Ohne Titel

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  • Ich weiß keinen passenden Titel also kein Titel.^^
    Ansonsten ich schreib schon an Kapitel 4, bin aber mim auf PC abtippen noch bei Kapitel 1.
    Jetzt aber viel Spaß beim lesen, ich freu mich schon auf die Kritiken.^^

    Prolog


    Die Terminator glitt durch das All. An mehreren Stellen war die Hülle gebrochen und dort trat nun Luft aus. Überall auf der Panzerung waren Spuren von Beschuss zu sehen, wobei die Hangars offenbar absichtlich geschont worden waren. Deren Tore waren geöffnet und statt der kantigen Jäger und Bomber des Schiffes waren tropfenförmige Schiffe von etwa 10 Metern Länge, 4 Metern breite und 3 Metern Höhe. Jeder der Tropfen ruhte auf acht an Spinnen erinnernde Beinen und hatte innen Sitzplätze für 20 Mann. Ein weiteres der tropfenförmigen Transporter landete und brachte 20 frische Krieger in die Schlacht. Alle trugen mitternachtsblaue Panzerung, in gewisser hinsicht ähnlich alten Ritterrüstungen, nur stabilere und leichter. Und die Wesen in den Rüstungen waren eindeutig nicht menschlich, Kopf und Hals erinnerten an eine Giraffe, während der Körper an die fantastischen Elfen erinnerte, nur das alles gezerrt aussah. Mit ihren Waffen, die wie Hellebarden mit einem Gewehrlauf statt der Schaftspitze aussahen.
    Nachdem sie ausgestiegen waren und sich formiert hatten marschierten sie in eine der Schleusen die in die Gänge des Schiffs führten und durchquerten diese. Doch schon wenige Meter nach verlassen der Schleuse flogen ihnen Kugeln um die Ohren, wenn sie so etwas überhaupt besaßen, immerhin war ihr gesammter Körper in der Rüstung versteckt. Der Großteil von ihnen ging zu Boden, allerdings rappelten sich 11 wieder auf, die anderen waren nur noch zerfetze Ruinen die Lachen aus gelblichem Blut um sich bildeten. Es lagen schon 40 der Aliens dort am Boden, ihre Rüstung war stark, aber nicht zum Schutz gegen massive Kugeln konstruiert sondern entworfen um Energiewaffen abzuhalten. An der Kreuzung gut 50 Meter weiter den Gang entlang hockte ein duzend Menschen hinter provisorischen Barrikaden. Sie hatten ein schweres Maschinengewehr, allerdings nur noch wenig Munition dafür und jeder von ihnen hatte ein Sturmgewehr und einige Magazine dazu. Hinter ihrer Linie lagen knapp 63 tote Kameraden, die Opfer der vorherigen Aliengruppen. Die Aliens eröffneten ihrerseits das Feuer aus ihren Hellebarden, sie schossen gebündeltes Licht und hochenergetische Strahlung auf ihre Feinde und brauchten ca. eine Sekunde um sich zwischen den Schüssen aufzuladen. Vier der Verteidiger fielen von den Barrikaden, an den stellen an denen sie getroffen waren war ihr Fleisch gekocht und das Blut geronnen. Einer von ihnen wand sich am Boden, er war nur in die Schulter getroffen worden, dennoch verursachte die Waffe unglaubliche Schmerzen. Nach 25 Sekunden war der Kampf vorbei, nun lagen in dem Gang 56 Aliens und 65 Menschen. Vier Aliens marschierten weiter, einer von ihnen Verletzt aber noch Kampffähig. Ihr Ziel war klar, die Brücke des Schiffes um den Kapitän gefangen zu nehmen. 97 Minuten zuvor hatte die Terminator ein unbekanntes Schiff entdeckt und als antwort auf die Grußbotschaften einen Angriff bekommen. Die Terminator kämpfte tapfer, aber sie war als Erkundungsschiff, auch wenn es eines der Kampfstärksten seiner Art war, dem außerirdischen Kriegsschiff in keiner Weise gewachsen. Es hatte 52 Minuten gedauert bis das Schiff stark genug beschädigt war das die Aliens einen Enterversuch starteten. Zu beginn der Begegnung hatte die Terminator 964 Besatzungsmitglieder gezählt, als dann die ersten Transporter landeten waren davon nur noch 721 Kampffähig. Seit dem, für 45 hatten die Menschen sich verteidigt. Meter um Meter waren sie zurück gedrängt worden, und nach 104 Minuten war es beinahe vorbei. Alles was von den fast 1000 Seelen der Besatzung übrig war waren 72 Männer und Frauen um Kapitän Anders auf der Brücke. Mehr als die Hälfte von ihnen war mehr oder weniger schwer Verletzt, aber alle waren wild entschlossen Kämpfend zu sterben. Der Kapitän sah in die Gesichter seiner Crew und ging dann zum Posten des Kommunikationsoffiziers und nahm eine Nachricht auf. „Hier Kapitän Anders von der Terminator, Erkundungsschiff der Raummarine der vereinigten Republik Europa. Heute, am 09. Juli des Jahres 5312 nach Christus um 14:12 mitteleuropäischer Zeit sind wir auf ein Schiff unbekannten Ursprungs gestoßen. Unsere freundlichen Grüße wurden ohne Vorwarnung mit Beschuss beantwortet, und nach fast 2 Stunden sehen wir uns gezwungen den Selbstzerstörungsmechanismus gemäß dem Protokoll zum Umgang mit Enterungen zu aktivieren. Sagen sie meiner Familie das ich sie Liebe und das sie nicht um mich trauern müssen und den Familien all meiner Crewmitglieder das ihre Verwandten mit mehr Mut als von irgend jemand zu erwarten gekämpft haben und ihre Pflicht bis zum letzten Atemzug erfüllt haben. Im Anhang werden sie eine Kopie der Daten aus der Blackbox und dem Überwachungscomputer finden. Kapitän Anders von der Terminator ende.“ Er tippte auf der Tastatur um die Daten anzuhängen und Sendete das ganze dann. Mittlerweile hatten sich die Werkzeuge der Aliens fast durch die Panzertüren und Feuerschutzschotts der Brücke gebrannt. „Meine Freunde, ich muss ihnen Gratulieren das keiner von ihnen die nerven verloren hat. Nun heißt es für uns abschied zu nehmen. Dort draussen befindet sich ein Feind den zuvor noch niemand bekämpft hat und wir müssen nun noch einige Minuten aushalten bis wir unsere letzte Pflicht erfüllt haben, sicher zu gehen das die Selbstzerstörung auch funktioniert. Es war mir eine ehre mit ihnen zu dienen.“
    Mit diesen Worten hob er eine Sturmgewehr auf und kniete sich zu seiner Besatzung an die Barrikade. Als das Schott aufbrach schlug den Aliens ein Hagel aus Kugeln entgegen und duzende fielen Tod zu Boden, doch noch weit mehr warteten nur darauf ihren Platz einzunehmen. Der Kampf war kurz und hart, aber von Anfang an entschieden. 5 Minuten später stimmten die letzten 13 überlebenden der Crew die Hymne der vereinigten Republik Europa an, nur eine Strophe und als sie endete waren nur noch 2 am Leben, doch es war egal, denn die Selbstzerstörung zündete. Die Terminator verschwand in einem Feuerball als die Fusionsreaktoren überluden und explodierten. Das nahe bei treibende Alienschiff wurde in der Explosion schwer beschädigt.
    Einige Wochen später erreichte die Nachricht eine Relaistation am Rande des Territoriums der VRE, von wo aus sie binnen Tagen die Erde erreichte. Fünf Monate nach der Begegnung erreichten die Aliens die erste menschliche Kolonie und nicht ganz ein Jahr zog die Menschheit in den ersten Alienkrieg.
  • Hey DJ! So ich habs gelesen, und da du nun schon so lange ungeduldig warten musstest, dachte ich mir ich schreib mal n kurzen Kommi. Der Anfang verspricht einen Krieg, und ich hoffe du kannst ihn uns liefern. Das Feuergefecht, das deine Story einleitet, ist gerade zum Ende hin sehr gut geworden, wo der Kapitän noch einen letzten Funkspruch sendet, und dann gemeinsam mit seiner Crew in den Tod geht. Bis dahin habe ich allerdings ein extremes Problem mit dem Zahlenregen, den du auf den Leser niederprasseln lässt. Der Anfang war schon ein wenig ungewöhnlich, als du die Tropfenförmigen Raumschiffe mit den Spinnenbeinen (coole Idee übrigens) in Höhe, Länge und Breite beschrieben hast. Hier wäre vielleicht ein Vergleich schöner gewesen, oder einfach die Aussage, dass 20 Mann darin platz haben, das genügt ja quasi um sich in etwa die Ausmaßen vorzustellen. Die Krieger die du dann beschreibst erinnern mich son bisschen an die (frag mich nicht wie man das schreibt^^) Ägyptentypen aus Stargate, allein schon wegen den Rüstungen und Stabwaffen^^
    Find ich jetzt nicht ungewöhnlich, das du Daniel Jackson dir Inspiration aus Stargate holst, und es passt ja prima. Oder ist es gar eine Stargate Story? Ich kanns nicht erkennen, es steht ja auch nicht dabei, und ich glaube es auch nicht. Danach geht es weiter mit den Zahlen, und hier erschlagen sie einen wirklich. Am Anfang versucht man noch irgendwie die Zahlen im Kopf zu behalten, aber später überliest man sie einfach, und zudem ertappt man sich, dass einen das Lesen von Zahl zu Zahl vom eigentlichen Inhalt ablenkt. Das Problem an Zahlen ist halt, dass sie beim lesen nicht so flüssig sind wie sie auf dem Papier aussehen. Zum Beispiel der Satz:
    "Hinter ihrer Linie lagen knapp 63 tote Kameraden..." sieht zwar nicht kompliziert aus, gelesen:
    "Hinter ihrer Linie lagen knapp sechs und dreizig tote Kameraden...", wirkt das ganze allerdings holperig. Auch das Wort knapp passt hier nicht so ganz, da man entweder tod ist oder nicht, aber nicht knapp tod :D
    Das nur als ein Beispiel. Soetwas findet sich mehrfach in deinem Text, und ich möchte dir den Tipp geben diese ganzen Zahlen ruhig durch etwas flexiblere Angaben, oder eben wie schon erwähnt Vergleiche usw. zu ersetzen.
    Als kleines Beispiel:
    "An der Kreuzung gut 50 Meter weiter den Gang entlang..."
    Hier würde es völlig reichen von einer Kreuzung weiter den Gang entlang zu sprechen. Oder statt den genauen Angaben der Gefallenen könntest du Angaben wie dutzende, unzählige, erschreckend viele... was weiß ich verwenden. Für den Leser bleibt das im Endeffekt gleich, da er sich die Zahlen sowieso nicht merken, und selbst wenn nicht vorstellen kann. Versuch dir mal 63 Tote Soldaten vorzustellen auf die Schnelle^^ Der positive Effekt wäre allerdings ein schönerer und interessanterer Textfluss :)
    Natürlich passt soetwas nicht an jeder Stelle. Informationen wie die ehemalige Zahl der Crewmitglieder sind ja recht wichtig und ausdrucksstark, aber oft ist eine schwammige Angabe mehr^^
    Ansonsten hab ich mich gefragt warum ein Erkundungsschiff Terminator heißt. Sowas würde wohl eher zu einem richtigen Kriegsschiff passen, aber das ist nur ein Detail und stört nicht wirklich.

    Richtig toll hast du dann ganz am Ende die weite des Raumes beschrieben, und das die gesendete Nachricht Wochen brauchte um auf der Erde anzukommen. Wenn man sich das bewusst macht, dann ist es eine seltsame Vorstellung, dass die Crew schon Wochen tot ist, bevor ihre Nachricht ankommt, und erschreckend wird es, wenn man bedenkt, dass soviel Zeit verstrichen ist, in denen die Menschen auf der Erde nichts von den Aliens wussten.
    Ich hoffe du kannst damit was anfangen, und ich bin gespannt auf den nächsten Abschnitt ;)

    Viele Grüße
    Sunki



    <Fetzen> während Sunki mich im qry mit "ich muss... [ätzende haushaltstätigkeit]" abspeist diskutiert er mit minderbeknackarschten kreaturen wie euch rum! ò.Ó

    <Cold> von sunki krieg ich kopfschmerzen
  • Wiedermal wünsche ich viel spaß beim lesen und freu mich auf Kommentare.

    Kapitel 1


    09.07.5322, Bankettsaal in der Mondkolonie der VRE

    Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag des Terminator Zwischenfalls wie er anfangs genannt worden war. „Heute Gedenken wir all den Toten des Alienskrieges allen voran die Männer und Frauen der Terminator.“ Begann 320te der Präsident der VRE Daniel Smith seine Rede und legte eine respektvolle Pause ein. „Vor zwei Monaten endlich konnten wir die Überreste der Terminator erreichen und mit der Bergung der wenigen Trümmer beginnen. Aber fürs erste habe ich genug geredet, denn in einer Minute jährt sich das absetzen der letzte Meldung der Terminator, ich bitte um eine Schweigeminute.“ Das leise Gemurmel im Saal verstummte jäh und die Blicke der Gäste senkten sich andächtig und eine Minute lang wurde die Stille nur von vereinzeltem Husten, Niesen oder Geraschel gebrochen. Nach der Schweigeminute trat der Präsident wieder an das Rednerpult. „Heute haben wir auch einige besondere Gäste, einige Angehörige der Crew der Terminator, unter ihnen auch der 22 jährige Sohn von Kapitän Anders, der dieses Jahr die Militärakademie abschließt. Des weiteren dürfen wir Kapitän, nein Admiral Johnson begrüßen. Mir ist bewusst wie makaber und billig es wirken muss, eine solche Veranstaltung zu Militärischen Propagandazwecken zu missbrauchen, weshalb ich es kurz fassen will. Johnson hier wird das
    Kommando über die Thors Hammer, das erste Schiff der Ragnarök Klasse, gebaut in den Plutowerften und eine kleine Schlachtgruppe übernehmen. Nun aber warum sie hier sind, unsere tapferen Soldaten haben es geschaft einen Teil der Terminator zu bergen und in diesen Hüllenteil wurden die Namen der Besatzung graviert und fortan soll er als Gedenkstein für sie Dienen.“ Ein Bildschirm erwachte und zeigte das Bild des Wrackteils auf dem Militärfriedhof in Schottland. Wenn man genau hin sah konnte man feine Linien auf dem Metall erkennen. „Ein letzter Punkt bevor wir zum üblichen Ablauf solcher Veranstaltungen übergehen, sie alle sind herzlich für den Stapellauf der Thors Hammer Übermorgen im Plutoorbit eingeladen, sie würden zusammen mit mir von Bord der Freja zusehen wie dieses Prachtstück in die Weiten des Alls entlassen wird. Nun aber viel Spaß.“ Der Präsident trat vom Podest und die Feier ging in einen normalen zustand über.

    Im Laufe des folgenden Tages trafen nach und nach die Schiffe der Schlachtgruppe ein, eine bunte Mischung aus neuen Schiffen aus Kolonialwerften und älteren Schiffen deren Flotten neu organisiert wurden. Ein Schiff allerdings war bereits vor Ort gewesen, die Freja, ein Schlachtkreuzer der bisher bei der Erdverteidigung stationiert war hatte in der Plutowerft einige Modernisierungen erhalten und würde der Schlachtgruppe überstellt werden. Mittlerweile hatte das Militär die Beförderung von Johnson zum Admiral offiziell gemacht und den Befehl zur Erstellung der Schlachtgruppe verlautbart.

    Tag des Stapellaufs, Hangar der Freja:

    „Willkommen an Bord meines Schlachtkreuzers.“ Begrüßte der altgediente Kapitän Olafson den bunten Haufen aus Jornalisten, Politikern und Veteranen, angeführt vom Präsidenten der VRE und seinen Personenschützern. Diese hatten gerade eine mehrstündige Reise in einem Interplanetarischen Gleiter der Regierung hinter sich gebracht um diesem Ereignis beizuwohnen. „Bitte hier entlang, im Besprechungsraum haben wir den Monitor mit den Kameras verbunden um ihnen den Stapellauf zu zeigen.“ Der Mann führte die Gruppe durch die unübersichtlichen Gänge als wäre er in ihnen aufgewachsen und brachte sie in einen geräumigen Raum für taktische Besprechungen. Es waren zwar knapp zwei duzend Personen anwesend, die Hälfte der Kapazität, aber der übrige Platz wurde von einem kalten Buffet und Getränken eingenommen. Der Bildschirm erwachte zum Leben und zeigte die Plutowerft der VRE. Abgesehen von den Raumportalen war dies das am weitesten von der Erde entfernte menschliche Konstrukt innerhalb des Sonnensystems.
    „Die Vorbereitungen zum Stapellauf werden noch einige Minuten dauern Herr Präsident.“
    „Hm dann verbinden sie mich mit Admiral Johnson oder könnte es ein Problem bei den Vorbereitungen darstellen?“
    „Ich werde anfragen lassen, warten sie kurz.“ Der Kapitän flüsterte in sein Kom-Gerät am Kragen und kurze Zeit darauf erschien Admiral Johnson in seiner neuen Uniform auf dem Bildschirm.
    „Natürlich ist es kein Problem mit ihnen zu reden Herr Präsident, die Werftarbeiter erledigen ohnehin noch alles, die Besatzung sitzt nur rum und sieht denen beim Arbeiten zu.“
    „Gut, nochmal Gratulation zu ihrer Beförderung, wie gefällt ihnen ihr neuer Arbeitsplatz bisher?“
    „Ich kann mich nicht beschweren Herr Präsident, der Sessel ist bequemer als mein alter, die Besatzung wirkt tüchtig und das Schiff ist einfach nur beeindruckend, unglaublich das die Plutowert in der Lage war so etwas zu bauen.“
    „Schön zu hören, wissen sie schon was ihre Mission sein wird?“
    „Nun ja, zumindest unser vorrübergehender Einsatz damit wir einander und das Schiff richtig kennen lernen und sich die Schlachtgruppe einspielen kann ist bereits geplant.„
    „Gut gut.“ Der Präsident überlegte gerade über ein neues Thema als sich Johnson wegdrehte.
    „Tut mir Leid Herr Präsident, aber wir können jetzt mit dem Stapellauf beginnen und die Werftarbeiter wollen ihre Arbeit zu ende bringen.“
    „Schon gut Admiral, dann wünsche ich ihnen eine angenehme Reise.“
    „Danke Herr Präsident.“ Damit erlosch der Bildschirm, um kurz darauf ein Außenbild darzustellen. Einige der Hüllenkameras der Freja übertrugen ein Bild des Stapellaufs in die Zentrale. Langsam erwachten die Lampen an der Hülle und an der Werft, während die Tore auf glitten und den Blick auf das massive Konstrukt freigaben. Es war mehr ein Meteor als ein Schiff wenn man nach der Größe ging,es war das dritt Größte je von Menschen gebaute Kriegsschiff, nach den beiden SFA Schiffen der Granay-7-Klasse. Die einzigen Schiffe die eine vergleichbare Größe erreichen waren zivile Schiffe, Großraumtransporter und Koloniealisierungsschiffe. Als die Tore ganz geöffnet waren, erwachten die Antriebe im Heck des leicht axtförmigen Schiffs zum Leben und begannen es in die Leere des Alls zu schieben. In Haushohen Buchstaben stand „ESM Thors Hammer“ auf beiden Seiten des Rumpfs. Je weiter es die Werft verlies um so mehr wurde die schwere Bewaffnung klar. Hunderte kleine Geschütztürme, duzende Raketenwerfer und die Hauptwaffen, sechs gewaltige Gausskanonen die mit jedem Schuss mehrere Zentner Eisen mit halber Schallgeschwindigkeit ins All jagten. Auf der Oberseite der Flügel fanden sich die zwei Hangars, jeder mit über hundert Jägern und einem halben duzend Landefähren bestückt. Alles in allem war es ein furchteinflößender Anblick und als sich die Werfttore wieder schlossen und das Schiff in Richtung seiner Schlachtgruppe beschleunigte ging ein raunen durch die Gruppe.
    „Nun das wars auch schon wieder, ich hoffe es hat ihnen gefallen. Kapitän, begleiten sie uns wieder in den Hangar?“
    „Natürlich Herr Präsident.“
    Einige Minuten später verlies der Gleiter den Hangar des Schlachtkreuzers, welcher Kurs setzte um der Thors Hammer zu folgen.

    Ein paar Stunden später, Kommandozentrale der Thors Hammer

    „Unser erster Auftrag werden Patrouillen durch die Erdnahen Sektoren, dabei sollen wir uns um die erhöhte Piratenaktivität kümmern und natürlich die AL und die SFA davon abzuhalten etwas dummes anzustellen.“ Der Admiral ging über einen abhörsicheren Kanal ihren ersten Auftrag mit den Kapitänen durch. Seine Schlachtgruppe bestand aus einem paar Träger, der Freja, einer Hand voll Schlachtschiffen und nicht ganz zwei duzend Kreuzer, neben der Thors Hammer. Die Flotte ankerte in Formation nahe am VRE-Sprungtor des Sonnensystems, sie mussten einen halben Tag lang warten weil der Zeitplan der Ankünfte und Abflüge bereits voll war.
    „Also, ein einfacher Auftrag, 3 Monate kreise um das Sonnensystem ziehen, danach werden wir vermutlich an die Front geschickt.“ Wie jeder Offizier hielt er es für Verschwendung so viele so hochwertige Schiffe einfach nur für Patroulliendienst einzusetzen, aber er begriff die Notwendigkeit dahinter.
    Am nächsten Tag war endlich ein Fenster für ihren Sprung in das erste System auf ihrer Route, das Neutirol, entdeckt von einem Nordtiroler Kapitän in der frühen Zeit des Raumflugs und später von der VRE besiedelt befinden sich dort jetzt viele Minen- und Industriezentren, was die meisten Objekte im System zu schwarzen Kugeln machte, abgesehen von Neutirol-V. Diese Welt versorgte das System mit Nahrungsmitteln und diente als Naherholungszentrum, wodurch sie in grün, blau und gelb aus der Tristen einöde herausstach. Dort war auch der Sitz der Systemregierung. Nach der, nicht einmal eine Stunde langen reise durch das Sprungtor erreichten sie das 17 Lichtjahre entfernte System und gingen unweit des Sprungtors vor Anker. Nach einigen Nachrichten wechselte Admiral Johnson auf einen der Kreuzer um mit diesem zum Regierungssitz zu fliegen, während ein Schwarm aus lokalen Transportern zur Schlachtgruppe kam um die nicht einmal halb gefüllten Munitionskammern aufzufüllen. Im Sonnensystem hatte man, die Notfallreserven außer acht lassend bei weitem nicht genügen vorrätig gehabt um sie einzudecken, was vermutlich der Grund für diesen ersten Halt war.
    Es dauerte selbst mit dem Kreuzer einige Stunden um den Orbit der 5. Welt zu erreichen. Danach dauerte es nicht mehr lange um mit einer Fähre zu landen und den Regierungssitz zu erreichen. Der Gouverneur erwartete den Admiral bereits, beide Seiten wussten das dies nicht mehr als ein Höflichkeitsbesuch war, weshalb man es auch nicht unnötig in die Länge zog. Der lokale Machthaber bot dem Admiral Versorgung für seine Flotte an und dieser nahm sie dankend entgegen, und nach gut zwei Tagen brach die Flotte wieder auf, dies mal in Richtung eines Systems aus dem in letzter Zeit verstärkte Piratenaktivitäten gemeldet worden waren.


    So jetzt wirds schon etwas komplexer, zu Technologie und/oder Geschichte häng ich an das nächste Kapitel was an, hier mal etwas zu Politik für die dies interesiert:

    Auf der Erde im 53. Jahrhundert gibt es drei Großmächte, die VRE(Vereinte Republik Europa, ein nachfolger der EU, gegründet mitte des 27. Jahrhunderts), die AL (Amerikanische Liga, loser Staatenverbund aus den USA, Kanada, Mexiko, Venezuela, Argentinien und Brasilien, gegründet im 31. Jahrhundert) und die SFA(Sozialistische Föderation Asiens, im Grunde die ehemalige Udssr, China, die Mongolei, Indien und Nordkorea, zusammengeschlossen im 34. Jahrhundert)
    Die VRE ist eine Bundesrepublik, wobei es nur wenig Gemeinsamkeiten der Bundesländer mit heutigen Ländern und Bundesländern gibt. Die AL ist im Grunde was die EU heute ist, nur effektiver und mächtiger. Die SFA ist, ähnlich der Udssr oder dem heutigen China, jeder weiß über die Misstände bescheid aber niemand traut sich etwas dagegen zu unternehmen.