Sunkis RPG Wohnzimmer (Arena)

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    • Tatsuya war amüsiert darüber, dass sie sich ebenfalls vor ihm verneigte und schenkte ihr dafür ein Lächeln. "Freut mich, Fara", erwiderte er und sah sich bei ihren Worten nochmal langsam in der Arena um.
      "Du weißt nicht was passiert ist?", hakte er nach und rieb sich kurz mit Zeigefinger und Daumen das Kinn. "Vielleicht eine Art Stase-Zauber oder sowas? Danach kann es passieren, dass man gewisse Erinnerungslücken hat. Wobei es schon ein ziemlich mächtiger Anwender der Magie hätte sein müssen, wenn er einen Ort wie diesen einfach so einfrieren konnte", grübelte er laut vor sich hin und zuckte gleich darauf mit den Schultern. "Hier sauber zu machen ist keine große Sache, vermutlich ist es eher schwieriger zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert, oder?!"

      Plötzlich kniff er die Augen zusammen und rubbelte sich über die Stirn, ehe er sich räusperte. "Wie unhöflich von mir. Ich habe mich gar nicht erkundigt, ob es dir gut geht!? Nach so einem.... Schlaf oder was auch immer es war, kann einem alles mögliche fehlen. Benötigst du Hilfe?", erkundigte er sich und sah sie fragend und ein kleines bisschen besorgt an.
    • "Nein, wirklich keine Ahnung." Fara war selber ziemlich frustriert deswegen, und wenn sie ehrlich sein sollte, war es ihr auch echt unheimlich. Dann sah sie Tatsuya neugierig an.
      "Kennst du dich mit Magie aus? Mir würde niemand einfallen, der zu so etwas in der Lage wäre... und ich habe auch keine Ahnung, wie man es verhindern könnte."
      Auf seine Frage hin wollte sie erst automatisch 'Mir geht's gut' antworten, doch sie zögerte. Ja, wie ging es ihr denn eigentlich? Prüfend blickte sie an sich herab, klopfte sich etwas Staub von den Kleidern und betrachtete ihre Hände.
      "Scheint noch alles dran zu sein", befand sie schließlich. "Aber ich fühle mich noch etwas eingerostet... Hm, Moment." Sie streckte eine Hand aus, ihre eigentlich blau-grünen Augen nahmen die Farbe von Erde an. Einen Moment passierte nichts, dann hob sich ein Teil des Bodens unter ihrer Hand an, bis er sich zu einem kleinen Türmchen gestapelt hatte.
      "Oh, gut", murmelte Fara erleichtert und ließ das Türmchen wieder in den Boden versinken. "Meine Magie funktioniert auch noch."
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      Are you running out of time?!



      Chrissi: Boah Franzi, wenn man dich so reden hört ohne dich zu kennen, könnte man auch glauben du wärst so'n Soziopath!<3
    • "Ja, ich kenne mich mit Magie aus. Zumindest wenn es um defensive Zauber geht. Ich kann unter anderem Magiearten erkennen, sobald der Magier sie wirken möchte und kann sie annullieren. In der Verteidigung bin ich ganz, in der Offensive aber kaum zu gebrauchen", nickte er bestätigend und beobachtete sie ein wenig. Der Staub rieselte von ihrer Kleidung zu Boden und als Tatsuyas Blick ebenfalls in Richtung Boden wanderte, machte sich auch schon seine Gabe in seinem Kopf bemerkbar. In dem Augenblick, indem Fara sich entschied ihre Magie zu wirken, klingelte es in seinem Kopf und er wusste, dass sie gleich Magie einsetzen würde.

      "Hey, du bist Magiebegabt?!", stellte er mehr fest, als dass es tatsächlich eine Frage gewesen wäre. "Da wo ich herkomme, würden wir sagen, dass du Magie aus der Kategorie Elementar-Manipulation gewirkt hast", schmunzelte er und besah sich die Magierin vor ihm genauer.

      Tatsuya selbst war etwa 190 Zentimeter groß, hatte ein einfaches schwarzes T-Shirt und eine weiße Hose an, die in schwarzen Lederstiefeln mündete. Außerdem trug er einen Mantel aus leichtem, weißen Stoff. Perfekt für eine wärmere Jahreszeit. Der Mantel reichte ihm etwa bis zu den Kniekehlen. Wenn man genauer hinguckte, konnte man am rechten Oberschenkel ein Halfter samt Pistole erkennen.

      "Jetzt bin ich neugierig geworden. Darf ich fragen, was deine magischen Fähigkeiten noch so beinhalten?", fragte er interessiert und steckte die Hände in die Hosentaschen.
    • „Wie cool!“, kommentierte Fara Tatsuyas magische Fähigkeiten. Das stellte sie sich ungemein praktisch vor. Ihre Augen waren mittlerweile wieder blau-grün geworden und sie strich sich eine Strähne ihres blonden Haares aus dem Gesicht. Auch sie trug einen Mantel, allerdings aus schwarzem Kunstleder, darunter hatte sie eine normale Jeans und ein grünes T-Shirt an. Wie Tatsuya war auch sie bewaffnet: an ihrem Gürtel hingen ihre zwei Pistolen und ihr Katana, sowie eine kleine Tasche mit ihrer Medizin und einigen Schokoriegeln.
      „Naja, um ehrlich zu sein, nennt es bei uns keiner Magie“, erklärte sie ihm dann. „Wir nennen es unsere Gabe. Aber ich hab mir auch schon manchmal gedacht, dass wir im Grunde wie Elementarmagier sind.“
      Die Jugendliche kramte in ihrer Manteltasche nach einem Streichholz.
      „Also, wir können die Elemente beeinflussen“, erklärte sie Tatsuya, während sich ihre Augen rot färbten. Sie entzündete das Streichholz und hielt eine Hand nah daran. Die kleine Flamme wanderte plötzlich vom Streichholzkopf in ihre Hand und wurde dort größer und größer, bis sie zu einem kleinen Feuerball geworden war. Faras Finger bewegten sich dabei unmerklich.
      „Allerdings können wir die Elemente nicht selber erschaffen. Darum habe ich auch immer ein Feuerzeug oder eine Packung Streichhölzer bei mir. Luft und Erde sind da schon einfach und Wasser ist ja auch so gut wie immer vorhanden.“
      Das Feuer erlosch und Faras Augen nahmen wieder ihre normale Farbe an.
      „Außerdem können wir kleine Portale erschaffen, aber nur über eine bestimmte Entfernung. Das nennen wir springen.“
      Nun war es an ihr ein paar Fragen zu stellen:
      „Was gibt es denn alles für verschiedene Magie-Arten, wo du herkommst? Und wo kommst du überhaupt her, wenn ich fragen darf.“
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    • Tatsuya hörte aufmerksam zu und nickte ab und an mit dem Kopf, während er nicht nur ihren Worten, sondern auch ihren Taten interessiert folgte. Die kleine Flamme in ihrer Hand schien sie überhaupt nicht zu verbrennen, sodass Fara die Elemente auch so manipulieren konnte, dass sie keinen Schaden davon trug. "Das sieht alles so einfach aus... wie du die Erde und das Feuer einfach so veränderst", bemerkte er etwas wehmütig. "Musstest du hart dafür trainieren oder ist die Gabe etwas, dass du von Geburt an trägst? Und wen meinst du, wenn du von -wir- sprichst? Kann jeder in deinem Volk diese Gabe nutzen?", hakte er interessiert nach.

      "Aber um auf deine Fragen zurück zu kommen: Ich komme aus Japan, allerdings befinden wir uns dort bereits im Jahr 2095. Wie das möglich ist, weiß ich auch nicht so genau. Paralleluniversum mit Zeitverschiebung oder sowas in der Art. Selbst bei uns lässt sich nicht alles mit Magie erklären", schmunzelt er und fährt sich beiläufig durch die Haare. "Bei uns gibt es nur eine Art von Magie. Die Magie eben. Die Frage ist, wofür benutzt man sie? In meiner Welt ist die Technologie soweit fortgeschritten, dass es möglich ist, Magie mit High-Tech zu verbinden. Es gibt zum Beispiel das sogenannte Magie-Engineering. Hier werden neue Maschinen und Werkzeuge aller Art entwickelt, die mit Hilfe von eingebauter Magie funktionieren.", versucht er zu erklären und tippt auf seine Pistole am Halfter. "Wie diese Pistole hier. Sie verschießt keine Patronen, sondern Magie", fügt er hinzu und kneift ein wenig die Augen zusammen, während er Fara mustert. "Ist das verständlich? Klingt vermutlich ein wenig eigenartig, hm? Naja, Magie-Engineering ist nur eine Art des Umgangs mit Magie. Natürlich gibt es Magiebegabte und Nicht-Magiebegabte Menschen bei uns. So wie es bei den Nicht-Magiebegabten Schulen und Universitäten gibt, gibt es die auch für uns Magiebegabte. Dort studiert man die Magie und den Umgang damit. Allerdings ist schon in der DNA verankert, wie man die Magie einsetzen kann."

      Tatsuya machte eine kleine Pause und überlegte, wie er die ganze Sache verständlich erklären könnte. Er rieb sich die Nase und runzelte kurz die Stirn, ehe er fortfuhr. "Ohne die Pistole zum Beispiel, könnte ich gar keine offensive Magie wirken. Meine persönliche Veranlagung erlaubt es mir nur passive Magie einzusetzen. Ich könnte die Pistole eines Angreifers beispielsweise in ihre Einzelteile zerlegen, sodass sie unbrauchbar wird oder ich kann einen Magieschild vor mir aufbauen", erklärte er und kratzte sich hinter dem Ohr. "Wird immer verwirrender, hm? Aber da eben nicht jeder alles kann, gibt es natürlich auch andere Unterrichtsfächer wie zum Beispiel traditionellen Schwertkampf oder Kampfsport oder auch normalen Sport", lächelte er. "So kann ich meinen Malus ganz gut ausgleichen. Mit Magie kann ich den Gegner in den meisten Fällen entwaffnen und dann im Nahkampf ausschalten."

      Er deutete auf ihre Waffen am Gürtel. "Wie ich sehe bist du ebenfalls im Umgang mit der Pistole und sogar dem Katana geschult, hm?! Du beeindruckst mich immer mehr oder vielleicht liegt es nur daran, dass wir schon ein paar Gemeinsamkeiten gefunden haben.", lächelte er und zeigte dabei seine Zähne.
    • „Oh, glaub mir, da steckt einiges an Training hinter“, versicherte Fara ihm. „Hm… man kann wohl sagen, dass wir damit geboren werden – allerdings tritt die Gabe erst im Alter von 11, 12, 13 Jahren auf, und dann auch relativ unkontrolliert. Es dauert seine Zeit, bis man sie im Griff hat und das kann ziemlich chaotisch und auch gefährlich werden, wenn man nicht von anderen Begabten in Schach gehalten wird.“ Sie verzog ein wenig das Gesicht.
      „Deswegen leben wir in Zirkeln zusammen, um uns gegenseitig zu helfen und uns zu schützen. Man könnte wohl sagen, dass wir ein Volk sind… Unsere Existenz ist jedenfalls nicht weitläufig bekannt. Die ‚normalen‘ Menschen wissen nicht, dass es uns gibt.“
      Sie hörte seiner Erzählung gespannt zu.
      „Das klingt unglaublich cool!“, befand sie. „Und keine Sorge, ich kann dir schon folgen.“
      Neugierig wanderte ihr Blick zu der Pistole.
      „Wie genau funktioniert dieses Magie-Engineering? Muss die Waffe dann auch ‚nachgeladen‘ werden? Wie kommen denn Magiebegabte und Nicht-Magiebegabte miteinander aus? Und wie genau erkennt man, welche Magie man einsetzen kann? Ist das einfach eine Intuition?“
      Sie merkte, dass sie ihn ziemlich mit Fragen bestürmte.
      „Sorry, ich finde das nur unglaublich spannend! Auch, dass du scheinbar aus einer ganze anderen Zeit oder sogar Welt stammst… wobei das hier wohl bei allen der Fall ist…“
      Als das Gespräch auf ihre Waffen gelenkt wurde, nickte sie.
      „Unsere Gabe ist nicht unendlich, weißt du, oder zumindest ist es sehr ermüdend sie auf Dauer einzusetzen. Wenn wir sie zu lange benutzen, zehrt das an unseren Kräften. Also werden wir auch in anderen Kampfformen geschult, ein wenig so wie das bei euch wohl auch der Fall ist.“
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    • "Oh, wieder eine Gemeinsamkeit. Bei uns tritt die Magie auch erst im Laufe der Pubertät zu Tage", lächelte er und hörte ihr weiter interessiert zu. "Manchmal wünschte ich mir auch, dass die Nicht-Magiebegabten keine Ahnung von unserer Existenz hätten, aber auf der anderen Seite wären dann wohl auch solche technologischen Fortschritte nicht erklärbar und nicht realisierbar", dachte er laut nacht. "Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich mich gern irgendwo hinsetzen. Ich beantworte dir deine Fragen sehr gern, nur im Stehen wird es irgendwie schnell ungemütlich und ich bin schon eine Weile auf den Beinen", gluckste er etwas verlegen und guckte sich kurz um.

      Etwas weiter weg gab es eine Bar, einen Kühlschrank und diverse andere Einrichtungsgegenstände. Tatsuya bevorzugte aber wohl die Zuschauerbänke gleich ein paar Meter weiter. Mit einer einladenden Geste ließ er die junge Dame voran gehen. Bevor er sich zu ihr setze, fächerte er seinen Mantel auf, damit er sich nicht darauf setzte. "Aaah.... sitzen!", seufzte er angenehm und streckte die Beine aus. "Ich bin schon den ganzen Tag unterwegs. Sitzen kann so angenehm sein... gerade auch für den Rücken", schnaufte er und rieb sich den unteren Lendenwirbelsäulenbereich.

      "Wo waren wir stehen geblieben?", fragte er, wobei ihm die Antwort einfiel bevor sie etwas erwidern konnte. "Ach ja, die Pistole". Tatsuya nahm die Waffe aus dem Holster und hielt die Pistole zwischen sich und Fara. Auf den ersten Blick schien es sich um eine ganz normale Automatik mit Maganzin zu handeln. Sah man jedoch genauer hin, konnte man feststellen, dass der Lauf der Waffe schmaler als normal war. Als hätten zwei Walzen links und rechts gegen den Lauf gedrückt, war sie etwas dünner als normal und an den Seiten abgeflacht. Außerdem war am Ende kein runder Ausgang für eine Kugel vorhanden, sondern entsprechend des schmalen Laufes ein senkrechter Schlitz.
      "Also wie das Magie-Engineering genau funktioniert, kann ich dir leider auch nicht erklären. Ich bin leider kein Ingenieur und baue diese Waffen oder entsprechende andere Geräte nicht. Das Ganze ist aber eine recht komplexe Angelegenheit. Nicht umsonst muss man Magie-Engineering jahrelang studieren. Mit Hilfe von Computerprogrammen wird die Magie umgewandelt und gesteuert.", beginnt er schließlich zu erklären und hält eine Hand unter die Pistole. Mit einem kleinen Hebel an der Waffe entsichert er das Magazin und lässt es aus dem Griff in seine Hand gleiten. "Wie du siehst, enthält dieses Magazin keine Munition, sondern es ist eine Art Festplatte oder Datenträger. Darin ist die Art der Magieumwandlung abgespeichert. Je nachdem wer die Waffe abfeuern soll und welche Art von Output man haben möchte, benötigt man ein anderes Magazin für diese Art von Waffen", erklärt er und überreicht ihr sowohl Pistole als auch Magazin, damit sie sie begutachten kann.

      "Keine Sorge, du kannst nichts kaputt machen oder gar Schaden damit anrichten. Das Magazin ist auf mich programmiert, sodass du die Waffe nicht abfeuern kannst.", erklärt er, wobei er schnell noch hinzufügt "unabhängig davon, wüsste ich auch gar nicht, ob deine Art der Magie kompatibel wäre mit dieser Art von Technologie", lächelte er. Sollte sie die Pistole annehmen, würde sie feststellen, dass es sich um ein ihr vermutlich unbekanntes Material handelt. Das Gehäuße der Waffe ist poliert und silbern, sieht ähnlich aus wie Metall, wobei die Waffe erstaunlich leicht ist und auch nicht die typische Kälte von Metall hat. Das eigentlich schwere Teil an der Sache ist das Magazin. Es sieht wie ein übliches Magazin einer Vollautomatik aus, wobei es rundum geschlossen ist und man nirgends Kugeln oder Patronen einfüllen kann. An der obersten Kante des Magazins scheinen so etwas ähnliches wie Computerchips verbaut zu sein.

      "Was bei uns leider ein großes Problem ist, ist die Diskriminierung. Nicht nur Magiebegabte und Nicht-Magiebegabte diskriminieren sich, sondern auch Magiebegabte unter sich neigen dazu.", beginnt er schließlich zu erzählen. "Natürlich kann man nicht alle über einen Haufen kehren und es ist nicht so, dass man überall wo man hinkommt gemobbt wird, aber es ist durchaus ein reelles und Problem unserer Gesellschaft. Viele Nicht-Magiebegabte schätzen die Magiebegabten und unsere Arbeit", meint er und nickt kurz in Richtung seiner Waffe. "Natürlich gibt es nicht nur Waffen mit dieser Technologie sondern auch Computer, Fahrzeuge und andere Gerätschaften. Aber es gibt natürlich auch die andere Seite. Diejenigen, die sich vor der Magie und deren Anwender fürchten oder sie beneiden oder gar verachten.", berichtet er.
      "Ja und Magiebegabte unter sich sind ein ganz anderes Thema. Die mit starken offensiv Kräften neigen gern dazu überheblich zu werden. Für die sind Leute mit weniger oder gar keinen offensiv Kräften ein gefundenes Fressen."

      Das Thema ließ er dann einfach so im Raum stehen und beobachtete sie noch ein wenig, wie sie seine Pistole inspizierte. Schließlich nahm er sie zurück und ließ das Magazin wieder in den Pistolengriff einrasten und steckte die Waffe ins Holster zurück.
      "Und um auf deine letzte Frage zurückzukommen, es gibt verschiedene Tests, die Magiebegabte Kinder und Jugendliche durchführen müssen um in Erfahrung zu bringen, wie sie die Magie anwenden können. Es gibt zum Beispiel ein Gerät, das sieht aus wie ein Pfosten mit einem Scanner oben drauf. Auf den Scanner musst du dann deine Handfläche legen. In einigen Metern Entfernung steht dann ein Messgerät. Du wirst dann gebeten deine Magie auf dieses Gerät zu wirken und der Computer errechnet, wie lange es braucht bis die Magie von deiner Hand - die ja auf dem Scanner liegt - bis zu dem Messgerät benötigt. Meine Ergebnisse liegen etwa bei null komma neun Millisekunden, wobei das als langsam angesehen wird", erklärt er ihr und schenkt ihr ein Lächeln.

      "Bei dir ist mir aufgefallen, dass sich deine Augenfarbe verändert wenn du Magie wirkst. Ist das bei allen aus deinem Zirkel so?"
    • „Oh, na klar.“ Fara ging ihm voraus auf die Bänke zu und ließ sich dort ebenfalls nieder.
      „Ja, finde ich auch“, erwiderte sie gut gelaunt. „Obwohl ich hier wohl schon eine ganze Weile gesessen habe...“, fügte sie dann nachdenklich hinzu, schob den Gedanken dann aber wieder bei Seite um ihm zuzuhören. Neugierig lag ihr Blick auf der, wie sie nun sah, etwas anders gestalteten Pistole.
      „Das ist so cool“, murmelte sie und nahm schließlich Pistole und Magazin entgegen, um beides genauer inspizieren zu können. Die Waffe fühlte sich... ungewohnt an. Das war kein Metall – oder zumindest keines, welches ihr bekannt wäre. Außerdem war sie ungewohnt leicht. Das Magazin war ebenfalls sehr eigenartig und auch viel schwerer, als sie gedacht hätte. Als er weitersprach, wandte sie ihm jedoch wieder ihren Blick zu und runzelte leicht die Stirn.
      „Oh... Ich hatte irgendwie gehofft, deine Gesellschaft hätte das so weit in der Zukunft vielleicht hinter sich gelassen...“
      Sie reichte ihm schließlich die Waffe und das Magazin zurück.
      „Genau aus dem Grund wollen wir den normalen Menschen nichts von unserer Existenz erzählen“, erklärte sie dann. „Wir wissen nicht, wo das hinführen würde, und die wenigsten von uns wollen es herausfinden. Und... naja... untereinander verstehen wir uns auch nicht immer. Einzelne Zirkel bekriegen sich oft.“
      Sie wollte allerdings nicht unbedingt bei diesem weniger schönen Thema verweilen, also sagte sie nun:
      „Wow, ihr habt es wirklich geschafft Magie und Technik miteinander zu vereinen. Ich finde das ziemlich beeindruckend. Ich glaube, bei uns hat noch nie jemand überhaupt darüber nachgedacht, so etwas zu versuchen... aber ich weiß auch nicht, ob das mit unserer Form der Magie funktionieren würde.“
      Auf seine Frage hin nickte sie.
      „Ja, die verschiedenen Farben symbolisieren das Element, was man gerade kontrolliert: rot – Feuer, grau – Luft, blau – Wasser, braun – Erde. Aber frag mich bitte nicht, wieso das passiert. Soweit ich weiß, hat das noch niemand herausgefunden.“
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    • "Ja, ich kann gut nachvollziehen warum deine... Kultur - nenne ich es einfach mal - sich dagegen sträubt das Magierdasein preis zu geben", lächelte er mitfühlend. "Ich wollte kein falsches Bild erzeugen. Es ist bei uns nicht so wie zu Zeiten des 2. Weltkrieges. Klar gibt es hier und da blöde Typen oder Gruppen die Magier nicht leiden können, aber es ist wirklich nicht so, dass man Angst haben müsste sich als Magier zu zeigen oder ähnliches", fuhr er fort und strich sich durch die dichten schwarzen Haare.

      "Es wäre sicherlich interessant in Erfahrung zu bringen, ob unsere Technik mit eurer Art der Magie kompatibel wäre. Vielleicht können wir das irgendwann einmal ausprobieren. Wir müssten jemanden finden der sich mit der Programmierung solcher Tech auskennt und gleichzeitig deine Magie analysieren kann. Vieleicht ergibt sich ja mal irgendwann die Möglichkeit. Spontan wüsste ich nicht, ob es total einfach oder schier unmöglich wäre diesen Versuch zu wagen", grinste er und tippte mit den Fingern an seiner Pistole herum, ehe er sich ihr etwas mehr zuwendet.

      "Das mit deiner Augenfarbe ist auch echt cool. Könnte im Kampf aber ein Nachteil sein. Hast du darüber schonmal nachgedacht?", fragte er sie und erklärte sich gleich, ehe sie antworten konnte. "Wenn deine Augen verraten welches Element als nächstes zum Einsatz kommt, könnte der Gegner sich vielleicht schon darauf vorbereiten. Gerade wenn er auch Elementar-Manipulation beherrscht. Ich meine, klar es ist ein Teil von dir und ich würde mich an deiner Stelle auch auf gar keinen Fall verändern wollen - im Sinne von Kontaktlinsen oder so - schließlich bist das du und das ist auch gut so, aber ich würde meinem Gegner auch keinen Vorteil verschaffen wollen. Vielleicht gibts ne coole Sonnenbrille die du beim Kampf aufsetzen kannst", zwinkerte er ihr zu.