Sonnenfinsternis

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    • Sonnenfinsternis

      Funkel, funkel, kleiner Stern,
      Denn das hab ich ach so gern.
      Hoch am Himmel, oh so klein,
      Funkelst im brillanten Schein.
      Funkel, funkel, kleiner Stern,
      Denn das hab ich ach so gern.


      Die Straße lag verlassen dar, weit und breit gab es kein Licht, außer den Sternen am Nachthimmel und dem Mond, der jedoch gerade hinter einer Wolke verborgen war.
      Eine Gestalt schleppte sich mit langsamen, unsicheren Schritten durch die Dunkelheit. Sie schien kein wirkliches Ziel zu haben, schritt bloß immer weiter voran, den Kopf leicht gesenkt. Ab und zu stolperte sie über ihre eigenen Füße, taumelte und schaffte es doch nicht hinzufallen.
      In der Ferne hinter ihr erschienen zwei Lichtkegel, die rasch größer wurden und sich schließlich als Scheinwerfer eines Jeeps heraus stellten. Nun, da die Gestalt in Licht gehüllt war, konnte man erkennen, dass es sich um eine junge Frau handelte. Rote Locken umrahmten ein Gesicht, das noch nicht ganz die jugendlichen Züge verloren hatte. Sie trug nichts weiter bei sich, als die Kleidung am Leib – Turnschuhe, eine schlichte Jeans und eine langärmlige Bluse, die farblich zu ihren Haaren passte – und als der Wagen neben ihr anhielt, schien sie das gar nicht zu merken.
      "Miss?", fragte der Fahrer nun, nachdem er das Fenster herunter gelassen hatte.
      "Ist alles in Ordnung bei Ihnen? Geht es Ihnen gut?"
      Nund endlich wandte die Frau sich ihm zu. Ihre braunen Augen wanderten kurz über den Wagen und blieben dann an dem Mann hängen, der sie besorgt musterte.
      "Sie sollten hier Nachts nicht allein umher streifen, Miss. Möchten Sie vielleicht nach Selverton? Ich fahre dort durch, soll ich Sie nicht mitnehmen?"
      Einen Moment blickte die Frau ihn an, als hätte sie ihn nicht verstanden. Dann schüttelte sie langsam den Kopf.
      "Nein..", sagte sie, wobei es so schien, als habe sie Schwierigkeiten das Wort auszusprechen.
      "Sind Sie sich sicher?", fragte der Fahrer zweifelnd, doch die Frau lief bereits weiter und schien ihn nicht zu hören. Einen Moment rang der Mann sichtlich mit sich selbst, doch dann gab er auf, kurbelte das Fenster wieder hoch und fuhr vorsichtig an der Frau vorbei.

      "Hey Charlie, nachfüllen bitte"
      "Was, noch einen George?", fragte Charlie kopfschüttelnd, schenkte aber trotzdem noch eine Tasse Kaffee ein.
      "Hast du vor die ganze Nacht wach zu bleiben?"
      "Da schreibt es sich am Besten", grinste George, nahm einen tiefen Schluck und begann dann wieder in sein Notizheft zu kritzeln. Charlie beugte sich vor, um einen Blick auf Georges enge verschnörkelte Handschrift zu werfen, doch der selbst ernannte Schriftsteller zog das Buch hastig näher zu sich.
      "Ah, ah, ah. Das ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt", mahnte er in gespielt strengem Ton.
      "Zumindest noch nicht"
      "Schon klar", erwidere Charlie gutmütig.
      "Sag mir Bescheid wenn du einen Verleger gefunden hast"
      "Du wirst dann eine Ehren-Erwähnung erhalten!", versprach George.
      "Du und dein unglaublicher Kaffee. Die Leute werden aus dem ganzen Land herbei strömen, um in deinem Diner zu essen, sobald mein Buch erstmal ein Bestseller ist. Du wirst schon sehen!"
      Charlie lächelte bloß und überließ George seinem Notizbuch und seinen Tagträumen. Auch ohne derartige Werbung lief das Geschäft für Charlie ziemlich gut. Zwar kam seine Kundschaft nicht aus allen Teilen des Landes, doch zumindest in Selverton kannte und liebte jeder Charlie Tates Diner. Mehr konnte er sich wohl nicht wünschen, doch trotzdem reichte sein geschäftlicher Erfolg nicht aus, um ihn glücklich zu machen. Nicht, seit Karen ihn verlassen hatte... verdammt! Nun dachte er schon wieder an sie..
      Trübsinnig ließ Charlie den Blick durch das Diner wandern. Viel war nicht mehr los, er würde wohl bald schließen und nach Hause gehen. In Gedanken vertieft, ging Charlie kurz nach hinten in die Küche um schonmal den Müll raus zu bringen und vielleicht noch einmal über alle Arbeitsflächen zu putzen.

      Die junge Frau war mittlerweile schon ein gutes Stück voran gekommen. Vor ihr waren nun Lichter zu sehen, wenn auch nicht viele. Sie schleppte sich weiter, immer weiter, und nun kamen Gebäude in Sicht. Häuser mit dunklen Fenstern, hier und da eine Straßenlaterne, in der Ferne eine dunkle Verkehrsampel. Die Frau schritt an all dem vorbei, ohne es wirklich wahrzunehmen. Sie lief auf hell erleuchtete Fenster zu, auf ein Gebäude, über dem in Leichtschrift 'Diner' stand.
      Mit scheinbar letzter Kraft drückte sie gegen die Tür. Glocken erklangen, als diese aufschwang. Die Frau trat einen Schritt hinein, blieb kurz schwankend stehen und sackte dann zusammen, fiel zu Boden und blieb reglos liegen.

      ______________

      Herzlich willkommen bei meinem neuen RPG!
      Wie ihr wohl schon gemerkt habt, gibt es diesmal keinen krassen SSS-Thread oder zwanzigtausend Seiten Erklärungen.
      Die Handlung spielt sich größtenteils in der US-Kleinstadt Selverton ab, die irgendwo an der Ostküste liegt.
      Ihr spielt die Bürger Selvertons und könnt dabei eurer Kreativität freien Lauf lassen. Ob ihr nun der Arzt der kleinen Stadt seid, oder ein Polizist, oder vielleicht sogar ein Angestellter in Charlies Diner ist ganz euch überlassen. Denkt allerdings daran, dass es sich um eine Kleinstadt handelt, jeder kennt also jeden irgendwie. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Geheimnisse oder kleine Intrigen geben kann, auch dies ist euch überlassen. Dreh- und Angelpunkt des RPGs ist Charlies Diner, aber das bedeutet nicht, dass eure Chars dort 24/7 abhängen müssen. Selverton habe ich bewusst nicht beschrieben, denn auch seine Gestaltung überlasse ich euch.
      Ihr braucht nicht unbedingt einen Charbogen zu schreiben, solange ihr in eurem ersten Post ein paar Informationen über euren Char einfließe lasst (ja, da kopiere ich schamlos von Sunki =)) Allerdings solltet ihr mir eure Charideen auf jeden Fall erstmal per PN zuschicken und mir auch die Hintergrundgeschichte eures Chars kurz aufschreiben (auch wenn ihr das im Charbogen vlt nicht drin haben wollt)
      Euer erster Post sollte beschreiben, wo sich euer Char befindet. Natürlich kann er in Charlies Diner sein, aber beachtet bitte, dass dort gerade nicht viel Betrieb herrscht, es dürfen also nicht zu viele Leute da sein. Der Post muss auch nicht zwangsläufig am Abend beginnen, sondern kann ruhig den ganzen Tag des Chars beschreiben.
      Und um das noch einmal gesagt zu haben: Dieses RPG konzentriert sich vor allem auf Charplay und ist zumindest im Moment nicht darauf angelegt besonders lange zu laufen.
      Hier ist noch mein Charbogen für Charlie. Ich hoffe euch gefällt die Idee und freue mich schon auf eure Posts =)

      Name: Charlie Tate
      Alter: 35
      Beruf: betreibt ein Diner
      Aussehen: Braune Haare, blaue Augen, leichter Bartansatz und eine durchschnittliche Figur. Charlie sieht nicht wie jemand aus, der sich schnell in einen Kampf verwickeln lässt, würde in so einer Situation allerdings zurecht kommen.
      Zur Person: Charlie ist in Selverton geboren und aufgewachsen und leitet seit einigen Jahren ein recht erfolgreiches Diner. Er ist bei den meisten Bürgern Selvertons sehr beliebt und gilt als witzig und freundlich, doch auch etwas schwermütig seit er von seiner Freundin Karen vor 3 Monaten verlassen wurde.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • "Hal, bringst du noch die Kartons raus bevor du abhaust?" Sein Chef tauchte zwischen den Regalen des schon abgedunkelten Wal Marts auf. Der junge, hagere Mann blickte von seiner Tätigkeit auf, dem Auffüllen der Regale für den morgigen Tag. Er zuckte mit den Achseln.
      "Jo, sicher. Gib mir noch zehn Minuten." Der Ältere betrachtete den in dem typischen Wal Mart Kittel Gekleideten nachdenklich. Er kannte die Gerüchte über Hal, der offensichtlich irgendwelche Probleme hatte. Der Verdacht lag nahe, dass der Junge sich irgendetwas einwarf, anders ließen sich der unruhige Blick und die Schatten unter den Augen kaum erklären. Trotzdem war Hal meistens pünktlich und zuverlässig, was wahrscheinlich an seiner Mutter lag. Nun, irgendwo konnte der Filialleiter verstehen, dass Hal mit einigen Dingen kämpfte nach all dem, was man so hörte nach der Verhaftung des Vaters...
      "Ok, ich mach die Abrechnungen und schließ später ab. Bis morgen." Hal murmelte etwas Undeutliches und beendete nach einigen Minuten seine Arbeit. Wie versprochen, nahm er die Kartons mit und warf sie weg. Dann riss er sich den dämlichen Kittel vom Leib. Immerhin ein bisschen Kohle brachte das Ganze, außerdem fiel es nie auf, wenn mal eine oder zwei Schachteln Zigaretten verschwanden. Er bemerkte das Zittern seiner Hände. Wurde Zeit, sich still zurückzuziehen und sich einen verdammten Schuss zu setzen. Nervös fuhr er sich mit der Hand über das Gesicht und sah sich um. Nein, nicht hier, das war viel zu offen. Der Wal Mart Parkplatz war jetzt leer, bis auf den fetten SUV des Fillialleiters, und man würde ihn sicherlich von Weitem schon sehen. Rauchend, den Kittel unter den Arm geklemmt, machte sich Hal auf den Weg nach Hause. Zumindest hatte seine Mum das Haus verkauft, in dem das alles passiert war. Seine Schwester lebte längst woanders, sein Vater war im Knast. Besser so. Der Weg war nicht allzu weit, das hier war eben ein winziges Örtchen nur. Wenn man das mal mit New York verglich... Dafür kannte man sich hier und half eher. Den Job hatte er nur bekommen, weil seine Mum dafür bürgte, sonst hatte ihn sowieso keiner einstellen wollen. Sie war sowieso die Beste, gab ihm das Geld, dass er sich Stoff kaufen konnte, zu einem Entzug konnte sie ihn nie überreden. Und sie hatte zu viel Angst, dass er dann ganz abrutschen würde in die Kriminalität wenn sie ihm nichts gab. Hal dachte über seine Abendplanung nach. Schnell in den Park huschen, in seine Lieblingsecke, sich was spritzen und dann heim, ein Bier vielleicht und Fernsehen. Wunderbares Leben.


      Thx Tom Bombadil
    • Genau hier hatte er sich verliebt, genau hier auf diesem Feld... nun gut, nicht genau hier, sondern einen halben Kilometer weiter südlich im Gewächshaus der Familie Willard. Hier in diesem Feld war nur sein Flugzeug vor fünf Jahren eingeschlagen wie eine Bombe, ohne ihn, er selbst war zuvor ausgestiegen... und reichlich unsanft in besagtem Gewächshaus gelandet, dennoch hatte er sich in dieses Städtchen verguckt.
      Delta rieb sich die Nase auf der linken Seite, damit das pfeifende Geräusch, welches er seit dieser Bruchlandung beim Atmen ab und an von sich gab, wieder aufhörte und stieg wieder in sein Auto. Der Mustang war ein Hobby, ein Zeitvertreib zur Entspannung. Der Pilot startete den Motor, was die silberne Karosserie erzittern ließ und trat das Gaspedal bis zum Bodenblech. Die örtliche Werkstatt hatte ganze Arbeit geleistet am Vortag, so hatte der Wagen noch nie beim Beschleunigen geschlingert. Delta wurde durch die Beschleunigung tief in den Ledersitz gedrückt, als der Wagen wieder in die Spur kam und seine ganze PS Zahl und den gewaltigen Hubraum ausspielen konnte. Dem geöffneten Verdeck geschuldet pfiff ihm der Fahrtwind um die Ohren und durch die militärisch kurzen Haare, deren saphierblaue Farbe bewies, dass er zumindest für diverse einflussreiche Institutionen und Befehlshaber mehr war als ein einfacher Pilot. Er war Testpilot, ein begnadeter und von ihm wurden Eskapaden ja geradewegs erwartet... er grinste breit unter den Gläsern der Pilotenbrille hervor und das Städtchen, sein Selverton wurde im Rückspiegel immer kleiner...
      In den späten Abendstunden kehrte er zurück und parkte vor dem Diner, wo er wie so oft einkehrte für ein ausgiebiges Abendessen. Hier war er nach seinem Absturz gewesen, es waren nur zwei Grundstücke bis zum Gewächshaus der Willards und er hielt es damals für eine klasse Idee etwas zu essen, bis die Armee auftauchte um ihn einzusammeln und so war er vor fünf Jahren in voller Fliegermontur und vor sich hinblutend durch die Tür gehumpelt und hatte sich etwas bestellt... da war vielleicht Stimmung in der Bude gewesen... Auch hatte er schon viele Damen die er mitbrachte, wenn er von einer Testphase zurückkam - was bedeutete, dass die Eierköpfe entweder genug Ergebnisse hatten, oder der Prototyp ein Totalschaden war - in Charlies Diner ausgeführt, doch waren diese Damen nie länger als einen Monat geblieben. Doch in dieser Nacht, als er gerade bezahlen und zu seinem Wohnbunker außerhalb der Stadt fahren wollte, erklangen die Glocken der Eingangstür, ein Rumpeln und als Delta aufsah lag dort diese Fremde. Er blinzelte... "Äh... Charlie? Krankenwagen?"


      Display Spoiler

      Name: Delta Nicole Arca
      Alter: 29 Jahre
      Beruf: Testpilot bei Air Force und Nasa
      Aussehen: 184 Zentimeter, gut trainiert, militärisch kurzer Haarschnitt, saphirblau gefärbte Haare, hellbraune Auge, die Gliedmaßen sind aufgrund diverser Knochenbrüche bei dem ein oder anderen Absturz und Autounfall stellenweise vernarbt und die Finger sind nicht mehr ganz gerade doch aufgrund hervorragender Ärzte ist er genauso fit wie davor, aufgrund einer wieder gerichteten Nasenfraktur pfeift er gelegentlich wenn er durch die Nase atmet
      Geschichte: Geboren und aufgewachsen ist er scheinbar überall in Amerika, denn zu jeder Ortschaft scheint er etwas zu sagen zu haben und es gibt wohl keine Region die er nicht kennt. Er wurde auf einem Air Force Stützpunkt geboren und kam durch den Beruf des Vaters viel in Amerika herum, selten hatte er in seinen jungen Jahren weniger als drei Schulwechsel im Jahr.
      Während seiner Schulzeit tat er sich nie wirklich hervor, doch als Sohn in einer Soldatenfamilie wurde körperliche Fitness verlangt und erst als er sich zum Dienst bei der Air Force wie sein Vater meldete, wurde er etwas Besonderes. Gewiss, er war gesund und kräftig wie viele, doch sein Körper hielt untrainiert bereits hohen Belastungen stand, erholte sich schneller und durch einen kleinen genetischen Defekt hatte er ein geringeres Black-out-Risiko, der perfekte Kandidat!
      Beweisen musste er sich trotzdem, dennoch wurde er innerhalb von Air Force und Nasa schnell zu einer Berühmtheit. Er war ein ausgezeichneter Pilot, aber undiszipliniert und wagemutig. Eine Mischung die zum rechten Zeitpunkt kam.
      Den Einwohnern von Selverton bleibt wohl unvergessen, wie ein Kanzeldach vor fünf Jahren auf der Hauptstraße zerschellte, der Prototyp eines Kampfjets sich unweit der Stadt in ein Feld bohrte und der Pilot mit einem Fallschirm in ein Gewächshaus krachte. Wenige Stunden später sammelte die Armee den Piloten auf und das Flugzeug ein und verschwand wieder. Kurz darauf wurde ein Stück Land am Stadtrand aufgekauft, ein Bautrupp rückte an, hob eine große Grube aus, stellte eine Art Luxuswohnbunker hinein und schütteten die Baugrube wieder zu, bis auf die Codegesicherte Falltür die als Eingang diente. Seit dem lebte der Bruchpilot im beschaulichen Selverton und verschwand ab und an wochen- oder monatsweise wenn er wieder einen Prototypen testen sollte und jedes Mal kam er mit einer anderen Frau zurück, die aber nie lange blieben. Ansonsten vertreibt er sich die Zeit in seiner unterirdischen Wohnung, bevorzugt viel zu schnellen Autofahrten, besucht die örtlichen Werkstatt um noch etwas mehr aus dem PS-Monstrum von Auto heraus zu holen oder hält sich im stadtbekannten Diner auf.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • "Oh Nein!" Pures Entsetzen stand in den hellblauen Augen der jungen Frau. Das konnte doch nicht wahr sein! Eine absolute Katastrophe! Doch es gab keinen Zweifel. Fast verzweifelt schluchzend sah sie in den Hängekasten, nur um zu merken, dass es nicht da war.
      "Fuck! Nein!" Wo zum Teufel sollte sie denn jetzt noch was herbekommen? Hektisch sah sie sich um.
      "Mum?" Ihre Mutter war allerdings gerade unten und hörte ihre entsetzte Tochter nicht. Samantha, genannt Sammy, durchsuchte hektisch nun auch das Täschchen ihrer Mutter und stieß einen weiteren Fluch aus. Oh man! Sie sah in den Spiegel. Das war so unfair. Sie hatte ein Date, und dann kam so ein blöder Pickel auf ihre Stirn! So winzig er in Wirklichkeit war, für den 17-jährigen Teenager war das eine grausige Katastrophe, sah das Ding aus wie ein riesiger Berg. Mit Tränen in den Augen lief sie nach unten und suchte ihre Mum. Diese saß auf der Veranda und ließ sich gerade die Nägel von einer jungen Frau maniküren.
      "Muuuuum!" Mrs Gardener sah auf und bemerkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Ihre hübsche Tochter war ja ganz aufgelöst.
      "Was ist, mein Kind?" Wortlos deutete Sammy auf ihre Stirn, dann jammerte sie:
      "Hast du einen Abdeckstift? Ich hab ein Daaate mit einem total süßen Jungen!" Leise lächelnd nickte die ältere Frau, die sehr gepflegt wirkte.
      "Schau in meine Handtasche da vorn. Und viel Spaß, du siehst hübsch aus." Jetzt begann Sammy wieder zu strahlen. Ihre blonden Haare, die ein bisschen zu blond waren um natürlich zu sein, waren zu seiner Hochsteckfrisur gebunden. Sie trug eine enge, pinke Hose nach der neuesten Mode, ein weißes, glitzerndes enges Tshirt um ihre nicht besonders natürlich Bräune zur Geltung zu bringen. Ihre sorgfältig manikürten Fingernägel und das passende Make up vervollständigten das Bild.
      "Danke, Mum. Ich bin sicher um 11 wieder da." Sie gab ihrer Mutter einen gehauchten Kuss mit spitzen Lippen -der Lippenstift sollte ja nicht verschmieren-und nahm dann froh den Abdeckstift, um dem Übeltäter auf ihrer Stirn zu Leibe zu rücken.

      Zehn Minuten später saß Sammy in ihrem kleinen Cabrio und fuhr in das, was man Stadt nannte. Das Haus der Gardeners lag etwas außerhalb, aber natürlich hätte man die Strecke auch laufen können, wenn auch nicht unbedingt mit den hohen Stilettos. Endlich ein Date mit einem netten Jungen. Der war zwar nur ein Jahr älter, doch recht niedlich und wollte noch nicht so bald der Stadt den Rücken kehren. Perfekt für den Abschlussball. Die Straße war ruhig, auch wenn sie mit einem abfälligen Schnauben Hal O'Donaille erkannte, der gerade von der Arbeit kam. So ein Loser. Angeblich sollte er früher mal recht cool gewesen sein, aber das konnte sie sich gar nicht vorstellen. Langsam fuhr sie am Diner vorbei, wo gerade eine Frau rein ging. Komisch. Fiel die hin? Die Teenagerin bremste und starrte in den Laden, ohne natürlich auszusteigen um zu helfen.


      Thx Tom Bombadil
    • Die Nacht war klar und Elias Harker alias Mitosis zog aus, den Abschaum Selvertons von den Straßen zu säubern. Wachend stand er auf dem flachen Dach eines zweistöckigen Gebäudes gegenüber Charlies Diner und starrte in die Finsternis, um kriminelle Energien aufzuspüren. Der Mann zauberte ein Audiotagebuch hervor und begann leise zu dokumentieren:
      „Überall lauert Tod und Verderben, doch Mitosis wird nicht länger zusehen! Mitosis wird die treuen Bürger der Stadt beschü-!“ Das Auftauchen einer Frau mitten auf der Straße ließ ihn innehalten. Was hatte sie zu solch später Zeit noch dort zu suchen? Konnte sie doch jeden Moment von einer finsteren Gestalt überfallen werden! Er musste handeln! Noch einmal kurz vergewisserte er sich, dass sein Heldenkostüm, er hatte heute das Gelbe an, richtig saß und ging eilig an die Kante, wo eine eiserne Leiter nach unten in eine Seitengasse führte. Heroisch, wie er eben war (oder sein wollte), nahm er nicht jede Stufe einzeln sondern rutschte an der Leiter herunter. Er verlor jedoch dabei das Gleichgewicht und krachte in einen aufgetürmten Haufen Müllsäcke. Das Outfit war wohl mal wieder im Eimer. Während der Held nun versuchte, möglichst heldenhaft aus diesem Schlamassel zu kommen, begleitet von ein paar Flüchen, resignierte er gleichzeitig darüber, ob vielleicht die Wahl des Outfits der Auslöser für den Fehltritt war.

      Zwei Stunden früher:
      Elias Harker stand vor seinem Kleiderschrank, seinen engen, schwarzen Anzug mit Heldengürtel hatte er schon angezogen, nur war jetzt noch ein wichtiges Kriterium zu klären: Rot, Grün, Gelb, Blau oder doch Pink? Welchen seiner merkwürdig anmutenden Papierhelme sollte er nur anziehen? Jeder war im Grundaufbau kugelrund und weiß, verschiedenfarbige Ornamente auf jenen war der einzige Unterschied. Damit er was sehen konnte, er war zu Beginn seiner Heldenkarriere ständig gegen irgendwelche Laternenpfosten gelaufen, waren kleine Sehschlitze reingeritzt worden. Oh, Mitosis stand wirklich vor einer schwerwiegenden Entscheidung. Würde er sie rechtzeitig lösen können?


      Er konnte sie lösen. Mittlerweile sich aus dem Müllberg befreit und mit Deo gegen den Gestank eingesprüht, die Gerettete sollte schließlich nicht wegen seinem schlechten Geruch in Ohnmacht fallen, bewegte er sich in seltsam ruckartigen Bewegungen zur Hauptstraße, wo er gerade noch beobachten konnte, wie die Frau sich in Charlies Diner bewegte und dort zusammenbrach. Da jedoch sofort Passanten sie bemerkten, war Mitosis Heldenmut nicht mehr länger dort gefragt und er konnte sich nun anderen Aufgaben widmen!


      Display Spoiler
      Name: Elias Harker
      Alter: 31
      Beruf: Jede Stadt braucht einen Held für die Verbrechensbekämpfung, hier ist er! Nebenbei arbeitet er bei der Zeitung.
      Aussehen: unscheinbar, schlank, braune Haare, braune Augen knappe 1.80m groß, der Durchschnittstyp schlecht hin, wird ständig übersehen.
      Sein Heldenkostüm: Als 'Mitosis' hat er insgesamt fünf ähnliche Kostüme, die sich lediglich in ihrer Farbe unterscheiden. Total enger schwarzer 'Strampelanzug', runder papierartiger Überzug der mit verschiedenen, farbigen Ornamenten (Hier der einzige Kostümunterschied zwischen den einzelnen Modellen!) verziert wurde. Sieht eher gruselig als heldenhaft aus, aber er findet's voll cool! Er läuft auch ziemlich creepy....
      Geschichte: Aufgewachsen und geboren in Selverton. Hatte in seinem ganzen Leben ständig Pech. Ganz knapp hätte er es notentechnisch auf's College geschafft, von seinen dämlichen Eltern war er dann allerdings dazu verdonnert worden, das Geld für die Unterkunft, da er ja ausziehen müsste, selbst zu blechen. Er besaß es natürlich nicht und seine Eltern wussten das, also musste er erst mal schuften gehen. Kurze Zeit später starben sie mit einem Haufen Schulden, die er jetzt nun zusätzlich auch noch abzahlen durfte. (College Adieu!)
      Seine große Liebe war mit einem dämlichen Footballspieler zusammengekommen, der den IQ einer spanischen, verfaulten Tomate besaß, (spanische Tomaten sind meistens noch dümmer als die Durchschnittstomate!!!) sie hatte nie erfahren, dass er in sie verliebt war. Hatte er sich doch nicht getraut ihr es zu beichten. Beim Abschlussball hatte Elias natürlich kein Mädchen zum Tanzen abgekriegt, und war die ganze Zeit alleine in der Ecke gesessen. Freunde hatte er auch nie welche gehabt.
      Als Außenseiter schlechthin fühlte er sich jedoch zu größerem berufen, er ein Superheld! Sein kleiner Traum, der ihn noch in dieser trostlosen Welt hielt, vor dem Suizid bewahrte. So zog er nun jede Nacht in Selverton als 'Mitosis' aus, um Verbrechern und Gaunern das Handwerk zu legen, sein Erfolg hält sich bislang allerdings stark in Grenzen. Nebenbei dokumentiert er all seine Bewegungen, Taten usw. auf einem Audiotagebuch. Seine Identität ist bislang geheim.




      Just Monika.
    • Steve Gallagher

      Gedankenverloren tauchte Steve seinen Teebeutel in der Tasse ein und aus. Es war einer dieser Abende, die man gewöhnlich auf dem Department mit dem Sichten von Akten verbrachte, während man langsam aber sicher in einen Dämmerzustand hinein glitt, der so lange anhielt, bis die alte Standuhr gegenüber des Schreibtischs 23 Uhr läutete. Dann konnte er mit dem Aktenkram endlich aufhören, war jedoch weiterhin über seinen Pieper abrufbereit, denn Deputy Sheriff war man auch in seiner Freizeit noch, und der Dienst wurde für gewöhnlich erst mit der Rente oder dem Tod beendet. Letzteres würde ihn hier aber nicht so schnell ereilen, da war er sich sicher. Selverton war nach 10 Jahren immer noch das kleine verschlafene Nest geblieben, und er, der als Jungspund aus der weit entfernten Großstadt kam und Abenteuer erwartete, musste erst mal die bittere Pille des schnöden Alltags schlucken. Aber mit der Zeit gewöhnte man sich auch an die alltäglichen Gewohnheiten. Da war zum Beispiel Mrs. Watson, die jeden zweiten Dienstag um Punkt 8 Uhr morgens atemlos in das Sheriff Department stürmte, um den Mord an ihrem Mann zu melden. Anfangs versuchte man sie noch zu beschwichtigen, dass ihr Mann nun mittlerweile seit 12 Jahren unter der Erde lag und an einem gewöhnlichen Herzversagen im hohen Alter von 93 Jahren verstarb. Aber die resolute Dame legte nun mal Wert auf ihre Darstellung der Dinge. So tat Steve immer so als würde er ihre Aussage aufnehmen, einhergehend mit dem Versprechen, er werde sofort Himmel und Hölle in Bewegung setzen um den Täter auf die Spur zu kommen.
      Daneben gab es die üblichen kleinkriminellen Delikte: Diebstähle, Drogenhandel und ab und an mal ein geknacktes Auto. Dabei waren es immer dieselben Pappenheimer, die das mit Mehl gepanschte Zeug an ihre Kunden vertickten – und auch die kannte Steve alle. Als Deputy war er die rechte Hand von Sheriff Cedrik Parker, der aber zurzeit auf Honolulu im Urlaub war, und erst in zwei Wochen wieder die Führung des Departments übernehmen würde. Er konnte den Laden gut alleine schmeißen, wären da nicht diese Berge an Akten gewesen. Sein Boss war immer penibel und genau bei der Sache, schrieb alles haarklein auf und vermerkte jeden Fliegenschmiss auf kleinen Zetteln, die überall im Department herum lagen, aber keinen genauen Systematik folgten.
      Irgendwann hatte er genug von dem Aktendschungel und beschloss sich mal wieder in der Stadt blicken zu lassen. Das obligatorische Überprüfen seines Colts M1911 zählte genauso zur Routine wie das Aufsetzen seines schwarzen Stetson, ein Hut der ihn mehr wie ein Viehtreiber aus dem Wilden Westen wirken ließ, welcher ihn aber nun seit 8 Jahren begleitete und die teils brütende Hitze hier etwas erträglicher machte. Außerdem erkannten die Leute ihn so schon von weitem und man hatte stets ein freundliches Lächeln für den Deputy Sheriff über, der hier weniger als Repräsentant der Staatsgewalt sondern eher als freundlicher Nachbar von Nebenan geschätzt wurde. Er ließ die Jalousien herunter und schloss die Tür hinter sich ab, sein Schlüsselbund konnte dabei locker in Konkurrenz mit dem eines Hausmeisters treten. Für jede kleine Zelle und jeden Panzerschrank gab es einen eigenen Schlüssel, den er auf Geheiß des Sheriffs stets bei sich zu tragen hatte. So ging er klimpernd zu seinem Schatz – einem 67er Chevrolet Impala. Das war der Grund weshalb er diese Stadt doch so mochte, es gab außen herum eine ganze Weile gar nichts, und man konnte getrost auf Geschwindigkeitsbegrenzungen pfeifen – besonders mit einem solchen Wagen machte es einfach tierischen Spaß durch die Gegend zu sausen. Aber heute wollte er einfach mal den Wagen ein wenig Spazieren fahren.

      Auf der Dawson Avenue angekommen, sah er eine leicht gebeugte Gestalt gerade aus dem Park kommen. „Na wen haben wir denn da.“ Er fuhr etwas schneller und hatte so die Person bereits nach kurzer Zeit eingeholt. Nun kurbelte er das Fenster herunter und fuhr im Schritttempo neben dem jungen Mann, der sichtlich erschrocken aufschaute. „Na Hal, haste dir mal wieder was rein gepfiffen? Komm spring rein, ich kann das doch nicht bei deiner Mutter verantworten, wenn dir irgendwas zu stößt.“
    • Hal genoss dieses Gefühl, das einzige, das er noch genießen konnte. Zumindest glaubte er das. Das brennende Gefühl in seinen Adern, die Leichtigkeit im Kopf, seine Sorgen waren vergessen in Sekundenbruchteilen. Der kurze Piekser der Nadel war nichts, daran hatte sich der Junkie lange gewöhnt. Er lehnte den Kopf an die kleine Mauer hinter der Bank in seinem kleinen Versteck, das nicht einsehbar war vom Weg. Da wollte er immer seine Ruhe haben. Mit geschlossenen Augen ließ er es auf sich wirken. Als er nach einigen Minuten die Augen wieder öffnete, wirkte alles viel bunter, farbenfroher. Weit weg und doch ganz nahe. Das gute Gefühl hatte ihn im Griff, auch als Hal aufstand und alles zusammenpackte. Seine Hände waren jetzt ruhig, er wirkte gelassener, allerdings blieb immer eine gewisse Nervosität. Sein langes Shirt verbarg die Einstichstellen, frische und alte. In sich gekehrt, wenn auch besser fühlend als vorher, verließ der junge Mann den Park um nach Hause zu gehen. Er bemerkte das Auto erst gar nicht, das ihm folgte. Erst als es direkt neben ihm war schrak er aus seinen treibenden, nicht besonders linearen Gedanken auf. Sofort wurde er wachsamer und sah dann leicht beschämt zur Seite. Hal war nicht unbedingt stolz auf sich, er wollte das Ganze verbergen. Doch gerade der Typ da wusste natürlich zu gut, was los war. Immerhin landete er nicht direkt in einer Zelle, was andere durchaus machen würden.
      "Hey Sheriff." Der junge Mann zögerte ein bisschen und schien tatsächlich fast etwas rot zu werden. Seine Stimme klang etwas schleppend.
      "Hm, wollen Sie mich jetzt verknacken?" So richtig rausgerückt mit dem was er an Drogen nahm hatte Hal nie, grad Heroin stand wohl recht weit auf jeder Abschussliste. Die Dealer dahinter waren sicher von Interesse. Gras war eine Sache, aber das... Er grinste etwas verlegen und rieb sich den Nacken.
      "Als ob Sie nicht eh wüssten wo ich wohne..." Sein Hirn war eben ein bisschen langsam im Moment. Achselzuckend ging er dann um das Auto herum, öffnete die Tür und setzte sich vorsichtig auf den Beifahrersitz. Mum würde sowieso schon warten. Mr. Gallagher war schon in Ordnung, solange er selbst keinen Blödsinn machte wie in New York war er sicher vor dem Knast.


      Thx Tom Bombadil

      The post was edited 2 times, last by Cassandra Vandales ().

    • Während Hal einstieg, richtete Steve sich schon einmal geistig darauf ein, ihn bei seiner Mutter abzuliefern. Es war nicht weit, nur 5 Blocks von hier. Kurz blickte er auf die Uhr, es war noch vor 11, also eigentlich kein Grund zur Eile. "Weiß du was, ich denke wir gönnen uns vorher nochmal nen Kaffee bei Charlie's Diner, ich lad dich ein." Hal schien bereits in seiner Welt ziemlich stark abgetaucht zu sein, brachte aber dennoch ein eifriges Kopfnicken hervor. Nach etwa 2 Minuten bog der Chevy in die Straße ein, auf dem Charlie sein Diner hatte, es war nicht schwer einen Parkplatz zu finden, vor allem nicht für einen Polizeiwagen, der ja immer irgendwie im Notfall war und da konnte man auch schonmal eine Feuerwehrzufahrt für ein paar Minuten blockieren. Diesmal hatte er aber das Glück einen regulären Parkplatz direkt neben dem Schuppen zu finden.
      Steve stieg zuerst aus und half Hal dann ebenfalls aus dem Sitz, er empfand es als sicherer ihm locker die Hand auf den Rückenr zu legen und ihn so ein wenig zu führen. "Schau mal, da scheint ja einiges los zu sein heute. Bestimmt hat Charlie ne neue Happy Hour eingeführt." So stiefelten sie beide durch die bereits offene Tür des Ladens, doch was sie vor fanden war nur der am Boden liegende Körper eines Mädchens. Sofort eilte Steve zu der Frau und maß ihren Puls am Handgelenk "Alles in Ordnung Miss? Was ist denn mit ihr los?" Er blickte fragend in die Runde und erwartete irgendeine Antwort, die ihm das hoffentlich ausreichend erklären würde. In Gedanken bereitete er sich aber schonmal auf das übliche Prozedere vor, das nächste hilflose Drogenopfer in einer Zelle ausnüchtern zu lassen.
    • Nun kamen auch noch Hal und Steve ins Diner und der Pilot sah den Deputy etwas ratlos an.
      "Du stellst Fragen, Steve... Sie kam kurz vor euch hier rein und ist zusammengeklappt, aber wenn du schon mal da bist, wir sollten sie ins Krankenhaus bringen." Es würde schließlich länger dauern wenn erst noch ein Krankenwagen herkommen musste und da seines Wissens nach keiner der Anwesenden eine nennenswerte Medizinische Ausbildung besaß, fand er es eine ganz gute Idee, zumal Steve als Staatsdiener keine Probleme bekam wenn er mit Blaulicht jedwede Geschwindigkeitsbegrenzung ignorierte, wenn sie diese Frau ins Krankenhaus bringen würden.
      "Von Euch weiß nicht zufälliger Weise jemand wer das ist?" Fragte er in die Runde, aber nein, das wäre wohl zu viel Glück auf einmal...
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Alexander gähnte herzhaft. Endlich hatte er es geschafft. Es war ein harter Brocken, aber heute hatte er es geschafft. Nun konnte er sich endlich erfreulicheren Dingen zuwenden. Auch wenn ihm das Programmieren äußerst viel Spaß machte. Zocken war ihm da dann doch vieeel lieber. Doch gerade als er seinen neuesten Kauf für seine Sammlung anspielen wollte, Dragon Warrior 3 für seinen NES, ein Spiel, das er lange suchen musste bis er es fand. Als er dieses nun also spielen wollte, sah er, wie spät es schon war. So lange hatte er schon lange nicht mehr an einem Tag programmiert. Er hatte sich definitiv einen Kaffee bei Charlie verdient.
      Die Strecke dahin ging Alexander, er genoss die frische, kühle Nachtluft. Beim Diner angekommen bemerkte er sofort, wie voll es für diese Uhrzeit war. Was wohl der Grund dafür war? Das wollte er dann doch herausfinden. Schnelleren Schrittes ging er zur Tür und trat ein. Einen kurzen Gruß an alle gerichtet später bemerkte er die Frau am Boden. "Was... was ist mit ihr? Habt ihr schon einen Krankenwagen gerufen?"
      Was hatte das zu bedeuten? Wieso lag da diese Frau?

      Display Spoiler
      Name: Alexander Jefferson
      Alter: 27
      Beruf: Programmierer
      Aussehen: Sehr blass, braune bis schwarze Haare, blaue Augen. Er ist relativ mager und irgendwie auffällig unauffällig.
      Zur Person: Alexander wechselte vor 5 Jahren von einer Großstadt zu diesem kleinen, überschaubaren Örtchen. Der Grund ist klar für ihn. Hier ist viel weniger los, hier kann er in Ruhe programmieren. Und wenn er nicht programmiert, dann zockt er. Wenn jemand Hilfe bei einem Videospiel braucht, er wäre die Anlaufstelle Nr. 1. Aber so viele Menschen leben nicht hier, die das tun würden. Aber es gibt kaum ein Spiel, dass er nicht kennt oder besitzt. Er sammelt Spiele und Spielekonsolen aus Leidenschaft. Dies lässt ihn für viele Bewohner als Nerd oder Geek aussehen. Tatsächlich betreibt er aber hin und wieder Sport und lässt sich auch in der Öffentlichkeit blicken. "RL haben", wie man es nennt. Das stört die Bewohner von Selverton aber relativ wenig.
      Fantasy: Nur ein kleines Stück vom Himmel
      <Suuunki> Schöner RPG Titel

      Annihilation Bliss
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    • Unter dem schein einer alten Glühbirne hatte es sich der grade einmal neunundzwanzig Jahre alte, mit grade mal knapp über einen Meter fünfzig ziemlich kurz geratene aus Deutschland eingewanderte Mechaniker auf der Veranda mit einem Buch gemütlich gemacht. Aus nur ihm bekannten Gründen hatte er sich einmal entschieden im Land of the Free, oder wie er es belustigt für sich formuliert, bei den bekloppten Amis, ein neues Leben anzufangen. Immerhin hatte sein Geld ausgereicht eine alte leerstehende Tankstelle in einem Kaff irgendwo am Arsch der Ostküste zu erwerben, mitsamt haus und einer kleinen Kfz-Halle. Dank seiner guten deutschen Ausbildung hatte er alsbald auch einen respektablen Ruf was die Qualität seiner Arbeit anging, nicht nur bei Fahrzeugen. Immer wieder half er hier und da aus wenn einmal Not am Mann war.
      Lediglich mit einigen Bewohnern des kleinen Städtchens wurde er teils nicht wirklich richtig warm, was allein schon daran lag das er ein zugewanderter Ausländer ist. Auch seine gewisse Abneigung gegen manche Dinge des amerikanischen Alltags kam hin und wieder durch, auch wenn er es gut zu unterdrücken weiß. Sein Aussehen trug ein übliches bei, immerhin war er kein blonderblauäugiger Riese, dummerweise aber ein verdammter Mickerling mit immer finsteren Gesichtsausdruck, Glatze und einem Schlag wie ein Dampfhammer. Letzteres durften schon ein paar der Jugendlichenn kennenlernen die meinten es sei eine gute Idee an seiner Tankstelle Ärger machen zu müssen. Trotzdem konnte er sich mit den meisten Bewohnern arrangieren, schließlich waren sie recht freundlich. Klar einiges an der örtlichen Kultur war für jemanden aus Deutschland unverständlich aber das ist ja wohl verständlich, umgekehrt wäre es ja kein bisschen anders.
      Wie auch immer meistens ist Atlas Stein, hießiger Mechaniker und Besitzer der einzigen Tankstelle in einigen Kilometern Umkreis eigentlich ein friedlicher Zeitgenosse. Etwas unamerikanisch, aber was kann man schon von einem "Kraut" anderes erwarten?
      Zurück zu seiner derzeitigen Beschäftigung, im Gegensatz zu manche seiner etwas amerikanischeren Nachbarn war Atlas des lesens mächtig und frönte diesem Laster auch regelmäßig in aller Öffentlichkeit. Zu solch später Stunde gab es eh kaum etwas anderes zu tun. Hin und wieder kam mal jemand für eine schnelle Tankfüllung vorbei oder auch um irgendetwas anderes aus dem kleinen Shop mitzunehmen. Auch wenn sich das Angebot auf ein paar Snacks, ein bisschen zu Trinken und den üblichen kleinen Autobedarf beschränkt. Naja wenn jemand es braucht sucht ihm Atlas auch schoneinmal eine Wegbeschreibung zu dem gewünschten Ziel heraus, Internet sei dank. Aber heute war es sogar ein bisschen zu ruhig. Kurz von seinem Buch aufblicken und dabei die Umgebung musternd blätterte der kleine Kerl um, streichelte kurz seinen schwarzen Kater ohne Namen, der es sich auf dem Schoß gemütlich gemacht hatte und las dann weiter. Wer weiß villeicht würde wieder einer der Polizisten auf Streife einen kurze Pause bei ihm einlegen, immer eine wilkommene Abwechslung.
      FSK12: Der Gute bekommt das Mädchen
      FSK16: Der Böse bekommt das Mädchen
      FSK18: ALLE bekommen das Mädchen


      Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander
      nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die
      einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

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    • Krachend fiel der Aktenordner zu Boden. Seufzend stand Jordan auf, nachdem er erschrocken hoch gefahren war aus dem Schlaf, um die Blätter einzusammeln, die heraus gefallen waren. Das war wohl das Zeichen, mal nach Hause zu gehen. Müde rieb er sich die brennenden Augen. Der Fall war etwas komplizierter als gedacht, und die Arbeit stapelte sich. Nur war er eben kein junger Hüpfer mehr von 20, das spürte der Rechtsanwalt immer wieder. Dass er neuerdings auch mal über seinem Zeug einschlief, war aber neu. Schließlich war alles in seine Aktentasche gepackt, auch sein Netbook. Vielleicht konnte er später noch ein bisschen nachlesen, oder zumindest darüber nachgrübeln, wie er seinem Klienten beibringen sollte, dass die Fakten zu sehr gegen ihn sprachen um einen Freispruch zu erlangen. Man versuchte eben nicht, ein selbst gelegtes Feuer damit zu löschen, dass man es auspinkelte. Ganz besonders nicht wenn man betrunken war. Zumindest würde das maximal eine Geldstrafe sein, jedoch hatte sein Klient ausgerechnet das Auto des Bankdirektors in Brand gesetzt. So etwas war wirklich eine blöde Sache in dem Städtchen, wo man sich eben untereinander kannte.

      Jordan schloss sorgfältig die Türen ab und machte sich auf den Fußweg nach Hause. Weit war es nicht, und er hatte zwar ein Auto, nur sah er es gar nicht ein, für nicht einmal einen Kilometer dieses zu benutzen. Leise pfeifend rückte sich der nicht mehr ganz junge Mann die Brille zurecht und ging los. In Selverton passierte nie etwas, daher fühlte er sich auch völlig sicher, selbst am Abend. Gut, er war schon zusammengeschlagen worden, jedoch aus anderen Gründen. In der Ferne sah er das Diner und einen unverwechselbaren Wagen. Sein Wagen. Delta musste im Diner sein und einen winzigen Moment lang überlegte er, ob er... Aber nein. Es würde nichts bringen, dort zu sitzen, so nah und doch so fern. Nach einigen Minuten drehte sich Jordan weg, Traurigkeit im Blick, und eine gewisse Sehnsucht.

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      Name: Jordan MacIntyre
      Alter: 38
      Beruf: Rechtsanwalt
      Aussehen: Jordan ist circa 175 cm groß, noch einigermaßen schlank, selbst wenn das Bäuchlein so langsam guten Tag sagt. Sein braunes Haar ist schon teils von silbernen Strähnen durchzogen und gemeinerweise machen sich Geheimratsecken breit. Er trägt eine Brille vor seinen graublauen Augen und fast immer einen legeren Anzug, also eine dunkle Hose mit lässigem Sakko. Bei Gerichtsverhandlungen ist er natürlich stets in einem ordentlichen Anzug gekleidet. Selten sieht man ihn ohne seine Aktentasche und sein Netbook.

      Hintergrund: Jordan war zwar kein herausragender Schüler in der High School, aber seine Noten waren okay, so dass er auf eine Law School gehen konnte. Nach einigen Jahren kehrte er gut ausgebildet in seine Heimatstadt zurück, wo er die Kanzlei seines Onkels übernahm, der in Rente gegangen war.
      Jordan ist ein netter, angenehmer Zeitgenosse, der allerdings nicht von allen gemocht wird, insbesondere von den eher konservativeren Mitgliedern der Gemeinde: er ist offen homosexuell. Als Jugendlicher war es deswegen verprügelt worden, aber er hat sich durchgebissen und steht zu dem was er ist. Da er quasi der einzige Rechtsanwalt in Selverton ist, hat er dennoch immer genug zu tun. Er ist sehr sorgfältig, pflichtbewusst und nimmt viele Schmähungen mittlerweile gleichmütig hin, engagiert sich jedoch zumindest geldmäßig für die Homosexuellenbewegung. Da ihm klar ist, dass nicht jeder damit klar kommt, ist er grundsätzlich etwas vorsichtiger, wenn er andere Männer trifft. Einen Partner hat er nicht, verzichtet auch auf Abenteuer, da er unglücklich verliebt ist in den Piloten Delta Nicole Arca, was er aber für sich behalten hat bisher.
      Seine Mutter und sein Vater leben in einem Pflegeheim in der Nähe von Boston, wo Jordan sie regelmäßig besucht.


      Thx Tom Bombadil
    • Charlie rannte zurück in den vorderen Teil des Diners, als er seinen Namen hörte. An der Tür zur Küche blieb er kurz verwirrt stehen. Eine kleine Menschentraube hatte sich in der Nähe des Eingangs versammelt, offensichtlich umrundete sie einen Körper am Boden.
      "Andy, ruf Dr. Melfi an!", rief er seiner Bedienung zu.
      "Schon geschehen", erwiderte diese und kam nun hinter der Theke hervor. Charlie trat auf die am Boden liegende zu.
      "Was ist denn passiert?", fragte er besorgt und fühlte den Puls der Frau, während seine Augen kurz über die Anwesenden wanderten.
      Delta war schon da gewesen, Charlie hatte sich vorhin kurz mit ihm unterhalten. Die anderen jedoch, Steve, Hal und Alexander, mussten gerade erst erschienen sein.
      "Sie ist zusammen geklappt", erklärte Andy, die herbei geeilt kam, bevor einer der Anderen etwas sagen konnte.
      "Kam einfach durch die Tür und ist umgefallen"
      Charlie nickte.
      "Ok, wir sollten sie in die stabile Seitenlage legen. Macht mal ein wenig Platz, Leute", fügte er nicht unhöflich, aber durchaus besorgt hinzu.
      Vorsichtig positionierten sie die Frau entsprechend, dann hörten sie auch schon wie ein Wagen vorfuhr. Andy eilte zur Tür, während Charlie sich an die wenigen Gäste wandte.
      "Hört mal Leute, es wäre am Besten wenn ihr jetzt alle nach Hause geht. Das Diner ist für heute geschlossen. Tut mir ja Leid, aber wir haben hier einen Notfall"
      Der Raum begann sich zu leeren, als die Gäste einer nach dem anderen hinaus gingen, wobei einige, vor allem George, neugierig zu der Bewusstlosen blickten.
      Dr. Melfi, eine Arzttasche in der Hand, betrat das Diner. Der junge Arzt warf einen kurzen Blick auf die Anwesenden und kniete sich dann neben der Frau nieder.
      "Wie lange liegt sie hier schon?", fragte er, während er erst ihren Puls fühlte und dann mit einer kleinen Lampe in ihre Augen leuchtete.
      "Ein paar Minuten", erklärte Charlie mit einem kurzen Seitenblick auf Andy.
      "Sie.."
      Doch gerade in diesem Moment flatterten die Lider der Unbekannten und sie schlug die Augen auf. Einen Moment lang schien komplette Stille zu herrschen, während derer die Frau alles um sich herum musterte, als wäre sie soeben aus einem Traum erwacht. Dann wollte sie sich aufrichten und Dr. Melfi hielt sie mit sanfter Gewalt zurück.
      "Bleiben Sie noch einen Moment liegen", erklärte er mit ruhiger klarer Stimme, doch trotzdem versuchte die Frau erneut sich aufzusetzen, nachdem er seine Hand weg genommen hat.
      "Miss, bitte bleiben Sie noch kurz liegen", sagte er diesmal schon bestimmter und drückte sie erneut auf den Boden zurück.
      Die Fremde sah ihn an, Angst und Verwirrung lag in ihrem Blick.
      "Wa.. Was ist denn passiert?" Sie sprach seltsam, so als wisse sie nicht genau, wie man die Wörter zu betonen hatte.
      "Sie sind umgefallen", sagte Charlie nun und sofort schossen ihre Augen zu ihm. Sie hatten einen seltsamen Braunton. Charlie wusste nicht genau wieso, doch als er diese Augen sah, dachte er, dass sie eher zu einem Kind, als zu einer erwachsenen Frau passen würden.
      "Wo bin ich?", fragte die Fremde nun, während sie sich erneut hoch stemmte, und dieses Mal sagte Dr. Melfi nichts dagegen.
      "In Selverton", erklärte Charlie, doch das schien ihr nicht viel zu sagen.
      "Ich bin Charlie Tate", erklärte er und versuchte beruhigend zu lächeln.
      "Das ist Dr. Phil Melfi"
      "Wie heißen Sie?", wollte dieser nun wissen.
      Die Frau sah bestürzt vom Einen zum Anderen.
      "Ich...", ihr Blick wanderte auf ihre eigenen Hände, dann schüttelte sie den Kopf.
      "Ich weiß es nicht!"
      Alamiert wechselnden Charlie und Dr. Melfi einen Blick.

      Display Spoiler

      Andy
      Name: Andrea Taylor
      Alter: 26
      Beruf: Bedienung in Charlies Diner
      Aussehen: Groß und sehr gut aussehend, mit langen schwarzen Haaren und grauen Augen.
      Zur Person: Andy ist in Selverton aufgewachsen, haute mit 17 Jahren jedoch von zu Hause ab, da ihre eher konservative Mutter nicht damit klar kam, dass ihre Tochter sich nichts aus Männern machte. Danach zog sie einige Jahre durchs Land und lebte eine ganze Zeit lang in Philadelphia, wo sie auch ihre große Liebe Pam traf. Vor einigen Wochen kam sie jedoch zurück nach Selverton, um den Nachlass ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter zu regeln. Ursprünglich hatte sie so schnell wie möglich wieder verschwinden wollen, blieb dann aber doch um Charlie, mit dem sie sich immer recht gut verstanden hatte, nach seiner Trennung von Karen zur Seite zu stehen. Außerdem spart sie ihren Lohn an, um mit Pam, die momentan an der Penn studiert, nach Europa zu reisen.

      Dr. Melfi
      Name: Phil Melfi
      Alter:33
      Beruf: Arzt
      Aussehen: kurze schwarze Haare und dunkle Augen, immer glatt rasiert und sportlich gebaut
      Zur Person: Phil wuchs als Italo-Amerikaner vierter Generation in New Jersey auf. Er war der Erste seiner Familie, der zur Universität ging und sein Studium dort auf abschloss, versuchte dann jedoch vergeblich als Arzt in New York Fuß zu fassen. Schließlich übernahm er die Stelle in Selverton von einem alten Bekannten seines Vaters, der in den Ruhestand ging. Viele seiner alten Freunde sehen das als einen beruflichen Abstieg, doch Phil gefällt die Kleinstadt Atmosphäre und die Bürger Selvertons haben ihn gut aufgenommen.

      ______________________________
      So, ihr dürft euch selbst aussuchen ob eure Chars im Diner geblieben sind oder nicht. Es ist natürlich immer noch möglich einzusteigen.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Hal war einigermaßen weggetreten gewesen und hatte die Fremde am Boden wie aus weiter Ferne betrachtet. Die Droge hatte ihn im Griff wie so oft, nur selten war er dann unter Menschen. Meistens ließ er es gar nicht zu, dass man ihn dann beobachtete, allerdings war der Sheriff einigermaßen unerbittlich was das anging. Diese hatte mal gesagt, dass er eben auf den Jungen aufpassen würde. Zwar war nicht bekannt was sich Hal gab, einen Drogentoten wollte Mr Gallagher schlicht nicht, wenn er es verhindern konnte. Er blinzelte ein wenig, gar nicht in der Lage, sich großartig vom Fleck zu rühren. Die Aufforderung zum Gehen ignorierte er schon alleine deswegen, weil ihm etwas schwindelig war. Hatte er überhaupt schon was gegessen heute? Unwichtig. Ein Lächeln lag auf Hals Lippen, das Zeug war wirklich gut. Trotzdem war die Wirkung nicht lang genug, ein Teil seine Hirns taute wieder ein bisschen auf, während der Arzt an der Unbekannten hantierte. Wann war der denn rein gekommen? Allmählich bekam der junge Mann wieder mehr von seiner Umwelt mit, und damit auch die letzten Sätze.
      "Das muss 'n Trip sein." murmelte er schleppend.


      Thx Tom Bombadil
    • Alexander war gerade erst ins Diner gekommen, als Charlie von hinten vortrat und sich sofort um das am Boden liegende Mädchen kümmerte. Natürlich trat er beiseite und verlies, wenn auch ein wenig mürrisch, das Diner. Immerhin hatte er auf den tollen Kaffee gehofft. Aber es half ja nichts.
      Draußen schlenderte er langsam nach Hause, die frische Nachtluft genießend. Doch auf dem Weg sah er plötzlich eine seltsame Gestalt mit einem... Papierhelm auf dem Kopf? Alexander war... perplex. Was hatte das zu bedeuten? Und was war das für einer?
      Er wollte jetzt nicht Freak oder Nerd benutzen, er selbst wirkte ja auch wie einer, aber... das war schon heftig. Langsam näherte sich Alexander dieser... Erscheinung.
      "Guten Abend?" versuchte er, diese anzusprechen. Na da war er aber gespannt.
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    • Was ging denn da drinnen nur vor? Elias konnte sich nicht von den Vorkommnissen lösen, zu groß war seine Neugier. Bis er angesprochen wurde. Was zum Teufel sollte das? Wusste der nicht, dass Helden im Einsatz nicht für Gespräche zugänglich waren, dass sie wichtigere Dinge zu tun hatten? Der Verkleidete hüpfte kurz merkwürdig am Fleck um in eine für ihn heldenhafte Pose zu gelangen.
      „Guten Abend werter Bürger Selvertons! Ich bin Mitosis und kämpfe gegen die steigende Kriminalität in dieser Stadt! Ich muss nun leider gehen – ich werde gebraucht!“
      Mitosis schnappte sich einen Knallkörper, der an seinem Heldengürtel hing, zündete ihn geschickt an und warf ihn vor sich zu Boden, wo er explodierte. Der entstehende Rauch vernebelte für wenige Sekunden die Sicht seines Gegenübers, so dass er nur noch sehen konnte wie Elias in der Mitte der Seitengasse gegen eine Mülltonne rannte und dann anschließend hinter einer Biegung verschwand.



      Just Monika.
    • Sammy war achselzuckend weiter gefahren. Es ging sie nichts an, und wieso sollte sie denn ihr Date sausen lassen, nur weil da so eine Doofe umfiel? Sie würde sowieso hören, was da passiert war. Selverton war nun wirklich nicht der Nabel der Welt, jeder wusste innerhalb kurzer Zeit was im Diner passiert war. Abgesehen davon gab es Wichtigeres. Sie sah in den Rückspiegel, um den blöden Pickel zu begutachten, und verzog das Gesicht. Das war doch einfach... Plötzlich hörte sie einen Knall, schrak zusammen und rutschte aufs Gas, der Wagen schoss vorwärts und überfuhr fast einen Kerl. Wütend hämmerte die junge Frau auf die Bremse, hielt mit quietschende Reifen und sprang aus dem Wagen, um wie eine Furie auf den Mann zu zu stürmen, ohne ihn richtig zu sehen.
      "Blödmann! Kannst du nicht aufpassen! Jetzt wär auch noch fast mein Absatz abgebrochen!" Sammy war fast den Tränen nah, was für ein verkorkster Abend.
      "Erst dieser Pickel und jetzt das, ich hab ein Date und bin zu spät, und..." Kurz verstummte der Plappermund, als sie jetzt zum ersten Mal wirklich sah, wer da auf der Straße stand. Ihre Augen wurden erst groß, dann verdrehte sie diese und fuhr spöttisch fort:
      "Was bist du denn für ein Vogel? Selverton wird echt immer bescheuerter." Dass sie eben diesen fast umgefahren hatte störte sie jetzt weniger, immerhin hatte sie einen Termin.


      Thx Tom Bombadil
    • Die Aufforderung das Diner zu verlassen, beachtete Steve nicht weiter, immerhin musste er hier das Protokoll führen. So nahm er Notizblock und Bleistift heraus, drückte mit dem Zeigefinger seinen Stetson ein wenig hoch und schrieb schonmal obligatorisch die Uhrzeit, den Ort des Geschehens und äußere Merkmale der betroffenen Person auf. "Was meinst du Phil? Amnesie aufgrund von Drogeneinfluss?" Mit einem Auge behielt er dabei immer Hal im Blickfeld, da er nicht wusste, ob es nur bei dem vergleichsweise harmlosen Brabbeln bleiben würde, welches er von sich gab.
      "Ach Hal, kannst du mir vielleicht den Kaffee holen?" Er nahm einen 5 Dollar Schein heraus und drücke ihn beiläufig Hal in die Hand. Anschließend wandte er sich wieder dem Doktor und der jungen Dame zu. "Was können Sie uns denn über sich verraten? Es können auch für Sie unwichtige Dinge sein, die uns vielleicht behilflich sind, Ihnen zu helfen." Er empfand es als sicherer, erstmal klein anzufangen. Man sollte diese Frau schließelich nicht mit Fragen löchern, auf die sie sowieso keine Antwort wusste.
    • Hal starrte auf die Geldnote, dann zu dem Sheriff, der aber wieder beschäftigt war. Was geht ab? Wieder blinzelte er, war doch kurz die Umgebung etwas verschwommen. Dann atmete er tief durch. Vorsichtig sein, Bulle, denk dran. Der junge Mann riss sich einigermaßen zusammen, schwankte sogar beinahe nicht,
      "Geht klar, Chef." murmelte er undeutlich und steckte die Geldnote in die Tasche, ohne es wirklich zu merken. Hal wollte schon zur Theke gehen, sah dann allerdings, dass die Bedienung, die er ja kannte, ohnehin mit ihnen vorn war. Die Frau beschäftigte ihn weniger, immerhin hatte er gerade ein Ziel, auf das er sich fokussieren sollte. Kaffee holen. Das war immerhin besser als wenn man in in eine Zelle steckte, die waren ungemütlich. Mit einem vorsichtigen Lächeln trat er zu der hübschen Frau.
      "He, Andy, der Sheriff will'n Kaffee. Krieg ich auch einen?"


      Thx Tom Bombadil
    • "Mito..." bevor er fragen konnte, zog der "Held" einen Knallfrosch oder sowas hervor und eine kleine Rauchsäule stieg auf.
      "Was zur Hölle?" Alexander war reichlich verwirrt. Bis vor wenigen Minuten war er noch überzeugt, dass diese Kleinstadt richtig schön gemütlich und... normal wäre. Aber nun hatten sie eine bewusstlose Frau in Charlie's Diner und einen "Superhelden" den er noch beim anrempeln einer Tonne sah. War es die richtige Entscheidung, hier her zu ziehen?
      Und wie ging es überhaupt dieser Frau? Da würde er wohl am nächsten Tag bei Charlie vorbei schaun und sich informieren. Man musste ja auf dem neuesten Stand bleiben!

      Gemächlich ging er nach Hause, kümmerte sich ein wenig um seinen Körper und legte sich dann ins Bett. Was für ein Tag.
      Langsam glitt er in das Reich der Träume, die dieses mal äußerst konfus waren, aufgrund der heutigen Ereignisse.
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