Sonnenfinsternis

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    • Das war ein gutes Thema, ein wunderbares Thema, es lenkte hervorragend von der Fremden ab... und seinem eigenen Knacks.
      "Sag bloß Sie müssen diesen Trottel verteidigen?" Lachte Delta, nun doch wieder etwas befreiter, klarer im Kopf.
      "Das ist ja die Härte. Erst einen Brand legen und dann auch noch auspinkeln..." Grinsend schüttelte der Pilot seinen Kopf. "Kein Wunder waren Sie bis jetzt im Büro, bei so einem Kandidaten..."
      Er schüttelte erneut nur grinsend den Kopf. Wie konnte man nur so blöd sein? Wenn er in seiner Jugend etwas angestellt hatte... oder gleich etwas angezündet hatte, dann war er immer weit weg gewesen, als es entdeckt wurde.
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • "Spinner und Trottel ist noch untertrieben." Jordan seufzte theatralisch und lachte dann. Hmm, Delta sah ja noch besser aus, wenn er lachte. Das würden interessante Träume werden heute. Er sah zu Andy und grinste.
      "Klar, gern. Ich könnte wirklich mal Abwechslung gebrauchen." Wieder ein Blick zu dem Piloten. Es war schön, einmal etwas mit ihm zu reden. Bisher waren sie sich kaum einmal so richtig begegnet, und der Anwalt war sich im Klaren, dass das jetzt auch eine Ausnahmesache war. Oder er musste ab und an im Diner auftauchen, wenn Delta ebenfalls da war. Ob es so gut war? Nun ja. Mal schauen.
      "Das Auspinkeln fand der Bankdirektor fast schlimmer als das Zündeln. Oh, übrigens." Jordan lächelte den Piloten freundlich an, auch wenn kurz etwas anderes durch die Augen flackerte.
      "Bist du über die Army versichert? Ein Kumpel von mir hat eine sehr günstige Versicherung für Autos im Angebot, besonders für so ältere Modelle."


      Thx Tom Bombadil
    • Das Mädchen hatte eindeutig Mumm, oder war einfach nur doof. Wahrscheinlich eine ungesunde Mischung aus fast nur dem Zweiten.
      „Das? Das ist mein Superheldenhelm!“ Auf ihren nächsten Kommentar verdrehte er die Augen, was sie allerdings nicht sehen konnte.
      „Wer ist denn bitte schön normal? Wär' ja wohl langweilig, wenn jeder gleich wäre, oder?“ Er musterte sie noch einmal kurz, er hatte wirklich keine Ahnung, wo sie ein Problem in ihrem Äußeren sah.
      „Also mal ehrlich, man sieht doch, dass Sie sich hübsch gemacht haben und ich bin mir sicher, dass niemand Ihren Pickel bemerken wird. Ich kann ihn ja gerade auch nicht finden. Außerdem soll man Sie ja nicht nur wegen Ihrem Äußeren schätzen und mögen.“



      Just Monika.
    • Julius war heute schon früher nach Hause gegangen. Charlie war so nett und hatte gesagt, er würde für den restlichen Tag Kochen. Das war ihm gerade recht. So konnte er sich nämlich wieder mal ein paar neue Comics suchen, die er vielleicht noch nicht kannte und sie sich dann bestellen. Das hatte er schon seit fast einer Woche nicht mehr gemacht und sein "Vorrat" ging schon zu neige.
      2, 3 Stunden später hatte er schätzungsweise genug Comics für einen halben Comicbuchladen gekauft, die wohl die Tage ankommen würden. Nachdem er dies erledigt hatte, und er kurz auf die Uhr geschaut hatte, machte er sich auf, seine Trainingssachen anzuziehen. Was gibt es bessere Gelegenheiten als spät Abends Joggen zu gehen? Auch wenn spätabends kurz nach 23 Uhr bedeutete.
      Das tat er jedoch beinahe täglich und er hatte auch schon seine übliche Runde, für die er ca. 30 Minuten brauchte. Also machte er sich auf, schloß hinter sich natürlich das Haus ab und joggte los.
      Nach ungefähr der Hälfte der Runde kam er jedoch an einer... skurilen Situation vorbei. Das, was daran skuril war, war der... Mann, der einen... Papierhut trug? Was... sollte das...
      Julius wurde immer langsamer und blieb schließlich stehen und beobachtete die Situation vorerst nur. Er wollte wissen, ob seine Vermutung richtig war.

      Display Spoiler
      Name: Julius Kirk
      Alter: 25
      Beruf: Koch
      Aussehen: Leicht bräunlich, blonde Haare, Türkis-grüne Augen. Ist ein wenig muskulöser gebaut als der Durchschnitt und 1,85 groß.
      Zur Person: Im beschaulichen Selverton aufgewachsen war es für ihn keine Frage, wegzuziehen. Er mochte dieses Flair. Außerdem konnte er hier in Ruhe seinen Hobbys nachgehen und wurde dafür auch wenig gemobbt. Ob das in den Großstädten genauso gewesen war, wusste er nicht und wollte er auch nicht wissen.
      Wenn er nicht gerade als Koch in Charlie's Diner arbeitete vertrieb er sich die meiste Zeit damit, seine Comics zu lesen und im Internet nach weiteren zu suchen. Er war mehr oder weniger "süchtig" danach. Täglich 1, 2 Heftchen mussten sein. Er sammelte auch ein wenig anderes. Auch wenn seine Definition von wenig wohl nicht viele Menschen teilten. Er hatte ein ganzes Zimmer voll mit Comics, Comicfiguren und anderen Krimskrams.
      Fantasy: Nur ein kleines Stück vom Himmel
      <Suuunki> Schöner RPG Titel

      Annihilation Bliss
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    • Sammy machte große Augen.
      "Aber - wenn alle gleich wären, dann würde ja jeder so tolle Klamotten tragen können wie ich. Das wär super!" Die junge Frau grinste ein bisschen und kicherte dann scheinbar verlegen. An Komplimente war sie gewöhnt, das gehörte sich auch so. Immerhin war sie eine der Hübschesten - nein, DIE Hübscheste in ganz Selverton, würde sicher Ballkönigin werden und die Welt erobern, eventuell als Model.
      "Oh, danke. Naja, es ist ein erstes Date und..." Sammy sah auf die Uhr und rief entsetzt:
      "Oh nein! Ich bin viel zu spä! Jetzt ist er schon weg, garantiert..." Plötzlich böse geworden, funkelte sie den Typen an.
      "Alles deine Schuld! Was machst du hier denn mitten auf der Straße!"


      Thx Tom Bombadil
    • Delta schmunzelte das passte natürlich zu einem Bankdirektor, sich am Urin mehr stören als am verkohlten Auto. Dann horchte er jedoch auf.
      "Bist du verrückt?" Unbemerkt war er zum 'du' übergegangen,er mochte das ganze Gesieze einfach nicht besonders und hatte noch nie viel davon gehalten... es war einfach so förmlich und viel zu steif.
      "Ich und eine Versicherung bei der Army? Bei meiner Absturzquote?... Außerdem wissen die ganz genau wie ich Auto fahre." Er fuhr sich verlegen durch die blauen Haare und grinste. "Ich such schon seit einer Weile nach einer anständigen Versicherung für meinen Wagen, weil meine aktuelle ist einfach eine Katastrophe um ehrlich zu sein. Wenn du mir die Nummer von deinem Kumpel geben könntest wäre ich dir dankbar."
      Dieser Kerl war ein echter Glücksgriff wie es schien, auch wenn er schwul war, aber wenn Delta so an eine anständige Versicherung kam... es sprach nichts dagegen.
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • "Ein bisschen verrückt bin ich, sicher." grinste Jordan, der langsam etwas entspannte und innerlich jubilierte. Delta redete mit ihm, normal sogar, und jetzt nannten sie sich schon beim Vornamen. Auch wenn der Pilot eine Hete war, so war dies mehr als er nich vor einigen Minuten gedacht hätte. So konnte er sich wenigstens mit diesem tollen Mann ab und zu unterhalten, ohne dass es irgendwie großartig auffiel, außer man achtete darauf, dass die Augen des Anwalts leicht verräterisch glänzten.
      "Du kannst morgen einfach in meine Kanzlei kommen, ich hab alles liegen. Werd wahrscheinlich fast den ganzen Tag da hocken." Er sah zu Andy.
      "Außer am Morgen oder so, dann bin ich im Diner, einen Kaffee trinken." Ablenkung war etwas Tolles. Und er würde Delta sehen.


      Thx Tom Bombadil
    • "Coole Sache." Erwiderte Delta lächelnd und nickte.
      "Ich komm vorbei so wie ich wach bin, also irgendwas zwischen Zehn und Vierzehn Uhr wenn es dir recht ist." Meinte er und tippte sich grüßend mit Zeige- und Mittelfinger an die Schläfe um sich für heute erst einmal von Andy und Jordan zu verabschieden.
      "Also dann, ich verabschiede mich mal für heute, langer Tag und so..." Er öffnete die Fahrertür, nahm den Schlüsselbund vom Sitz und setzte sich.
      Der Pilot startete den Motor und mit einem doch recht fröhlichen - immerhin stand eine Versicherung für seinen Wagen in Aussicht - "Man sieht sich." Setzte er seinen Wagen zurück um nach Hause zu fahren.
      Zwar lag Jordans Wohnung auf seinem Heimweg, doch nahm er nie jemanden in seinem Wagen mit, weswegen es nicht verwunderlich war, dass er dem Anwalt nicht anbot ihn mitzunehmen. Nicht einmal die zahlreichen Damen die Delta immer wieder mitbrachte fuhren in diesem Auto mit. Wenn er eine neue Flamme hatte, dann lief er mit ihr zum Diner, da war er eigen. Niemand durfte bei ihm mitfahren!
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Andy winkte Delta kurz hinterher und wandte sich dann lächelnd an Jordan.
      "Also dann bis Morgen. Und versprich mir, dass du wirklich vorbei kommst, ja? Du kannst nicht den ganzen Tag in deiner Kanzlei rumsitzen!"
      Sie umarmte ihn noch einmal und holte dann ihr Rad, welches sie immer neben dem Diner parkte. Selverton war wirklich keine große Stadt und vermutlich hätte sie den Weg vom Diner zu ihrer Wohnung auch bequem zu Fuß geschafft, doch Fahrrad fahren machte ihr mehr Spaß. Während sie radelte, musste sie an die Europareise denken, die Pam und sie geplant hatten. Sie würden auf jeden Fall eine Radtour machen, das hatte Pam ihr versprechen müssen. Grinsend bog Andy in ihre Straße ein und stieg schwungvoll vom Rad. Sie schloss die Haustür auf und brachte das Rad in den Keller hinunter. Das war noch eine alte Gewohnheit aus Philly, denn hier in Selverton würde wohl niemand ein Rad klauen.
      Andy stieg die Stufen bis zu ihrer Wohnung im dritten Stock hoch und schloss auch dort die Tür auf. Es war nur eine kleine Wohnung, aber die junge Frau brauchte auch nicht mehr. Ihre Mutter hatte ein kleines Haus besessen, doch das hatte sie ihrer Schwester, Andys Tante, überlassen. Andy war das ganz Recht. Sie hätte es so oder so verkauft, denn es bedeutete ihr nichts. Also war es bloß schade um das Geld, aber das würde sie sich auch ohne ihre Mutter zusammen verdienen! Sie war nicht mehr von ihr abhängig gewesen, seit sie 17 Jahre alt war, und sie hatte sich damals geschworen es auch nie wieder zu sein.
      Der Anrufbeantworter blinkte, zwei neue Nachrichten waren darauf. Die erste war von Pam und Andy konnte nicht anders als zu lächeln, während sie ihre Stimme hörte. Die zweite war von Charlie.
      "Hey Andy, Charlie hier. Kannst du den Laden morgen aufmachen? Ich weiß nicht genau wann ich vorbei kommen werde, aber es wird wohl etwas später als sonst. Ich hab das Mädchen mit zu mir genommen und möchte nicht, dass sie ganz allein hier bleibt"
      Andy schüttelte den Kopf. Typisch Charlie. Jemand brauchte Hilfe und er war zur Stelle. Sie löschte die beiden Nachrichten und nahm dann den Hörer ab um Pam anzurufen. Dabei musste sie jedoch unwillkürlich an die junge Frau denken, die im Diner zusammen geklappt war. Wie unheimlich es sein musste, wenn man sich nicht mehr daran erinnerte, wer man war! Hoffentlich fand sie ihr Gedächtnis bald wieder, denn so etwas hätte Andy nicht einmal ihrer Mutter gegönnt!
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Jordan wünschte Delta eine gute Nacht und sah ihm dann etwas wehmütig nach. Doch er würde ihn morgen wiedersehen, mit ihm reden und sogar helfen können. Er grinste ziemlich breit und drückte Andy dann zurück, recht gut gelaunt.
      "Versprochen, ich komm vorbei. Direkt wenn ihr aufmacht." Dann hatte er noch eine Stunde, um in die Kanzlei zu gehen und auf Delta zu warten. Er verabschiedete sich von der jungen Frau und ging dann auch nach Hause, beschwingt und in bester Laune. Ja, der sonst so zurückhaltende Anwalt pfiff sogar ein Liedchen. Er besaß ein kleines Haus, das er natürlich alleine bewohnte. Sein Auto, ein Dodge Charger, stand in der Einfahrt. Geld hatte Jordan durchaus ausreichend, aber er gab nicht so damit an. Im Haus allerdings verblasste sein Lächeln ein wenig. Ja, Delta redete nun mit ihm und konnte garantiert ein guter Bekannter werden. Nur mehr, so wie es sich der nicht mehr ganz junge Mann wünschte, konnte es nicht werden. Der Pilot war alles, nur nicht homosexuell. Und der Anwalt würde nie etwas gegen den Willen anderer tun, besonders nicht bei dem Mann, in den er sich verliebt hatte. Seufzend ging er unter die Dusche und verbot es sich, sich Dinge auszumalen die ja doch nie passieren würde. Da Jordan hundemüde war, ging er rasch ins Bett und schlief schnell ein.


      Thx Tom Bombadil
    • Jetzt rastete die plötzlich schon wieder aus! Was zum Teufel ging mit der Tusse nur ab? In dem einen Moment scheißfreundlich, im anderen eine tobende Furie. Einzige Möglichkeit, dieser gefährlichen Situation zu entkommen: Die Flucht!
      "Es tut mir sehr leid, Sie aufgehalten zu haben. Doch ich werde Sie nun nicht weiter stören, sondern mich wichtigeren Dingen widmen, denn diese Stadt braucht mich, Mitosis!" Wie schon zuvor warf er einen Rauchknallfrosch vor seine Füße und verschwand (fast) unbemerkt in die Seitengasse, in der er wollte, bevor er beinahe umgefahren worden wäre.
      Diese Bürger der Stadt waren so unbeholfen! Wenn er nicht da wäre... er wollte es sich gar nicht ausmalen. Eilig hetzte er sich durch mehrere verwinkelte Gassen, direkt zu seinem Supergeheimversteck aka Zuhause. Doch niemand durfte ihn in den Klamotten einfach so in sein Haus gehen sehen, darum huschte er jetzt durch diverse kleine Gärtchen, hüpfte über Zäune um am Schluss jeden Verfolger abgeschüttelt zu wissen, um von hinten, seinen Helm bereits ausgezogen, in sein Haus einzusteigen, ohne dass wer es mitkriegte. Heldenhaft verstaute er sein Outfit im Kleiderschrank seines Schlafzimmers und legte sich in sein Bett, um das zu tun, was er nach "hübsche, weibliche Jungfrauen aus dem Maul eines Tyrannosaurus Rex retten" eben am besten konnte: Schlafen.



      Just Monika.
    • Sammy starrte mit offenem Mund diesem komischen Kerl hinterher und hustete, als der Rauch ihr in die Lunge stieg. Oh nein, ein Desaster! Jetzt war sie nicht nur zu spät, hatte einen Pickel, sondern roch nach Rauch! Die junge Frau hastete in ihren Wagen und fuhr mit quietschenden Reifen los, doch als sie am Restaurant ankam, war von ihrem Date nichts mehr zu sehen. Empört schnaubte sie. Nicht einmal warten konnte er. Das war jetzt ja auch nicht so lange gewesen. Pah, dann würde sie halt einen anderen suchen, es gab genug Auswahl noch. Aus ihrer schicken kleinen Tasche holte Sammy ein kleines Buch heraus und strich den Namen "Greg" durch. Der Nächste auf ihrer Liste würde morgen einen Anruf bekommen.
      Nach 15 Minuten betrat sie ihr Elternhaus. Die Beiden waren aber nicht mehr auf sondern schliefen schon oder taten anderes. Seufzend ging sie in ihr Zimmer und dann in das eigene Bad, ein Traum aus rosa und pink. Das Abschminken war schnell erledigt -und dieser doofe Pickel war immer noch da-, dann schlüpfte sie in ein Nachtkostüm und legte sich schlafen. Pah, Männer. Nicht einmal warten konnten die.


      Thx Tom Bombadil
    • "Mr. Cuddles, sie wollen mir mein Spielzeug wegnehmen! Sie wollen mir mein liebstes, liebstestes Lieblingsspielzeug wegnehmen! Ich WILL NICHT, dass sie es kriegen. Ich WILL NICHT, dass sie SIE haben. Sie sollen sie nicht bekommen, Mr. Cuddles!
      ICH WILL, DASS IHR SIE AUFHAAAAAAALTET!!!!!"

      Jemand zog an ihr, zerrte, trieb sie immer weiter voran. Sie konnte nicht sehen, wer es war. Es schien beinahe eine unsichtbare Kraft zu sein.
      "Weiter, immer weiter!"
      Die Stimme kam von irgendwo hinter ihr. Oder erklang sie doch von ganz weit vorn? Um sie herum war nichts als Schwärze. Nicht einmal den Boden unter ihren Füßen konnte sie ausmachen. Sie wusste nicht, warum sie liefen, wusste nur, dass es wichtig war. Sie spürte, dass sie verfolgt wurden.
      "Schneller, schneller!"
      Wollte sie denn rennen? Waren denn ihre Verfolger nicht ihre Freunde? Und wer zog sie da mit sich?
      "Lauf, Maya! Bitte!!"


      Erschrocken fuhr sie aus dem Schlaf hoch. Ihr Herz klopfte wie wild und das Bett, auf dem sie lag, war vollkommen zerwühlt.
      Das Bett auf dem sie lag..? Verwundert sah sie sich um. Tatsächlich, sie lag in einem Bett, welches in einem kleinen Raum stand. Gedämpftes Sonnenlicht fiel durch die zugezogenen Vorhänge und auch unter der verschlossenen Tür drang Licht ins Zimmer.
      Sie blickte an sich hinab und stellte fest, dass sie noch ihre Kleider trug.
      Langsam aber sicher kehrten ihre Erinnerungen wieder. Die Gesichter der Männer, die hellen Lichter. So viel Aufregung um sie herum.. und sie konnte sich nicht erinnern, wer sie war.
      Auf der Bettkante sitzend, blickte sie für einige Zeit ausdruckslos ins Leere. Die Bilder des Traumes flackerten vor ihrem inneren Auge auf. Was war bloß mit ihr geschehen? Warum erinnerte sie sich nicht?
      Maya, hatte man sie im Traum genannt.
      Maya...
      Das klang richtig, aber auch falsch. Als würde etwas fehlen.
      Maya..
      Langsam erhob sie sich und tapste auf die Tür zu. Sie war nicht abgeschlossen und führte in einen kleinen Flur. Aus der Nähe erklang seltsame Musik. Sie blickte sich um und schritt dann auf die Geräusche zu.

      Charlie hatte sich gleich nach seinem Anruf bei Andy schlafen gelegt. Er war extra früh aufgestanden und hatte kurz nach der Fremden geschaut, doch diese hatte noch tief und fest geschlafen. Seitdem wartete er darauf, dass sie aufwachte. Die Tageszeitung hatte er bereits durch und nun lief das Radio, damit er zumindest ein wenig Ablenkung hatte. Schließlich hörte er eine Tür und wusste, dass sie wach sein musste.
      Charlie stand auf und machte das Radio aus, dann drehte er sich um, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie die Fremde im Türrahmen zur Küche erschien.
      "Hallo", sagte er und merkte auf einmal, wie nervös er war. Wie sollte man denn mit so einer Situation umgehen.
      "Ähm.. weißt du noch, wer ich bin?"
      Sie starrte ihn kurz an, dann nickte sie leicht.
      "Du bist Charlie", verkündete sie, und es kam ihm fast so vor, als würden ihre Worte nicht mehr ganz so unbeholfen klingen.
      "Ja, richtig", erwiderte er freundlich und deutete auf einen Stuhl.
      "Setz dich doch"
      Sie schritt auf den Stuhl zu und ließ sich nieder. Ihre Bewegungen hatten etwas fast schon majestätisches, doch ihre Miene wirkte verunsichert und ihre Augen schienen ihm immer noch wie die eines Kindes.
      "Ich.. ich glaube, ich weiß jetzt auch wieder wie ich heiße", sagte sie nach einem Moment der Stille. "Ach echt?", fragte Charlie und kam sich ziemlich blöde vor.
      "Wie denn?"
      "Maya" Sie sprach den Namen aus, als wäre er irgendeine Zauberformel oder Beschwörung.
      "Maya", wiederholte Charlie, und bei ihm klang es weit weniger mystisch.
      "Na, das ist doch schonmal ein Anfang! Hm.. möchtest du etwas essen, Maya?"
      Sie hatte sich interessiert umgesehen, zuckte nun leicht zusammen und sah ihn dann an.
      "Ja.. gerne.."
      Froh etwas zu tun zu haben, machte Charlie sich in der Küche zu schaffen.
      "Fühl dich ganz wie zu Hause", sagte er über die Schulter.
      "Ich weiß nicht, wie ich mich zu Hause fühlen würde", erwiderte Maya hochgradig verwirrt.
      "Ich kenne es nicht"
      "Oh.. nein.. tust du wohl nicht..", murmelte Charlie, warf ihr einen kurzen besorgten Blick zu und holte dann eine Bratpfanne aus dem Schrank.
      Das konnte ja was werden..

      Um 7 Uhr klingelte Andys Wecker. Sie nahm sich gern Zeit beim Wachwerden, vor allem beim Essen. Pam hatte das schon das ein ums andere Mal zur Verzweiflung getrieben, aber Andy war nun einmal eine Genießerin in allen Lebenslagen, und da beschwerte Pam sich auch nicht immer.
      Nach einem gemütlichen Frühstück und einer ausgiebigen Dusche, blätterte Andy noch kurz die Tageszeitung durch, schnappte sich dann ihre Tasche und verließ die Wohnung.
      Selverton war so friedlich wie eh und je. Andy radelte durch die kleinen Straßen, bis sie schließlich zur Hauptstraße der Stadt kam, die auch am Diner vorbei führte. Sie parkte ihr Rad an der gewohnten Stelle und schloss gut gelaunt den Laden auf. Die Arbeit hier machte wirklich Spaß, auch wenn es stressig werden konnte. Eigentlich schon fast schade, dass sie nur vorübergehend war.
      Julius würde sicherlich auch gleich da sein und Andy bereitete schonmal alles für ersten Kunden vor. Dabei fiel ihr Blick auf die Jacke, die über einem der Hocker an der Theke hing. Stirnrunzelnd ging sie darauf zu. Wem die wohl gehören mochte?
      Dann fiel es ihr ein: War das nicht Hals Jacke? Ja, er hatte eine an gehabt und sie vermutlich mit seinem von Drogen vernebelten Kopf hier vergessen. Andy hängte sie ins Büro, vielleicht würde er es ja selber merken und später vorbei kommen.
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      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Leise öffnete sich die Tür zu dem Zimmer des jungen Mannes, der nur in Boxershorts bekleidet auf dem Bett lag. Das Herz der älteren Frau zog sich zusammen. Der dünne Lichtstrahl aus dem Korridor zeigten die bloßen Arme Hals, die er sonst immer bedeckte, aus gutem Grund. Die Einstiche waren kaum zu übersehen. Er schnarchte leise, schien jedoch wenigstens ruhig zu schlafen. Das war auch nicht immer der Fall.
      "Das war für den Jungen sehr traumatisch, Mrs. O'Donaille. Vermutlich wird er ebenfalls eine Therapie brauchen. Sie sollten versuchen, mit ihm zu reden und vor allem ihn zu stützen.
      Stattdessen war ihr selbst alles entglitten. Ihr gottverdammter jetziger Exmann - wenn sie könnte, würde sie ihm selbst den Hals umdrehen. Das war auch nicht so dahergesagt, in diesem Fall wäre sie zu einem Mord fähig. Ohne viel Lärm verschwand die Lehrerin aus der Wohnung. Der Schultag würde hart genug werden, dessen war sie sich sicher. Hal allerdings hörte das Geräusch der zufallenden Tür und brummte leise, dann warf er einen verschlafenen Blick auf den Wecker. Kurz nach 8, viel zu früh. Er schloss wieder die Augen, wälzte sich jedoch mehr hin und her als alles andere. Noch ging es ihm ganz gut, und seine Gedanken waren klarer als am Abend. Seufzend und alles andere als ausgeschlafen stand er schließlich eine halbe Stunde später auf. Seine Mum hatte ihm einen kleinen Zettel hingelegt, wie immer, mit seinem Tagesplan. Kurz schloss Hal wieder die Augen. Ohne sie hätte er oft genug keine Idee, was noch zu tun war. Ohne sie wäre er wahrscheinlich längst tot oder im Knast. Ein bisschen Geld lag auch dabei und die Bitte, den Müll rauszutragen und vom Wal Mart nach der Schicht einige Dinge mitzubringen. Gähnend legte er den Zettel auf den Tisch und besann sich dann, duschen zu gehen und sich anzuziehen. Der Suchtdruck war im Moment zumindest noch nicht so da, aber er würde vorm Arbeiten... Hal runzelte die Stirn. Irgendwas war da doch. Sein Blick fiel auf die Garderobe. Normalerweise hing er seine Jacke da immer auf. Der gestrige Abend war natürlich etwas vernebelt in seinem Geist, also sah er überall nach, ohne sie zu finden. Ihm wurde plötzlich eiskalt. Verdammte Scheiße. Das Diner. Er hatte die ausgezogen. Da war nicht nur seine Geldbörse drin mit seinen paar Kröten, sondern auch sein H und sein Spritzbesteck. Fuck.
      Nach kurzem Überlegen biss er sich auf die Unterlippe. Da würde er wohl ins Diner gehen müssen, um sein Zeug zu holen. Blieb nur zu hoffen, dass nichts weg war. Hal zog sich seine Schuhe an, schnappte sich den Schlüssel und den Müll, dann auch das Geld. Ein Kaffee zum Frühstück wäre was, und er brauchte seine Jacke. Das Geld war ja egal, aber das H...
      Der Müll war schnell entsorgt, und er marschierte dann zur Hauptstraße in Richtung Diner. Gut 20 Minuten brauchte es schon, mit dem Auto war das viel schneller gegangen, aber er durfte kein Auto fahren. Der junge Mann war ein wenig nervös. Zwar wirkte er jetzt fast normal, trotzdem war es ihm unangenehm. Schließlich atmete er tief ein, querte die Straße und betrat das Diner.

      Jordan war früh wach geworden, so wie immer um 6. Dagegen konnte er nicht einmal mehr was machen. Mit seinen Gedanken war am rasch beim gestrigen Abend, bei der armen Frau - und natürlich seinem Zusammentreffen mit Delta. Lächelnd ging er erst einmal duschen und sich rasieren. Der Pilot war eine besondere Person, und er war glücklich, dass er wenigstens ein bisschen helfen konnte. Sein Frühstück war alles andere als üppig, eine Schale Cornflakes und ein großer Kaffee, dann warf er sich auch schon in seine Anwaltsschale. Da er aber keinen offiziellen Termin hatte, war er ein bisschen legerer als viele andere seiner Zunft, wobei er wirklich nun ein Problem hatte: was sollte er für Delta anziehen? Nicht, dass es eigentlich eine Rolle spielte. Das war kein Date. Trotzdem wollte er gut aussehen. Nach einigem Hin und Her entschied er sich für eine gut sitzende schwarze Stoffhose, seinem Blazer und einem hellen Hemd. Penibel wie der Anwalt war, alles gut gebügelt und sauber. Ein letzter prüfender Blick in den Spiegel und er machte sich auf den Weg in die Kanzlei. Das Diner würde erst später öffnen, und er überlegte, ob er nicht lieber wartete bis Delta bei ihm auftauchte - nicht, dass er ihn verpasste. Außerdem war es jetzt um nicht einmal halb 8 ohnehin geschlossen. Trotz der frühen Morgenstunde hatte er gute Laune, selbst wenn mühsame Arbeit wartete. Er war rasch bei der Kanzlei, schloss auf und wie immer war er der Erste und würde sicher auch der Letzte sein. Seine Aushilfen kamen erst nach 9. Also setzte er sich erst einmal und fing an, die Akten durchzugehen.

      Sammy hätte fast verschlafen, ihre Eltern waren auch schon weg als sie um 8 nach unten kam. Die Haushälterin hatte ihr schon das Frühstück gemacht - einen Apfel. Mehr aß sie niemals, immerhin musste sie auf ihre Figur achten. Nach dem Duschen untersuchte sie den Pickel. Blöder Quälgeist. Sie grummelte, brauchte eine Dreiviertelstunde zum Schminken, Frisieren und dem Überlegen, was sie denn anziehen sollte, dann ershcrak sie fast, als sie auf die Uhr sah. Der Unterricht hatte schon angefangen. Die junge Frau zog eine Schnute und dachte angestrengt nach. Achja - Mathe. Das brauchte sie sowieso nicht. Außerdem war der Mathelehrer sowieso einer ihrer Lieblinge, zumindest ab und zu einmal. Der machte ohnehin nichts. Gut gestyled wie es sich gehörte ging sie zu ihrem Auto und fuhr los Richtung Schule. Aber die Pechsträhne von gestern schien sie zu verfolgen. Plötzlich stotterte der Motor und ging aus.
      "Och nein, verdammt!" Hey, eine gute Ausrede! Laufen konnte man ihr sicher nicht zumuten, oder den Schulbus, oh Gott. Mit den ganzen Gören und widerlichen Typen, nein! Da der Motor nicht mehr ansprang, stieg Sammy aus und kratzte sich am wohlfriesierten Kopf, dann fiel ihr ein, dass ja die Werkstatt nur zwei Straßen weiter war. Das schaffte sie auch mit Absätzen. Einige Minuten später tauchte sie dort auf, klopfte an der Tür und sah sich naserümpfend um. Gott, war das dreckig.


      Thx Tom Bombadil

      The post was edited 2 times, last by Cassandra Vandales ().

    • Die Nacht war kurz für den Piloten der es liebte lange zu schlafen. Albträume jagten ihn, Bilder von der Fremden, wie sie schrie... Bilder von seiner Mutter die er nie besonders hatte leiden können, wie sie seit diesem Unfall nur noch da saß und nicht mehr wusste wer er war, ihn nicht mehr erkannte. Sie sprach von ihrem Sohn, wie stolz sie auf ihn war, weil er nun sogar für die NASA fliegen durfte... und dann fragte sie ihn, ob er ihren Sohn kenne...
      Es war noch nicht einmal vier Uhr, als Delta aus dem großen, zerwühlten Bett stieg, durch die Dunkelheit schlich, die nur wegen ein paar schwach glühender Sockelleisten nicht vollkommen war.
      "Badezimmerbeleuchtung." Sagte er und das Bad wurde in sanftes, indirektes Licht getaucht. Delta sah in den Spiegel und erblickte eine Karikatur seiner selbst. Bleich, schwitzend und zitternd, er fühlte sich krank und ängstlich. Wut stieg in ihm auf.
      Sein Leben lag nur in seiner Hand! Nur in der seinen! Niemand würde daran etwas ändern können, nicht einmal Gott persönlich dieses Drecksschwein!
      Ungehört verklangen seine Schreie in dem Bunker unter der Erde als er in blinder Wut auf sich selbst und alle anderen auf den Spiegel einschlug, bis ihn keine Karikatur seiner selbst daraus mehr anstarrte.
      Er würde alt werden, sehr alt und er würde gesund bleiben! Er würde nicht so zugrunde gehen wie seine verfluchte Mutter und dieses verdammte Weib, das alles wieder hatte hochkochen lassen!
      Lange stand er dort, rang mit seinen Ängsten die ihm niemand zutraute, ihm dem Souveränen Piloten, der in Afghanistan eine Boden-Luft-Rakete abgehängt hatte, der nicht einmal einen vollen Monat im Auslandseinsatz gewesen war weil man ihn zum Glück nach dieser Aktion als Testpilot angeworben hatte. Das beste was ihm hatte passieren können, denn das wenige, dass er von diesem unwürdigen Krieg gesehen hatte war für ihn genug gewesen.
      Als er wieder klarer sah, stand er in Scherben und Blut, seine Hände fühlten sich an wie mit tausend Nadeln gespickt. Langsam begann er die Spiegelsplitter aus seinen Handkanten zu pulen und stieg anschließend unter die Dusche.
      Eine schöne, kalte Dusche.
      Es gab nichts besseres...

      Als er wieder aus der Dusche kam, fühlte sich Delta wieder halbwegs frisch, versorgte die Wunden und warf sich vor den Fernseher in seinem Wohnzimmer und schaltete ihn an, ließ den nächstbesten Sender einfach laufen. Birne durchspülen, so nannte er es, wenn er sich einfach das ansah, was gerade lief wenn er sich von seinen Gedanken ablenken wollte.
      Ein Blick auf die Uhr an der Wand verriet ihm, dass die meisten Einwohner Selvertons noch immer schliefen und es noch einige Stunden waren, bis er zum Herrn Anwalt aufbrechen würde wegen der Versicherung. Zumindest ein Lichtblick an diesem Tag der einfach nur noch beschissen anfing.
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      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Die Nacht war geruhsam und zeitlich gerade so ausreichend. Manchmal hatte er das Pech ausrücken zumüssen zu Notfällen, alla ich stehe hier und komme nicht weiter. An anderen Tagen waren durchkommende Leute nicht in der Lage richtig zu lesen und klingelten ihn Nachts heraus wegen einer Tankfüllung, dabei konnte man schön geschmeidig elektronisch bezahlen, Nachts oder wenn er abwesend war. Aber dieser Tag begann gut, immerhin hatte er wirklich Kaffee in der Tasse gehabt und nicht die übliche gefühlte Batteriesäure wie meistens. Frisch geduscht und mit Jean sowie T-Shirt bekleidet machte er sich erstienmla über ein gemütliches Frühstück, da lies er nichts dazwischen kommen. Trotzdem hatte er schon eröffnet, spätestens ab halb Acht konnte man mit ihm rechnen.
      Noch mitten beim Frühstück hörte er es an der geschäftstür klopfen, "Jetzt schon...?" Nichts ahnend und noch kauend ging er an den zwar geordneten aber trotzdem teils recht vollen massieven Werkstatttischen vor zum Eingang und wäre fast wieder auf der Stelle umgedreht. Sowas so früh am morgen, na herrlich eine Barbieschaufensterpupope wahrscheinlich mit mechanischen Problemen. Das konnte ja heiter werden.
      Kurz in sienem Gedächtnis kramend fiel ihm auch wieder ein das die gefärbte Blonde die Tochter vom Atzt etwas außerhalb der Stadt war, ergo sie ist liquide. ein guter grund um freundlich zu sein, das gleicht die negatieven Aspekte so ziemlich aus. "Guten morgen, wie kann ich ihnen helfen." Es dauerte eine Weile aber letzlich erfuhr er das wichtige und erklärte sich auch bereit mit ihrem Einverständnis vorausgesetzt den Wagen in seine Werkstatt zu schleppenund gleich auch einen Blick darauf zu werfen.
      Ohne größere Eile machte er sich dann über seinen neuen Auftrag, zwar eigentlich immernoch mit dem Frühstück beschäftigt aber wenn es um sicher bezahlte Aufträge ging war der kleine Deutsche dann doch recht zuvorkommend und flott bei der Sache. Money talk´s! Atlas hatte zwei Fahrzeuge, zum einem sein Privatwagen den man seltener sieht als eine Bordsteinschwalbe bei der Ausbildung und zum anderen seinen Lkw. Letzterer war ein Abschleppfahrzeug, mit Kran zum aufladen der Fahrzeuge. Im land der unbegrenzten Automatikschaltungen eine feine Sache. Hin und wieder wurde er auch gebeten den Kran für andere Arbeiten zu benutzen, schließlich konnte man anstatt des Stangensystems, mit dem Fahrzeuge an ihren Reifen aufgenommen werden auch schlichtweg Ketten befestigen. Überhaupt war es auch billiger ihn zu rufen als wie aus der nächsten Stadt jemanden kommen zu lassen. Nun es dauerte auf jedenfall nicht lange bis er wieder zurück war, seine Kundin hatte er angeboten vor Ort zu warten. In anbetracht ihrer Bekleidung hätte sie wohl eh kein interesse daran gehabt mitzufahren. Etwas zwanzig Minuten nach Ankunft von Samantha, stand ihr Wagen vor seiner Halle, bereit hineingeschoben zu werden falls das denn nötig werden sollte. Nachdem er sich den Motorraum hat öffnen lassen sprang ihn der Fehler gewissermaßen schon regelrecht in sein Gesicht. Noch ein bisscher herumfummelnd soweit das trotz vorhandener Abdeckungen möglich war hielt er einen Moment später ein komisches Gummiähnliches Teil in seiner Hand. "So gute Nachricht der Fehler kann behoben werden, schlechte Nachricht das wird etwas dauern und mit Pech könnten es weitere Schäden am Motor gegeben haben.", für einen Moment hielt er dann das Gummiteil hoch, "Der Zahnriemen des Fahrzeuges ist beschädigt, warum auch immer. Ich werde diesen austauschen müssen und dann den Motor neu einstellen, desweiteren überprüfe ich die Ventilköpfe die könnten Schaden genommen haben. Wenn es keine Probleme gibt sollte das ganze bis sechszehn Uhr abgeschlossen sein."Erwartungsvoll sah der kleine Mann dann zu seiner hoffentlich neuen Kundin hoch, sie musste praktisch nur noch ja sagen.
      FSK12: Der Gute bekommt das Mädchen
      FSK16: Der Böse bekommt das Mädchen
      FSK18: ALLE bekommen das Mädchen


      Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander
      nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die
      einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

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    • Sammy staunte nur. Der Mechaniker hatte einen komischen Akzent, aber immerhin Ahnung. Sie verstand knapp die Hälfte von dem, was er sagte und nickte nur eifrig, als wüsste sie, von was er da redete. Das Warten war erträglich, sie tippte die ganze Zeit SMS mit Freunden in der Schule. Etwas zu verpassen schien Sammy sowieso nicht. Als der Mechaniker wieder da war und dann sagte was gemacht werden müsse, grinste sie ihn an.
      "Oh, okay. Ich nehm dann ein Taxi oder so." Laufen kam niemals in Frage. Die Schule schmiss die junge Frau dann einmal für heute.
      "Warten Sie..." Sammy nahm ihre pinke Geldbörse und holte einen Hundertdollarschein heraus, den sie ihm gab.
      "Wenn das reicht fürs Erste?"


      Thx Tom Bombadil
    • Die Türglocke klingelte und Andy blickte auf.
      "Oh, hallo Hal", rief sie freundlich, stellte noch schnell die Kaffeemaschine an und kam dann um die Theke herum.
      "Du bist bestimmt wegen deiner Jacke hier, oder? Wate, ich hol sie schnell"
      Andy huschte ins Büro zurück und griff nach der Jacke. Über die Schulter rief sie in den Raum zurück:
      "Da haben wir wohl gestern beide nicht dran gedacht, hm?" Dabei merkte sie nicht, wie ein kleines Röhrchen aus einer Jackentasche zu Boden fiel. Sie verließ das Büro wieder und reichte Hal seine Jacke.
      "Hier. Möchtest du vielleicht was trinken?", fragte sie lächelnd.
      "Oder was essen? Julius müsste eigentlich auch gleich da sein" Meine Güte war der Junge dünn..
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • "Hey Andy." grüßte Hal vorsichtig lächelnd zurück. Nicht wies darauf hin, dass sie irgendetwas gefunden hatte, was ihr nicht gefiel und ihm böse war. Im Gegenteil, sie brachte ihm direkt seine Jacke ohne groß hinein zu sehen. Ziemlich erleichtert schnappte er sich diese und zog sie an. Nicht, dass etwas hinaus fiel. Im Moment wirkte er wie ein recht normaler junger Mann mit klarer Aussprache, bloß eben recht hager, blass und mit unruhigen Augen. Er zuckte mit den Achseln.
      "Ein Kaffee wär echt toll, bin bisschen aus dem Bett gefallen. Und danke, ich hatte mich schon gefragt, wo ich die gelassen hab." Manchmal vergaß Hal eben Dinge, wenn er drauf war. Er griff in die Tasche und runzelte die Stirn, als er einen 5 Dollar Schein heraus holte. Wo kam der denn her? Vage entsann er sich an den gestrigen Abend, viel war nicht hängen geblieben. Eines jedoch wusste er.
      "Wie geht es der Frau? Da war doch was." Mit einem verhaltenen Gähnen setzte er sich auf einen der Hocker.
      "Oh, und Hunger hab ich keinen." Zwar hatte Hal nicht gefrühstückt, allerdings war es recht selten, dass er überhaupt den Tag über was aß, meistens erst irgendwann am Abend.


      Thx Tom Bombadil
    • Julius hatte sich das ganze ein wenig mit angesehen, bis dieser... seltsame Mensch sich aufmachte zu verschwinden. Mi... Mitosis? Hatte er das richtig verstanden? Das... musste er sich merken.
      Der Koch joggte dann weiter seine Runde und als er schließlich daheim, nach einer Dusche, vor dem PC saß, fing er an zu suchen. Wer weiß, vielleicht sollte man diesen... Mitosis kennen. Vielleicht war das irgendein Comic, den er noch nicht kannte. Julius hatte so seine Seiten, wo er so gut wie alle Informationen zu Comics finden konnte. Einer mit Namen Mitosis war nicht dabei.
      Als nächstes fing er an, nach einem Helden zu suchen, der ähnlich aussah wie Mitosis. Das entpuppte sich als schwieriger, doch auch hier fand er keine zufriedenstellende Übereinstimmung.
      "Wer... was bist du Mitosis?" murmelte er leise. Da musste er sich morgen nochmal umschauen und diesen.. Helden suchen.
      Julius schaltete den PC aus und legte sich schlafen. Die Tatsache, dass er noch bis 3 Uhr gesucht hatte, machte ihm das Aufstehen äußerst schwer und es war daher kaum verwunderlich, dass er verschlief. Irgendwann lies er sich dann aber doch vom Wecker wecken, nur um zu merken, dass es schon fast 8 Uhr war.
      "Shit!" Der Koch sprang auf und rannte zum Telefon. Schnell war die Nummer gewählt. Es dauerte allerdings ein wenig, bis abgehoben wurde.
      "Andy? Sorry, ich hab verschlafen, ich mach mich aber gleich auf den Weg."
      Fantasy: Nur ein kleines Stück vom Himmel
      <Suuunki> Schöner RPG Titel

      Annihilation Bliss
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