt auf dem Gebiet der Gynäkologie und Geburtshilfe, hatte seinen wachen Geist stets gefördert und ihn früh zu der Entscheidung gebracht ihm in seinen Fußstapfen nachzufolgen. Klassenbester an der medizinischen Fakultät, der Mittelpunkt jeder Party, ein Schwarm seiner Studienkolleginnen, nicht zuletzt ob seiner charmanten und nicht zu aufdringlichen Art und seines angenehmen Äußeren. Kurz nach seinem Abschluss lernte er auf einer Feier eine junge Frau kennen, Elaine, die eine seltsame Anziehungskraft auf ihn auszuüben schien. Was auch immer geschah, nach dieser Nacht war der junge Mann nicht mehr derselbe. Er folgte in den folgenden Monaten weiterhin seiner beruflichen Laufbahn, und versah Dienst in einer Klinik. Jedoch wunderte sich so mancher seiner Freunde und Bekannten, warum er meist nachts arbeitete und immer seltener für sie Zeit hatte. Noch seltsamer war, dass dem zuvor vielversprechenden, talentierten jungen Arzt die Patientinnen in vielen Fällen plötzlich unter den Händen wegzusterben begannen. Es ist nicht bekannt ob die Jäger von selbst auf ihn aufmerksam wurden, oder ob Krankenhausverwaltung und Kollegen den entscheidenden Hinweis geliefert hatten… eines Nachts ertappten die Jäger ihn in Gesellschaft einer schönen jungen Dame in einem Krankenzimmer und beschlossen nicht lange zu warten. Irgendwie schaffte er es schwerverletzt noch zu fliehen, einen schlichten goldenen Ring in der verkrampften Hand, den er seit Wochen mit sich herumtrug. Elaine erging es nicht so gut.
      In der Folge von Familie und Freunden verstoßen, geht er seit Jahrhunderten alleine seine Wege. Mal hier, mal dort, selten lang, oft unter anderem Namen, er kommt nirgends mehr zur Ruhe, auch wenn die Jäger seine Spur schon lange verloren haben. Es bleibt zu erwähnen, dass die Jahrhunderte ihre Spuren an ihm hinterlassen haben.
      Remember, there's no 'I' in team. But there's a 'U' in cunt
    • Name: Jones Swift
      Alter: 603 Jahre, wurde mit 21 Jahren verwandelt
      Rasse/Klasse: nobler Churelvampir
      Magische Kraft: gewöhnlich
      Beruf: Laufstegmodel für Lagerfelds neoklassische Vampirmode (Seit Lagerfeld ein Vampir ist designed er wirklich für alles neue Modelinien), gelegentlich wird er auch für Nebenrollen in Filmen engagiert
      Aussehen: 173 Zentimeter; schmaler, zierlicher Körperbau, um nicht zu sagen schmächtig; dunkle, gegeelte Kurzhaarfrisur; bernsteinfarbene Augen; violette Zunge; dünne, lange Fernsehvampirzähne; bei Nacht selbst für einen Vampir sehr schön
      Ausrüstung: sündhaft teure Kleidung, meist Designerjeans, Hemd, Sakko, Lederschuhe; Alltagsgegenstände, natürlich auch völlig überteuert, wie etwa KomLink, dazugehörige Datenbrille, und ähnliches; dünne Silberringe an jedem Finger; zwei Leibwächter, welche ihm seine Agentur zur Seite gestellt hat
      Geschichte: 1958 in London geboren als zweites Kind einer Arbeiterfamilie. Als er 16 war wurde sein Leben auf den Kopf gestellt, das Empire wurde von der Öl- und Wirtschaftskriese gebeutelt und seine Eltern starben bei einem Anschlag der IRA, für ihn, seinen älteren Bruder und seine beiden jüngeren Schwestern begann ein harte Zeit, in welcher sie in Heime gesteckt wurden, zerrissen und von Pflegeeltern einzeln aufgenommen wurden, nur um wieder im Heim zu landen. Mit 17 hatte er seine Geschwister aus den Augen verloren und rutschte immer mehr ab, suchte Abenteuer und gab einen Dreck auf das Heim, weswegen er von dort abhaute um seinen eigenen Weg zu suchen. Dieser Weg endete schnell in der Gosse, Suff, Drogen, Sex, wobei im Drogenrausch egal war wer es mit wem trieb, was ihm nach wie vor herzlich egal ist, so lange es Spaß macht. Mit Neunzehn war er bereits ein wrack, körperlich, seelisch und gesellschaftlich. Er war schon mehrfach vor Gericht wegen Diebstahl und Körperverletzung, dafür war er jedoch der "Coolste" in der Gang aus Junkies und kriminellem Gesindel. Er war immer von seinen sogenannten Freunden umgeben, die um seine Gunst buhlten, zumindest bis er sich mit 21 eine Überdosis spritzte und von seinen "Freunden" im Rinnstein liegen gelassen wurde.
      Als er zwei Monate später wieder zu sich kam war er ein Vampir, mehr wusste er nicht über seine Verwandlung, trotz Nachforschungen. Vermutlich hatte irgendein Vampir sein Blut getrunken, wurde vom Drogencocktail darin auf einen Trip geschickt und hat währenddessen, im Rausch, sein Ei in ihm abgelegt, aber das wird wohl ewig Spekulation bleiben.
      Der frischgebackene Vampir, nicht wissend was mit ihm geschehen war, dafür aber spürbar und sichtlich verändert, begab sich auf einen Selbstfindungstrip - ihm war schnell klar geworden zu was er geworden war und der Hunger nach Menschenblut war auch recht eindeutig, doch es gab so viele Dinge die er mangels einem Mentor nicht verstand - , wobei er 1995 in Rumänien auf Dracula persönlich traf, mehr durch Zufall als durch alles andere, aber der alte Nosferatu nahm sich dankenswerter Weise seiner an, lehrte ihn und war ihm ein guter Mentor.
      Als der dritte Weltkrieg ausbrach kämpfte er an Draculas Seite und wurde nach dem Krieg einer seiner Minister, was ihm eine große Ehre war, aber zwanzig Jahre nach Kriegsende, als sich alles soweit normalisiert hatte, da reizte ihn dieses Amt nicht mehr länger. Er legte das Ministeramt nieder und verabschiedete sich von seinem Mentor und Kaiser. Es war das letzte mal, dass sie miteinander ein Wort gewechselt hatten.
      Draculas Schüler bereiste die Welt, arbeitete mal hier mal dort, klaute dies und jenes und feierte bei der ein oder anderen Party mit. Alles in allem war er bald ein Herumtreiber, ein Glücksritter, er hatte keine festen Bande die ihn irgendwo hielten. Mehr durch Zufall als durch irgendetwas anderes kam er vor hundert Jahren an einen Modeljob und irgendwie... ist er in diese Rolle hinein gewachsen. Inzwischen ist er eines der begehrtesten Models der Welt, spielt in dem einen oder anderen Film mit, hat ein ganz gewöhnliches Leben als Reicher und Schöner und gibt einen passablen Playboy ab und alles in allem hat er nicht vor daran etwas zu ändern, da ihm dieses Leben durchaus gefällt.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Name: Ivan Rizzoli



      Rasse: Nosferatu



      Klasse: Moderner Vampir



      Alter: Sieht aus wie Ende 18, anfang 20, ist aber etwas über 1000 Jahre alt



      Aussehen: Kurze weiß-Blonde Haare, schmale Gestallt 1,80 groß, er trägt immer einen schwarzen Maßanzug, ein schwarzes Hemd, eine schwaze
      Weste und eine Blutrotekrawatte.

      Beruf: Vorstandsmitglied der größten Blutbank (Geschäftsstellen in: der Europäischen Union; Australien; Goldenes Reich der Mitte; Kaiserreich Transsylvanien) Derzeit für die Abteilung Blutbeschaffung zuständig...



      Charakter: Die meiste Zeit seines Lebens ruhig aber hin und wieder (ca. alle 100 Jahre) macht er seinem Frust Luft, zu diesem Zeitpunkt suchen seine Untergebenden so wie Freunde und Verwante das weite. Hin und wieder bezeichnen ihn andere Vampiere als Kindisch ( was daran liegen kann das er in so jungen Jahren verwandelt wurde)


      Geschichte: Ist etwa 1560 in Italiengeboren, seine Eltern sind beide Vampiere (seine Mutter wurde kurz nach seiner Geburt verwandelt). Nach einem Zwischenfall musste er 1602 aus Italien fliehen, nachdem er Europa bereist hatte machte er sich auf den Weg nach Japan 1701 lernte er damals noch Graf Dracula kennen, bei diesem lebte und lernte er drei Jahre. 1750 ließ er sich in Japan nieder und lebte dort einige Zeit, von dort aus führte sein Weg über Amerika wieder nach Europa.
      Dort gründeten er und drei seiner Freunde Anfang des 1900 Jarhunderts eine Blutbank. Die Blutbank ist seit dem Jahr 2200 eins der Größten und Einflussreichsten Unternehmen der Welt (da das Blut nicht nur von Vampieren gebraucht wird).
    • Name: viele, derzeit Colin McIntyre
      Alter: er zählt es nicht mehr, hat irgendwann bei 2000 aufgehöhrt
      Rasse: Mensch/Zauberer
      Magische Kraft: nahe am modernen Vampir
      Beruf: derzeit allgemein bekannt als einer der wenigen Alchemisten die wirklich was können
      Aussehen: Mann mit normaler Statur, in etwa 1,75 groß, weiße Haare, Schlafzimmerblick und stahlgraue Augen. Ansonsten nur wenige auffälliges für den normalen Beobachter er wirkt wie ein normaler 33jähriger, sein Blick und sein Verhalten lassen aber auf ein sehr viel höheres Alter schließen.
      Gekleidet ist er meist in einen bodenlangen schwarzen Ledermantel, von außen sind sonst keine Weiteren Werkzeuge zu erkennen. Dennoch läuft niemand dieser Tage unbewaffnet herum, zumindest niemand der auch überleben will.
      Ausrüstung: Faustfeuerwaffe selten ein
      Gewehr, sein Verstand und jede Menge angesammeltes Wissen in seinem Kopf. Meist führt er Tränke und ähnliche Produkte der Alchemie mit sich, gelegentlich auch magische Artefakte. Alles so gut verborgen wie möglich, man will schließlich den Jägern nicht als eine nichtmenschliche Abnormität auffallen.

      Geschichte:
      Colin ist als und wenn man die Lebenspanne als Indikator her nimmt auch alles andere als menschlich. Er lebt schon länger als wie es die Bibel um es genauer zu machen liegt sein Geburtsdatum irgendwo knapp vor Christus. Dementsprechend hat er auch eine etwas andere Ansicht über die Welt und das meiste was passiert sind für ihn eh nur noch Wiederholungen.
      Über die Jahrhunderte verteilt gibt es kaum Aufzeichnungen über ihn, selbst dir Kirche weiß nicht wirklich etwas. Schließlich hatte er immer darauf geachtet sich neue Identitäten zuzulegen oder mal für ein paar Jahrhunderte den Kontinent zu wechseln. In der Neuzeit ist das natürlich schwerer geworden, der Globalisierung sei dank.
      Im laufe seines Leben hatte er genügend Gelegenheit und auch zeit sich Wissen anzueignen, teils auch wieder zu vergessen, für das ihn heutige Zauberer oder Historiker lobotomisieren würde wenn sie dadurch Zugriff darauf hätten. Auch hat er in der Zeit jede Menge verschiedenster Güter und Gegenstände angehäuft welche ein finanzielle Reservoir mit kaum abschätzbarer Größe darstellen. Die frage wie er all diese Dinge über die Jahrhunderte immer wieder verborgen halten konnte beantwortet er allerdings niemanden.
      Die einzige geschichtliche Begebenheit der letzten zeit in der ein Atlas Stein mit verblüffender Ähnlichkeit auftauchte stellt die Gründung von Vlads kleinem Vampirreich da. Damals hatte ein junger Zauberer mit einem nahezu einmaligem Wissensfundus in Sachen Alchemie den Vampir bei seinen Bestrebungen ein reich nur für die Wesen der Nacht zu kreieren unterstützt und das nicht als Snack. Einige Jahre nach dem Krieg verlieren sich dann wieder die Spuren, auch wenn es eher geplant als wie zufällig wirkt.
      Derzeit lebt Colin irgendwo in Ruhr, eine gute Unterkunft sein eigen nennend mit angeschlossenem Laden. Der Laden selbst ist bekannt dafür ungewöhnliche Lösungen für ungewöhnliche Probleme zu haben, sei es der todkranke vermögende Geschäftsmann, der halb abgebrannte Jäger auf der Suche nach etwas griechischem Feuer oder einfach die liebeskranke Teenangerhexe. Er hat für die meisten etwas im Angebot und deswegen kennt man ihn auch in den richtigen Kreisen. Derzeit hält ihn sogar die Kirche für einen normalen Menschen, einen Glaubenszustand den zu ändern nicht im Interesse von Colin liegt
      FSK12: Der Gute bekommt das Mädchen
      FSK16: Der Böse bekommt das Mädchen
      FSK18: ALLE bekommen das Mädchen


      Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander
      nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die
      einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

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    • Name: Bill Miller

      Rasse: Mensch

      Alter: 45 Jahre

      Beruf: Normaler Jäger, im Auftrag des Herren… oder so…

      Aussehen:
      Bill ist ein fast 2 Meter großer Hüne und gefühlt genau so breit.
      Er hat ein scharf geschnittenes Gesicht und von oben bis unten spannt sich seine Haut über Muskeln.
      Seine Haare sind militärisch kurz und zu einem helle weiß-blond gebleicht.
      Um den Mund trägt er einen Hulk-Hogen-Gedächtnis-Bart.
      An Kleidung trägt er meist eine Camo-Hose und ein stars-and-stripes Muskel-Shirt. Dazu Springerstiefel und oft Halbfinger-Handschuhe.
      Um seinen Hals baumelt eine Kette, an dem ein goldenes Kreuz hängt.


      Ausrüstung

      Fahrzeug:
      Bill fährt einen Hummer H1k, dessen Schwebemotoren etwas aufgebohrt wurden. Auf der Motorhaube prangt das Airbrush eines Adlers mit ausgestreckten Schwingen, der in der einen Kralle ein Kreuz, in der anderen einen Pflock hält.

      Waffen:
      Eine Machete
      Ein großkalibriger Revolver „Peacemaker“
      Ein Sturmgewehr (Railgun) „Darling“
      Eine abgesägte Schrotflinte „Berta“
      Ein paar Granaten (Spreng-, Rauch-, Blend- )
      Drei Pflöcke, aus Silber gegossen, mit Widerhaken (rechts getragen)
      Drei Pflöcke, aus Holz geschnitzt (links getragen)
      + Ein ganzer Haufen Munition im Hummer


      Geschichte:
      Frag ihn doch, wenn du ihn triffst, vielleicht gibt er dir eine Antwort... oder auch nicht...
    • Name: Kara und Kala Dustan

      Rasse: Mensch

      Klasse : Ritter

      Alter : beide 27 Jahre (halt normal bei Zwillingen)

      Beruf: Offiziell: Wächter und Rundführer in einem alten Kastel das als Museum dient.
      Inoffiziell: Mitglied zweier Ritter Orden die im Kastel ihren Sitz haben.
      Sie werden als Wächter, Söldner, Leibwächter und ähnliches gebucht, solange es nicht gegen ihren Kodex ist.

      Aussehen: Typisch Zwillingshaft.
      Beide schwarze lange Haare, die zu einem Zopf geflochten sind und bis zur Mitte des Rückens reicht.
      Augenfarbe: braun-grau.
      Größe : 1,70m
      Durch ihr Training, im freien, sind sie nicht so zierlich wie manch andere Frauen und hat einen gesunden, leicht bräunlichen Ton.

      Ausrüstung: Wie üblich bei Rittern halt Brustpanzer, Arm- und Beinschienen, sowie Stiefel, Handschuhe, dunkle Hose und Hemd.
      Jedoch ist die Rüstung nicht aus dem alten Stahl wie zu früheren Zeiten.
      Die Ritter haben sich angepasst und nutzen den gleichen Stoff wie die großen Sicherheitskräfte der Länder.
      Nur das Aussehen ist halt geblieben.

      Karas Rüstung ist schwarz und auf ihrem Panzer prangt das Zeichen ihres Ordens.
      Eine Lilie das ein Schwert kreuzt.
      Ein einfahrbarer Rundschild und ein, auf dem ersten Blick, alt wirkendes Schwert in einer Silber glänzenden Scheide, hängen an ihrer linken Seite.
      Jedoch beherbergt das Schwert das Element Licht, das so hell scheinen kann dass es blendet und bei einem direkten Treffer Verbrennungen anrichten kann.

      Kalas Rüstung glänzt, in der Sonne, wie pures Silber.
      Auf ihrem Panzer prangt das Zeichen des zweiten Ordens.
      Eine Rose das ein Schwert kreutst.
      Ebenfalls das Schild und ein Schwert.
      Jedoch dieses in einer weißen Scheide.
      Ihr Schwert beherbergt das Element Dunkelheit.
      Es kann so schwarz werden wie die tiefste Nacht und bei direktem Treffer Vereisungen anrichten.

      Geschichte:
      Beide lebten bis zu ihrem fünften Lebensjahr in einem Waisenhaus.
      Niemand wusste wie ihre Eltern starben oder wodurch.
      Danach wurden sie von zwei Ritter, der jeweiligen Orden, adoptiert und in ihren Künsten unterrichtet um irgendwann ihre Nachfolge anzutreten.
      Auch sie waren Zwillinge.
      Mit 18 legten sie ihre Prüfungen ab und wurden vollwertige Ritter.
      Ausgebildet wurden sie in diversen Schwerttechniken sowie im Waffenlosen Kampf und dem Umgang mit Lähmungsstrallern.
      Doch auch nach ihrer Prüfung geht das Lernen weiter.
      Sie leben in einer gemeinsamen Wohnung im Westrand.
      Jedoch eins der dort besseren Wohnungen. 5 Zimmer, ein komplettes Bad mit großer Badewanne (sie lieben es im Schaumbad zu Baden) und einer geräumigen Küche.
      Die 5 Zimmer waren so aufgeteilt das jede ein Schlafzimmer hat und ein Privates Zimmer.
      Das letzte dient als Wohnzimmer und Esszimmer. Dementsprechend groß ist es.

      Wie Frauen halt sind, streifen sie gerne, in ihrer Freizeit, durch Modeläden und gemütlichen Kaffees.
      Auch so mancher Club steht auf ihrer Liste. Einen Freund haben beide nicht, da kaum jemand mit ihnen klar kam sobald sie gleiche Sachen an hatten.

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