Velkommen i det Snøflak Slott

    • Fantasy

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    • Graak flog dem Adler in der Halle mal hinterher, mal um ihn herum, so manches Mal traf der Greif den Majestätischen Vogel auch fast, aber er schaffte es immer wieder noch rechtzeitig die Richtung zu wechseln, oder sich noch ein Stück höher zu schwingen. Sterk hatte keine Lust auf eine „Party“. Er hielt es für Zeit- und Geldverschwendung. Nicht das der Vampir da sicherlich genug von hätte, aber er hatte es nicht. Er ging viel lieber in die Bibliothek. Bücher können genau so reden wie Menschen, nur das Bücher meist schönere Worte für ihn übrig hatten. Sterk stieß einen lauten Pfiff aus um lauter als die schwatzenden Menschen zu sein. Graak kam angeflogen und landete neben Sterk. Der Blondschopf streichelte dem Greifen durch das Fell und schaute ihn an.
      Wenn du willst, kannst du hier bleiben, ich gehe in die Bibliothek. Aber sei vernünftig. Der Greif erhob sich als Antwort mit einem Freudigen „Graak“ wieder in die Luft und nahm wieder die Verfolgung des Adlers auf, was in der für fliegende wesen mittelmäßig großen Halle (für menschliche Wesen recht groß) kein großes Problem darstellte. Sterk stand auf und ging aus dem Raum, die Schulleiterin würde wahrscheinlich eh nichts mehr von Belang ankündigen. Er ging durch die Gänge der Schule in Richtung Bibliothek. Ausnahmsweise Mal ohne seinen Tiergehilfen. Bald würde er wieder unter seinen vertrauten sein-den Büchern.
    • "Fast? Der war absolut zu tief!" sagte Linus entschieden und beendete damit das Thema.
      "Näää er wird schon nichts machen," winkte er dann ab wurde aber ernst. "Ich weiß nicht, es kommt mir nur so vor, einfach ein Gefühl." Er machte eine kleine Pause und trank einen Schluck aus seinem Kelch. "Aber das hatte ich letztes Jahr ja auch. Vampire sind gefährlich vergiss das nicht. Aber er soll nur versuchen einem Schüler zu Nahe zu kommen, dann..." er lies den Satz unbeendet umfasste aber seinen Zauberstab mit der Rechten.
      "Gute Idee das mit Archie, er ist immer noch unser bester Mann. Nachdem du nichts taugst..." das Grinsen kehrte wieder auf sein Gesicht zurück. "Wenn er ned so an dir hängen würde hätten wir dich schon längst rausgeschmissen."
      Er klopfte seinem Freund entschuldigend auf die Schulter und stand ebenfalls auf.
      "Jap, ne Runde durch die Schule kann nicht schaden. Wir können ja gleich mal schauen wies Dr. Herzer geht und unseren Vorrat auffüllen." Er zwinkerte. Jake wusste genau was er meinte. Nachdem die beiden bei den Erste Hilfe Seminaren so begeistert dabei gewesen waren hatte der naive Doktor sie sehr schnell ins Herz geschlossen und schenkte ihnen seitdem immer wieder eine Schachtel Pralinen, die den netten Nebeneffekt hatten einen aufzuputschen, ähnlich wie Energydrinks nur viel stärker. Eigentlich waren die ja magische Medikamente, aber das vergaß der Doktor doch allzu oft.
    • Svana war wirklich froh Deirdre getroffen zu haben. Ansonsten wäre es heute wieder ein weiter einsamer Abend geworden, der Beinn eines weiteren einsamen Schuljahres.
      Die beiden Mädchen verstanden sich gut, auch wenn ihr Gespräch bei leichten Themen, wie der Musik blieb. Svana wollte das, was im Probenraum vorgefallen war, nicht ansprechen. Zu groß war die Angst, dass Deirdre sie wieder allein lassen würde. Das Mädchen würde schon ihre Gründe für ihr Verhalten haben, aber die gingen Svana nichts an. Sie wollte Deirdre nicht mit Fragen bedrängen.
      Der Schokoladenkuchen schmeckte wirklich gut. Erst jetzt merkte Svana, dass sie beim Buffet vorhin vielleicht etwas zu wenig gegessen hatte, weswegen sie sich gleich zwei große Stücke gönnte. Das restliche Treiben im Saal hatte sie recht gut ausgeblendet. Als die kleine Gruppe von Siebtklässlern dann allerdings in ihre Richtung kam, verkampfte sie sich wieder sichtlich.
      Ihr Blick blieb an Aurel hängen und ihr wurde peinlich bewusst, dass einige Krümel des Schoko-Kuchens auf ihrer Lippe hängen geblieben waren. Hastig wischte sie sie weg und wurde rot. Wie peinlich.
      Andererseits.. er sah sie ja eh nicht an, was machte es also?
      Svana hatte sich, ohne es selbst zu merken, ganz klein gemacht und entspannte sich erst wieder, als der Vampir und seine Freunde den Saal schon fast verlassen hatten. Mit einem fast wehmütigen Blick sah sie ihnen hinterher.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Lucius lieferte sich ein kleines Katz und Maus Spiel mit Ilias. Dem kleinen Wolpertinger bereitete es ein diebisches Vergnügen, unter den Tischen herumzuhoppeln und sich vor seinem Herrn zu verstecken. Hier und da wäre es Ilias fast gelungen den Frechdachs einzufangen, doch Lucius entglitt ihm immer wieder geschickt.
      Nach schier endlosen Minuten des Suchens gab Ilias es auf. Seufzend setzte er sich wieder an den Tisch und trank seinen Tee aus. Seid Tagen schon war sein pelziger Kamerad schon so merkwürdig gelaunt. Jedoch konnte er es gut nachvollziehen warum das so war. Sorgen machte sich Ilias deswegen aber keine. Lucius konnte manchmal richtig zickig, aber würde sich schnell wieder fangen, spätestens in der Nacht wenn es hieß zu Bett zu gehen.
      Am Rande bekam Ilias mit das die anderen eine kleine Party machen wollten.
      Kurz Entschlossen gesellte sich Ilias zu ihnen. Der Höfflichkeit halber fragte er natürlich ob er mitkommen durfte. Schließlich wollte er auch neue Bekanntschaften machen.
      Lucius saß zwischen den Beinen eines anderen Mädchens und beobachte wie sein Herr mit den anderen Schülern mitging und folgte ihm.
      "Na wieder eingekriegt?", kommentierte Ilias das Verhalten seins Tiergefährten, der trotzig neben ihm her hoppelte.
    • Ok, ok. Tut mir leid, kommt nicht wieder vor. Er klopfte dabei seinem Kumpel beschwichtigend auf die Schulter, wodurch die Sache endgültig erledigt war. Mal ehrlich, er müsste schon ziemlich dämlich sein um jemanden anzufallen. Wenn man so hört, was die mit den wirklich gefährlichen unter seinen Artgenossen machen… Und er kommt mir nicht dumm vor. Er zuckte mit den Schultern. Lass gut sein, der ist harmlos.
      Der Engländer verdrehte die Augen. Jaja, ihr seid ein Traumpaar. Manchmal bin ich fast eifersüchtig.Ein Grinsen schlicht sich auf sein Gesicht. Vielleicht können wir die kleine Party da ein wenig stören. Aber wir sollten auf Archie warten.
      Jake schien kurz nachzudenken. Ja, komm. Lass uns zu Herzer gehen. Archie findet mich schon, wenn er was herausgefunden hat. Du weißt ja, er findet uns immer. Gemütlich schlenderten sie in Richtung Krankenrevier, wo sie jedoch nie ankamen. Am Fuß des letzten zu bewältigenden Stiegenaufgangs, spürte der Engländer ein leichtes Ziehen an seiner Hose. Er wusste natürlich was das bedeutete.
      Bingo! Sieh mal an, wer da ist. Er legte dem Lemuren ein Leckerli in die ausgestreckten Pfoten. Dann zeig uns mal was du gefunden hast, mein Kleiner. Schon ging es wieder zurück, diesmal in Richtung des Turms der Raben.
      Remember, there's no 'I' in team. But there's a 'U' in cunt
    • Deirdre wusste nicht so recht, was sie denken oder fühlen sollte. Auf der einen Seite war es einfach klasse, so mit Svana zu sitzen und über Musik zu reden. Das ältere Mädchen wusste viel und hatte so ein tolles Talent. Auf der anderen Seite aber war sie zutiefst verunsichert und verwirrt. Der Teenager hatte Angst, etwas Falsches zu sagen oder zu machen. Bisher war immer etwas schiefgegangen, wenn sie versucht hatte, ein bisschen Anschluss zu bekommen. Lireal lag neben ihr, ruhig und friedlich. Der Kuchen schmeckte recht gut, und schon lange hatte sie nicht mehr so viel mit einem anderen Menschen geredet-. Es gefiel ihr immer mehr, trotz ihrer Vorsicht. Dann merkte Deirdre verblüfft, wie Svana sich mit einmal komisch verhielt, ja richtig verkrampfte. Sie sah in dieselbe Richtung und bemerkte den großen Vampir aus der 7. Klasse, den sie so gut wie gar nicht kannte. Das traf aber auf alle zu. Anscheinend gingen er und ein paar andere der älteren Schüler irgendwo hin. Ihr Blick fiel wieder auf Svana und das jüngere Mädchen konnte gar nicht übersehen, wie diese schaute.
      "Uhm... Alles ok?" fragte Deirdre leise.
    • "Hm.. was?"
      Svana wandte sich verwirrt zu Deirdre um, dann erst wurde ihr bewusst, wie offensichlich sie sich mal wieder verhalten hatte.
      "Oh", murmelte sie, was die Sache nicht besser machte. "Ähm.. klar, alles bestens"
      Sie versuchte sich an einem halbwegs überzeugenden Lächeln und trennte mit der Gabel eines weiteres Stück Kuchen ab.
      "Bist du eigentlich in einem Haus? Bei den Elfen habe ich dich jedenfalls nicht gesehen", fragte sie in einem kläglichen Versuch das Thema zu wechseln.
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    • Deirdre glaubte ihr kein Wort, dafür war es zu offensichtlich für sie. Noch einmal warf sie einen Blick zur Tür, aber die Gruppe war schon verschwunden. Doch sie beschloss, das einfach mal durchgehen zu lassen. Sie beide hatten eben Themen, über die sie nicht reden wollten, und wenn ihr Gegenüber verliebt war und das nicht zugeben wollte - wer war sie selbst, das zu verurteilen?
      "Hm, na gut." Sie aß ein weiteres Stück Kuchen und schüttelte dann den Kopf.
      "Ne. Ich weiß noch nicht so wirklich, was ich damit machen soll." Deirdre zuckte mit den Achseln und sah auf.
      "Meine....Eltern haben mich wegen des magischen Potentials hergeschickt." Eigentlich hatte man sie eher loswerden wollen, dessen war sich das Mädchen sicher. Es war ihr mittlerweile fast egal.
      "Ich bin die Erste aus meiner Familie, ich wusste ja nicht, dass es sowas überhaupt gibt." Ihr Blick senkte sich weider. Fast drei Jahre lang war sie ohnehin von allem abgetrennt gewesen, was eine gewisse Normalität bedeutet hätte. Ihre Eltern hatten dann wohl gemerkt, wie abscheulich sie geworden war und forgeschickt. Etwas anderes zu denken darüber kam ihr nie in den Sinn.
      "Ich werd wohl irgendwie einfach so durch die Schule gehen, ohne mich einem Haus anzuschließen."

      The post was edited 1 time, last by Cassandra Vandales ().

    • "Oh ich bin auch die erste aus meiner Familie seit ziemlich langer Zeit, die hier auf die Schule geht", sagte Svana und lächelte, insgeheim froh einen Themenwechsel gefunden zu haben.
      "Meine Geschwister haben nur die Prüfungen hier gemacht und meine Eltern ebenso"
      Sie kraulte Shila, die zu ihren Füßen saß, hinter den Ohren. Der Fuchs wollte etwas von ihrem Kuchen abhaben, aber da konnte sie lange drauf warten.
      "Das Haus der Elfen ist toll, die meisten aus dem Orchester sind da. Es gibt so viele kreative Leute da, das würde dir bestimmt gefallen"
      Ihr Enthusiasmus wirkte schon fast befremdlich, wenn man ihre sonst doch sehr schüchterne Art bedachte. Da sie nicht den Eindruck gewinnen wollte, als würde sie Deirdre zu etwas drängen, fragte sie in ruhigerem Ton:
      "Und was hast du so für Seminare?"
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    • Deirdre fing an auf ihrer Unterlippe zu kauen und sah ein wenig zur Seite. Sie akschierte ihre steigende Unsicherheit damit, dass sie ihren geliebten Hund streichelte. Erst nach einiger Zeit meinte sie:
      "Meine Familie war nie magisch. Ist ein seltsames Gefühl, wenn man das plötzlich weiß." Sie richtete sich wieder auf und spielte mit ihrer Kuchengabel herum.
      "Naja...Weißt du...ich.." Ach, das war so blöd zu erklären. Es gab viele Gründe, warum sie meist lieber alleine war und nicht im Mittelpunkt stehen wollte.
      "Ich hab nie wem erzählt, dass ich spiele... Ich... behalt das so für mich." Das klang doof. Deirde wurde ein bisschen rot.
      "Ich mach nie Seminare weil...ach. Ich bin meistens lieber für mich." Schnell setzte sie hinzu:
      "Also..also eigentlich. Und so. Ich spiel aber gern mit dir..." Und erstaunt stellte sie fest, dass sie auch gern mit Svana redete. Es war schön, nicht allein zu sein.
    • Kaum hatte Vatra der Party zugestimmt, hatte er auch schon Momo am Arm und wurde zum Ausgang gezogen. Unterwegs nahm er noch Fearless vom Tisch, der wohl immernoch am verdauen war. Der kleine Vogel setzte sich - immernoch etwas matt wirkend - auf die Schulter des Magiers.
      Sie waren noch ein paar Schritte gegangen, da zwitscherte der kleine Eisvogel etwas in das Ohr seines Besitzters. "Die Kleine dahinten? Sicher?", fragte Vatra noch kurz. "thi thi!" "Das ist ja interresant. Ich glaub da werd ich...", der statz konnte nicht beendet werden, denn sofort schritt Fearless mit Protest ein: "tititi thi thihi!" "Ach jetzt versteh ich!"
      Vatra mochte den kleinen Vogel wirklich sehr. Er war sein Auge und sein Ohr, wenn er gerade mit anderen Dingen beschäftigt war. Außer Fearless war mit anderen Dingen beschäftigt. Dann war er so nützlich wie ein Holzauge.


      Kurz bevor Amy bei Fräulein Vera ankam, zückte diese ihren Zauberstab und die Fee hatte das Gefühhl gegen eine Wand zu fliegen. Langsam schwebte sie auf den Lehrertisch, wo sie sanft abgesetzt wurde. Sie drehte sich nocheinmal um sich selbst, um zu checken ob noch alles dran ist und um ihre Flügel nicht zerknittert waren, da sah Amy, wie Vatra mit dieser Momo im Arm aus der Halle spazierte. Ihr Blick flammte auf.
      Sie wand sich wieder der Lehrerin zu und sprach dann mit zuckersüßer Stimme: "Fräulein Vera. Gibt es für Feen die Möglichkeit sich in Menschen zu verwandeln? Ich hab dam mal etwas gelesen, bin mich im Moment aber nicht mehr sicher."


      Etwas weiter oben wurde Aurea gerade von diesem komischen Fellknäul verfolgt. Wie konnte es dieses... diese DING überhaupt nur wagen den majestätischen Steinadler bei der Nahrungssuche zu stören? Was war das überhaupt. Fragte sich der Adler. Es hatte ein Fell und vier Pfoten, aber auch Flügel.
      Nach kurzem Überlegen, beschloss das Adlerweibchen eine Gegenoffensive zu starten. Mit einem Flügelschlag änderte Aurea ihre Flugbahn in einen engen Kreis, um sich hinter das andere Tier zu setzten. Die Flügel waren nicht ganz ausgestreckt, um wendiger zu sein.
    • Momo stimmte auch für einen Rotwein und nachdem die Jugendlichen auf den Wein geeinigt hatten, gingen sie vom Schlafsaal der Raben, in welchem der Vampir seinen Wein bunkerte, zurück in den Gemeinschaftsraum seines Schulhauses, wo sie sich in einer Sitzgruppe in der nähe des ausladenden Kamins auf die großen, einladenden Ledersofas lümmelten.
      Sie alle trugen die weiße Hausuniform, die sie laut Schulvorschrift erst am Ende der kommenden Woche gegen beliebige andere Kleidung auswechseln konnten. Aber zumindest Momo fühlte sich in der weißen Hose aus dicker Wolle und dem ebenfalls weißen, wollenen Obergewand, welches bis zur Mitte der Oberschenkel reichte und mit einer weißen Leinenschärpe, die auf der rechten Seite verknotet wurde und so daran gehindert wurde all zu sehr um den Körper zu schlottern, ganz wohl.
      Das Aussehen der Schuluniform stammte zumindest grob noch aus der Anfangszeit der Schule, war also das traditionelle Kleidungsstück bei schulischen Anlässen schlechthin.
      Die Wölfisch Lächelnde junge Dame mit der blauen Sonnenbrille hatte sich zwischen Aurel und Vatra in die Sofapolsterung gekuschelt und nippte fröhlich an dem recht süßen Wein.
      Gerade als sie etwas sagen wollte, bemerkte sie einen Neuntklässler, der aus den Hausinternen Seminarräumen über dem Aufenthaltsraum kam, ein dickes Buch über Finanzwirtschaft in der Hand.
      "Hallo Tepishcu." Grüßte er den Vampir distanziert und nickte den anderen noch distanzierter zu. Doch bevor man groß etwas sagen konnte, abgesehen von der Erwiderung seiner Begrüßung, war Simons White, das frisch ernannte neue Oberhaupt des Rabenhauses und Leiter zweier hausinterner Seminare, auch schon durch den Aufenthaltsraum gehastet und verschwand mit unbekanntem Ziel aus dem Turm...

      Im Großen Saal, wo noch immer einige Schüler am Essen waren und noch mehr Schüler am reden oder herumalbern, lächelte Fräulein Vera gutmütig die rote Fee an.
      "Aber natürlich gibt es diese Möglichkeit." Nuschelte sie mit halb geschlossenem Mund. "Früher, lange bevor die Magische Zentralverwaltung gegründet wurde und bevor Zaubersprüche genormt und gelistet wurden, galt dieser Zauber als Feenmagie, ebenso wie das Leuchten."
      Fräulein Vera wandte sich kurz an die zweite Fee am Tisch, die neugierig zugehört hatte. "Direktorin Filenane, würden sie sich vielleicht zu einer Vorführung für die junge Dame bereit erklären?"
      Die Angesprochene lächelte etwas missmutig, erklärte sich dann aber jedoch dazu bereit. Sie setzte sich auf die Tischkante und lies ihre Beine hinunter baumeln. Dann tippte sie sich mit ihrem kleinen Feenzauberstab auf die Brust und begann schlagartig mitsamt ihrem hellblauen Kleid zu wachsen. Es dauerte nicht lange, da saß eine 170 Zentimeter große, nur noch ganz schwach leuchtende Direktorin auf dem Lehrertisch und ihre großen, durchscheinenden und libellenartigen Schmetterlingsflügel bewegten sich sacht. Etwas ungelenkt rutschte sie von der Tischplatte und stellte sich aufrecht hin, bevor sie sich zu Amy hinab beugte.
      "Anfangs ist es ungewohnt. Ich habe es schon lange nicht mehr gemacht. Man hat in den ersten Minuten Probleme sich richtig zu bewegen, weil der eigene Körper sich stark verändert bei diesem Zauber. Außerdem kann man in dieser Gestalt nicht mehr fliegen. Unsere Flügel sind bei dieser Größe einfach zu schwach."
      Vorsichtig legte die Direktorin ihren Zauberstab, welcher gerade einmal Drei Zoll maß und somit so klein war wie einer ihrer Finger in ihrer gewachsenen Gestalt, und setzte hinzu.
      "Fräulein Vera hatte bereits wegen einem Sonderseminar ab der sechsten Klasse für Feen angefragt, immerhin entstammt fast ein Zehntel der Schüler unserem Volk. Ich fand es eine gute Idee und stimmte zu und wenn mich nicht alles täuscht findest du das sicher auch gut, weil du jetzt in der sechsten bist, nicht wahr Amy?" Wollte Filenane von der jungen Fee wissen, während Fräulein Vera nur still vor sich hin lächelte.

      Das interessanteste an diesem Abend spielte sich jedoch im Krankenflügel ab. Drei Werwölfe hatten ihren Trank eingenommen, doch vier Zellen wurden in dieser Nacht verriegelt.
      Als der Mond voll am Himmel stand und die Nacht am tiefsten war, wurde es für die drei Werwölfe wie jedes mal für ein paar Minuten sehr schmerzhaft.
      Der Fellwuchs war ja noch ganz angenehm, doch schnell begannen sie zu schreien, als ihre Knochen und Glieder sich streckten, sich ihr Schädel zum länglichen Wolfskopf verformte, ihre gesamte Anatomie sich innerhalb weniger Minuten vollständig veränderte und ein Zellwachstum einsetzte, der ihre Muskeln geradezu wuchern lies und die Haut über den Strängen dadurch fast bis zum zerreißen spannte.
      Nun waren sie wirklich die gefürchteten Wesen, für die man sie oft hielt. Gewaltige Tiere, auf vier und auf zwei Beinen, mit unbeschreiblicher Stärke und menschlicher Intelligenz. Doch dank dem Trank, blieb der nagende Hunger nach Menschenfleisch aus.
      Mitten in der Nacht würde Doktor Herzer vermutlich alle Hände voll zu tun bekommen, da seine "Gäste" hungrig werden würden, was bei ihrem übermäßig schnellen Stoffwechsel in dieser Form kein Wunder war.
      Aber während die beiden neuen Werwölfe und ein Achtklässler sich an ihre neue Gestalt schnell gewöhnten und sich dann daran machten sich die Nacht irgendwie um die Ohren zu schlagen, war in der vierten Zelle der Teufel los. Dumpf klang das gequälte Geschrei des vierten "Insassen" durch die Zellentüren, mal menschlicher, mal wölfischer, bis seine gepeinigten Schreie allmählich nachließen, als die Sonne wieder aufging.
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Aurel hob die Augenbrauen, grüßte zurück und meinte dann leise, als White weg war:
      "So nahbar wie ein Kaktus, der Gute." Er lachte leise und trank den Wein aus. Er fühlte sich gut, so neben Momo eingemummelt, denn sie gab auch noch eine wunderbare Wärme ab. Eins dieser Dinge, die ihn wirklich nervten als Vampir - er fror viel zu schnell. Grinsend nahm er seine private Flasche.
      "Ihr Lieben, das wollt ihr sicher nicht. Wer einen schwachen Magen hat, möge sich jetzt melden." Normalerweise passierte es selten, dass jemand aus diesen Stufen noch protestierte. Da Aurel nie einen Hehl daraus gemacht hatte, was er war, hatte man sich in seiner Umgebung daran gewöhnt. Aber bei anderen wusste man nie. Er sah zu Ilias.
    • Marilena war ins Bad gegangen um den Mond zu beobachten. Sanft spürte sie die stark gedämpften Strahlen auf ihrem Gesicht. Das Spektrum, das die Zelle erreichte, war nicht vollständig, auch wenn das Mondlicht den Anschein ergab. Sie seufzte und kraulte Ghandi hinter den Ohren. Beinahe war sie wie in Trance, bis sie spürte, dass nicht nur sein Körper mit Fell bedeckt war. Innerlich wappnete sich Marilena gegen den Schmerz, der nun wie jeden Monat sie ereilen würde. Manchmal versetzte sie der Schmerz der Verwandlung in einen Rausch. Insbesondere die Knochendeformation konnte nur schwer ertragen werden. Sie heulte laut auf. Es linderte den Schmerz und beschleunigte die Verwandlung. Gleichzeitig war es das natürlichste Verhalten, das ihr einfiel. Ghandi stimmte mit ein und spendete ihr dadurch weiteren Trost. Es war der Moment der tiefsten Vereinigung, den sie mit Ghandi erreichen konnte.
      Wie aus weiter Ferne hörte sie schließlich auch andere Wölfe miteinstimmen. Sie klangen seltsam gedämpft, aber waren doch zu erkennen. Die Verwandlung war vollständig abgeschlossen. Sie stand auf vier Beinen, denn sie war kein Mensch, sondern ein Wolf. Werwölfe, die des Nachts auf 2 Beinen zu laufen pflegen waren seit je her Ziel ihrer Verachtung.
      Ghandi stand neben ihr. Er wirkte klein im direkten Vergleich. Und doch standen sie Schulter an Schulter. Er schmiegte sich an sie heran. Der Polarwolf war froh, dass sie endlich wieder in ihrer wahren Gestalt war. Dann warf er den Kopf in den Nacken und setzte zum Heulen an. Es war eine Qual, den Mond nicht sehen zu können. So eine Qual. Marilena stimmte ins Heulen mit ein. Aus ihrer beider Stimme wurde eine. Welch anderer Gefährte könnte es sein ausser einem Wolf? Ausser ihrem Ghandi? Sie spürten den quälenden Hunger, der jede Vollmondnacht begleitete. Sie sprang mit den Vorderbeinen gegen den Knopf und knurrte ein einziges Wort heraus. "Fleisch!"
      Als die Klappe sich öffnete und eine Rinderkeule hineingeworfen wurde stürzten sich sowohl Marilena als auch Ghandi gleichzeitig darauf, doch Ghandi wich schnell wieder zurück. Er war der zweite in ihrem Rudel. Er würde nach ihr fressen. Marilena indes riss große Stücke Fleisch heraus und verschlang sie gierig. Erst als zwei Drittel verspeist waren ließ sie davon ab und überließ Ghandi den Rest. Sie rollte sich zusammen, so dass sie das Fenster des Bads im Blick halten konnte. Der volle pralle Mond wurde von keiner einzigen Wolke bedeckt. Trotz der Enge war es eine wunderschöne Nacht. Ghandi folgte ihr bald nach und lag dicht an ihr. Sein Kopf ruhte auf ihrem Hals. Ihre so unterschiedlichen Felle waren fast schon verwoben. Doch wie aus weiter Entfernung klingende Schreie raubten ihr die Schönheit dieser Nacht. Sie versuchte sie auszublenden, doch erst als Ghandi begann, ihr Fell zu pflegen, war es ihr möglich. Ebenfalls säuberte sie sein Fell mit ihrer Zunge so wie er es bei ihr tat.
    • Lia hatte, wie die anderen auch, eine Flasche mit Wein ihrer Wahl unter dem Arm und so machten sie sich auf den Weg zurück in den Aufenthaltsraum der Raben. Ehrlich gesagt war sie hier noch nicht oft gewesen, wieso auch, sie gehörte schließlich zu einem anderen Haus, aber sie konnte nicht abstreiten, dass die Räumlichkeiten der Weltenlenker von Morgen durchaus geschmackvoll und gemütlich eingerichtet waren. Es würde bestimmt ein netter Abend werden.
      Es brauchte kaum Zeit und schon hatten es sich alle auf den bequemen Sofagarnituren bequem gemacht und die Schwedin ließ sich mit einem entspannten Seufzer tief in die Polsterung des Sofas sinken, das der Garnitur auf der Aurel, Momo und Vatra saßen gegenüberstand. Das, nette Leute und der Wein - sie amüsierte sich. Auch der Auftritt dieses Typen aus der Abschlussklasse machte ihr da nicht viel aus, auch wenn dieser nicht gerade viel Freundlichkeit oder ähnliches zeigte. Aurels Kommentar zu dem unnahbaren jungen Mann quittierte sie mit einem verhaltenen Lachen. Man könnte fast glauben, er hätte einen Zusatzkurs dafür absolviert.
      Als der Vampir den ganz Mutigen der Gruppe scherzhaft schließlich seine Flasche indirekt sozusagen anbot musste sie wieder grinsen. Ob einer der anderen wohl darauf eingehen würde?
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    • Coop Alexis Coloun und Raphioso – 2 Fliegende Wesen in der Luft
      Graak merkte, dass der Adler jetzt hinter ihm war. Er verlagerte sein Gewicht und änderte die Flügelposition, so dass er jetzt im Sturzflug hinunter sauste. Etwa 3,5 cm über dem Kopf eines Erstklässlers fing sich der Greif wieder und nutzte den Schwung des Sturzfluges um auf zu steigen und einen Looping zu machen um sich hinter dem Adler zu positionieren.

      Aurea beobachtete den Sturzflug des anderen Wesens. Das Adlerweibchen war beeindruckt, als ein kleiner Mensch nur um Haaresbreite einer Totalrasur entging.
      Das Wesen flog einen weiten Looping und setzte sich dann wieder hinter Aurea. Diese stellte die Flügel steil - den einen mehr als den anderen - drehte sich um 180° und blieb dann stehen, die Klauen ausgefahren und bereit.

      Graak zog die Flügel knapp vor dem Adler ein und verlor so an Höhe, nur um ein paar Meter über dem Boden wieder anfangen mit den Flügeln zu schlagen. Er verstand nicht wieso ihn der Adler angriff. Er wollte doch nur spielen! Er stieß einen Schrei aus, der eben dies verkündete.

      Nur Spielen? Aurea war angefressen. Da störte er den Adler bei der Nahrungssuche und dann so etwas. Aber eventuell könnte er ihn ja mit dazu überreden dem Adlerweibchen zu helfen. Diesen Gedankengang tat er lautstark kund.

      Warum nicht? dachte sich Graak und flog im Sturzflug über einen mittlerweile recht spärlich besetzten Tisch und schnappte sich im Flug ein Stück Fleisch. Es duftete herrlich und er ließ es in Aureas Flugbahn fallen. Er teilte Aurea lautstark ein "Bitte" mit und zog dann weite Kreise um Aurea in Ruhe essen zu lassen.

      "Danke", rief Aurea und schnappte sich den Brocken im Flug. Aber etwas fressen, das sich nicht mehr bewegte? Naja. Der Duft des Fleisches war köstlich. Das Adlerweibchen suchte flatterte zu einer kleinen Empore, auf der die beiden Vögel genug Platz hatten und landete dort. "Kommst du auch?"

      Graak flog auch in Richtung Empore, ließ es sich aber nicht nehmen noch ein Stück Fleisch mit zu nehmen, dieses Mal war es aber ein Tisch an dem viele Erstklässler saßen, welche sich sehr erschreckten. Er nahm das Fleisch mit auf die Empore, landete darauf und aß dann genüsslich das Fleisch. Er hatte einen Ausdruck im Gesicht, welcher bei einem Menschen wohl am ehesten einem Lächeln entsprechen würde.


      Unterdessen betrat Sterk die Bibliothek. Mit einem Schwenk seines Zauberstabes schwebte das Buch, welches er im Moment las aus einem der Bücherregale und mit einem weiteren Schwenker platzierte es sich auf einem der Tische. Er nahm Platz auf dem Sessel, der vor dem Tisch stand und schlug das Buch an irgendeiner Stelle auf. Er guckte in das Buch und tippte es dann einmal mit seinem Zauberstab an. Liest sich leichter in der Muttersprache. Dann Murmelte er eine Zauberformel und schwenkte seinen Zauberstab einmal nach rechts und einmal nach links, worauf der noch einmal das Buch antippte. Das Buch schlug sich genau an der Stelle auf, an der er zuletzt gewesen war. Er begann zu lesen und vertiefte sich ins Buch.
    • Schneeflocken vollführten einen verwobenen Tanz, schwebend im kalten, bereits langsam verschwindenden Sonnenlichts Norwegens. Der eisige Wind gab dem Schauspiel einen klaren Takt. Inmitten des beeindruckenden Spiels der Natur stand eine dünne Gestalt mit langen grünen Haaren und wachem Verstand. Während die Schüler direkt, ohne die Schönheit dieses Anblicks zu würdigen, voran gen Schneeflockenschloss stampften und dabei viel zu viele Worte ohne Inhalt sagten, erwies Sabrina der Natur ihr die Anerkennung, die sie verdiente, indem sie innehielt und sich das Schauspiel kurz ansah. Ehre wem Ehre gebührt, so wie man auch seinem Gegner vor dem Kampf durch ein kurzes Verneigen die Ehre erweist, um anschließend seinen Willen zu brechen. Das war ein festgeschriebenes Gesetz.
      An der Seite der jungen Zauberin schwebte eine große Fledermaus, die gleichmäßig mit ihren Flügeln schlug und seit knapp einer Stunde auf den Beinen war. Obwohl die Flugmaus sehr schlechte Augen hatte und fast blind war, konnte sie wahrscheinlich besser sehen als alle übrigen Anwesenden. Ultraschalllaute machten es möglich. Die zurückkommenden Echowellen wurden dann mit einer Genauigkeit und Geschwindigkeit ausgewertet und analysiert, die jede vergleichbare Technik oder Magie weit in den Schatten stellte.
      Sabrina bemerkte, wie die Kälte langsam an ihren dünnen Beinen empor kroch. Sie hatte auch nur ihre weiße Schuluniform an, darüber einen leicht zerfledderten und nicht mehr gut wärmenden, dunkelroten Mantel aus einfacher Baumwolle. Ihre zierlichen Füße wurden nur von abgetreten Turnschuhen und ein Paar Wollsocken vor der Kälte geschützt. Das merkwürdigste an diesem Mädchen war wohl nicht ihre alten Klamotten oder ihr fliegender Begleiter, sondern die Puppe, die sie vor sich in ihren Armen hielt. Jene sah ihr auch noch verblüffend ähnlich, nur etwa zehn Jahre jünger. Die Puppe trug einen weiten roten Rock mit weißen Rüschen am Saum, dazu ein passendes rotes Oberteil und braune Puppenschuhe. Ihre Augen waren aus blaugefärbten Glas. Sabrina wandte ihr Gesicht zu ihrem einzigen Freund an diesem Ort.
      „Haunter? Wollen wir losgehen? Es gibt dann auch was zu essen.“
      Ihr letzter Satz ließ Haunter wie einen geölten Blitz in Richtung Schneeflockenschloss schießen, eine unglaubliche Geschwindigkeit dabei erreichend. Leicht verdutzt über den rasanten Start ihres Tiergehilfen blieb Sabrina kurz noch stehen und ihr huschte ein kurzes Lächeln über das Gesicht, bevor sie ihm zügig hinterher schritt. Ihre Fledermaus kehrte jedoch kurze Zeit später wieder zurück und schwebte leicht aufgeregt um sie herum, sie musste wohl echten Kohldampf schieben. Kurze Zeit später durchquerten sie das Eingangsportal und gelangten in eine große Halle wo sich noch einige Schüler tummelten, die sich noch nicht dazu bequemt hatten, sich im großen Saal einen Sitzplatz auszusuchen. Ohne irgendjemanden eines Blickes zu würdigen, schritt die Magierin mit Begleitung in den großen Saal und ließ sich etwas abseits von potentiellen Gesprächsattentätern, besser bekannt als Erstklässler, auf einem Stuhl nieder, um hunderte Fragen über ihre Fledermaus, ihre Puppe oder was diesen Bälgern einfach gerade in den Sinn kam zu vermeiden. Nachdem Direktorin Filenane ihre kurze Rede gehalten hatte, erschienen Geschirr, Besteck und Essen auf den Tischen. Haunter landete dann etwas entfernt neben Sabrinas Teller, die Flügel eingezogen. Mit Hilfe ihrer Daumenkrallen und ihren kurzen Füßen bewegte sie sich kurz etwas in ihre Richtung entlang, bis Sabrina verstand was sie wollte. Sie legte ihre Puppe schnell beiseite auf den Stuhl zu ihrer rechten und nahm Haunter auf ihren Schoß, damit ihr Freund nicht noch versehentlich etwas herunter stieß. Dann schnappte sie sich schnell einen unbenutzten Teller und befüllte ihn reichlich mit Obstsalat aus einer nahe gelegenen Schüssel. Den Teller stellte sie dann neben ihren eigenen und setzte vorsichtig wieder die Fledermaus dazu.
      „Für dich, Haunter. Lass es dir schmecken.“
      Während ihre Fledermaus sich über ihr Essen hermachte, schnappte sich Sabrina zwei Steaks und einen Berg Bratkartoffeln und vernichtete ihre große Portion in einer beachtlichen Geschwindigkeit. Sie hatte heute noch nichts zu essen bekommen und es schmeckte einfach verdammt lecker. Auch war sie so ein exklusives Menü nicht wirklich gewöhnt, bei ihrer Oma gab es meistens kalt und höchstens am Wochenende mal etwas warmes, sie konnten sich so viel Luxus leider nicht leisten.
      Als Sabrina aufgegessen hatte und satt war, sah sie ein paar Schüler sich angeregt unterhalten. Ihr fiel es nur auf, da sie die Leute kannte. Zumindest vom Sehen her, sie sprach schließlich mit praktisch niemandem ein Wort. Es handelten sich um Schüler aus ihrer Jahrgangsstufe. Sie erkannte Aurel, ein Vampir, und Morgana wieder. Währenddessen nahm sie wieder Haunter auf ihren Schoß, damit sie auf keine spontanen Einfälle kam, die wieder Sabrina den letzten Nerv raubten. Letztes Jahr hatte Haunter es nämlich tatsächlich fertiggebracht, ein Marmeladenglas zu öffnen und den Inhalt fast komplett auszulecken. Danach war ihr Fell zwar komplett klebrig gewesen, aber das hatte die Fledermaus reichlich wenig gekümmert. Sabrina durfte sie anschließend auf der nächsten Mädchentoilette gründlich mit feuchtem Papier säubern. Als ihre Klassenkameraden schließlich verschwanden, was sie neutral zur Kenntnis nahm, wurde kurz darauf der nächste Gang aufgedeckt und sie vernaschte eine große Portion Vanillepudding als Nachtisch. Nachdem sie ihre Schüssel ausgelöffelt hatte, ließ sie sich etwas in den Stuhl fallen und streichelte sanft ihrem Tiergehilfen über den flauschigen Rücken, während sie hin und wieder einen Schluck Orangensaft aus ihrem Glas trank. Sabrina wollte sich noch ein wenig hier ausruhen und entspannen, bevor sie sich zu ihrem Schlafplatz begab, die Reise war doch etwas anstrengend gewesen.



      Just Monika.
    • Zuerst begann es mit einem sprießen von massig Haaren überall am körper, eigentlich ein recht angenehmes Gefühl. Zugleich aber auch der klare hHinweis darauf das es bald richtig losgeht, auf den Boden kauernd wartete Atlas auf das unvermeidliche. Die Knochen begannen sich zu verschieben, Muskeln wuchsen verdammt schnell, unter der Haut konnte man ihr kraftvolles Spiel sehen. Mit einer Mischung aus Heulen und Knurren ertrug er die Verwandlung, irgendwann gewöhnt man sich etwas an diese Schmerzen. All dies dauert nicht lange, aber ekin anderes Wesen kann sih auch nur Vorstellen wie das ist wenn sich die Knochenstruktur verschiebt, Muskeln und Haare wuchern und man dies alles auch noch genau mitbekam. Zum Abschluss der Verwandlung lag Atlas noch eine Weile da und knurrte vor sich hin.
      Aber so schmerzhaft die verwandlung auch ist, das Gefühl der Kraft, diese unbändige energie in seiner wahren Form waren es wert. er konnte die anderen wesen mit ihrer Angst verstehen, ein verwandelter Werwolf ist einfach shclitweg eien Kampfmaschiene udn nur schwer zu töten. Sich nun wieder langsam erhebend nutzte er den Augenblick und ordnete Siene Sinne, die Wahrnehmung als Wolf war dann doch eine etwas andere. Geräusche waren lauter, Gerüche intensiever und die Nacht schlichtweg heller. Mit einem wohligen Shcütteln auf allen vieren starrte der Wolf zum Fenster, immer beobachtet von seinem Vertrauten. Dieser war nicht dumm, er macht nicht unnötig auf sich aufmerksam, alleine schon deswegen weil die Chance bestand das es dann einen Alb weniger gibt. Auf der anderen Seite schien er es aber zu genißen die Verwandlung seines Meister zu beobachten, fast schon mit einem gewissen hämischen Grinsen.
      Auf einen Blick von Atlas hin schnappte sich Nahctauge das Buch und kam damit runter auf den Boden zu ihm. Weiterlesend wo er stehen geblieben war vergaß er das meiste um sich herum. Auch die Schreie des einen Werwolfes bemerkte er kaum, davon abgeshen könnte er ihm sowieso nicht helfen. Mitten in der Nacht würde er ordentlich fressen müssen, Hunger war in dieser Form ein gegenwärtiger Begleiter.
      FSK12: Der Gute bekommt das Mädchen
      FSK16: Der Böse bekommt das Mädchen
      FSK18: ALLE bekommen das Mädchen


      Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander
      nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die
      einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

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    • Mit Staunen beobachtete Amy, wie Direktorin Filenane auf eine beachtliche Größe heranwuchs. Wie elegant sie Aussah!
      "Ab der sechsten Klasse?", fragte Amy, halb sich, halb die Direktorin, "Ist da noch ein Platz frei?" Ein zehntel könnte viel für ein solches Seminar sein. "Und wann währe die erste Stunde?" Der Ehrgeiz hatte die kleine Fee gepackt. Es hatte sogar kurz den Anschein, als währe ihr Leuchten heller geworden, nur um dann wieder auf die normale Leuchtstärke - was bei diesem dunklen, schon fast infraroten, rot eh nicht viel war - zurück zufallen.


      Der Wein war köstlich, die Couch bequem und seine Sitznachbarin vedammt attraktiv! Was könnte es in diesem Moment schöneres geben.
      Die Zeit im Gemeinschaftsraum der Raben verging für Vatra viel zu schnell. Und selbst die Anwesenheit von Aurel war zu ertragen.
    • Morgana im Haus des Raben
      "Na klar Lia." Morgana lachte bei der Vorstellung. "Die Raben haben die Pflichtseminare 'Arroganz' und 'Selbstüberschätzung'! Zum Glück sind das aber Fächer in denen unser Aurel hier nicht so gut Abschneidet."
      Spielerisch pikste sie Aurel bei diesen Worten in die Seite und nahm einen Schluck aus ihrer Rotweinflasche.

      Fräulein Vera im Großen Saal
      "Natürlich ist da noch ein Platz frei für dich." Fräulein Vera lächelte sanft, auch wenn man bei jedem ihrer Worte aufpassen musste um diese richtig zu verstehen, da sie stark nuschelte und die Lippen einfach zu wenig bewegte beim Sprechen. "Die erste Stunde wird in der zweiten Schulwoche stattfinden. Der genaue Termin wird noch am schwarzen Brett in der Eingangshalle ausgehangen."
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich