Velkommen i det Snøflak Slott

    • Fantasy

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    • Smjörn war absolut mit seinem Luchs beschäftigt als er ganz heimtückisch angegriffen wurde! Was war das für ein Wesen gewesen! Bestimmt ein ganz gefährliches! Mühsam rappelte er sich auf, denn er war von seinem Luchs heruntergefallen. Mit einer gewissen Zufriedenheit vernahm er das Klonk mit dem auch der Angreifer wohl seiner gerechten Strafe nicht entkommen war! Als er dann jedoch sah, dass da ein kleines Feenmädchen sich aus dem Teppich hervorwühlte und dabei ziemlich laut jammerte, fiel ihm die Kinnlade herunter. Wie konnte die es wagen! Und wie konnte die das überhaupt schaffen!
      „Dumme Pute!“ Er war ja so wütend! Mit Zorn schwang er sich wieder auf seinen Luchs herauf und schaute wütend mit den kleinen Flügelchen schlagend auf sie herab.

      Dumme... "Was?!" Aino schüttelte ihre Benommenheit ab und starrte zu dem Jungen hinauf. Hallo, ich hab mich doch entschuldigt!! Schnippisch pustete sie ihr Haar aus den Augen. Was bildete der sich denn ein? Das war doch schließlich keine Absicht gewesen! Immerhin tat es ihr vermutlich mehr weh als ihm!
      Oder hielt der sich für was besseres, nur weil er auf .. diesem Ding da saß? Was war das eigentlich? Ainos Blick wurde neugierig. Ohne weiter auf den Jungen zu achten, umrundete sie das Tier und beäugte es ganz genau. "Wow, so was hab ich ja noch nie gesehen!! Wo hast du das denn her?! Darf ich es mal streicheln?!" flötete sie aufgeregt.

      Was war das denn für ne Olle? Da hatte die doch die Frechheit auch noch aufmüpfig zu werden! Und dann pustete sie auch noch ihr Haar so doof aus dem Gesicht! Bis die dann auf einmal das Thema wechselte! Aber er konnte das verstehen. Sein Luchs war nunmal voll cool. Zufrieden grinste er auch wenn er immer noch wütend war über diese dumme Pute!
      "Das ist 雪片, mein Luchs!" Er grinste verwegen. Den Namen des Luchses hatte er in der Feensprache ausgesprochen. Für eventuelle menschliche Mithörer klang es wie ein Schnattern. Tatsächlich bedeutete es aber so etwas wie Schneeflocke. Allerdings war ihm schon ein wenig mulmig, als dieses fremde Mädchen so um seinen Gefährten herumschlich.
      "ICH habe ihn gefangen!" Das stimmte zwar nicht ganz, denn sein Anteil am Fangen war nur der Wunsch, dass es getan werde. Dennoch war er stolz wie Oskar. "Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, wenn du ihn streichelst!"

      "Oh, was für ein schöner Name!!" Aino war ganz hin und weg. Sie wollte schon ihre Hand ausstrecken und dem Luchs über das hübsche Fell streicheln, da mischte sich sein Besitzer ein.
      Das Mädchen machte eine beleidigte Miene.
      "Aber wieso denn nicht?! Er sieht doch ganz lieb aus!!" Sie hielt kurz inne und setzte dann nach: "Wenn er gefährlich wäre, hättest du ihn eh nicht fangen können!!" Jedenfalls würde sie das stark bezweifeln. Die komische Katze war doch so groß und er so klein! Überhaupt sah er relativ harmlos aus.. vielleicht lag es an seiner Farbe. Die fiel Aino erst jetzt auf. Pink. Sie kicherte leise.
      Dann machte sie sich an Schneeflocke zu schaffen, auch wenn ihr Gegenüber es ihr eigentlich verboten hatte. Aber von einem rosa leuchtenden Jungen ließ sie sich nichts sagen! Sie kicherte nochmal.

      Gerade setzte Smjörn zu einer Schimpftirade an, da sie seine Ehre in Frage gestellt hatte! Doch dann kicherte sie... Was gab es da zu kichern?! Er war irritiert. So irritiert, dass er gar nicht meckern konnte, als sie dann doch tatsächlich seinen Luchs anfasste! Wütend bemerkte er aber, dass sein Luchs überhaupt keine Anstalten machte, irgendwie bedrohlich auszusehen. Sogar als sie hochgeflattert kam und an seinen Puschelohren leicht zog, reagierte er überhaupt nicht! Höchstens belustigt! So ein Verräter! Wütend zwickte er ihn. Nur mit der Konsequenz, dass der Luchs sich mit dem Hinterbein da kratzte, wo Smjörn gerade saß. VERRÄTER ! Doch Aino kicherte schon wieder.
      "Was gibt es da überhaupt zu kichern?!" Er war ja wieder so wütend!

      Aino mochte Schneeflocke. Er war so knuffig und süß und .. lustig! Ihr Kichern ging in ein nur halb unterdrücktes Prusten über, als er versuchte, sich seines Reiters zu entledigen. "Nichts.. nichts.." Ihre ausgelassene Mimik widersprach dieser Aussage deutlich. Smjörns Empörung war einfach zu lustig.
      "Darf .. darf ich mal auf ihm sitzen?!" fragte sie glucksend und ließ sich ohne zu Warten im Nacken des Luchses nieder. Oooh.. hier war sein Fell ja noch weicher!
      Aino wuschelte kurz über seinen Kopf, streckte dann die Arme aus und versuchte, Schneeflocke mit ihren Beinen zum Losrennen zu motivieren. "Hüüaa!"
      Auf den Jungen hinter ihr achtete sie schon gar nicht mehr.

      Diese Demütigung! Diese dumme Pute! Sie lachte ihn unverhohlen aus und spielte mit seinem Gefährten! Toller Gefährte war er... Verräter!
      "Hast du keinen eigenen Gefährten, dem du auf die Nerven fallen kannst?!" Tatsächlich schien der Luchs sogar dieses dumme Mädchen als Reiter zu akzeptieren. Bis er dann plötzlich einen Sprung zur Seite machte und ein wenig ängstlich wirkte. Smjörn flatterte vor sein Gesicht. Einerseits belustigt darüber, dass er Angst hatte und das die gerechte Strafe war, dass er sich von dem Mädchen sovieles gefallen ließ. Andererseits wollte er seinem Luchs helfen sich wieder zu beruhigen. Beinahe sanft massierte er ihm die Wangen. Dann fuhr er Aino an. "Das hast du ja toll hingekriegt!"

      Anscheinend hatte Aino es wohl doch etwas übertrieben. Schneeflocke schien es nicht so gut aufzunehmen, dass sie ihm wie einem Pferd ihre Hacken in die Seite gerammt hatte. Kaum bockte er rum, führte sich der Junge wieder auf als hätte er den Luchs viel besser unter Kontrolle und machte ihr Vorwürfe. Schmollend sprang sie ab.
      "Ich hab gar nichts gemacht.. " murmelte sie in einem rebellischen Tonfall. "Und ich nerve meinen Elias nicht!!" Zumindest redete sie sich das ein. Der Lemming wäre da eventuell anderer Meinung.. konnte diese zu seinem Pech aber nicht kommunizieren. "Und Schneeflocke auch nicht!! Du hast ihn nur schlecht erzogen!!" Genau. Alles seine Schuld.
      Sie drehte den Kopf weg. "Also, ich geh jetzt Essen!! Kannst ja nachkommen, wenn du Schneeflocke wieder unter Kontrolle hast!!" Mit diesen Worten flatterte sie wieder los. Irgendwie hatte sie keine Lust mehr auf die Gegenwart dieser Spaßbremse.
    • Koop Serk&Equi

      Gähnend stolperte Linus aus dem Familienauto und sah sich in dem kleinen Dörfchen um von dem aus immer der Zug nach Norden abfuhr.
      Wie es zu erwarten gewesen war lag hier bereits eine dünne Schicht Schnee, die das Dorf noch verschlafener wirken lies als es ohnehin schon war.
      "Linus, dein Koffer," rief sein Vater vom hinteren Ende des Wagens und lies ebenjenen mit einem Schlenker seines Zauberstabes aus dem Kofferraum hüpfen.
      "Danke," der blonde Junge stapfte zu seinem Vater, zog seinen Zauberstab aus einer eigens dafür genähten Tasche an seiner Hose und wirkte ebenfalls einen Schwebezauber auf den Koffer. Mit der Zauberstabhand weiterhin den großen Schrankkoffer in der schwebe haltend griff er mit der linken nach dem Katzenkäfig in dem Elvira gerade vor sich hin döste.
      Käfig war nicht wirklich das richtige Wort für den Behälter. Wenn sie wollte konnte Elvira jederzeit die Tür aufstoßen und herausspringen.
      So beladen stapfte die Familie zu dem Bahnhof hinüber wo es zu einer der üblichen Abschiedsszenen kam.
      Linus versprach einmal in der Woche anzurufen, umarmte seine Schwester und teile ihr mit wie froh er doch war sie die nächsten Monate nicht sehen zu müssen, grinste und lief zum Zug, den Koffer weiterhin vor sich in der Schwebe haltend.
      Wo war denn Jake abgeblieben? Der Sack hing wohl schon wieder irgendwo bei den Mädchen rum, wo er doch ohnehin keine Chance hatte, zumindest nicht wenn Linus da war, dachte sich der blonde Junge grinsend.
      Wenige Schritte später sah er Jake. Er stand ganz in der Nähe bei seinen Eltern und schien nach ihm ausschau zu halten.
      "Da bist du ja!" rief Linus, ging zu ihm hinüber und reichte ihm die Hand zu ihrem üblichen Gruß. "Ich dachte schon das Monster von Loch Ness hat dich verschluckt. Hallo Mr. und Mrs. Reeding"

      Jake verstand zwar noch immer nicht, warum seine Eltern jedes Jahr aufs Neue darauf bestanden ihn persönlich zur Schule zu bringen. Aber was sollte man dagegen auch machen? Vielleicht wenn er 18 wurde? Nicht, dass er etwas gegen seine Eltern hatte. Er mochte sie. Wirklich. Und das hier war vermutlich ein Zeichen, dass ihnen viel an ihm lag. Auch wenn sie, und gerade sein Vater, nicht immer viel Zeit für ihn hatten. Jaja, die Arbeit… Aber eigentlich hatte er ja keinerlei Grund sich zu beschweren, schließlich bekam er immer alles was er wollte und noch dazu auch noch diese abgefahrene Zaubereiausbildung. Harry Potter war ein Scheiß dagegen.
      Während sie nun vor dem gemieteten Oberklassewagen standen und er das übliche Prozedere „Ruf regelmäßig an … mach nicht so viel Unsinn … Lern mehr!“ über sich ergehen ließ, in einem Ohr der Kopfhörer seines iPods, sah er sich nach Lin um, dem Idioten, mit dem gemeinsam er wohl mal wieder alles, was seine Eltern gerade gesagt hatten, ins Gegenteil umkehren würde. Als dieser schließlich näher kam, erübrigte Jake für dessen Schwester ein feixendes Lachen, was diese mit einem entnervten Augenrollen abtat und in der Menge der Schüler verschwand.
      Mit einem Grinsen wandte er sich seinem schwedischen Freund zu, tauschte den Handgruß, den sie sich ausgedacht hatten, als sie 12 waren, und drehte sich zu seinen Eltern um, um sich von ihnen zu verabschieden. Es ist Zeit. Ich rufe auch ganz oft an und bin brav. Mit diesen Worten winkte er noch ein letztes Mal grinsend bevor er seinen Gehstock sanft auf den Boden stieß, woraufhin sein riesiger Koffer und der kleine Käfig, in dem sich ein Lemur zusammengerollt hatte, sich wie von selbst in die Luft erhoben und ihm folgten. Im Weggehen konnte er seinen Vater noch wissend schmunzeln sehen, während er glaubte von seiner Mutter ein resignierendes „Wäre ja zu schön“ zu hören.
      Grinsend schlug er Jake auf den Oberarm. Du wirst wohl nie kapieren, dass ich nicht in Schottland wohne.

      Linus rieb sich den Arm und sah Jake mit zusammengekniffenen Augen an.
      "England, Schottland, ist doch alles das gleiche," meinte er grinsend. "Und schon deinen Morgentee gehabt?"
      Sicherheitshalber ging er einen Schritt weg von Jake und schwenkte seinen Koffer so herum dass er in den seines besten Freundes knallte.
      "Oh, die beiden vertragen sich wohl immer noch nicht," sagte er lachend und zog seinen Koffer wieder zurück.
      Beim Zug angekommen hoben sie zuerst einmal die Gepäckstücke in den Zug bevor sie ihnen folgten und sich ein Abteil suchten.
      Sie fanden eines das noch leer war und setzen sich hinein.
      "Und schon irgendwelche Pläne für dieses Schuljahr?" fragte Linus und warf sich in einen der weichen Sessel.

      Sag das mal einem Schotten ins Gesicht und ruf mich dann aus dem Krankenhaus an, damit ich dich auslachen kann. Bei den Worten musste der junge Engländer laut lachen. Du hast ja noch weniger Ahnung als ich dachte… Tee, nicht vor Fünf Mann, nicht vor Fünf! Die Aktion seines Freundes kam für ihn nicht gänzlich unerwartet und mit einem leichten Schlenker des Stabes stabilisierte sich der Koffer wieder anstatt zu Boden zu fallen.
      Ja schrecklich, er hatte sich so gefreut seinen Erzfeind mal ein paar Wochen nicht zu sehen und dann kommt sowas wie du daher... Schäm dich. Lachend lief er weiter.
      Im Zug war dann bald ein leeres Abteil gefunden, das Gepäck verstaut und der Lemur turnte auch schon fröhlich auf der Gepäckablage herum. Hmm, ich weiß nicht recht... Archie braucht mal wieder Auslauf grinste der Engländer.

      "Ja vielleicht findet sich ja dieses Jahr eine Lemurin für ihn," meinte Linus und beobachtete das pelzige Affenähnliche Tier dabei wie es auf der Gepäckablage herumturnte.
      Sein Blick wanderte zu seiner Tiergefährtin die noch immer in ihrem Käfig lag und schlief.
      "Meine bessere Hälfte hingegen schlaft immer noch..." meinte er und strich der beinahe schwarzen Katze über den Kopf, die darauf hin zu schnurren begann. "Oder fast."
      Er sah auf.
      "Nein ich mein Pläne große Pläne! Oder bin ich wieder der einzige der sich über sowas Gedanken macht?" fragte er scheinbar enttäuscht und sah Jake fragend an.

      Archie? Nicht doch, er ist geradezu ein Mönch! Genauso wie sein Lieblingsmensch… Moment mal, irgendetwas stimmt bei dem Gedankengang nicht. Der Brite grinste kurz und warf einen Blick auf die Katze seines Freundes. Wirklich unüblich für deine Elvira. spöttelte er kurz. Katzen… So faul und so liebesbedürftig… Mit der Linken zog er ein kleines Leckerli aus der Jackentasche und warf es scheinbar ziellos in die Luft, wo es jedoch in einer fließenden Bewegung von dem kleinen Halbaffen aufgefangen wurde. Jake musste grinsen, wurde jedoch sofort wieder ein wenig ernster.
      Sag du mir mal was du unter „großen Plänen“ verstehst, werter Meisterstratege. Keine Lust mehr auf gelegentliche kleine Abstecher in die Mädchenumkleide, fiese Streiche für die Neulinge oder auf Überraschungen im Essen? Willst du etwa die Kerker unter dem Schloss erforschen oder gar die Wölfe ärgern um herauszufinden wer schneller ist? Bei den letzten Worte musste er erst lachen, fing sich aber gleich wieder und blickte seinen Kumpel leicht grinsend an.

      Linus lachte über Jakes Witz und beobachtete wie der Affe das Leckerli verschlang.
      "He nichts gegen Elvira, sie ist eben etwas gemütlicher," verteidigte der blonde Junge seine Katze, die in genau diesem Moment den Kopf hoch und Jake eindringlich musterte. "Sieht so aus als ob sie auch was abbekommen möchte," meinte Linus lachend und deutete auf Jakes Tasche.
      Dann wurde er wieder ernst und senkte seine Stimme verschwörerisch. "Natürlich wird es langsam Zeit größere Pläne anzugehen. Die Kerker zum Beispiel, das klingt einmal interessant. Ich frag mich immer schon wie es da unten aussieht. Außerdem ist da diese Absperrung im zweiten Kellergeschoss, die müssen wir mal abchecken." Dann hob er wieder die Stimme. "Was all das andere angeht, das werden wir natürlich nicht unter den Tisch fallen lassen. Man soll ja alte Traditionen nicht aufgeben, nicht wahr?" Er grinste.
      Mittlerweile hatte sich der Zug in Bewegung gesetzt und fuhr durch eine Schneelandschaft die einen kleinen Vorgeschmack darauf gab wie es oben auf der Schneeflockenburg aussehen würde.
      "Außerdem habe ich einen noch größeren Plan..." und er begann zu erzählen. Die Fahrt zog sich dahin und die beiden Freunde redeten noch über viel Blödsinn, packten mitgebrachte Süßigkeiten aus und machten eine kleine Begrüßungsrunde durch den Zug, bis dieser Schlussendlich mitten in den Bergen im hohen Norden ankam, wo sie in einen Zeppelin umsteigen würden.

      Musst du mir nicht erzählen. Ich kenn sie ja schon lang genug. Er grinste, während er in die Jackentasche griff und der Katze ebenfalls einen kleinen Leckerbissen zuwarf. Schwesterleins Kätzchen ist da auch nicht wirklich anders, oder?
      Jake mimte nun den Nachdenklichen, indem er sich mit der rechten Hand durch den spärlich sprießenden Flaum an seinem Kinn fuhr. Er war sich zwar durchaus bewusst, dass dieser lächerlich aussah, aber nun ja… Ja ja, das Alter. Größere Fähigkeiten führen zu größeren Taten, was? Aber ich geb dir Recht, irgendetwas muss dort unten doch sein, wenn sie so viel Aufwand betreiben… Dir ist klar, dass wir bestimmt erwischt werden? Er musste nun lachen und ein seltsames Funkeln lag in seinen Augen. Das will ich doch hoffen, gewisse Traditionen müssen einfach halten.
      Interessiert fixierte er nun seinen besten Freund Sag bloß… Du hast dir wegen etwas Gedanken gemacht? Ich bin gespannt. Er grinste ob der kleinen Spitze, hörte dann aber aufmerksam zu. Der Rest der Fahrt verging dabei beinahe wie im Flug und bald schon war es soweit. Es war an der Zeit aus- und in den Zeppelin umzusteigen, der sie das letzte Stückchen Weg befördern würde. Sie reihten sich in den Strom der Schüler ein, wobei Jake seinen Koffer im Tiefflug über Erstklässler gleiten ließ, die sich erschrocken duckten.

      Linus lachte als er sah wie sich die Erstklässer sich duckten und teilweise sogar auf den Boden warfen um Jakes Koffer zu entgehen.
      Er beugte sich hinunter und reichte einem kleinen Mädchen mit orangener Mütze die Hand um ihr aufzuhelfen. Nachdem sie wieder auf den Beinen war beugte er sich zu ihr hinunter, sodass ihre Gesichter auf derselben Höhe waren.
      "Nimm dich vor dem Riesenkraken in acht," sagte er mit dunkler Stimme und sah dem Mädchen eindringlich in die Augen.
      "Was?" fragte das Mädchen ängstlich. "Riesenkraken? Wo?" Es begann regelrecht zu zittern.
      "Das wirst du schon sehen," meinte Linus Augenzwinkernd, drehte sich zu Jake um und brach in schallendes Gelächter aus.
      "Sie hats mir abgekauft," lachte er grinsend und drängte sich mit seinem Freund an ein paar zweitklässlern vorbei.

      Jake musste schallend lachen als er sah wie sich ein kleines Mädchen vor Schreck in den Schnee warf und beinahe in dem Haufen verschwand. Als er mitbekam was Lin der Kleinen sagte konnte er sich kaum noch halten und versuchte krampfhaft ein ernstes, zustimmend wirkendes Gesicht zu bewahren.
      Nachdem sie die verschreckten Erstklässler allerdings hinter sich gelassen hatten, konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Ein Riesenkrake? Mann… Was besseres ist dir wohl nicht eingefallen, oder? Jake hielt sich den Bauch vor Lachen Du bist gemein, du weißt doch wie leichtgläubig die Kleinen sind. Während sie sich an den Zweitklässlern vorbeizwängten, die sie natürlich schon kannten, konnte er sich nicht zurückhalten und rempelte Lin an, in der Hoffnung, dass dieser ein paar der Jüngeren zu Fall bringen würde. Ups, glatt hier. rief er noch, während er schleunigst Reißaus nahm und ins Innere des Zeppelins flüchtete.

      "Der Riesenkrake is aus Harry Potter,"
      erklärte Lin immer noch grinsend. "Dort werden die Erstklässler vor dem gewarnt." Noch während er das sagte rempelte ihn Jake auf einmal an, sodass er in die Zweitklässler hineingestoßen wurde und beinahe das Gleichgewicht verlor.
      "Na warte, dass zahl ich dir heim!" brüllte er und formte schnell einen Schneeball.
      Doch Jake war bereits im inneren des Zeppelins verschwunden, also warf sich Linus den Ball kurzerhand über den Rücken, von wo ein empörter Aufschrei kam und folgte seinem besten Freund in das Luftschiff.
      Nachdem alle Schüler einen Platz gefunden hatten erhob sich der majestätische Zeppelin in die Höhe und schwebte gemächlich davon. Fort von dem kleinen Bahnhof und damit dem letzten Anschluss an die Außenwelt.
      "Man das wird ätzend. Wieder ein halbes Jahr ohne Internet... was wir dann wieder alles verpassen..." zähneknirschend zog Lin sein Handy hervor und beobachtete wie der letzte Balken verschwand, der den Empfang kennzeichnete. "Naja jetzt bleibt mehr Akku für Angry birds," sagte er grinsend und begann sofort mit einer Runde.

      Jake hatte im Inneren des Zeppelins auf den jungen Schweden gewartet und empfing ihn mit einem fiesen Grinsen. Ein paar von den Kleinen erwischt, hoffe ich? Er hatte ihm natürlich einen Platz freigehalten und als dann endlich alle an Bord waren, ging es auch schon los. Was den Kraken betrifft… Ich wusste, was du meinst, aber ich dachte nicht, dass das Klischee hier wirklich zieht. Er schüttelte lachend den Kopf. Sie würden mal wieder ihren Spaß mit den Neuen haben können… Aber das war nur fair. Als sie so jung gewesen waren, hatte es in den höheren Klassen auch Leute wie sie gegeben. Und wie sagte man so schön? The Show must go on…
      Während das Gepäck von Arbeitern ausgeladen und in die Burg gebracht wurde, machten sich die beiden Freunde inmitten Schülermenge auf den Weg ins Schloss. Jake fühlte sich dabei nicht so ganz wohl. Er konnte die weiße Schuluniform einfach nicht ausstehen. Wenigstens musste er sie nicht immer tragen…
      Der eine oder andere mehr oder weniger fiese bis dreckige Witz machte die Runde und schließlich standen sie in der Halle. Oh, schnell weg. Mit diesen Worten zog er Lin in Richtung ihres über die Jahre angestammten Platzes unter den Wölfen. Gerade noch rechtzeitig um außer Sichtweite Lia’s zu bleiben, die sich gerade nach ihrem Bruder umzusehen schien.
      Die Rede begann und endete und das Essen erschien plötzlich auf den Tischen. Sieh an, eine neue Lehrerin. Was kann man davon halten?

      Linus hatte ohnehin keine Ahnung warum seine Schwester beim Essen immer nach ihm ausschau hielt. Immerhin war er auch die letzten Jahre schon nicht mehr dabei gewesen wenn Lia ihre Eltern angerufen hatte um ihnen mitzuteilen, dass sie gut angekommen waren.
      Über die Nachricht mit dem Internet freute er sich jedoch sehr. "Dann können wir die ganze Seiten abchecken, die ich im Sommer gefunden habe. Ich sag dir, da is echt komisches Zeug dabei," er grinste und blickte hinüber zum Lehrertisch.
      Die Neue Lehrerin war eine eher unscheinbare Person mit roten Haaren, die beinahe in ihrem Mantel verschwand.
      "Hm keine Ahnung, wir werdens ja bald sehen," meinte Linus nachdenklich. "Wie weit man bei ihr gehen kann und so." Er zwinkerte seinen Freund zu und lud sich reichlich Essen auf den Teller.
      "Ich habe Hunger wie ein Wolf," lies er den ganzen Tisch wissen und begann gleich mit dem Hauptmenü.

      Mach das, mach das. Ich hab auch ein paar Sachen gefunden, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin, ob es klug ist, sie hier anzusehen. Er grinste dabei wissend. Glaub mir, manche Sachen willst du nicht gesehen haben. Aber ich hab dir ja eh schon ein paar Sachen über MageBook geschickt. Jack lachte laut und begann sich ebenfalls seinen Teller vollzuschaufeln. Wobei er nicht wirklich ein nachvollziehbares Muster der Speisenauswahl an den Tag legte. Jeder andere hätte vermutlich gekotzt.
      Sie sieht jung aus. Ich hoffe mal, sie hat keine … äh falschen Vorstellungen von schulischer Disziplin. Wobei… DAS hat uns bisher ja auch noch nie gestört. Mit diesen Worten begann er, sich das Essen in Rekordtempo in den Mund zu schaufeln. Schlau. Deine Wortspiele werden ja immer besser. Im Haus des Wolfes und Hunger wie ein Wolf. Da ist bestimmt noch niemand vor dir drauf gekommen, Lin. Von ihren Tischnachbarn, ein paar Mädchen aus dem Jahrgang darunter war leises Kichern zu hören und Jake grinste zufrieden, zog daber aber schon mal in Erwartungen eines Schlages vorsorglich den Kopf ein
      Remember, there's no 'I' in team. But there's a 'U' in cunt

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    • Koop Deirdre (Cass) und Svana (Fara) - Zwei Emos unter sich

      Deirdre war völlig in ihrem Spiel versunken. Ihre Finger waren geübt, schließlich hatte sie in den Ferien nichts anderes zu tun gehabt. Bilder schossen durch ihren Kopf, Szenen, die sie in die Musik verpackte - aber nichts Positives, nichts, was in irgendeiner Weise fröhlich klang. Im Gegenteil. Belfast war so weit weg und trotzdem trug sie die Straßen in sich. Plötzlich und völlig unerwartet riss eine Stimme das junge Mädchen aus ihren Gedanken. Erschrocken sprang sie auf, der Kristall fiel zu Boden und schlitterte weg. Doch sofort presste sie ihre Lippen zusammen und sah zur Seite. Eine Mitschülerin. Sie hatte diese schon ab und an gesehen, auch ihrem Mandolinenspiel gelauscht, aber wäre nie auf die Idee gekommen, sie anzusprechen,
      "Gar nichts. Ich dachte...." Ihre traurigen grünen Augen wanderten zu dem hübschen Gesicht des anderen jungen Mädchens, dann schaute sie schnell wieder weg.
      "Dachte, ich wär allein. Ich hab nichts kaputt gemacht."

      Svana musterte das Mädchen. Sie hatte wirklich schöne Augen, doch etwas schien sie zu betrüben. Sie schien ihrem Blick nicht lange standhalten zu können, dabei schaute Svana nicht einmal vorwurfsvoll.
      "Wie bist du hier rein gekommen, hast du einen Schlüssel?", fragte sie, trat einen Schritt in den Raum hinein und stellte ihren Mandolinenkoffer ab. "Bist du neu im Orchester? Du spielst wirklich schön", gab sie leise zu, auch wenn sie dabei etwas rot wurde.
      Sie dachte nicht einmal daran, dass die andere in den Raum eingebrochen sein konnte. So schön wie sie spielte, vermutlich hatte der Orchesterleiter ihr schonmal den Raum aufgeschlossen und sie ein wenig spielen lassen, damit sie sich an die Akkustik gewöhnen konnte.
      Auf einmal fühlte Svana sich irgendwie unwohl. Sie hatte das Gefühl, als müsse sie etwas sagen, irgendetwas um die Stille zu überbrücken. Sie kam häufiger in diese Situation, aber sie wusste immer noch nicht, wie sie damit umgehen sollte. Wieder wurde sie rot. Oh man, war das peinlich!
      "Ähm... ich bin Svana", sagte sie schließlich und konnte der Rothaarigen dabei nur für einige Sekunden in die Augen sehen. Die musste sie doch jetzt für völlig bescheuert halten!

      Deirdre's Miene wurde ein wenig trotzig. Die Frage hatte kommen müssen. Sie stellte die Gitarre behutsam an die Seite und verschränkte die Arme.
      "Ich spiele nicht mit anderen." sagte sie unverblümt und ein wenig rauer als sie wollte. Das Mädchen hasste es einfach, erwischt zu werden. Wahrscheinlich würde sie jetzt gar nicht mehr spielen können, wenn nun alle wussten, dass sie hier gewesen war. Dementsprechend launig murmelte sie auch:
      "Ich hab das Türschloss geknackt. Los, geh schon, erzähl es der Direktorin." Für einen Moment sah man aber die Traurigkeit wieder in ihrem Gesicht, bevor es wiedr vollkommen verschlossen wirkte. Dann würde es nicht mehr viel geben, was sie machen konnte. Sie sah auf den Boden, als wäre er besonders interessant.
      "Deirdre."

      Svana schreckte ein wenig zurück, als das Mädchen auf einmal so schroff wurde.
      "Ich.. ähm.. es tut mir Leid", begann sie, da hatte das Mädchen auch schon weiter gesprochen. Ihre Augen weiteten sich bei dem Geständnis. Sie war hier eingebrochen?! Aber wieso? Ihr Blick fiel auf die Gitarre. Das war doch eine von der Schule, sie erkannte das Zeichen oben am Kopf. Langsam ergab das alles einen Sinn.
      "Ähm..", sagte sie noch einmal leise und fühlte sich sehr unwohl. Svana wusste, dass Deirdre - denn das Mädchen hatte sich nun ebenfalls vorgestellt - kein Recht dazu gehabt hatte, in diesen Raum einzubrechen und sich die Gitarre zu nehmen. Aber sie wollte sie auch nicht bei der Direktorin ankreiden, das Mädchen würde sie auf ewig hassen. Außerdem hatte sie doch nichts kaputt gemacht, sie hatte doch niemandem weh getan..
      "Ähm.." Sie suchte nach den passenden Worten, oder überhaupt nach irgendwelchen Worten, doch wie schon so oft kam nichts über ihre Lippen, auf denen sie nun herum zu kauen begann. Als sie diese lästigte Angewohnheit bemerkte, hörte sie sofort damit auf. Mittlerweile musste Deidre sie doch für einen kompletten Freak halten!
      "Also.." Wieso war ihre Stimme jetzt nur so leise und piepsig? "Also.. du brauchst dir keine Sorgen zu machen.. Ich werd's niemandem sagen", brachte sie schließlich hervor und war sich dann nicht sicher, ob sie lächeln oder ernst bleiben sollte. Schließlich begnügte sie sich damit, auf ihre Schuhe zu starren.

      Deirdre hatte sich mental schon auf eine ziemliche Tirade eingestellt, aber genau das passierte nicht. Stattdessen stotterte das ältere Mädchen vor sich hin und schließlich sah die Irin sie verblüfft an.
      "Du...du sagst nichts? Aber..." Leise Hoffnung glomm in ihren Augen auf. Das war wohl das erste Mal, dass jemand hier nett zu ihr gewesen war, obwohl sie mal wieder Mist gebaut hatte. Bisher hatte sich Deirdre komplett fern gehalten von den anderen, außer am Anfang, wo manche versucht hatten sie zu integrieren. Mittlerweile ließ man sie links liegen. So viel wie mit Svana hatte sie schon lange nicht mehr mit jemandem aus der Schule gesprochen.
      "Öhm...Danke.." Sie nahm die Gitarre hoch und strich über die Saiten, eine kleine Melodie spielend.
      "Ich...kann mir sowas halt nicht leisten."

      Immer noch ihre Schuhe anstarrend, lächelte Svana ein wenig. Sie hob kurz den Kopf und sah Deidre an. "K.. kein Ding"
      Sie ließ sich neben ihrem Mandolinenkoffer auf die Knie sinken und begann diesen zu öffnen. Vorsichtig wie immer hob sie das kleine Instrument mit dem bauchigen Körper aus dem Samt des Koffers, kramte in selbigen auch noch nach einem Stück Leder und setzte sich das Instrument dann auf die Knie. Sie nahm das Plektrum, welches zwischen den Saiten gesteckt hatte, in ihre Hand und begann ein paar mal an den vier Doppelsaiten zu zupfen. Sie stimmte die Mandoline regelmäßig, doch durch die Reise verzog sie sich im Grunde jedes Mal.
      "Ich.. hm.. ich denke es ist nicht schlimm, wenn du sie dir ab und zu ausleihst", murmelte sie. Ihre Stimme war kaum lauter, als die Töne die von den noch leicht verstimmten Saiten erklangen, während sie diese anzupfte und mit der linken Hand an den Wirbeln drehte.
      "Die stehen hier nur rum und werden von den Schülern benutzt, die noch kein eigenes Instrument haben, weil sie neu sind oder weil sie sich noch nicht sicher sind, welches Instrument sie spielen wollen. Ich glaube man wird eher dankbar sein, dass jemand sie ab und an mal in die Hand nimmt und sie benutzt"
      Svana war mitlerweile mit der Stimmung zufrieden. Sie lauschte der Melodie, die Deidre spielte, für einen Moment, dann stimmte sie mit ein.
      Die ersten Töne waren noch leise und zaghaft, doch ergänzte der helle Mandolinenklang des dunklen Gitarrenrhythmus, ohne etwas an der leicht melancholischen Stimmung der Melodie zu ändern. Nach kurzer Zeit wurde Svana jedoch mutiger, ihr Spiel lauter. Sie brach ab und an aus, versuchte die Melodie in eine andere Richtung zu lenken, ihr mehr Dimension zu geben. In ihrem Spiel war sie jemand anderes. Wenn sie eines ihrer Instrumente in Händen hielt, eines der Orchesterstücke spielte oder wie jetzt einfach improvisierte, dann fühlte sie sich frei, als würde sie ihren Körper verlassen und über den Dingen schweben. Manchmal, wenn ihr alles zu viel wurde, sie unglücklich oder unzufrieden war, dann verzog sie sich irgendwo hin, wo sie ungestört war und spielte einfach nur für sich.

      Deirdre sagte lieber nichts dazu. Sie wusste, dass man ihr nie genug vertrauen würde, um sie offiziell hier hinein zu lassen. Oder besser, das Mädchen dachte es. Auf den gedanken einfach zu fragen kam sie nicht. Zu oft schon hatte sie nur negative Antworten auf fast alles bekommen. Sie lächelte nicht, schloss aber einfach die Augen und ließ ihre Seele spielen, im Einklang mit Gitarre und den wunderbaren Tönen der Mandoline. Ihr normalerweise sehr leises Spiel aus Angst entdeckt zu werden wurde lauter, mit fast traumwandlerischer Sicherheit erklang eine erst lange zarte, traurige Melodie, die sich langsam aber steigerte, ungestümer wurde. Dann - fing sie leise an zu singen, ein eigener Text. Zynische, wütende Zeilen, die mehr erzählten als er ihr eigentlich recht war, doch in diesem Moment war es dem Teenager egal. Es erzählte von der Sehnsucht, von dieser Welt verschwinden zu können, von Dunkelheit. Und endete in derselben, leisen Melancholie wo sie zu Beginn gewesen waren. Deirdre schlug die Augen wieder auf, in denen sich genau das widerspiegelte, so viel unterdrückte Wut, nie geweinte Tränen und erschreckender Selbsthass. Doch schnell war dies wieder verschwunden, und sie senkte den Kopf.
      "Du...spielst richtig gut."

      Für ein paar Minuten spielten sie in vollkommenem Einklang. Svana war anfangs erschrocken von der Wildheit, dem Zorn dieser Melodie, doch dann begann sie darauf einzugehen. Wie immer war es ein Wunder und eine Freude zugleich, wie viele Emotionen man in sein Spiel legen konnte, wie viele tief vergrabene Gefühl dabei zum Ausdruck kamen. Auch Deidre zeigte das beim Spielen, zumindest erzählte ihre Melodie eine traurige und einsame Geschichte.
      Als sie endeten, blickte Svana dem anderen Mädchen geradewegs in die Augen und erschrak ein weiteres Mal, als den Ausdruck in ihnen sah. Deidre musste etwas Furchtbares passiert sein.
      "Danke...", murmelte Svana und wurde wieder einmal rot. "Das.. also.."
      Unsicher zupfte sie ohne bestimmte Melodie auf ihrem Instrument herum. "So habe ich noch nie mit jemandem zusammen gespielt"
      Wieder brauchte sie etwas länger, bis sie zum Sprechen ansetzte.
      "Also... ähm.. na ja.." Sie legte eine Hand an ihren Hals und zog den Schlüssel hervor. "Wenn du das nächste Mal hier rein willst, dann kannst du mich auch einfach fragen. Dann brauchst du nicht mehr einzubrechen.."

      Deirdre biss sich auf die Unterlippe und meinte schließlich leise:
      "Ich... weiß nicht, ob das gut ist." Und es erstaunte sie selbst, wieso sie das sagte. Sie blickte zu Svana, die einfach so nett war, ohne Grund. Und mit der man so toll spielen konnte. Es dauerte ein bisschen, bis sie dann meinte:
      "Ist halt... Nicht, dass du Probleme bekommst. Wo ich bin, sind die nicht weit." Das Letztere kam ziemlich monoton und tonlos heraus, als ob sie sich längst damit abgefunden hätte. Dennoch, es hatte ihr Spaß gemacht. Irgendwie zumindest. So traurig und furchtbar ihre Melodien klangen, sie fühlte sich danach besser. Und noch nie hatte sie das mit jemandem geteilt. Nicht so.
      "Ich..hab früher manchmal mit jemandem gespielt, bevor.... ich... naja, als Kind halt. Lang her. Mit meinem großen Bruder." Das hatte Deirdre so noch nie wem erzählt. Nun, es fragte ja auch keiner oder redete länger mit ihr. Dann sagte sie erst einmal nichts und sagte dann beinahe unhörbar zaghaft:
      "Also...wenn man mich... wenn es geht.. ich würd gern wieder spielen mit dir..."

      Svana senkte den Blick. Natürlich, das hätte ich ja von Anfang an klar werden müssen. Deidre wollte einfach nur ihre Ruhe haben, wahrscheinlich hatte Svana sich ihr schon viel zu sehr aufgedrängt. Sie wollte gerade wie schon so oft eine Entschuldigung murmeln, als Deidre weiter redete.
      Svana sah sie verwirrt an. Was meinte sie damit, die Probleme blieben bei ihr nicht weit entfernt? Aber bevor sie fragen konnte, erzählte Deidre von ihrem Bruder. Svana lächelte leicht.
      "Ich spiele auch ab und zu mit meinen Geschwistern. Früher, jetzt sind sie alle so beschäftigt.."
      Sie räusperte sich und wusste nicht Recht, wie sie sich zu verhalten hatte. Irgendetwas bedrückte Deidre, das konnte man ziemlich gut spüren. Aber Svana traute sich nicht danach zu fragen, im Gegenteil. Es erschien ihr mehr als abwegig und sogar höchstgradig unangebracht und unhöflich Deidre deswegen auszuquetschen. Stattdessen stammelte sie:
      "Tja.. also.. ich glaube es sollte keine Probleme geben.. ich mein wir machen ja nichts Verbotenes.. Und ich fänd's auch toll, wenn wir wieder zusammen spielen könnten", sie vermied dabei jeglichen Augenkontakt und kam sich furchtbar peinlich vor, aber was sie sagte, entsprach der Wahrheit.

      "Ich...naja. Ich hab hier nie wem erzählt, dass ich spielen kann." Deirdre sah zu der Gitarre, die sie sich immer nur heimlich ausgeborgt hatte. Der Gedanke sie zu stehlen war ihr öfter gekommen, doch das würde schwer zu verbergen sein. Wäre so ein Instrument nicht so teuer, hätte sie sich längst eine gekauft. Svana war ziemlich schüchtern, doch es war kein einziges böses Wort in ihre Richtung gefallen. Es war seltsam nett, einmal nicht ganz so allein zu sein.
      "Ich komm oft hierher und spiel, wenn keiner da ist. In den Ferien ist alles still, da geht das am Besten." Ihr war es recht egal, dass sie das eigentlich nicht sollte oder durfte. Sie fühlte sich in einer Weise mit dem anderen Mädchen verbunden, ihr gemeinsames Spiel hatte eine komische Nähe erzeugt. Sie biss sie auf die Unterlippe, dann kam jemand Felliges um die Ecke - Lireal. Er sah erst sie, dann Svana an.
      "Oh, das ist Lireal. Ich glaub, er mag raus." Deirdre zögerte, dann fragte sie:
      "Kommst mit?" Nicht mehr ganz so allein sein...

      "Dabei bist du großartig" Es wirkte schon fast so, als ob Svana ein wenig auftauen würde. Sie lächelte nun sogar offen.
      Ein wenig wunderte sie sich allerdings auch über Deidres Worte. "Oh, also bleibst du hier während der Ferien? Ich dachte bis jetzt die beiden aus der 7. wären die einzigen, die das dürfen"
      Sie stand auf und verstaute ihr Instrument wieder in seinem Koffer. Gerade als sie diesen geschlossen hatte, bemerkte sie den Hund am Eingang.
      "Oh, ich liebe Huskies", entfuhr es ihr. Dieses Mal wurde sie sogar nicht einmal rot, blickte nur etwas verlegen zu Boden. Shila, die sich seit die beiden Mädchen angefangen hatten zu spielen, unter einen der Stühle verkrümelt hatte, kam nun langsam hervor geschlichen und betrachte den Husky neugierig, kam jedoch erstmal nicht näher.
      Svana wandte sich wieder an Deidre. "Ja, gerne", sagte sie und lächelte wieder. Es war komisch, doch sie fühlte sich wirklich.. gut. Mittlerweile erschien es ihr fast lächerlich, dass sie so einen Aufstand um Aurel gemacht hatte. Er würde mit Momo bestimmt glücklich sein und sie musste jetzt nicht mehr diesen albernen Träumereien nachhängen. Sie hob ihren Koffer hoch und wollte in Richtung Tür gehen, als sie aus den Augenwinkeln etwas glitzern sah.
      "Oh, ich glaube du hast da etwas verloren", sagte sie, bückte sich und hob es auf. Es war ein Kristall.
      "Wow, ist der hübsch", staunte Svana und betrachtete den Stein fasziniert. Allerdings war er auch.. seltsam vertraut.
      "Moment mal" Ihre Augen weiteten sich erneut und sie drehte sich verwirrt zu Deidre. "Den kenne ich doch. Der gehört doch der Bibliothekarin!"

      Deirdre zuckte nur mit den Achseln bei dem Kompliment. Sie selbst glaubte nicht, dass sie sonderlich gut wäre. Es war schön, dass Svana ihr gegenüber nett war, ein eigenartiges Gefühl.
      "Ne. Ich hab normal eh kein Geld. Und hier gefällt es mir besser." Sie wollten gerade gehen, als etwas passierte, das sie aus all ihrer Träumerei über dem nicht ganz Alleinsein riss. Ihre Miene wurde innerhalb eines Sekundenbruchteiles wieder verschlossen und hart. Das würde das andere Mädchen nicht verstehen, wie auch. Ihr Blick senkte sich wieder und ihr Hund war neben ihr, sah sie fragend an und leckte über ihre Hand.
      "Ist ihrer." antwortete Deirdre kurz angebunden. Ein echtes Unrechtsempfinden gab es nicht bei ihr. Dem Teenager waren ganz andere Dinge passiert, hatte ganz Anderes gesehen, was so etwas anders erscheinen ließ. Davon ahnte Svana kaum etwas.
      "Ich sagte doch, Probleme folgen mir."

      Svana starrte von dem Kristall in ihrer hand zu Deidre, deren Miene auf einmal wieder hart und verschlossen war.
      "Na, der Kristall wird dir jawohl kaum in deine Tasche gefolgt sein, oder?" Sie war selbst von ihren Worten überrascht, doch nun war es ausgesprochen und sie konnte es nicht wieder zurück nehmen.
      Sie senkte den Blick kurz zu Boden. Shila drängte sich an ihre Beine, als wolle sie ihr Kraft geben.
      "Hör mal" Svana trat auf Deidre zu und hielt ihr den Stein hin. "Du musst den wieder zurück bringen und dich entschuldigen. Du kannst den doch nicht einfach so stehlen!"

      Deirdre presste die Lippen zusammen. Nun, sie hatte nicht viel anderes erwartet. Sie war ihrer Mitschülerin nicht einmal böse, warum auch. Sie konnte das ja nicht verstehen. Sie schluckte kurz.
      "Doch, das war ganz einfach. Dann spielen wir wohl doch nicht zusammen." Es tat weh, das zu sagen, und für einige Momente schimmerte der Schmerz durch ihr Gesicht. Sie drehte sich um und sagte leise, monoton, als würde sie die Worte eine anderen einfach wiederholen:
      "Ich bin eben gemein und verdorben, abgrundtief schlecht. Besser, man hält sich fern von mir." Die Traurigkeit allerdings wich nicht ganz, als sie das Urteil über sich selbst fällte.
      "Ich flieg sowieso noch von der Schule."

      Fassungslos blickte Svana dem Mädchen hinterher. Was zum..? Was war da gerade passiert?
      In der einen Sekunde verstanden sie sich noch super und plötzlich rauschte Deirdre einfach ab.
      Svana wusste nicht was sie tun sollte. Einige Augenblicke blieb sie einfach so stehen wie sie war, in einer Hand immer noch den Kristall. Sollte sie Deidre einfach davon kommen lassen? Durfte sie das? Sie musste doch zumindest mit ihr reden, oder nicht? Oh.. wieso musste ihr so etwas passieren? Jeder andere hätte diese Situation besser gemeistert als sie, natürlich! Aber sie bekam ihren Mund ja kaum auf! Und nun stand sie hier schon so lange und Deirdre konnte wer weiß wo sein!
      Svana fasste einen Entschluss. Ihre Hand umschloss den Kristall, dann packte sie ihn eilig in ihre Tasche, hob den Mandolinenkoffer auf und rauschte - gefolgt von Shila - aus dem Raum.
      Sie hatte keine Ahnung wohin Deidre gegangen sein konnte, also lief sie einfach durch die Gänge nahe dem Orchesterraum.
      "Deirdre? Deirdre?!"
      Schließlich machte sie sie am Ende eines Korridors aus.
      "Deirdre, warte bitte!", rief sie, wobei die Worte trotzdem noch ziemlich leise über ihre Lippen kamen.

      Deirdre hielt den Kopf gesenkt und hasste sich dafür, dass sie immer alles kaputtmachen musste. Hasste sich für das Brennen in ihren Augen, die Tränen, die schon langsam und lautlos über ihre Wangen liefen. Es war grausam, für ein paar Minuten hatte sie gehofft. Gehofft, jemanden zu finden, damit sie nicht ganz so einsam sein würde. Wieder einmal hatte sich alles zerschlagen - und das lag nur an ihr. Lireal trottete brav hinter ihr her, da blieb er plötzlich stehen und spitzte die Ohren. Ungläubig hob das junge Mädchen den Kopf, als sie Svanas Stimme hörte. Warum kam sie hinterher? Sollte sie nicht längst bei der Direktion sein? Deirdre wischte sich mehr oder weniger erfolgreich die Tränen weg und drehte sich um. Tatsächlich, die ältere Mitschülerin kam hinter ihr her. Das verstand sie nicht, dennoch wartete sie, bis Svana bei ihr war.
      "Was...was gibt es? Ich ...." Sie war das nicht wert, trotzdem war sie auf seltsame Weise froh, dass Svana hier war. Und warum, wusste Deirdre selbst nicht.
      "Warum bist du nicht bei der Direktorin?"

      "Weil.. weil.. also.."
      Svana wusste es doch selber nicht wirklich. Es wäre das Richtige gewesen zur Direktorin zu gehen, oder zur Bibliothekarin oder zu irgendeinem der Lehrer und Deirdres Diebstahl zu melden, aber.. aber es fühlte sich nicht wie das Richtige an.
      "Ich.. kann das nicht", gab sie schließlich zu und fühlte sich dabei dumm. "Und.. ich will das auch nicht.."
      Sie konnte Deirdre nicht in die Augen sehen, also starrte sie wie schon zuvor auf den Boden.
      "Ich.. ich mein.. Also du.. Weißt du... Wir haben wirklich gut zusammen gespielt.." Das war wohl das Näheste zu: Ich mag dich, was man aus Svana heraus bekommen konnte.
      "Hör mal.. jeder macht doch mal Fehler.. Aber das ist doch nicht schlimm.. wir müssen bloß wissen, wie wir damit umgehen"
      Das hätte sie wahrscheinlich nicht sagen können, wenn sie Deirdre dabei angesehen hätte, doch immer noch starrte sie auf den Boden.
      "Hier", sie streckte ihr den Kristall entgegen. "Du kannst entscheiden was du damit machst. Ich werd' nicht danach fragen"

      Deirdre starrte Svana an als wäre diese ein Geist. Das war ihr noch nie passiert. Erst nach einigen Sekunden des peinlichen Schweigens flüsterte sie:
      "Aber... ich bin das doch gar nicht wert." Trotzdem nahm sie den Kristall vorsichtig aus der Hand des anderen Mädchens und steckte ihn weg. Dann schluckte sie und drückte ihr mehr als zaghaft die Hand. Sie hatte ja Recht, es war gegen alle Regeln eigentlich. Nur sie sah das eben anders. Der Teenager war einigermaßen verwirrt über das Verhalten der anderen, und gleichzeitig seltsam berührt.
      "Also... Das ist...." Deirdre schluchzte plötzlich auf, und brachte noch heraus, flüsternd:
      "Das Netteste, was mir seit Langem passiert ist..."

      Ohje. Oh nein, oh nein, jetzt hatte sie sie auch noch zum Weinen gebracht! Das hatte sie doch gar nicht gewollt, hatte sie etwas Falsches gesagt? Oder.. oder war das vielleicht ein gutes Zeichen.
      "Ich.. ähm..", mehr als zaghaft legte sie ihr kurz eine Hand auf den Arm, zog diese aber schnell wieder weg.
      "Also.." Sie hätte Deirdre in diesem Moment gern vieles gesagt. Zum Beispiel dass das, was sie da eben gesagt hatte so ziemlich das Mutigste war, was das junge Mädchen je getan hatte. Oder dass sie sich auf eine seltsame Art mit Deirdre verbunden fühlte. Sie hätte sie auch gerne gefragt, wieso sie sich so wertlos fühlte, aber sie traute sich nicht. Sie bekam anfangs überhaupt nichts heraus. Irgendwann stammelte sie schließlich:
      "Also.. ehm.. sollen wir unten nachsehen ob noch Nachtisch da ist?"

      Deirdre brauchte ein wenig, um die Fassung wiederzugewinnen. Svana war einfach lieb, und das einfach so. Stumm dankte sie ihrem Bruder dafür, dass er ihr einst die Gitarre nahe gebracht hatte. Sie wischte sich mit dem Ärmel über das Gesicht und nickte dann.
      "Ja, warum nicht. Ich glaub...ein wenig Schokolade tut uns gut." Impulsiv drückte sie Svanas Arm kurz. Sie lächelte zwar nicht, aber ihr Gesicht hatte sich ein wenig aufgehellt. Und sie nahm sich vor, dass sie den kristall zurückbringen würde. Mit Sicherheit war das besser, und ihre Mitschülerin würde sich nicht andauernd darüber wundern.

      Svana lächelte leicht.
      "Okay, dann.. gehen wir doch mal", sagte sie und kam sich im nächsten Moment total dämlich vor diesen Satz gesagt zu haben. Die beiden Mädchen machten sich auf, Svana immer noch mit dem Mandolinenkoffer in der Hand. Sie betraten den Saal und konnten tatsächlich noch etwas Schokoladenkuchen ergattern. Anfangs blieben sie noch stumm, doch schnell waren sie in ein leises aber - zumindest für Svanas Verhältnisse - angeregtes Gespräch über Musik verfallen.
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Werwolf und Lehrerschaft - Shini und Kata

      Marilena spürte die Blicke auf sich und hörte das Getuschel. Sie fühlte sich nicht wohl dabei. Hoffentlich lief es hier nicht genauso wie in Indien ab. Doch sie versuchte es zu ignorieren. Schließlich quälte sie der Hunger.
      Als Marilena sich schließlich dem Essen widmete und dabei fand, dass die angebotenen Steaks – selbst die englischen – viel zu durch waren, war sie ein wenig enttäuscht. Doch noch schlimmer als diese Enttäuschung, war die Erkenntnis, dass sie ihren Ghandi unnötigerweise vor der Tür zurückgelassen hatte. Schließlich machte ein Greif soeben den Luftraum über ihr unsicher und auch andere Gefährten waren zu erkennen. Jeder hatte seinen dabei. Hastig beendete sie ihr Mahl. Sie bemerkte dabei, dass sie begann, ihr Steak förmlich zu „reißen“. Als es ihr bewusst wurde, spürte sie mit ihren Händen ihren Ohren nach. Wenn sie einen gewissen Grad der Flauschigkeit erreichten, war dies ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Vollmond in seiner vollen Pracht nur noch wenige Stunden entfernt war. Tatsächlich würde es bald Zeit sein, sich ein ruhiges Plätzchen zu suchen. Marilena erinnerte sich an die Absprache zu den Vorkehrungen. Es hieß, dass sie ein ruhiges Zimmer im Krankenflügel erhalten würde. Besser sie machte sich daran, das möglichst schnell zu erhalten!
      Doch zuvor ging sie vor die Türen des Speisesaals und kraulte ihren friedlich schlummernden Polarwolf bevor sie ihm ein Stück Fleisch vom Abendessen zuwarf. Da Marilena das Alphatier ihres kleinen Rudels war, war es klar, dass er erst fraß, nachdem sie bereits gegessen hatte. Mit den letzten Fleischresten im Maul betrat sie schließlich mit ihrem Gefährten an ihrer Seite den Saal erneut und machte sich auf in Richtung der Lehrertische. Sie wusste nicht, wen sie fragen musste, also wandte sie sich schlicht an die Fee, die die Rede gehalten hatte. Auch wenn sie nicht aufgebracht war klang ihre Stimme bereits etwas knurrend.
      „Frau Direktor? Hätten Sie vielleicht einen Moment für mich?“ Wie sollte sie das nun geschickt einfädeln? Zwar wussten die Lehrer wohl bereits darüber Bescheid, aber alleine im Speisesaal waren sie noch nicht. Ihr Ghandi stand dicht an ihrer Seite, verwirrt, aber angriffsbereit, da Marilena scheinbar ziemlich aufgekratzt war.

      Die Fee sah die junge, behaarte Frau freundlich an.
      "Du musst Marilena sein." Die Direktorin erhob sich Flügelschlagend auf annähernde Augenhöhe mit der Werwölfin. "Aber selbstverständlich. Geht es um das Besprochene?" Erkundigte sie sich unverfänglich.

      Marilena atmete erleichtert auf, als die Fee direkt die richtigen Schlüsse zog. "Ja, man sagte mir, ich könnte ein Zimmer im Krankenflügel bekommen heute Nacht. Wie komme ich dort hin? Gibt es etwas zu beachten? Ich würde gern dort sein, bevor die Nacht richtig beginnt." Und der Mond aufgeht. Sie kraulte Ghandi beruhigend, da er ihre Anspannung gespürt hatte. Dann sah sie der Fee in die Augen. Sie machte einen vernünftigen Eindruck. Immerhin.

      Filenane lächelte warmherzig.
      "Aber natürlich. Herr Ferengie wird dich in den Krankenflügel bringen, er ist unser Lehrer für Zaubertränke." Und dafür zuständig, dass du deinen Trank bekommst wenn es in der Zentralverwaltung zu Lieferengpässen kommen sollte. "Nicht wahr Nicolai? ... Nicolai?!"
      Der Zauberer sah erschrocken auf. Er hatte fast nichts von dem Gespräch mitbekommen, da er sich gerade eine Zigarette drehte... mit einem recht stechend riechenden Kraut. Als er jedoch den Gesichtsausdruck seiner Vorgesetzten sah und die Schülerin erkannte, konnte er es sich ganz gut zusammen reimen.
      "Wie? Was? In den Krankenflügel? Selbstverständlich!" Er verklebte das Papierchen mit den Kräutern und erhob sich hastig um sein Versäumnis wieder gut zu machen. "Wenn sie mir bitte folgen würden Fräulein Pasarica. Ich zeige ihnen gerne den Weg."

      Sie musterte den ihr bekannt gemachten Herrn Ferengie. Das Kraut, dass er sich zusammengedreht hatte stich in ihre feine Nase und Ghandi fing leise an zu winseln. Kaum hörbar und nur Marilena nahm es war. Aufmunternd strich sie ihm über die Ohren. Sie sagte jedoch nichts und folgte ihm schlichtweg. Kurz noch nickte sie der Fee dankend zu, auch wenn Marilena doch recht grimmig dreinblickt. Auf dem Weg zum Krankenflügel bemühte sie sich um eine wenig Konversation, auch wenn ihr danach absolut nicht zu Mute war. Sie liebte den Vollmond und gleichsam hasste sie diese Nächte, in denen sie wie ein Schoßhund herumlag und niemanden hatte ausser ihrem Ghandi. In diesen Nächten verstand sie sich mit ihm besser und auf einer tieferen Ebene als sonst je. Auch wenn ihr Geist stehts benebelt war von diesem Trank. Diesem nach Katzenpisse stinkendem Trank! Beinahe hätte sie schon wieder zu knurren angefangen, stattdessen fragte sie nur höflich.
      "Sie unterrichten Zaubertränke?" Und eine Frage brannte ihr dann doch auf den Lippen. Wenn sie nicht fragen würde, würde sie sich das wohl nie verzeihen! Spätestens in 4 Wochen. "Können sie diesen einen Trank brauen, ohne dass er so bestialisch stinkt?" Ein kleiner Funken Hoffnung schwang mit.

      Als sie die Halle verlassen hatten und die Treppen nach oben stiegen, zündete Ferengie sich fast sofort die Kräuterzigarette mit einem Einwegfeuerzeug an. Auch wenn er meist recht abgehoben wirkte, so war er doch recht bodenständig was die Zauberei anging. Gewiss, er konnte Zauber, aber er machte die Dinge lieber mit seinen beiden Händen oder mit nichtmagischen Hilfsmitteln, wie in diesem Fall das Feuerzeug.
      Als die Werwölfin auf den Trank kam den sie einnehmen musste, sah Ferengie sie aus verschleierten Augen an, stieß nach kurzem Überlegen den Rauch in eine andere Richtung aus und antwortete ihr.
      "Ja. Aber es ist schwer den Geschmack und den Geruch zu verändern ohne das die Wirkung aufgehoben wird." Er fuhr sich galant durch die langen Haare und lächelte etwas weltfremd. "Während meiner Studienzeit in Japan hab ich zusammen mit einem Mondsüchtigen Freund eine neue Rezeptur entwickelt, die funktioniert. Wir haben sie auch der Zentralverwaltung vorgelegt, aber die Reagenzien waren ihnen einfach zu teuer... und verstieß auch etwas gegen ihre Ethik. Mein Studienkollege war jedoch der Meinung er würde um Welten besser schmecken... zumindest konnte man das Katzenurin auf ein Minimum reduzieren und übertünchen." Er zog noch einmal an der Zigarette und stieß den grünlichen Qualm aus. "Mich ärgert es immernoch, dass sich unser Trank nicht durchgesetzt hat!" Murrte er.

      Marilena hatte ihm wohl unrecht getan. Anscheinend verstand er sich wirklich auf sein Handwerk. Ihre Miene hellte sich mit jedem Wort mehr auf, das er sprach. Es war also möglich? Das wäre zu genial. Er hatte einen Werwolf als Freund gehabt? Auch das ließ ihn sympathisch wirken. Bis er dann schließlich etwas sagte, dass sie schockierte. Sie bliebe stehen. Ghandi fletschte die Zähne. Ihr selbst stellten sich die Nackenhaare auf. Monat für Monat, Jahr für Jahr trank sie nun Katzenpisse?! Sie knurrte und fletschte ebenfalls die Zähne. Zweifelsohne war der Vollmond schon ziemlich nahe.
      "Da ist also tatsächlich Katzenpisse drin?", die Worte verstand man unter all dem Knurren kaum. Welch Demütigung hatte man ihr und ihrem Rudel und allen Werwölfen dieser Welt angetan? Sie versuchte sich zu beruhigen. Ein fester Griff in Ghandis Fell half ihr dabei.
      "Was sind das für Zutaten, die Sie bräuchten, um diesen besseren Trank zu brauen?" Ganz ruhig war sie nicht, doch die Worte liessen sich wieder klar erkennen.

      Ferengie blieb völlig ruhig, ob das nun an dem Kraut lag, oder aber an seinem Charakter war nicht zu erkennen.
      "Natürlich. Man hat bislang noch keinen anderen Katalysator gefunden, abgesehen von eurer Willenskraft wenn ihr älter werdet." Er schwieg konzentriert um ihre andere Frage zu beantworten, war es doch schon ein paar Jahre her, dass er zuletzt die Rezeptur in Händen hielt.
      "Das sind unter anderem... eine Wüstenblume deren Namen ich im Moment vergessen habe, das Blut eines Uperczy-Vampirs, wenn auch nur ein oder zwei Milliliter, Graberde und noch eine Blüte von irgend so einem japanischen Berg, das wars glaube ich. Aber um das zu beschaffen braucht man schnell mal Dreihundert bis Vierhundert Euro und das nur für einen einzigen Trank!"

      Sie hörte ihm zu. Schließlich war er mehr als gesprächig und auch ziemlich hilfreich. Vampirblut? Das klang ebenfalls widerlich, aber sie konnte sich nichts schlimmeres vorstellen als Katzenpisse. Langsam wurde sie ruhiger. Und bemerkte schließlich wie sehr sie sich hatte gehen lassen. "Mein Verhalten tut mir Leid. Aber allein schon der Gedanke an diesen widerwärtigen Trank regt mich auf." Sie löste ihren Griff von Ghandis Fell und streichelte ihn nun liebevoll. Diese Nacht würde er der beste Gefährte sein. Sie atmete tief durch.
      "Das Geld spielt keine Rolle. Denken Sie, Sie würden die Rezeptur dieses Trankes noch zusammenbekommen? Und falls ja, würden sie ihn brauen?" In ihrem Blick lag Hoffnung. Hoffnung, diesen beißenden Geschmack nie wieder ertragen zu müssen.

      "Welches Verhalten?" Er lächelte sie freundlich an und zog den Kragen seiner Robe so weit es ging über die linke Schulter, wo tiefe Narben sichtbar wurden von Werwolfszähnen und Klauen. "Das war ein Verhalten! Mein ganzer Körper sieht so aus. Es war nicht mehr als Zufall, dass ich die Nächte in denen der Trank falsch gebraut war überlebt habe."
      Ferengie rückte seine Robe wieder zurecht und legte ihr kurz eine Hand auf die Schulter.
      "Ich werfe nie ein funktionierendes Rezept weg, junge Dame. Ich muss es nur suchen und die Reagenzien besorgen!"

      Marilena war erstaunt. Viel weniger über die Narben als viel mehr über den Respekt, den man ihr entgegen brachte. Das war sie in Indien nicht gewöhnt gewesen. Und auch sonst hatte sie dies nur im Kreis ihres Rudels sonst erfahren. Selbst wenn es nur dieser eine Lehrer war, der es so sah, konnte sie sich doch freuen. Freundlich lächelte sie zurück. Auch seine Hand auf ihrer Schulter war ihr nicht unangenehm. Schön, soetwas wie Respekt zu erfahren. Sie gingen weiter und kamen an einem Fenster vorbei, das einen direkten Blick auf den doch nicht ganz aufgegangenen Vollmond ermöglichte. Sie blieb stehen und sah verträumt heraus. Sie spürte wie ihr Herz schneller schlug, kräftiger schlug. Sie spürte das Blut in ihren Adern rauschen. Ihr Fokus war ganz nach draußen gerichtet. Auf diesen wundervollen, faszinierenden Anblick. Doch ihr Fokus brach, als Ghandi auf ihre Schultern sprang und sie zu Boden drückte, so dass sie nichts mehr von draußen sehen konnte. Nur sein Hecheln hörte sie. Nur seine Wärme spürte sie. Er passte auf sie auf. Wie schon immer. Fröhlich kraulte sie ihn unterm Kinn und stand schließlich wieder auf.
      "Ich denke wir sollten uns beeilen." Marilenas Miene war freundlich aber auch ein wenig angespannt.

      Nicolai Ferengie sah sich das Spektakel interessiert an, kommentierte es jedoch in keinster Weise. Nicht einmal sein Blick hatte sich verändert.
      Er stimmte der jungen Frau zu und sie gingen in den Krankenflügel, wo sie bereits Doktor Herzer erwartete und überschwänglich begrüßte, so wie es seine Art war.
      "AH! Nicolai mein Freund, Marilena meine Liebste! Schön das ihr gekommen seid!..." Der Arzt bedeutete enthusiastisch ihm zu folgen und führte seinen gut gelaunten Monolog in unüberhörbarer Lautstärke fort.
      Ferengie indes beugte sich zu Marilena und flüsterte ihr belustigt ins Ohr.
      "Dr. Herzer ist sehr fähig, aber mindestens genauso größenwahnsinnig."
      "...und deshalb sage ich auch immer meiner heiß geliebten Bibliothekarin, die mir natürlich hoffnungslos verfallen ist, aus diesen Zimmern könnte nicht einmal das Wolfspack entkommen, also wird auch ein Werwolf keinen Schaden anrichten können, wenn der Trank einmal nicht wirkt!..." Der alte Mann stand inzwischen vor mehreren Türen aus Zentimeterdickem Metall, mit winzigen Panzerglasscheiben und öffnete eine davon. Dem Klang nach mit dem der Riegel aufschnappte war die Konstruktion mehr als nur etwas massiv. Die schwere Tür schwang auf und gab den Blick auf eine spartanische Zelle mit einer im Boden eingelassenen Matratze und einem abgegrenzten kleinen Bad frei. Alles wirkte sehr robust und nahezu unkaputtbar, war gleichzeitig jedoch auch sauber und halbwegs gemütlich.
      "...und hier wird Mylady dann in den Vollmondnächten zukünftig ruhen! Die Türen werden von außen verriegelt, aber keine Angst, hier neben der Schlafstätte ist eine Klingel, mit der man immer mich oder einen der Diensthabenden Sanitäter herbeirufen kann! Auch ist es kein Problem wenn einen der Hunger plagt, wir liefern auch in die Zimmer, durch diese Klappe in der Türe! Gibt es noch Fragen?"
      Neugierig und freundlich sah er die Werwölfin an.

      Marilena schluckte, als sie die "Zelle" sah. Das war dann wiederum eine ganz Nummer härter als in Indien. Dort hatte man sich voll und ganz auf die Wirkung der Tränke verlassen. Verblüfft griff sie ihrem Gefährten ins Fell. "Wow", sagte sie schließlich. "Ihr überlasst hier auch nichts dem Zufall, nicht wahr?" Gedankenverloren kraulte sie ihren Polarwolf weiter. Er war einigermaßen nervös, mochte er doch enge Räume nicht.
      "Ich hoffe es ist kein Problem, wenn Ghandi dabei sein wird." Sie blickte auf das wunderschöne Tier herab. Ohne ihn wäre die Vollmondnacht eine Qual. Sie trat ein und sie sah sich um, Ghandi war ihr direkt nachgefolgt und nicht einen Schritt hinter ihr zurückgeblieben. "Gibt es irgendwo einen direkten Blick auf den Mond?" Sehnsucht schwang mit.

      Der Arzt grinste gut gelaunt.
      "Zufall ist etwas für Anfänger! Aber natürlich darfst du deinen knuddeligen Freund auch mitnehmen! Und was den Mond betrifft, dass ist nur mit etwas Glück möglich. Im Bad gibt es ein kleines Fenster. Vielleicht kannst du dadurch den Mond eine Weile sehen. Aber wie gesagt, wenn du etwas brauchst, einfach klingeln. Ich bin dieses mal die ganze Nacht im Krankenflügel!" Daraufhin verabschiedeten sich der Arzt und Ferengie, wünschten ihr noch eine gute Nacht und die schwere Türe wurde geschlossen. Im inneren des Raumes hörte Marilena wie sich der schwere Riegel in der Tür beim abschließen bewegte...
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Die Schwedin bekam gerade noch die Blicke in Richtung der, offensichtlich neuen, Schülerin mit dem etwas ungewöhnlichen Äußeren mit. Emilia war vorhin schon einmal kurz an ihr vorbei gelaufen, jedoch ohne ihr irgendeine Form von Beachtung zu schenken. Sie sah wieder ihre Klassenkameraden an, mit einem leicht fragenden Gesichtsausdruck, sagte aber dann nichts, da sie nun mal nicht wusste, worum genau sich das Gespräch vor ihrer Ankunft gedreht hatte.
      Stattdessen wandte sie sich wieder Tim zu, der in diesem Augenblick auf ihre Frage einging. Jaa, du weißt ja wie das ist. Kaum fangen die Ferien an, schon sind sie auch schon vorbei. Sie lachte, verschwieg dabei allerdings, dass sie einen Teil der Ferien mit Arbeit in der Praxis ihrer Eltern verbracht hatte. Manchmal wich ihre Vorstellung von Freizeitgestaltung von der anderer Jugendlicher ab. Was ich fragen wollte... Welche Seminare hast du dieses Jahr belegt? Lia lächelte ihren Hauskollegen freundlich an.
      Remember, there's no 'I' in team. But there's a 'U' in cunt

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    • "Seminare sind gut", meinte Tim grinsend.
      "Ich hab dieses Jahr nur das Zusatzseminar für Kräuterkunde belegt. Und wie steht's bei dir?"
      Tim wollte sich noch keine großartigen gedanken über seine Zukunft machen. Vielleicht würde er nächstes Jahr ein Seminar belegen, das sich mehr mit magischen Kreaturen beschäftigte, als der reguläre Unterricht - falls so etwas dann angeboten werden würde. Aber im Moment genoss er seine Freizeit noch viel zu sehr!
      How do you write like you're running out of time? Write day and night like you're running out of time.
      Everyday you fight like you're running out of time, like you're running out of time,
      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • Nachdem Amy endlich von Vatra abgelassen hatte, stand dieser auf und ging gemütlich auf eine kleinere Gruppe zu, die nur wenige Meter weiter stand. Bei jedem Schritt erklang ein monotones "Klonk", wenn er seinen Zauberstab beim Gehen neben seinem rechten Fuß aufsetzte. Der letzte Aufprall war etwas lauter und hatte einen entgültigen Nachklang.
      "Hey Momo", begrüßte er seine Klassenkammeradin, "Hallo Sterk, Lia, Tim. Aurel." Beim letzten Namen schwang wohl etwas Missgunst in der Stimme des Magiers mit.
      "Wie waren eure Ferien?"
    • Aurel drehte sich rum und lachte.
      "Grüß dich. Schon die Neue gesehen?" Er hatte ein ungutes Gefühl bei dieser, hatte auch gesehen, dass sie mit der Direktorin geplaudert hatte. Aber das war ja weniger sein Problem.
      "Die Ferien waren klasse, Momo war dann einige Zeit bei mir. Ansonsten eben viel zu tun gehabt." Menschen jagen, Parties feiern, und sowas. Er grinste ein wenig.
      "Aber Leute, noch haben wir Zeit - ich hab ein paar Flaschen Wein von unserem Gut mitgebracht. Wer hat Bock zu feiern?"
    • Lia musste lachen. Stimmt... Ich übertreib mal wieder ein wenig und schon hab ich drei Zusatzseminare am Stundenplan. In Kräuterkunde werden wir uns über den Weg laufen. Ansonsten noch Magische Pharmakologie und Pflege Magischer Dokumente. Es klang ein wenig viel, aber sie wusste genau, dass sie es ohne große Probleme schaffen würde und auch noch genug Freizeit bleiben würde. Sie lernte schnell und leicht. Ihre Augen schienen bei ihren Worten ein wenig zu leuchten - sie mochte, was sie lernte.
      Hallo Vatra, gut und erholsam. Nett das du fragst. Und selbst? Sie schenkte auch ihm eines ihrer besten Lächeln bevor sie sich wieder Aurel zuwandte.
      Ich bin vorhin bei ihr vorbeigegangen, hab sie aber nicht wirklich beachtet - mir ist aber auch nichts Negatives aufgefallen. Wieso fragst du? Ihr Blick wirkte kurz fragend bevor sich ihr Gesichtsausdruck wieder sichtlich aufhellte. Schön, dass ihr ein wenig Zeit außerhalb der Schule zusammen verbringen konntet. Ich musste mich in den Ferien mit meinem kleinen Bruder herumschlagen. Die Schwedin lachte hell. Hmm, danke für die Einladung. Ein wenig Feiern kann nicht schaden oder?
      Eigentlich war das für sie nicht sooo üblich, aber sie hatte sich schließlich vorgenommen engere Freundschaften zu knüpfen und außerdem... sie hatte eine Schwäche für guten Wein.
      Remember, there's no 'I' in team. But there's a 'U' in cunt
    • "Coole Sache, ich hoffe Das Zusatz-Seminar lohnt sich", antwortete Tim an Lia gewandt. Er hoffte ingsgeheim, dass ihnen irgendwelche seltenen oder verbotenen Pflanzen gezeigt wurden, die die anderen Schüler nicht sehen durften, auch wenn er sich nicht sicher war, wie wahrscheinlich das sein würde.
      Auch TIm begrüßte Vatra freundlich und erwähnte bloß wieder, dass seine Ferien super gewesen sein.
      Super fand er auch Aurels Vorschlag.
      "Na, da sag ich doch nicht nein", verkündete er grinsend.
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    • Seit seiner Ankuft hatte er schon mehr als nur einen seltsamen Blick zugeworfen bekommen und das aus mehreren Gründen. Zum einem war da erselbt. Zu seinem eher verwahrlost wirkendem Aussehen kam noch ein alter brauner Parka dazu, der das Landstreicherbild unterstützt. Zweifelsohne war der Parka robust und warm, aber eben modisch sagen wir mal grenzwertigst, die meisten Mädchen hatte nur ein Naserümpfen dafür übrig. Kopfbedeckung braucht Atlas eh nicht, die Haare erledigen das fast genauso effektiev und seine Schuhe vervollständigten das Bild, grobe, derbe und deffenetiev stabile Lederstiefel. Das Wort Mode kannte der junge Werwolf wenn dann nur als Schimpfwort.
      Zum anderen war da sein Gehilfe, ein Nachtalb. Diesen kleinen in etwa affengroßen humanoiden Kreaturen waren nicht gerade das übliche als Tiergefährte. Naja mit ihren spitzen Ohren, den noch spitzeren und rasiemesserscharfen Zähnen sowie den pupillenlosen kohlrabenschwarzen Augen stellten sie alles andere als eine vertrauenserweckende Erscheinung da. Der stets irgendwie immer fies wirkende Gesichtsausdruck, als würde das Biest nur darauf warten wieder irgendetwas ausfressen zu können und die graue ledrige Haut machten das Ganze auch nicht besser.
      Diese beiden boten auf jedenfall einen nunja interessanten Antwort, um es nett zu formulieren. In der Schule angekommen lies sich Atlas sogleich zu siener neuen Unterkunft bringen. Ein riesen Schlafsaal, mit unzähligen betten, Atlas amchte sich erst gar nicht die Mühe die Dimensionen abzuschätzen. Ohne eine Anmerkung lies er sich zu seinem Bett führen, ein einfacher kleiner Bereicht mit einem sinnigerweise Bett, einer Komode am fußende en deren Seite dazu noch ein Kleiderständer befestigt war. Immerhin war Storm vor Ort vorhanden auch gab es einen Nachtischleute in einem ziemlichen Retro Design. Kurz überlegte er belustigt ob die anderen Lampen wohl alle gleich aussahen oder nicht. Auch konnte der Bereich mit schweren Stoffvorhängen zugeschoben werden, so hatte jeder etwas privatsphäre was durch in den Stoff eingebrachte Magie noch verstärkt wurde. Naja wie auch immer die Kommode bot gnug Stauraum für seine wenigen Habseligkeiten, auch bot sie genug Ablagefläche für siene Bücher und den Laptop, allerdings verstaute er auch dies ersteinmal innerhalb. Ohne allzuviel darüber nachzudenken richtet er dann seinen Stab auf die Kommode und verschloss diese mithilfe eines Zauberspruchs. Das alles wurde vons einem Vertrauten beobachtet, mit seinem typisch fiesen Gesichtsausdruck. Als dann sein Blick anfing über die anderen Betten zu wandern, nicht ganz ohne Gier in der emphatischen Verbindung, kam von Atlas nur ein kurzen Knurren. "Vergiss es Nachtauge, das hier ist Sperrgebiet.", der Blick des Werwolfes der diese Aussage begleitete sprach mehr als Bände und brachte den Nachtalb wieder zur Räson, vorläufig zumindest.
      Mit einem ergebenem Seufzen begab er sich dann wieder zur Feier und somit auch zur Direktorin. Es brauchte nicht viele Worte und alles wietere ging sienen Gang, allerdings schnappte sich Atlas noch davor einiges vom Bufet zum mitnehmen. Auch Nachtauge bekam ein nettes Steak, welches verdammt schnell verschwand. In seiner Zelle angekommen trank er diesen verdammte mies stinkende Dreckszeug, ein kurzes Schaudern danach konnte er nicht unterdrücken. Um den miesen Geschmack wieder loszuwerden machte er sich über das hergebrachte Essen her, natürlich gab es auch für Nachtauge noch einige Brocken. Immerhin Kochen können die hier, das Essen war verdammt gut, zwar streckenweise etwas zu gut durch aber immerhin musst es ja auch primär für Menschen genießbar sein.
      Diese Nacht würde wohl wieder wie die meisten davor auch werden, primär nämlich lang. Mit einem kurzen Kopfschütteln kramte er das Buch hervor, welches er vorher ins weiser Gewohnheit mitgenommen hatte. Naja nach seiner Verwandlung würde der Alb ihm die Seiten umblättern. wie das wohl wirken mussten, ein vollverwandelter Werwolf welche dasitzt und Bücher liest whärend ein verdammter spitzohriger Alb im die Seiten umblättert.... Fehlt nur noch die Brille auf der Nase des Wolfes.
      FSK12: Der Gute bekommt das Mädchen
      FSK16: Der Böse bekommt das Mädchen
      FSK18: ALLE bekommen das Mädchen


      Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander
      nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die
      einander kennen, aber nicht umbringen. Paul Valéry (1871-1945)

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    • "Einfach verschäucht hat er mich!", murrmelte Amy vor sich hin, als sie durch den Saal flog.
      Aurea drehte indes wieder weite Kreise über den Köpfen der Schüler.
      Da erinnerte sich die Fee, was sie in ihrem Zorn zu dem Magier gesagt hatte. "Vielleicht lehrt uns die neue Lehrerin ja wie wir Feen uns in Menschen verwandeln", wiederholte sie noch mal den Satz für sich. Sie blieb einen kurzen Moment - in Gedanken versunken - in der Luft stehen, nur um dann schlagartig Kehrt zu machen und zum Lehrertisch zu fliegen.
      "Fräulein Vera!", kündigte sich die rot schimmernde Fee an.


      Vatra lächelte, als er von schönen Ferien hörte. "Ich wünschte, ich könnte mich an meine erinnern", scherzte er und konnte sich ein kurzes Lachen nicht verkneifen.
      Dann fragte Aurel, ob die Anwesenden nicht Lust hätten, etwas zu Feiern. Vatra hätte sich die Gegenwart des Vampiers zwar gerne geschenkt, aber gegen Wein konnte er nur schlecht etwas einwenden.
      "Ich bin dabei!", sagte er grinsend.
    • Linus knirschte mit den Zähnen, als er die Mädchen kichern hörte. Er wusste, dass sie über Jakes Witz und damit mehr oder weniger über ihn lachten.
      "Ich bin eben ein wirklicher Wolf, ganz im Gegensatz zu dir... was mischt du denn da bitte zusammen? Sieht ganz so aus als würdest du eher zu den Trollen passen," er grinste, nahm eine Hühnerkeule und warf sie achtlos auf Jakes Teller. "Jetzt ist es perfekt."
      Zufrieden mit seinem Werk nahm seine eigene Hühnerkeule zur Hand und bis hinein. Beim Essen sah er sich um. Er fand zwar nicht die Person die er gesucht hatte, aber dafür eine andere, sehr bekannte.
      "Schau mal, meine Sis redet mit denen aus ihrer Klasse. Sieht so aus als ob sie sich dieses Jahr für mehr als nur ihre Bücher interessiert. Vielleicht gefällt ihr ja der Typ da," rätselte er und zeigte ungeniert mit dem angebissenen Hühnerbein auf Tim. "Wie heißt der noch mal? Tim? Der is son Freak. Ich glaub der steht auf Tiere oder so." Er grinste, erfasste die Zweideutigkeit seines Satzes und lachte dreckig.
    • Wow, selbst Lia schien dieses Jahr richtig auf zu tauen, war diese doch sonst nie mitgegangen zu solchen Gelegenheiten. Kurzentschlossen hakte Morgana sich bei Aurel und Vatra ein, wobei sie zwar kurz ihr langer Zauberstab behinderte, da sie nur Zwei Hände hatte, aber nach kurzem hin und her war auch diese Problem gelöst und sie hatte sich erfolgreich bei beiden Männern eingehackt und grinste wie ein Honigkuchenpferd.
      "Na dann ihr Lieben, worauf warten wir? Der Abend ist noch jung, das sollten wir ausnutzen!"

      Die neue Lehrerin indes sah überrascht am Lehrertisch auf und sah prompt eine rote Fee auf sich zurasen. Fräulein Vera lies ihren Sieben Zoll kurzen Zauberstab aus Eisenholz aus dem Ärmel des Schulmantels gleiten und machte einen kurzen Schlenker damit.
      Sofort wurde die Fee etwas langsamer und schwebte, offensichtlich aufgrund eines Zaubers, sanft vor der Lehrerin auf die Tischplatte.
      "Nicht so stürmisch, junge Dame!" Nuschelte sie mit einem freundlichen Lächeln. "Wie kann ich dir helfen?"
      Fragen, Anregungen oder Kritik? -> Konversation oder #ogame.de-rpg

      Lass uns ein Spiel spielen...


      <Seaten>Kata ist wie Cass, nur fauler und männlich
    • Aurel grinste, sogar in Richtung Vatra. Er war ein großzügiger reicher Kerl, und alleine trinken war sowieso langweilig. Er nickte und legte dann von hinten seinen Arme um Momo, zog sie etwas herunter und tat so als wolle er sie beißen. Lachend meinte er:
      "Ich wusste doch, dass du mitkommst. Der Wein hat dir ja geschmeckt." Dann merkte er auf, als ihm ein Gespräch ins Ohr drang. So viel besser als Menschen hörte er sicher nicht, doch das war auffällig, denn der jüngere Mitschüler deutete auf sie. Aurel hob eine Augenbraue, als er den ziemlich - nun - untergriffigen Witz hörte. Er wandte sich wieder um.
      "Dein Bruder hat ein ganz schön loses Mundwerk, Lia. Ist der immer so?" Ihm gefiel es gar nicht, wie der über Tim redete.

      The post was edited 2 times, last by Cassandra Vandales ().

    • Vorsichtig hob Jake seinen Kopf und schaute zu seinem Freund hinüber als dann wider Erwarten doch kein Schlag kam. Er wirkte ein wenig getroffen, so vor allen Leuten. Besonders vor den Mädchen. Jake wusste ja, was Lin sich diesbezüglich gern zusammenreimte. In Wirklichkeit war ja eigentlich Jake der Grund warum ihnen die immer nachliefen. Natürlich. War doch klar. Er war Brite.
      Und so ganz unvorbereitet traf ihn die Erwiderung seines Kumpels auch nicht. Danke, ich wusste, dass noch eine Zutat fehlt. Deine Schwester wäre stolz auf dich. Du kannst genauso gut kochen wie sie. grinste er ihn feixend an. Tauchte dann die Hühnerkeule genüsslich in Orangenmarmelade und biss herzhaft hinein. Es war grausam und eklig, aber er verzog keine Miene. Er hatte hier einen .. äh wichtigen Punkt zu vermitteln. Oder so.
      Oh, ich dachte immer die kann nur lernen und uns nerven. Der nächste Witz war ein wenig untergriffig aber er konnte nicht anders. Er steht also auf Tiere. Was willst du damit über deine Schwester sagen? Ein guter Bruder bist du mir. lachte er. Kurz warf Jake einen Blick nach drüben zu der Gruppe die offenbar dabei war aus dem Saal zu verschwinden. Oh, ich glaube der Vampir hat dich gehört. Er sieht dich so stechend an. Welche Blutgruppe hattest du nochmal? Er grinste ihn an, wobei er ihm mit einer sanften Kopfbewegung bedeutete, dass die Leutchen wohl am Sprunge waren.

      _______________________________

      Mit einem missbilligenden Blick folgte sie Aurels Worten und sah an einem Tisch, nicht weit entfernt, ihren Bruder und seinen Freund sitzen. Nicht besonderes. Er ist ein kleiner Idiot. Am besten einfach nicht ernstnehmen.
      Remember, there's no 'I' in team. But there's a 'U' in cunt

      The post was edited 3 times, last by Equilibrium ().

    • "Hm?"
      Tim drehte sich in die Richtung, in die Aurel zeigte. Tatsächlich, dort saßen Lias Bruder und sein Kumpel, die beiden wurden ja eigentlich immer zusammen gesichtet. Tim fiel durchaus auf, dass Lin ihn ansah, aber er hatte im Gegensatz zu dem Vampir nicht gehört, was der Junge gesagt hatte.
      "Ach, der will bloß Aufmerksamkeit. Schau wie die Mädchen an seinem Tisch zu ihm rüber sehen" Er lachte und wandte sich dann wieder an seine Mitschülerin.
      "Ich hoffe er dich in den Ferien nicht zu sehr genervt?"
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      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • "Du bist ein Depp," sagte Linus, verdrehte die Augen und schlug seinem Freund auf die Schulter. Das ging jetzt aber wirklich zu weit. Sie war immerhin seine Schwester und er mochte sie schon, irgendwie, ein bisschen halt.
      Den Blick des Vampirs erwiderte er ohne mit den Wimpern zu zucken.
      "Soll er nur kommen die kleine Fledermaus, seine Flügel würden eine guten Anfang für meine zukünftige Trophäensammlung bilden," sagte er grinsend und bis in die Hühnerkeule ohne den Vampir aus den Augen zu lassen. Mit vollem Mund sprach er weiter. "Der kommt sich ohnehin viel zu gut vor."
      Auch dieser Tim schien kurz zu ihm herüber zu sehen, doch Linus hatte bereits wieder das Interesse an ihm verloren. Jetzt war der Vampir dran. "Glaubst du sollten die Mamis und Papis langsam angst um ihr Kleinen haben? Der schaut ja noch gefährlicher aus, wie letztes Jahr. Echt gruslig." Dabei hob er die Stimme ein wenig um sicherzugehen dass ihn Aurel auch hörte.

      The post was edited 1 time, last by Serkon ().

    • Aurel warf noch einen bösen Blick auf den jüngeren Bruder und lachte dann über Lias Aussage.
      "Nun, du musst es ja wissen. Aber gut." Er musste schmunzeln, als Tim genau das sagte, was ihm durch den Kopf ging. Der Vampir hatte keine Geschwister, beziehungsweise nicht dass es es gewusst hätte. Dann hörte er wieder etwas aus der Richtung, und sah Lin geradewegs an, aber mehr belustigt als wütend. Grinsend meinte er zu Lia:
      "Du hast Recht - wirklich nervig. Was soll's, lass uns Spaß haben."
      Er ging schließlich mit der Gruppe los in Richtung seines Wohnhauses, wo er den Wein gelagert hatte.
      "Also - ich hab weißen und roten Wein. Und Musik sicher auch. Aber Vorsicht bei einer Rotweinflasche." Er ließ seine Stimme dunkler werden.
      "Das ist nämlich alles, nur kein Wein. Wenn's euch nicht stört." Natürlich war das Blut, Tierblut allerdings. Aurel war nicht so dumm, Menschenblut hier einzuschmuggeln.

      The post was edited 2 times, last by Cassandra Vandales ().

    • Lia hatte für die Sache mit ihrem Bruder nur ein Augenrollen übrig. Seine größte Faszination. Mädchen und Unfug. Sein kleiner Freund ist keinen Deut besser. Zum Glück bin ich nur mit einem von ihnen verwandt. Die paar Monate pro Jahr Urlaub reichen mir. Sie schaute noch mal rüber. Aber er ist eigentlich harmlos. Lachend schüttelte sie den Kopf.
      Hmm, ja. Lasst uns gehen, nicht dass die beiden noch auf blöde Ideen kommen. Insgeheim befürchtete sie jedoch, dass es dafür schon zu spät war. Sie kannte ihren Bruder.
      Nette Sammlung. grinste sie Aurel an, als sie schließlich bei dessen Vorrat angelangt waren. Wie wärs mit einem guten Roten? Sie mochte Rotwein. Sehr. Sie hielt dem Vampir eine Flasche hin. Ich hoffe, das ist nicht aus deinem persönlichen Vorrat?
      ___________

      Sorry, der war schon fast zu tief. Ich konnte einfach nicht anders. Er lachte und zwinkerte dem Schweden zu. Soso, du nimmst es also mit dem bösen Vampir aus der höheren Klasse auf. Das wird bestimmt ein guter Kampf. Gib Bescheid, ich besorg Popcorn und informier die Wettbüros.
      Er warf noch einen Blick zu der Gruppe rüber. Kannst schon recht haben. Politiker. Jake lachte. Ich glaub aber ohnehin nicht, dass der irgendwas machen würde. Forschend betrachtete er nun den Vampir. Wie kommst du darauf? Ich seh nicht wirklich viel Unterschied. Deine überragende Menschen.. äh Vampirkenntnis?
      Noch während er sprach setzte sich die Gruppe in Bewegung, was der Brite nun doch interessant fand. Er beugte sich zu Archie hinunter der gerade Essensreste vom Fußboden fraß. Na mein Kleiner? Lust auf Auslauf? Sorg doch mal dafür, dass wir wissen, wo die da hingehen. Und komm dann gleich zurück. Die Augen des Halbaffen blickten ihn kurz verstehend an und schon war er weg.
      Als der Vampir schließlichaußerhalb der Hörweite war, wandte er sich wieder Lin zu. Was hältst du von einem kleinen Spaziergang? Er stand schon mal vorsorglich auf.
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